Sie können Standardeinstellungen für Omnissa Horizon Client in der Windows-Registrierung definieren, anstatt diese Einstellungen über die Befehlszeile anzugeben. Gruppenrichtlinieneinstellungen haben Vorrang vor Windows-Registrierungseinstellungen. Windows-Registrierungseinstellungen haben wiederum Vorrang vor der Befehlszeile.
Hinweis: In einer zukünftigen Horizon Client-Version werden Windows-Registrierungseinstellungen möglicherweise nicht mehr unterstützt. Stattdessen müssen dann Gruppenrichtlinieneinstellungen verwendet werden.
Die folgende Tabelle enthält die Registrierungseinstellungen für die Anmeldung bei Horizon Client. Diese Einstellungen sind in Client unter HKEY_CURRENT_USER in der Registrierung verschachtelt. Dieser Speicherort ist benutzerspezifisch. Die HKEY_LOCAL_MACHINE-Einstellungen, die in der nächsten Tabelle beschrieben werden, sind computerweite Einstellungen und beziehen sich auf alle lokalen Benutzer und alle Domänenbenutzer, die berechtigt sind, sich in einer Windows-Domänenumgebung beim Computer anzumelden.
Hinweis: Um die Registrierung zu ändern, benötigen Sie Administratorrechte zum Schreiben in diesen Schlüssel, da er Einstellungen enthält, die für alle Benutzer auf dem Computer gelten. Navigieren Sie mit dem Registrierungs-Editor (regedit) zum gewünschten Speicherort unter HKLM und klicken Sie mit der rechten Maustaste, um einen neuen Schlüssel zu erstellen. Siehe auch: Hinzufügen, Ändern oder Löschen von Registrierungsunterschlüsseln und -werten mithilfe einer .reg-Datei
| Registrierungseinstellung | Beschreibung |
|---|---|
Password | Standardkennwort. |
UserName | Standardbenutzername. |
Die folgende Tabelle enthält die Registrierungseinstellungen für Horizon Client, die keine Anmeldedaten beinhalten. Diese Einstellungen sind in Client unter der Registrierung HKEY_LOCAL_MACHINE verschachtelt.
| Registrierungseinstellung | Beschreibung |
|---|---|
DomainName | Standardmäßiger NetBIOS-Domänenname. Beispielsweise ist es sinnvoller, mycompany als mycompany.com zu verwenden. |
EnableShade | Bestimmt, ob die Menüleiste (Shade) am oberen Rand des Horizon Client-Fensters aktiviert ist. Die Menüleiste ist standardmäßig aktiviert, mit Ausnahme bei Clients im Kiosk-Modus. Mit dem Wert false wird die Menüleiste deaktiviert.
Hinweis: Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn das Anzeigelayout auf Alle Monitore oder Vollbild festgelegt ist. |
ServerURL | Gibt die URL, die IP-Adresse oder den FQDN der Omnissa Horizon Connection Server-Standardinstanz an. |
EnableSoftKeypad | Wenn dies auf true festgelegt ist und ein Horizon Client-Fenster den Fokus aufweist, werden Ereignisse auf der physischen Tastatur, auf der Bildschirmtastatur, mit der Maus und im Schreibbereich an den Remote-Desktop oder die veröffentlichte Anwendung gesendet, selbst wenn sich die Maus oder die Bildschirmtastatur außerhalb des Horizon Client-Fensters befindet. Die Standardeinstellung ist false. |
Die folgende Tabelle enthält Sicherheitseinstellungen, die Sie hinzufügen können. Diese Einstellungen sind in Security unter der Registrierung HKEY_LOCAL_MACHINE verschachtelt.
| Registrierungseinstellung | Beschreibung und gültige Werte |
|---|---|
CertCheckMode | Zertifikatsprüfungsmodus. Folgende Werte sind gültig:
|
EnableTLSv11TLSv12 |
Gibt an, ob TLS v1.1 und/oder TLS v1.2 aktiviert werden soll. Folgende Werte sind gültig:
|
SSLCipherList |
Konfiguriert die Verschlüsselungsliste, um die Verwendung bestimmter kryptografischer Algorithmen und Protokolle zu beschränken, bevor eine verschlüsselte TLS 1.1- oder TLS 1.2-Verbindung hergestellt wird. Die Verschlüsselungsliste besteht aus einer oder mehreren Verschlüsselungszeichenfolgen, die durch Doppelpunkte voneinander getrennt werden. Bei der Schlüsselzeichenfolge wird die Groß-/Kleinschreibung beachtet. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, lautet der Standardwert TLSv1.1:TLSv1.2:!aNULL:kECDH+AESGCM:ECDH+AESGCM:RSA+AESGCM:kECDH+AES:ECDH+AES:RSA+AES. Der Standardwert bedeutet, dass TLS v1.1 und TLS v1.2 aktiviert sind. Die Verschlüsselungs-Suites verwenden ECDHE, ECDH und RSA mit 128- oder 256-Bit-AES, wobei der GCM-Modus bevorzugt wird. SSL v2.0, SSL v3.0 und TLS v1.0 werden nicht unterstützt. Mit Signaturalgorithmen konfigurieren werden die Signaturalgorithmen für TLS v1.2 angegeben. Geben Sie eine durch Doppelpunkte getrennte Liste von Signaturalgorithmen in absteigender Reihenfolge im Format „algorithm+hash“ ein. Beachten Sie, dass bei Algorithmus- und Hashnamen die Groß-/Kleinschreibung beachtet wird. Beispiel: RSA+SHA256:ECDSA+SHA256. Wenn diese Option nicht festgelegt ist, werden standardmäßig alle Signaturalgorithmen verwendet, die von der OpenSSL-Bibliothek unterstützt werden. Unterstützte Gruppen konfigurieren legt die unterstützten Gruppen mit elliptischen Kurven fest. Geben Sie eine durch Doppelpunkte getrennte Liste von Kurven ein. Beachten Sie, dass bei Kurvennamen die Groß-/Kleinschreibung beachtet wird. Beispiel: P-256:P-384. Wenn diese Option nicht festgelegt ist und ECDHE-Verschlüsselungs-Suites bereitgestellt werden, handelt es sich bei dem Standardwert um alle Signaturalgorithmen, die von der OpenSSL-Bibliothek unterstützt werden. Einen Referenzlink zur Konfiguration finden Sie im Omnissa KB-Artikel 85640. |
In der folgenden Tabelle werden die konfigurierbaren Integrated Printing-Einstellungen angezeigt. Diese Einstellungen sind in PrintRedir unter der Registrierung HKEY_LOCAL_MACHINE verschachtelt.
| Registrierungseinstellung | Beschreibung und gültige Werte |
|---|---|
EnableActualSizePrinting | Legt fest, ob Dateien durch Skalieren und Anpassen des Dateiinhalts an die Seitengröße oder durch Drucken der Dateiinhalte in ihrer tatsächlichen Größe über einen Remote-Desktop gedruckt werden sollen. Folgende Werte sind gültig:
true. |
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