Die ADMX-Vorlagendatei für die allgemeine Omnissa View-Konfiguration (vdm_common.admx) enthält gemeinsame Richtlinieneinstellungen für alle Horizon-Komponenten. Diese Vorlagen beinhalten ausschließlich Einstellungen für die Computerkonfiguration.
Einstellungen für die Protokollkonfiguration
Die folgende Tabelle beschreibt die in den ADMX-Vorlagendateien für die allgemeine View-Konfiguration enthaltenen Richtlinieneinstellungen für die Protokollkonfiguration. Alle Einstellungen befinden sich im Ordner Computerkonfiguration > Richtlinien > Administrative Vorlagen > Allgemeine Horizon-Konfiguration > Protokollkonfiguration im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
Allgemeine View-Konfigurationsvorlage: Einstellungen für die Protokollkonfiguration
| Einstellung | Eigenschaften |
|---|---|
| Protokollverzeichnis | Gibt den vollständigen Pfad zum Verzeichnis für Protokolldateien an. Wenn für den Speicherort kein Schreibzugriff möglich ist, wird der standardmäßige Speicherort verwendet. Für Clientprotokolldateien wird ein gesondertes Verzeichnis mit dem Namen des Clients erstellt. |
| Maximale Größe des Debug-Protokolls in Megabyte | Gibt die maximale Größe in Megabyte an, die eine Debug-Protokolldatei erreichen darf, bevor die Protokolldatei geschlossen und eine neue Protokolldatei erstellt wird. |
| Maximale Anzahl an Debug-Protokollen | Gibt an, wie viele Debug-Protokolldateien maximal auf dem System gespeichert werden. Wenn eine Protokolldatei ihre maximale Größe erreicht, werden keine weiteren Einträge hinzugefügt, und es wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die Anzahl der vorherigen Protokolldateien den hier angegebenen Wert erreicht, wird die älteste Protokolldatei gelöscht. |
| Anzahl der Tage für die Speicherung der Erstellungsprotokolle | Gibt an, für wie lange (in Tagen) Protokolldateien auf dem System gespeichert werden. Wenn kein Wert festgelegt ist, gilt die Standardeinstellung, nach der Protokolldateien für 7 Tage beibehalten werden. |
| Protokolle zu einem Syslog-Server senden | Damit können Horizon Server-Protokolle an einen Syslog-Server wie beispielsweise vCenter Log Insight gesendet werden. Protokolle werden von allen Horizon Servern in der Organisationseinheit (OU) oder Domäne gesendet, in denen dieses Gruppenrichtlinienobjekt konfiguriert ist.
Sie können Horizon Agent-Protokolle an einen Syslog-Server senden, indem Sie diese Einstellung in einem Gruppenrichtlinienobjekt aktivieren, das mit einer OU verknüpft ist, welche Ihre Desktops enthält.
Um Protokolldaten an einen Syslog-Server zu senden, aktivieren Sie diese Einstellung und geben die Protokollebene und den voll qualifizierten Domänennamen (FQDN) oder die IP-Adresse des Servers an. Sie können einen alternativen Port angeben, wenn Sie den Standardport 514 nicht verwenden möchten. Trennen Sie jedes Element in Ihrer Angabe mit einem senkrechten Strich (|). Verwenden Sie die folgende Syntax:
Log Level|Server FQDN or IP [|Port number(514 default)]
Zum Beispiel: Debug|192.0.2.2
Wichtig: Syslog-Daten werden ohne softwarebasierte Verschlüsselung über das Netzwerk gesendet. Da Horizon Server-Protokolle möglicherweise vertrauliche Daten enthalten, vermeiden Sie das Senden von Syslog-Daten über ein unsicheres Netzwerk. Verwenden Sie nach Möglichkeit eine Sicherheitsmaßnahme auf Verbindungsebene (z. B. IPsec), um zu verhindern, dass diese Daten im Netzwerk überwacht werden können. |
Einstellungen für Leistungsalarme
In dieser Tabelle werden die in den ADMX-Vorlagendateien für die allgemeine View-Konfiguration enthaltenen Einstellungen für Leistungsalarme beschrieben. Alle Einstellungen befinden sich im Ordner Computerkonfiguration > Richtlinien > Administrative Vorlagen > Allgemeine Horizon-Konfiguration > Leistungsalarme im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
| Einstellung | Eigenschaften |
|---|---|
| Samplingintervall für CPU und Arbeitsspeicher in Sekunden | Gibt das Abrufintervall für CPU und Arbeitsspeicher an. Ein niedriges Samplingintervall kann zu einer großen Menge an Ausgabedaten im Protokoll führen. |
| Prozentwert für die gesamte CPU-Nutzung zur Erstellung von Protokolleinträgen | Gibt den Schwellenwert an, bei dem die CPU-Gesamtnutzung des Systems protokolliert wird. Wenn mehrere Prozessoren verfügbar sind, gibt der Prozentwert die kombinierte Nutzung an. |
| Prozentwert für die gesamte Arbeitsspeichernutzung zur Erstellung von Protokolleinträgen | Gibt den Schwellenwert an, bei dem die Gesamtnutzung des zugesicherten Systemarbeitsspeichers protokolliert wird. Zugesicherter Systemarbeitsspeicher ist der Arbeitsspeicher, der von Prozessoren reserviert wurde und für den das Betriebssystem physischen Arbeitsspeicher oder Platz in der Auslagerungsdatei zugesichert hat. |
| Prozentwert für die CPU-Nutzung von Prozessen zur Erstellung von Protokolleinträgen | Gibt den Schwellenwert an, bei dem die CPU-Nutzung einzelner Prozesse protokolliert wird. |
| Prozentwert für die Arbeitsspeichernutzung von Prozessen zur Erstellung von Protokolleinträgen | Gibt den Schwellenwert an, bei dem die Arbeitsspeichernutzung einzelner Prozesse protokolliert wird. |
| Process to check, comma separated name list allowing wild cards and exclusion | Gibt eine kommagetrennte Liste mit Abfragen an, die dem Namen von einem oder mehreren Prozessen entsprechen, die untersucht werden sollen. Sie können die Liste filtern, indem Sie in der Abfrage Platzhalterzeichen verwenden.
ws beginnenden Prozesse ausgewählt und alle auf sysendenden Prozesse ausgeschlossen:
'!*sys,ws*' |
Hinweis: Einstellungen für Leistungsalarme gelten nur für Verbindungsserver- und Horizon Agent-Systeme. Diese Einstellungen gelten nicht für Horizon Client-Systeme.
Sicherheitseinstellungen
In der folgenden Tabelle werden die in der ADMX-Vorlagendatei für die allgemeine View-Konfiguration enthaltenen Sicherheitseinstellungen beschrieben. Alle Einstellungen befinden sich im Ordner Computerkonfiguration > Richtlinien > Administrative Vorlagen > Allgemeine Horizon-Konfiguration > Sicherheitseinstellungen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
| Einstellung | Eigenschaften |
|---|---|
| Nur zwischengespeicherte Sperr-URLs verwenden | Die Zertifikatsperrüberprüfung greift nur auf zwischengespeicherte URLs zu. Ist diese nicht konfiguriert, ist die Standardeinstellung „False“. |
| Zeitüberschreitung für die Prüfung der Sperr-URL (in Millisekunden) | Die kumulative Zeitüberschreitung für alle Abrufe von Sperr-URLs in Millisekunden. Bei einem nicht konfigurierten Wert oder bei einem Wert von 0 wird die Microsoft-Standardbehandlung durchgeführt. |
| Typ der Zertifikatsperrüberprüfung | Wählen Sie den gewünschten Typ der Zertifikatsperrüberprüfung aus:
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Allgemeine Einstellungen
In dieser Tabelle werden die in den ADMX-Vorlagendateien für die allgemeine View-Konfiguration enthaltenen allgemeinen Einstellungen beschrieben. Alle Einstellungen befinden sich im Ordner Computerkonfiguration > Richtlinien > Administrative Vorlagen > Allgemeine Horizon-Konfiguration im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
| Einstellung | Eigenschaften |
|---|---|
| Speicherabbildanzahl bei Programmfehler konfigurieren | Begrenzt die Anzahl der Speicherabbilddateien, die erstellt werden können. Setzen Sie Maximal zu erstellende Speicherabbilddateien auf einen numerischen Wert. Der Wert wird pro Prozess und pro Prozess für jeden Benutzer wirksam. Wenn Sie den Wert auf 0 setzen, werden keine Speicherabbilddateien erstellt. Wenn Sie diese Einstellung nicht konfigurieren, ist die Anzahl der Speicherabbilddateien, die erstellt werden können, 128 oder unbegrenzt, je nach dem Prozess, der die Speicherabbilddateien erzeugt. |
| Speicherabbildtyp bei Programmfehler konfigurieren | Gibt die Größe der Speicherabbilddateien an, die erstellt werden können. Folgende Werte sind gültig:
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| Festplattenschwellenwert für Protokolle und Ereignisse in Megabyte | Gibt den Speicherplatz an, der in Bezug auf die Ereignisprotokollierung mindestens auf der Festplatte verfügbar bleiben muss. Wenn kein Wert angegeben ist, lautet die Standardeinstellung auf 200. Nach Erreichen dieses Werts wird die Ereignisprotokollierung gestoppt. |
| Erweiterte Protokollierung aktivieren | Legt fest, ob trace- und debug-Ereignisse in die Protokolldateien geschrieben werden. |
| Standardmäßige View Windows-Ereignisgenerierung außer Kraft setzen |
Die folgenden Werte werden unterstützt:
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