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16. Dezember 2025

Installieren von Omnissa Horizon Client für Chrome

Die Konfiguration von Horizon Client umfasst die Installation der Horizon Client für Chrome-App auf Clientgeräten, die Konfiguration von Omnissa Horizon Connection Server und das Öffnen der erforderlichen Ports.

Vorbereiten von Horizon Connection Server

Bevor Endbenutzer eine Verbindung mit einem Server herstellen und auf einen Remote-Desktop oder eine veröffentlichte Anwendung zugreifen können, muss ein Administrator Horizon Connection Server installieren und konfigurieren.

Konfigurieren der externen URL von Omnissa Horizon Blast

Nach der Installation der Server ist die Einstellung Blast Secure Gateway auf den betreffenden Horizon Connection Server-Instanzen aktiviert. Darüber hinaus ist für die Einstellung Externe Blast-URL die Verwendung von Blast Secure Gateway auf den betreffenden Horizon Connection Server-Instanzen konfiguriert.

Standardmäßig schließt die URL den FQDN der externen URL für den sicheren Tunnel sowie die Standardportnummer 8443 ein. Die URL muss den FQDN und die Portnummer enthalten, die ein Clientsystem zur Verbindungsherstellung mit dem Horizon Connection Server-Host benötigt.

Weitere Informationen finden Sie unter Festlegen der externen URLs für Horizon Connection Server-Instanzen im Dokument Omnissa Horizon 8-Installation und -Upgrade.

Konfigurieren von Firewallregeln

Konfigurieren Sie bei Verwendung externer Firewalls Regeln zum Zulassen von eingehendem Datenverkehr am TCP-Port 8443 für alle Horizon Connection Server-Hosts in einer replizierten Gruppe. Konfigurieren Sie außerdem eine Regel zum Zulassen von eingehendem Datenverkehr (von Servern) am TCP-Port 22443 auf virtuellen Maschinen von Remote-Desktops und RDS-Hosts im Datencenter.

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Firewallregeln für Client-Webbrowser-Zugriff.

Konfigurieren der Benutzerauthentifizierung

Verwenden Sie die folgende Checkliste beim Einrichten der Benutzerauthentifizierung.

  • Vergewissern Sie sich, dass jede Horizon Connection Server-Instanz ein TLS-Zertifikat besitzt, das unter Verwendung des im Webbrowser eingegebenen Hostnamens vollständig überprüft werden kann. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Horizon 8-Installation und -Upgrade.
  • Zum Verwenden der zweistufigen Authentifizierung, z. B. der RSA SecurID- oder RADIUS-Authentifizierung, muss diese Funktion auf dem Horizon Connection Server aktiviert sein. Sie können die Bezeichnungen auf der Anmeldeseite für die RADIUS-Authentifizierung anpassen. Sie können die Zwei-Faktor-Authentifizierung so konfigurieren, dass Sie nach einer Zeitüberschreitung stattfindet. Weitere Informationen finden Sie in den Themen zur Zwei-Faktor-Authentifizierung im Dokument Horizon 8-Verwaltung.
  • Um das Dropdown-Menü Domäne in Horizon Client auszublenden, aktivieren Sie die globale Einstellung Domänenliste in der Kunden-Benutzeroberfläche ausblenden. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Horizon 8-Verwaltung.
  • Aktivieren Sie zum Senden der Domänenliste an Horizon Client die globale Einstellung Domänenliste senden. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Horizon 8-Verwaltung.
  • Um nicht authentifizierten Zugriff auf veröffentlichte Anwendungen zu ermöglichen, aktivieren Sie diese Funktion in Horizon Connection Server. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Horizon 8-Verwaltung.

In der folgenden Tabelle wird gezeigt, wie mithilfe der globalen Einstellungen Domänenliste senden und Domänenliste in der Kunden-Benutzeroberfläche ausblenden die Benutzeranmeldung beim Server über Horizon Client erfolgt.

Einstellung „Domänenliste senden“Einstellung „Domänenliste in der Kunden-Benutzeroberfläche ausblenden“Wie sich Benutzer anmelden
Deaktiviert (Standard)Aktiviert (Standard)Das Dropdown-Menü Domäne ist ausgeblendet. Benutzer müssen einen der folgenden Werte in das Textfeld Benutzername eingeben.
  • Benutzername
  • domain\username
  • username@domain.com
DeaktiviertDeaktiviertWenn eine Standarddomäne auf dem Client konfiguriert ist, wird die Standarddomäne im Dropdown-Menü Domäne angezeigt. Wenn der Client keine Standarddomäne kennt, wird *DefaultDomain* im Dropdown-Menü Domäne angezeigt. Benutzer müssen einen der folgenden Werte in das Textfeld Benutzername eingeben.
  • Benutzername
  • domain\username
  • username@domain.com
AktiviertAktiviertDas Dropdown-Menü Domäne ist ausgeblendet. Benutzer müssen einen der folgenden Werte in das Textfeld Benutzername eingeben.
  • Benutzername (nicht für mehrere Domänen zulässig)
  • domain\username
  • username@domain.com
AktiviertDeaktiviertBenutzer können einen Benutzernamen im Textfeld Benutzername eingeben und dann eine Domäne im Dropdown-Menü Domäne auswählen. Alternativ können Benutzer auch einen der folgenden Werte im Textfeld Benutzername eingeben.
  • domain\username
  • username@domain.com

Firewallregeln für Client-Webbrowser-Zugriff

Damit Client-Webbrowser Verbindungen zu Horizon Connection Server-Instanzen, Remote-Desktops und veröffentlichten Anwendungen herstellen können, müssen Ihre Firewalls eingehenden Datenverkehr auf bestimmten TCP-Ports zulassen.

Horizon Client für Chrome-Verbindungen müssen HTTPS verwenden. HTTP-Verbindungen sind nicht erlaubt.

Bei der Installation einer Horizon Connection Server-Instanz wird standardmäßig die Regel Horizon View Horizon Connection Server (Blast-In) in der Windows-Firewall aktiviert, und die Firewall wird so konfiguriert, dass eingehender Datenverkehr auf dem TCP-Port 8443 zugelassen wird.

Firewallregeln für Client-Browser-Zugriff
QuelleStandardquell-PortProtokollZielStandardziel-PortHinweise
Client-WebbrowserTCP beliebigHTTPSHorizon Connection Server-InstanzTCP 443Um die erste Verbindung herzustellen, verbindet sich der Webbrowser auf einem Clientgerät mit einer Horizon Connection Server-Instanz auf TCP-Port 443.
Client-WebbrowserTCP beliebigHTTPSBlast Secure GatewayTCP 8443Nachdem die erste Verbindung hergestellt wurde, stellt der Webbrowser auf einem Clientgerät eine Verbindung mit dem Blast Secure Gateway auf TCP-Port 8443 her. Die zweite Verbindung kann nur hergestellt werden, wenn das Blast Secure Gateway auf einer Horizon Connection Server-Instanz aktiviert ist.
Blast Secure GatewayTCP beliebigHTTPSHorizon Web Client AgentTCP 22443Wenn das Blast Secure Gateway nach Auswahl eines Remote-Desktops oder einer veröffentlichte Anwendung durch den Benutzer aktiviert ist, stellt das Blast Secure Gateway über den TCP-Port 22443 auf der virtuellen Maschine des Remote-Desktops oder auf dem RDS-Host eine Verbindung zum Horizon Web Client Agent her. Diese Agent-Komponente ist Bestandteil der Installation von Horizon Agent.
Client-WebbrowserTCP beliebigHTTPSHorizon Web Client AgentTCP 22443Wenn das Blast Secure Gateway nicht aktiviert ist, stellt der Webbrowser auf einem Clientgerät nach Auswahl eines Remote-Desktops oder einer veröffentlichten Anwendung durch den Benutzer eine direkte Verbindung zum Horizon Web Client Agent über den TCP-Port 22443 auf der virtuellen Maschine des Remote-Desktops oder auf dem RDS-Host her. Diese Agent-Komponente ist Bestandteil der Installation von Horizon Agent.

Installieren oder Aktualisieren von Horizon Client für Chrome

Horizon Client für Chrome ist eine Chrome-App und wird auf dieselbe Weise wie andere Chrome-Apps installiert.

Voraussetzungen

Stellen Sie sicher, dass das Clientgerät die Systemanforderungen für Horizon Client für Chrome erfüllt. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Systemanforderungen für Horizon Client für Chrome.

Vorgehensweise

  1. Melden Sie sich beim Chrome-Gerät an.
  2. Laden Sie Horizon Client für Chrome aus dem Chrome Web Store herunter und installieren Sie die Software.

Verwenden der Google Admin-Konsole zum Konfigurieren registrierter Chrome-Geräte

Sie können die Google Admin-Konsole verwenden, um Horizon Connection Server-Einstellungen auf registrierten Chrome-Geräten zu konfigurieren.

Sie können eine Liste der Horizon Connection Server-Instanzen, eine Horizon Connection Server-Standardinstanz und bestimmte Server- und Clientfunktionen konfigurieren.

Wenn Sie eine Serverliste konfigurieren, werden die Server als Verknüpfungen in Horizon Client angezeigt. Wenn Sie einen Standardserver konfigurieren, verbindet sich Horizon Client automatisch mit diesem Server.

Sie konfigurieren diese Einstellungen in einer JSON-Konfigurationsdatei. Ein Chrome-Administrator muss mit der Google Admin-Konsole die JSON-Konfigurationsdatei für die Horizon Client-App hochladen. Ausführliche Informationen zur Anwendung der Google Admin-Konsole finden Sie in der Hilfe zum G Suite-Administrator.

Liste der Horizon Connection Server-Instanzen

Sie können die Eigenschaften im Abschnitt server-list verwenden, um eine Serverliste zu konfigurieren.

EigenschaftBeschreibung
serverIP-Adresse oder Hostname eines Servers.
username(Optional) Name eines Benutzers, der dazu berechtigt ist, den Server zu verwenden.
domain(Optional) Domäne des Benutzers, der in der Eigenschaft username angegeben wird.
description(Optional) Beschreibung des Servers.

Beispielsweise legt die folgende JSON-Konfigurationsdatei eine Liste der Server fest.

{
  "broker_list": {
    "Value": {
      "settings": {
        "server-list": [{
          "server": "viewserver0.mydomain.com",
          "default": false,
          "description": "View Server 0",
          "username": "User0",
          "desktopId": "RDS2012R2DC",
          "domain": "TestDomain0"
        },{
          "server": "viewserver1.mydomain.com",
          "description": "View Server 1",
          "username": "User1",
          "domain": "TestDomain1",
          "default": false
        }, {
          "server": "123.456.1.2",
          "description": "View Server 2",
          "username": "User2",
          "default": false,
          "domain": "TestDomain2"
        }, {
          "server": "123.456.1.3",
          "description": "View Server 3",
          "username": "User3",
          "default": false,
          "domain": "TestDomain3"
        }, {
          "server": "viewserver4.mydomain.com",
          "description": "View Server 4",
          "username": "User4",
          "default": false,
          "domain": "TestDomain4"
        }]}
    }
  }
}

Horizon Connection Server-Standardinstanz

Sie können mit der Eigenschaft default einen Standardserver im Abschnitt server-list festlegen. Gültige Werte sind true und false.

Das folgende Beispiel für eine JSON-Konfigurationsdatei zeigt einen Standardserver.

{
  "broker_list": {
    "Value": {
      "settings": {
        "server-list": [{
          "server": "viewserver0.mydomain.com",
          "default": true,
          "description": "View Server 0",
          "username": "User0",
          "desktopId": "RDS2012R2DC",
          "domain": "TestDomain0"
        }]}
    }
  }
}

Clientfunktionen

Um bestimmte Funktionen von Horizon Client zu konfigurieren, können Sie die Einstellungen im Abschnitt common-setting verwenden. Die Eigenschaft editable gibt an, ob die Einstellungen vom Benutzer geändert werden können. Ein Sternchen in der folgenden Tabelle kennzeichnet Einstellungen, die Sie in der bearbeitbaren Liste konfigurieren können.

Anmerkung: Damit die geänderten Einstellungen wirksam werden, müssen die Benutzer Horizon Client neu starten.

EinstellungBeschreibung
editableKonfiguriert eine Liste von Horizon Client-Einstellungen und legt fest, ob ein Benutzer bestimmte common settings ändern kann. Im Allgemeinen bestimmt die Richtlinie jedes Servers den Wert der Einstellungen. Sie können jede mit einem Sternchen (*) markierte Clientfunktion in dieser Tabelle hinzufügen. Wenn der Wert für eine in der Eigenschaft editable aufgeführte Einstellung auf false lautet, ist diese Einstellung nicht verfügbar. Der Benutzer kann diese Einstellung nicht ändern. Die Benutzeroberfläche wird grau dargestellt. Um Änderungen vorzunehmen, kann der Systemadministrator die vom Server festgelegte Richtlinie aktualisieren. Wenn sich eine Einstellung in der Eigenschaftsliste editable befindet und auf true festgelegt ist, steht diese Einstellung auf der Benutzeroberfläche zur Verfügung. Der Benutzer kann eine Änderung vornehmen. Anmerkung: Bei der ersten Verwendung wendet der Client alle Einstellungen in der Richtlinie für den Server an. Wenn die Einstellung danach bearbeitet werden kann und vom Benutzer geändert wurde, verwendet der Client diese Einstellung.Anmerkung: BCR-Einstellungen in der Google Admin-Konsole bieten keine Unterstützung für editable.
allowDataSharing*Konfiguriert die Datenfreigabefunktion. Legen Sie den Wert fest, um die Freigabe zu aktivieren oder zu deaktivieren. Gültige Werte sind true (aktivieren) und false (deaktivieren).
allowFileDownload Legt fest, ob Benutzer mithilfe der Dateiübertragungsfunktion Dateien von einem Remote-Desktop auf das Clientgerät herunterladen können. Legen Sie den Wert fest, um das Herunterladen von Dateien zu aktivieren oder zu blockieren. Gültige Werte sind true (aktivieren) und false (blockieren). Der Standardwert lautet true. Anmerkung: Zum Aktivieren des Dateidownloads mit der Dateiübertragungsfunktion müssen Sie allowFileDownload clientseitig aktivieren und außerdem die GPO-Einstellung Configure file transfer festlegen, um das agent-seitige Herunterladen von Dateien zuzulassen. Weitere Informationen finden Sie unter Horizon-Remote-Desktopfunktionen und GPOs.
allowFileUpload Legt fest, ob Benutzer über die Dateiübertragungsfunktion Dateien vom Clientgerät auf einen Remote-Desktop hochladen können. Legen Sie den Wert fest, um das Hochladen von Dateien zu aktivieren oder zu blockieren. Gültige Werte sind true (aktivieren) und false (blockieren). Der Standardwert lautet true. Anmerkung: Zum Aktivieren des Dateiuploads mit der Dateiübertragungsfunktion müssen Sie allowFileUpload clientseitig aktivieren und außerdem die GPO-Einstellung Configure file transfer festlegen, um das agent-seitige Hochladen von Dateien zuzulassen. Weitere Informationen finden Sie unter Horizon-Remote-Desktopfunktionen und GPOs.
autoForwardUSB*Aktiviert oder deaktiviert die automatische USB-Umleitung. Der Wert gibt an, ob die automatische USB-Umleitung aktiviert oder deaktiviert ist. Die Eigenschaft editable gibt an, ob Benutzer die Einstellungen für die automatische USB-Verbindung im Fenster „Einstellungen“ ändern können. Gültige Werte für beide Eigenschaften sind true und false.
bcrEnabledAktiviert die Funktion „Browser-Inhaltsumleitung“.
display*Konfiguriert die Verwendung lokaler Monitore für den Client. Mit dieser Einstellung kann die Größe des Clientfensters festgelegt werden. Diese Einstellung wird beim Start eines Remote-Desktops aktiviert. Verfügbare Optionen:
  • multipleMonitors: Rendern auf allen verfügbaren Monitoren.
  • singleMonitor: Rendern auf einem Monitor unter Verwendung der Standardfenstergröße.
  • singleMonitorFullscreen: Rendern auf einem Monitor im Vollbildmodus.
  • singleMonitorSmallWindow: Rendern auf einem Monitor mit kleinem Fenster (640x480)
  • singleMonitorLargeWindow: Rendern auf einem Monitor mit großem Fenster (1680x983)
  • {width:mmm, height:nnn}: Rendern auf einem Monitor mit der von Ihnen angegebenen Größe. (mmmxnnn)
Diese Einstellung ist gesperrt , wenn display in der Liste in der Eigenschaft editable fehlt oder auf falsefestgelegt ist. Wenn die Einstellung auf true in der Eigenschaft editable festgelegt ist, kann der Benutzer die Einstellung ändern.
enableAdvancedTouch Aktiviert oder deaktiviert Unterstützung für Advanced Touchscreen-Gesten gemäß der Beschreibung im Abschnitt Gesten für Touchpad, Touchscreen, Tastenfeld und Maus. Gültige Werte sind true (aktivieren) und false (deaktivieren). Der Standardwert lautet true.
enableAnonymousLogin*Konfiguriert die Funktion „Nicht authentifizierter Zugriff“, die im Dialogfeld „Einstellungen“ als Anonym mit nicht authentifiziertem Zugriff anmelden angezeigt wird. Die Eigenschaft value legt fest, ob die Funktion aktiviert oder deaktiviert ist. Gültige Werte sind true und false.
enableFileAssociation Konfiguriert den Aktivierungsstatus der Dateizuordnungsfunktion gemäß der Beschreibung im Abschnitt Festlegen der Dateizuordnung. Folgende Werte sind gültig:
  • true: Dateizuordnung ist aktiviert.
  • false: Dateizuordnung ist deaktiviert. Benutzer können weiterhin mit der rechten Maustaste auf eine lokale Datei klicken und Horizon Client für Chrome auswählen, aber anstelle einer Liste der verfügbaren Anwendungen wird eine Warnmeldung angezeigt.
Wenn enableFileAssociation nicht konfiguriert ist, wird die Dateizuordnung standardmäßig aktiviert.
enableHighResolution*Konfiguriert die Funktion „Modus mit hoher Auflösung“. Die Eigenschaft value legt fest, ob die Funktion aktiviert oder deaktiviert ist. Die Eigenschaft editable legt fest, ob Benutzer die Einstellung Modus mit hoher Auflösung in Horizon Client ändern können. Gültige Werte für beide Eigenschaften sind true und false.
enableMediaStream Legt fest, ob Clientbenutzer Kamera- und Mikrofonberechtigungen für die Funktion „Browser-Umleitung“ und die Funktion „Medienoptimierung für Microsoft Teams“ für den Chrome-Client konfigurieren können. Folgende Werte sind gültig:
  • true: Clientbenutzer können Einstellungen konfigurieren und auf Eingabeaufforderungen reagieren, die den Zugriff von Remote-Browsern auf Client-Kameras und -Mikrofone während der Browserumleitung erlauben oder verweigern.
  • false: Alle Einstellungen und Eingabeaufforderungen in Bezug auf Kamera- und Mikrofonberechtigungen werden vor den Clientbenutzern verborgen. Benutzer können diese Berechtigungen nicht konfigurieren. Während der Browserumleitung wird Remote-Browsern automatisch der Zugriff auf Client-Kameras und -Mikrofone verweigert.
Der Standardwert lautet true. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Konfigurieren der Browserumleitung und im Abschnitt Medienoptimierung für Microsoft Teams im Dokument Horizon-Remote-Desktopfunktionen und GPOs.
enableMultiMonitorKonfiguriert die Funktion für mehrere Monitore. Geben Sie mithilfe der Eigenschaft value an, ob die Funktion aktiviert oder deaktiviert ist. Gültige Werte sind true und false.
enableH264Gibt an, ob die Wiedergabemethode den H.264-Videomodus verwendet. Der Client aktiviert den H.264-Videomodus. Gültige Werte sind true und false. Hinweis: Diese Option wird nur dann im Einstellungsfenster angezeigt, wenn Sie eine normale Anzeige mit einem Verhältnis von mehr als 100 % verwenden und der Administrator die Funktion nicht deaktiviert hat.
enableRTAVH264Codec Aktiviert oder deaktiviert den H.264-Codec für Echtzeit-Audio/Video. Gültige Werte sind true (H.264 aktivieren) und false (H.264 deaktivieren). Der Standardwert lautet true. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Verwenden der Echtzeit-Audio/Video-Funktion für Webcams, Mikrofone und Lautsprecher.
forcePrivateMode Datenschutzmodus für Horizon Cloud on Azure next-gen aktivieren. Mit dieser Einstellung können Sie die Aktivierung des Datenschutzmodus für Endbenutzer erzwingen. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, müssen sich Benutzer für die Anmeldung authentifizieren. Der Benutzer wird dann zur Abmeldeseite des Browsers weitergeleitet, wenn der Horizon Client geschlossen oder der aktuelle Server getrennt wird. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert, sofern sie nicht konfiguriert ist
enableNetworkIndicator Aktiviert oder deaktiviert die Funktion „Netzwerkbenachrichtigung“. Gültige Werte sind true (Funktion aktiviert) und false (Funktion deaktiviert). Ob diese Clienteinstellung wirksam wird, hängt von mehreren Faktoren ab (siehe Beschreibung unter Konfigurieren der Anzeige von Netzwerkbenachrichtigungen). Wenn Sie den Wert auf false festlegen, wird die Option Netzwerkzustandsanzeige deaktivieren aus dem Fenster Einstellungen entfernt. Der Standardwert lautet true.
enableLogoutTriggeredQuitLöst das Schließen des Clients beim Abmelden aus. Wenn die Richtlinienoption aktiviert ist, wird der Client nach erfolgreicher Abmeldung des Benutzers geschlossen. Diese Option akzeptiert boolesche Werte vom Typ true oder false.
enableDisconnectionTriggeredQuitLöst das Schließen des Clients aus, wenn die Verbindung mit dem letzten aktiven Desktop oder der letzten aktiven Anwendung getrennt wurde. Bei aktivierter Richtlinienoption löst diese das Schließen des Clients aus, wenn die Verbindung mit dem letzten aktiven Desktop oder der letzten aktiven Anwendung getrennt wurde. Diese Option akzeptiert boolesche Werte vom Typ true oder false.
enableScreenSharing* Erlaubt oder verhindert, dass Benutzer den Inhalt ihres lokalen Bildschirms freigeben, wenn sie veröffentlichte Anwendungen verwenden. Gültige Werte sind true (erlauben) und false (verhindern). Die Eigenschaft editable gibt an, ob Benutzer ihre Bildschirmfreigabeberechtigungen über das Fenster „Einstellungen“ steuern können.
enableWebRTCRedirection* Aktiviert oder deaktiviert die Funktion „Medienoptimierung“ für WebRTC-basierte Anwendungen. Wenn diese Funktion aktiviert ist, optimiert sie die Audio-, Video- und Bildschirmfreigabe-Streams von WebRTC-basierten Anwendungen innerhalb eines Remote-Desktops. Diese Funktion verbessert das audiovisuelle Gesamterlebnis der Benutzer bei virtuellen Besprechungen und Telefonkonferenzen. Gültige Werte sind true (Funktion aktiviert) und false (Funktion deaktiviert). Die Eigenschaft editable gibt an, ob Benutzer den Aktivierungsstatus der WebRTC-Medienoptimierung über das Fenster „Einstellungen“ steuern können.
enableWindowsKey*Aktiviert oder deaktiviert den Windows-Schlüssel für Remote-Desktops. Der Wert gibt an, ob die Funktion aktiviert oder deaktiviert ist. Die Eigenschaft editable legt fest, ob Benutzer die Einstellung Windows-Tasten für Desktops aktivieren in Horizon Client ändern können. Gültige Werte für beide Eigenschaften sind true und false.
enhBcrEnabledAktiviert die Funktion „Browser-Umleitung“ im erweiterten Modus. Damit dies wirksam wird, muss die Browser-Inhaltsumleitung (Browser Content Redirection, BCR) aktiviert werden.

Beachten Sie, dass <all_urls> bei der Konfiguration von erweiterter BCR in der zugehörigen Allowlist nicht unterstützt wird. Wenn sich eine Website in beiden Listen befindet (oder eine veraltete Website für <all_urls> konfiguriert ist und sich eine Website in der erweiterten Liste befindet) und der Benutzer zu dieser Site navigiert, wird erweiterte BCR anstelle von Legacy-BCR ausgeführt.

hardwareAccelerationOption Konfiguriert die clientseitige GPU-Hardwarebeschleunigung für Echtzeit-Audio/Video. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Verwenden der Echtzeit-Audio/Video-Funktion für Webcams, Mikrofone und Lautsprecher. Folgende Werte sind gültig:
  • no-preference ermöglicht dem Client die Flexibilität, entweder Hardware- oder Softwarebeschleunigung zu verwenden, je nachdem, was für das System und die Konfiguration optimal ist. Dies ist der Standardwert.
  • prefer-hardware aktiviert die Hardwarebeschleunigung.
  • prefer-software deaktiviert die Hardwarebeschleunigung und verwendet stattdessen die Softwarebeschleunigung.
hideSecondaryServer Legt fest, ob Horizon Client ein Serversymbol sowohl für den Hostnamen des primären als auch für den Hostnamen des sekundären Servers oder nur für den Hostnamen des primären Servers anzeigt. Gültige Werte sind true (nur ein einzelnes Symbol für den primären Hostnamen anzeigen) und false.
  • Wenn der Wert auf true festgelegt ist, zeigt Horizon Client nur ein Symbol für den primären Hostnamen an.
  • Wenn der Wert auf false festgelegt ist, zeigt Horizon Client nur ein Symbol für die Hostnamen des primären und sekundären Servers an. Diese Einstellung kann dazu führen, dass zwei Symbole für denselben Server angezeigt werden. Wenn beispielsweise ein Lastausgleichsdienst als primärer Host und Omnissa Unified Access Gateway (UAG) als sekundärer Host fungiert, zeigt Horizon Client ein Symbol für den Hostnamen des Lastausgleichsdiensts und ein doppeltes Symbol für den UAG-Hostnamen an.
Der Standardwert lautet true.
ignoreCertErrors Legt fest, ob mit der Funktion „Browserumleitung“ Seiten geöffnet werden, die SSL- oder Sicherheitszertifikatsfehler enthalten. Folgende Werte sind gültig:
  • false: Mit der Funktion „Browserumleitung“ werden keine Seiten mit SSL- oder Zertifikatsfehlern geöffnet. Die Seiten werden nicht umgeleitet, und Horizon Client zeigt eine Meldung bezüglich des SSL- oder Zertifikatsfehlers an.
  • true: Mit der Funktion „Browserumleitung“ wird mit dem Öffnen von Seiten mit SSL- oder Zertifikatsfehlern fortgefahren. Die Fehler werden ignoriert, und die Seiten werden umgeleitet.
Der Standardwert lautet false. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Konfigurieren der Browserumleitung.
ignoreCertErrorsBcr Aktiviert „Zertifikatfehler für die Browser-Inhaltsumleitung ignorieren“.
ignoreCertErrorsEnhBcr Aktiviert „Zertifikatfehler für erweiterte Browser-Inhaltsumleitung ignorieren“.
networkStateConfig Gibt die Schwellenwertparameter an, die von Horizon Client zur Berechnung der Punktzahl für die Netzwerkqualität und zur Bestimmung der Netzwerkstabilität verwendet werden. Detaillierte Informationen zur Verwendung dieser Parameter durch Horizon Client finden Sie im Abschnitt Anpassen der Bestimmung der Netzwerkqualität durch Horizon Client.

Diese Einstellung umfasst die folgenden Eigenschaften:
  • networkStateTcpRttMSLow: Gibt den niedrigen RTT-Schwellenwert an, der zum Berechnen der Punktzahl für die Netzwerkqualität verwendet wird. Der Wert muss eine positive ganze Zahl kleiner als der Wert networkStateTcpRttMSHigh sein. Der Standardwert lautet 2.
  • networkStateTcpRttMSHigh:: Gibt den hohen RTT-Schwellenwert an, der zum Berechnen der Punktzahl für die Netzwerkqualität verwendet wird. Der Wert muss eine positive ganze Zahl größer als der Wert networkStateTcpRttMSLow sein. Der Standardwert lautet 400.
  • networkStateQualityScoreTcpThresholdGood: Gibt die Mindestpunktzahl an, die zur Angabe einer guten Netzwerkqualität erforderlich ist. Gültige Werte müssen zwischen 0 und 100 liegen und größer sein als der Wert „networkStateQualityScoreTcpThresholdPoor“. Der Standardwert lautet 85. Punktzahlen, die in den Bereich zwischen „networkStateQualityScoreTcpThresholdPoor“ und „networkStateQualityScoreTcpThresholdGood“ fallen, geben an, dass die Netzwerkqualität in Ordnung ist.
  • networkStateQualityScoreTcpThresholdPoor: Gibt den hohen Grenzwert des Punktzahlbereichs an, der auf eine schlechte Netzwerkstabilität hinweist. Gültige Werte müssen zwischen 0 und 100 liegen und kleiner als der Wert „networkStateQualityScoreTcpThresholdGood“ sein. Der Standardwert ist 40. Punktzahlen, die in den Bereich zwischen „networkStateQualityScoreTcpThresholdPoor“ und „networkStateQualityScoreTcpThresholdGood“ fallen, geben an, dass die Netzwerkqualität in Ordnung ist.
  • networkStateRttCheckPeriodMs: Gibt das Zeitintervall in Millisekunden an, während dem die RTT-Statistiken des Netzwerks überwacht werden. Gültige Werte müssen größer als 2000 sein. Der Standardwert lautet 15000.
powerSettingVerhindert, dass das Gerät als Reaktion auf Benutzerinaktivität in einer Remotesitzung in den Ruhemodus versetzt wird. Standardmäßig wird das Chrome-Gerät nach 10 Minuten in den Ruhemodus versetzt. Wenn Sie powerSetting konfigurieren, wird das Gerät erst nach dem Ende der letzten Remotesitzung in den Ruhemodus versetzt. Mit der Eigenschaft keepAwakeLevel wird die Ebene der Energierichtlinie angegeben. Für die Eigenschaft keepAwakeLevel sind die folgenden Werte gültig:
  • system: Verhindert, dass das System als Reaktion auf Benutzerinaktivität in den Ruhezustand versetzt wird. Dies ist der Standardwert.
  • display: Verhindert, dass die Anzeige als Reaktion auf Benutzerinaktivität ausgeschaltet oder gedimmt wird oder dass das System in den Ruhezustand versetzt wird.
splitUSB Gibt das Verhalten der geteilten Umleitung für USB-Geräte an (siehe Beschreibung im Abschnitt Splitten von USB-Verbundgeräten). Diese Einstellung umfasst die folgenden Eigenschaften:
  • allowList gibt die Verbundgeräte an, die für die Umleitung aufgeteilt werden dürfen. Wenn ein Gerät nicht aufgeführt ist, wird es nicht aufgeteilt. Legen Sie den Wert auf ein Array von Datenobjekten mit den folgenden Schlüssel-Wert-Paaren fest:
    • device gibt die Identität des Verbundgeräts an. Gültige Werte weisen das Format <vid>:<pid> auf, wobei <vid> die Hersteller-ID und <pid> die Produkt-ID des Geräts angibt.
    • excludedInterface gibt die Schnittstellen des Geräts an, das nicht umgeleitet werden soll. Konfigurieren Sie den Wert als Array der ausgeschlossenen Schnittstellen-IDs.
  • blockList gibt die Verbundgeräte an, die für die Umleitung nicht aufgeteilt werden dürfen. Konfigurieren Sie die Werte als ein Array von Objekten, die das Format <vid>:<pid> verwenden, wobei <vid> die Hersteller-ID und <pid> die Produkt-ID des Geräts angibt.
Bei Verwendung dieser Einstellung wird die entsprechende Agent-Gruppenrichtlinieneinstellung (Vid/Pid-Gerät splitten) ignoriert.
urlFiltering Konfiguriert Regeln für die URL-Inhaltsumleitung für den Client. Die Funktion „URL-Inhaltsumleitung“ erfordert ebenfalls eine agent-seitige Konfiguration. Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten Anforderungen für die URL-Inhaltsumleitung und Konfigurieren der URL-Inhaltsumleitung im Dokument Horizon-Remote-Desktopfunktionen und GPOs.

Anmerkung: Sie müssen Horizon Client neu starten, damit alle geänderten Regeln wirksam werden.

Anmerkung: Die Regeln für die URL-Inhaltsumleitung, die über die vdmutil-Befehlszeilenschnittstelle auf einer Horizon Connection Server-Instanz konfiguriert werden, haben Vorrang vor der URL-Inhaltsumleitung, die über die Einstellung urlFiltering konfiguriert wird. Diese Einstellung urlFiltering verfügt über eine Eigenschaft vom Typ protocols, die auf ein Objekt-Array mit den folgenden Eigenschaften festgelegt ist:

  • brokerHostname: IP-Adresse oder vollqualifizierter Domänenname (FQDN) des Horizon Connection Server-Hosts, der bei der Umleitung von URLs verwendet werden soll.
  • protocol: URL-Protokoll, das umgeleitet werden soll.
  • remoteItem: Anzeigename des Remote-Desktop- oder Remoteanwendungspools, der die für agentRules angegebenen URLs verarbeiten kann.
  • agentRules: URLs, die an den Remote-Desktop oder die Remoteanwendung umgeleitet werden, die für remoteItem angegeben wurde. Wenn Sie beispielsweise agentRules auf .*mycompany.com festlegen, werden alle URLs mit der Zeichenfolge mycompany.com an den Remote-Desktop oder die Remoteanwendung umgeleitet.
Anmerkung: Der Bereich der umgeleiteten URLs kann je nach der für agentRules verwendeten Regelsyntax variieren.
  • Die Regelsyntax .*mycompany.com unterstützt die Umleitung aller URLs mit der Zeichenfolge mycompany.com, einschließlich http://mycompany.com.
  • Die Regelsyntax .*.mycompany.com unterstützt die Umleitung aller URLs mit der Zeichenfolge .mycompany.com Die Umleitung der Root-URL wird jedoch nicht unterstützt. http://mycompany.com wird beispielsweise nicht umgeleitet.
useAssetIdReplaceMachineName Konfiguriert, wie die Client-Asset-ID (der Name des physischen Computers) an eine entsprechende Horizon-Umgebungsvariable übergeben wird. Weitere Informationen finden Sie im Omnissa-Knowledgebase-Artikel (KB) 92513. Folgende Werte sind gültig:
  • false: Die Asset-ID wird an die Umgebungsvariable „ViewClient_Asset_ID“ übergeben.
  • true: Die Asset-ID wird an die Umgebungsvariable „ViewClient_Machine_Name“ übergeben.
Der Standardwert lautet false.
ws1WebviewMode Legt fest, ob sich Benutzer bei Horizon Client authentifizieren können, der als verwaltete App ausgeführt wird, z. B. als eine von Unified Access Gateway und Omnissa Workspace ONE verwaltete App. Folgende Werte sind gültig:
  • secure-webview: Ermöglicht Benutzern die Authentifizierung bei Horizon Client als verwaltete Anwendung und löscht Cache und Cookies nach Abschluss der Authentifizierung.
  • persistent-webview: Ermöglicht Benutzern die Authentifizierung bei Horizon Client als verwaltete Anwendung, löscht aber weder den Cache noch Cookies nach Abschluss der Authentifizierung. Dieser Wert ermöglicht die Speicherung von Authentifizierungsinformationen.
  • browser: Erfordert das Öffnen eines Browserfensters für die Benutzerauthentifizierung. Dieser Wert verhindert, dass Horizon Client als verwaltete App ausgeführt wird.
Der Standardwert lautet secure-webview.

Das folgende Beispiel einer JSON-Konfigurationsdatei zeigt die allgemeinen Einstellungen und die Verwendung der Eigenschaft „editable“. Dieses Beispiel zeigt die empfohlenen Einstellungen, die die Leistung und Effizienz für ein optimales Benutzererlebnis maximieren.

{
  "broker_list": {
    "Value": {
      "settings": {
        "server-list": [
          {
            "server": "viewserver0.mydomain.com",
            "default": true,
            "description": "View Server 0",
            "username": "User0",
            "domain": "TestDomain0"
          }
        ],
        "common-setting": {
          "allowDataSharing": true,
          "allowFileDownload": true,
          "allowFileUpload": true,
          "autoForwardUSB": true,
          "autoForwardUSBPolicy": [
            {
               "desktop": "HorizonAutoUsbAll",
               "autoConnectAllOnStart": true,
               "autoConnectAllOnInsert": true
            }
         ],
         "browserRedir": {
               "bcrEnabled": true,
               "enhBcrEnabled": true,
               "enableMediaStream": true,
               "ignoreCertErrorsBcr": false,
               "ignoreCertErrorsEnhBcr": true
            },
          "enableAdvancedTouch": true,
          "enableAnonymousLogin": false,
          "enableDisconnectionTriggeredQuit": true,
          "enableFileAssociation": false,
          "enableH264": true,
          "enableHighResolution": false,
          "enableLogoutTriggeredQuit": true,
          "enableMediaStream": false,
          "enableNetworkIndicator": true,
          "enableRTAVH264Codec": true,
          "enableScreenSharing": true,
          "enableWindowsKey": true,
          "display": "multipleMonitors",
          "forcePrivateMode": true,
          "hardwareAccelerationOption": "no-preference",
          "hideSecondaryServer": true,
          "ignoreCertErrors": false,
          "useAssetIdReplaceMachineName": false,
          "ws1WebviewMode": "secure-webview",
          "networkStateConfig": {
            "networkStateTcpRttMSLow": 2,
            "networkStateTcpRttMSHigh": 400,
            "networkStateQualityScoreTcpThresholdGood": 85,
            "networkStateQualityScoreTcpThresholdPoor": 40,
            "networkStateRttCheckPeriodMs": 15000
          },
          "splitUSB": {
            "allowList": [
              {
                "device": "0554:1001",
                "excludedInterface": [
                  "00",
                  "01",
                  "02"
                ]
              }
            ]
          },
          "urlFiltering": {
            "protocols": [
              {
                "brokerHostname": "10.117.24.28",
                "protocol": "http",
                "remoteItem": "win2022_RDSH",
                "agentRules": ".*example1.com"
              },
              {
                "brokerHostname": "10.117.161.109",
                "protocol": "https",
                "remoteItem": "win10_VDI",
                "agentRules": ".*example2.com"
              }
            ]
          },
          "editable": {
            "allowDataSharing": true,
            "autoForwardUSB": true,
            "enableAnonymousLogin": true,
            "enableHighResolution": true,
            "enableH264": true,
            "enableWebRTCRedirection": true,
            "enableScreenSharing": true,
            "display": true
          }
        }
      }
    }
  }
}

Konfigurieren von Horizon Web Client-Agents zur Verwendung neuer TLS-Zertifikate

Um die Einhaltung von Branchen- oder Sicherheitsbestimmungen sicherzustellen, können Sie die standardmäßigen TLS-Zertifikate, die der Horizon Web Client-Agent generiert, durch von einer Zertifizierungsstelle (CA, Certificate Authority) signierte Zertifikate ersetzen.

Wenn Sie den Horizon Web Client-Agent auf einem Remote-Desktop installieren, erstellt der Horizon Web Client-Agent-Dienst selbstsignierte Standardzertifikate. Der Dienst stellt die Standardzertifikate für Browser bereit, die Horizon Client für Chrome verwenden.

Anmerkung: Im Gastbetriebssystem auf der virtuellen Desktop-Maschine wird dieser Dienst als Omnissa Horizon Blast-Dienst bezeichnet.

Um die Standardzertifikate durch signierte Zertifikate zu ersetzen, die Sie von einer Zertifizierungsstelle erhalten haben, müssen Sie auf jedem Remote-Desktop ein Zertifikat in den Zertifikatspeicher des lokalen Windows-Computers importieren. Außerdem müssen Sie einen Registrierungswert festlegen, der es dem Horizon Web Client-Agent ermöglicht, das neue Zertifikat zu verwenden.

Wenn Sie die standardmäßigen Horizon Web Client-Agent-Zertifikate durch von einer Zertifizierungsstelle signierte Zertifikate ersetzen, konfigurieren Sie auf jedem Remote-Desktop ein eindeutiges Zertifikat. Konfigurieren Sie kein von einer Zertifizierungsstelle signiertes Zertifikat auf einer übergeordneten virtuellen Maschine oder in einer übergeordneten Vorlage, die Sie für das Erstellen eines Desktop-Pools verwenden. Bei einem solchen Vorgehen entstehen Hunderte oder Tausende von Remote-Desktops mit identischen Zertifikaten.

Hinzufügen des Zertifikat-Snap-Ins zur MMC auf einem Remote-Desktop

Bevor Sie Zertifikate im Zertifikatspeicher des lokalen Windows-Computers hinzufügen können, müssen Sie das Zertifikats-Snap-In der Microsoft Management Console (MMC) auf den Remote-Desktops hinzufügen, auf denen der Horizon Web Client-Agent installiert ist.

Voraussetzungen

Stellen Sie sicher, dass die MMC und das Zertifikats-Snap-In in dem Windows-Gastbetriebssystem verfügbar sind, in dem der Horizon Web Client-Agent installiert wurde.

Voraussetzungen

  1. Klicken Sie auf dem Remote-Desktop auf Start und geben Sie mmc.exe ein.

  2. Navigieren Sie im Fenster MMC zu Datei > Snap-In hinzufügen/entfernen.

  3. Wählen Sie im Fenster Snap-Ins hinzufügen oder entfernen Zertifikate aus und klicken Sie auf Hinzufügen.

  4. Wählen Sie im Fenster Zertifikat-Snap-In Computerkonto, klicken Sie auf Weiter, wählen Sie Lokaler Computer und klicken Sie auf Fertig stellen.

  5. Klicken Sie im Fenster Snap-In hinzufügen oder entfernen auf OK.

Nächste Schritte

Importieren Sie das SSL-Zertifikat in den Zertifikatspeicher des lokalen Windows-Computers. Weitere Informationen finden Sie im Thema Importieren eines Zertifikats für den Horizon Web Client-Agent in den Windows-Zertifikatspeicher.

Importieren eines Zertifikats für den Horizon Web Client-Agent in den Windows-Zertifikatspeicher

Soll ein standardmäßiges Horizon Web Client-Agent-Zertifikat durch ein von einer Zertifizierungsstelle signiertes Zertifikat ersetzt werden, importieren Sie das Zertifikat der Zertifizierungsstelle in den Zertifikatspeicher des lokalen Windows-Computers. Führen Sie dieses Verfahren auf allen Remote-Desktops durch, auf denen der Horizon Web Client-Agent installiert ist.

Voraussetzungen

  • Stellen Sie sicher, dass der Horizon Web Client-Agent auf dem Remote-Desktop installiert ist.
  • Stellen Sie sicher, dass das von einer Zertifizierungsstelle signierte Zertifikat auf den Remote-Desktop kopiert wurde.
  • Überprüfen Sie, ob das Zertifikat-Snap-In zur MMC hinzugefügt wurde. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Hinzufügen des Zertifikat-Snap-Ins zur MMC auf einem Remote-Desktop.

Vorgehensweise

  1. Erweitern Sie im MMC-Fenster auf dem Remote-Desktop den Knoten Zertifikate (Lokaler Computer) und wählen Sie den Ordner Persönlich aus.

  2. Wechseln Sie im Bereich „Aktionen“ zu Weitere Aktionen > Alle Aufgaben > Importieren.

  3. Klicken Sie im Zertifikatimport-Assistenten auf Weiter und navigieren Sie zum Speicherort des Zertifikats.

  4. Wählen Sie die Zertifikatdatei und klicken Sie auf Öffnen.

    Um den Typ Ihrer Zertifikatdatei anzuzeigen, können Sie ihr Dateiformat im Dropdown-Menü Dateiname auswählen.

  5. Geben Sie das Kennwort für den privaten Schlüssel in der Zertifikatsdatei ein.

  6. Wählen Sie Schlüssel als exportierbar markieren.

  7. Wählen Sie Alle erweiterbaren Eigenschaften mit einbeziehen aus.

  8. Klicken Sie auf Weiter und dann auf Fertigstellen.

    Das neue Zertifikat wird im Ordner Zertifikate (Lokaler Computer) > Persönlich > Zertifikate angezeigt.

  9. Überprüfen Sie, ob das neue Zertifikat einen privaten Schlüssel enthält.

    a. Doppelklicken Sie im Ordner Zertifikate (Lokaler Computer) > Persönlich > Zertifikate auf das neue Zertifikat.

    b. Überprüfen Sie, ob im Dialogfeld „Zertifikatinformationen“ auf der Registerkarte „Allgemein“ die folgende Meldung angezeigt wird: You have a private key that corresponds to this certificate

Nächste Schritte

Importieren Sie gegebenenfalls die Stamm- und Zwischenzertifikate in den Windows-Zertifikatspeicher. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Importieren von Stamm- und Zwischenzertifikaten für den Horizon Web Client-Agent.

Konfigurieren Sie den entsprechenden Registrierungsschlüssel mit dem Zertifikatfingerabdruck. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Festlegen des Zertifikatfingerabdrucks in der Windows-Registrierung.

Importieren von Stamm- und Zwischenzertifikaten für den Horizon Web Client-Agent

Wenn das Stammzertifikat und die Zwischenzertifikate in der Zertifikatskette nicht zusammen mit dem SSL-Zertifikat importiert wurden, das Sie für den Horizon Web Client-Agent verwendet haben, müssen Sie diese Zertifikate in den Zertifikatspeicher des lokalen Windows-Computer importieren.

  1. In der MMC-Konsole auf dem Remote-Desktop erweitern Sie den Knoten Zertifikate (Lokaler Computer) und navigieren zum Ordner Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen > Zertifikate.

    • Wenn sich Ihr Stammzertifikat in diesem Ordner befindet und Ihre Zertifikatskette keine Zwischenzertifikate enthält, überspringen Sie dieses Verfahren.
    • Wenn Ihr Stammzertifikat sich nicht in diesem Ordner befindet, fahren Sie mit Schritt 2 fort.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen > Zertifikate und klicken Sie auf Alle Aufgaben > Importieren.

  3. Klicken Sie im Zertifikatsimport-Assistenten auf Weiter und navigieren Sie zum Speicherort des Stamm-Zertifizierungsstellenzertifikats.

  4. Wählen Sie die Datei mit dem Stamm-Zertifizierungsstellenzertifikat aus und klicken Sie auf Öffnen.

  5. Klicken Sie auf Weiter, dann erneut auf Weiter und schließlich auf Fertig stellen.

  6. Wenn Ihr Serverzertifikat von einer Zwischenzertifizierungsstelle signiert wurde, importieren Sie alle Zwischenzertifikate in der Zertifikatskette in den Zertifikatsspeicher des lokalen Windows-Computers.

    a. Navigieren Sie zum Ordner Zertifikate (Lokaler Computer) > Zwischenzertifizierungsstellen > Zertifikate.

    b. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 6 für jedes zu importierende Zwischenzertifikat.

Nächste Schritte

Konfigurieren Sie den entsprechenden Registrierungsschlüssel mit dem Zertifikatfingerabdruck. Weitere Informationen finden Sie unter dem Thema Festlegen des Zertifikatfingerabdrucks in der Windows-Registrierung.

Festlegen des Zertifikatfingerabdrucks in der Windows-Registrierung

Damit der Horizon Web Client-Agenten ein durch eine Zertifizierungsstelle signiertes Zertifikat verwenden kann, das in den Windows-Zertifikatsspeicher importiert wurde, müssen Sie den Fingerabdruck des Zertifikats in einem Windows-Registrierungsschlüssel konfigurieren. Sie müssen diesen Schritt auf jedem Remote-Desktop durchführen, auf dem Sie das Standardzertifikat durch ein durch eine Zertifizierungsstelle signiertes Zertifikat ersetzen.

Voraussetzungen

Stellen Sie sicher, dass das von der Zertifizierungsstelle signierte Zertifikat in den Windows-Zertifikatsspeicher importiert wurde. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Importieren eines Zertifikats für den Horizon Web Client-Agent in den Windows-Zertifikatspeicher.

Vorgehensweise

  1. Navigieren Sie im MMC-Fenster auf dem Remote-Desktop, auf dem der Horizon Web Client-Agent installiert ist, zum Ordner Zertifikate (Lokaler Computer) > Persönlich > Zertifikate.

  2. Doppelklicken Sie auf das von der Zertifizierungsstelle signierte Zertifikat, das Sie in den Windows-Zertifikatspeicher importiert haben.

  3. Klicken Sie im Dialogfeld „Zertifikate“ auf die Registerkarte „Details“. Blättern Sie nach unten, und wählen Sie das Symbol Fingerabdruck aus.

  4. Kopieren Sie den ausgewählten Fingerabdruck in eine Textdatei.

    Zum Beispiel: 31 2a 32 50 1a 0b 34 b1 65 46 13 a8 0a 5e f7 43 6e a9 2c 3e

    Anmerkung: Schließen Sie beim Kopieren des Fingerabdrucks das führende Leerzeichen nicht ein. Wenn Sie das führende Leerzeichen versehentlich zusammen mit dem Fingerabdruck in den Registrierungsschlüssel (in Schritt 7) einfügen, wird das Zertifikat möglicherweise nicht erfolgreich konfiguriert. Dieses Problem kann auch dann auftreten, wenn das führende Leerzeichen im Registrierungswert-Textfeld nicht angezeigt wird.

  5. Starten Sie den Windows-Registrierungs-Editor auf dem Desktop, auf dem der Horizon Web Client-Agent installiert ist.

  6. Navigieren Sie zum Registrierungsschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Omnissa\Horizon\Blast\Config.

  7. Ändern Sie den Wert SslHash, und fügen Sie den Zertifikatfingerabdruck im Textfeld ein.

  8. Starten Sie Windows neu.

Ergebnisse

Wenn ein Benutzer über Horizon Client für Chrome eine Verbindung zu einem Remote-Desktop herstellt, präsentiert der HTML Access-Agent dem Browser des Benutzers das durch eine Zertifizierungsstelle signierte Zertifikat.

Konfigurieren von Horizon Web Client-Agents zur Verwendung spezifischer Verschlüsselungssammlungen

Sie können den Horizon Web Client-Agent so konfigurieren, dass er anstelle der standardmäßigen Verschlüsselungen spezifische Verschlüsselungsansammlungen verwendet.

Der Horizon Web Client-Agent erfordert standardmäßig, dass eingehende TLS-Verbindungen Verschlüsselung auf Basis bestimmter Verschlüsselungsverfahren verwenden, die umfassend gegen das Abhören und Fälschen von Netzwerken geschützt sind. Sie können eine alternative Liste mit Verschlüsselungsverfahren zur Verwendung durch den Horizon Web Client-Agent konfigurieren. Der Satz mit akzeptablen Verschlüsselungsverfahren wird im OpenSSL-Format ausgedrückt. Sie können in einem Webbrowser nach openssl cipher string suchen und das Format der Verschlüsselungsliste anzeigen.

Vorgehensweise

  1. Starten Sie den Windows-Registrierungs-Editor auf dem Desktop, auf dem der Horizon Web Client-Agent installiert ist.

  2. Navigieren Sie zum Registrierungsschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Omnissa\Horizon\Blast\Config.

  3. Fügen Sie einen neuen Zeichenfolgenwert (REG_SZ) vom Typ SslCiphers hinzu und fügen Sie die Verschlüsselungsliste im OpenSSL-Format im Textfeld ein.

  4. Starten Sie den Omnissa Horizon Blast-Dienst neu, damit die Änderungen wirksam werden.

    Im Windows-Gastbetriebssystem wird der Dienst für den Horizon Web Client-Agent als Horizon Blast bezeichnet.

Ergebnisse

Um zur Nutzung der standardmäßigen Verschlüsselungsliste zurückzukehren, löschen Sie den Wert SslCiphers und starten Sie den Horizon Blast-Dienst neu. Löschen Sie nicht einfach den Datenteil des Werts, sonst behandelt der Horizon Web Client-Agent alle Verschlüsselungsverfahren entsprechend der Formatdefinition für die OpenSSL-Verschlüsselungsliste als inakzeptabel.

Wenn der Horizon Web Client-Agent gestartet wird, schreibt er die Verschlüsselungsdefinition in die Protokolldatei des Horizon Blast-Diensts. Sie können die aktuelle standardmäßige Verschlüsselungsliste durch Überprüfung der Protokolle ermitteln, wenn der Horizon Blast-Dienst ohne konfigurierten SslCiphers-Wert in der Windows-Registrierung gestartet wird.

Die standardmäßige Verschlüsselungsdefinition des Horizon Web Client-Agent kann sich von einer Version zur anderen unterscheiden, um verbesserten Schutz zu bieten.

Verwenden eines selbstsignierten Zertifikats mit Unified Access Gateway

Wenn Sie eine Unified Access Gateway-Appliance verwenden, müssen Sie ein von einer Zertifizierungsstelle signiertes Zertifikat installieren, für das ein alternativer Antragstellername (Subject Alternative Name, SAN) konfiguriert ist.

Wenn Sie ein von einer Zertifizierungsstelle signiertes Zertifikat ohne konfigurierten SAN oder ein selbstsigniertes Zertifikat verwenden, erhalten Benutzer eine Fehlermeldung mit dem Hinweis auf eine nicht private Verbindung und können keine Verbindung mit Horizon Client für Chrome herstellen.

Anmerkung: Wenn Sie eine Horizon Connection Server-Instanz verwenden, können Benutzer trotzdem eine Verbindung herstellen, indem sie auf den Link Proceed to ip-address (unsafe) klicken.

Informationen zum Installieren und Konfigurieren von Zertifikaten finden Sie im Dokument Horizon 8-Installation und -Upgrade. Informationen zum Installieren von Zertifikaten in Chrome finden Sie in der Google Chrome-Dokumentation.

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