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23. April 2026

Verwenden von Gruppenrichtlinieneinstellungen zum Konfigurieren von Horizon Windows Client

Omnissa Horizon Client enthält eine Gruppenrichtlinien-ADMX-Vorlagendatei, mit der Sie die Funktionen und das Verhalten von Horizon Client konfigurieren können. Sie können Verbindungen mit Remote-Desktops und veröffentlichten Anwendungen optimieren und sichern, indem Sie die Richtlinieneinstellungen in der ADMX-Vorlagendatei einem neuen oder vorhandenen Gruppenrichtlinienobjekt (Group Policy Object, GPO) in Active Directory hinzufügen.

Die Vorlagendatei enthält sowohl Gruppenrichtlinien für die Computerkonfiguration als auch Gruppenrichtlinien für die Benutzerkonfiguration.

  • Richtlinien für die Computerkonfiguration gelten für Horizon Client, unabhängig davon, wer den Client auf dem Host ausführt.
  • Mit Richtlinien für die Benutzerkonfiguration werden Horizon Client-Richtlinien festgelegt, die für alle Benutzer gelten, die Horizon Client ausführen, sowie für RDP-Verbindungseinstellungen. Richtlinien für die Benutzerkonfiguration setzen gleichwertige Richtlinien für die Computerkonfiguration außer Kraft.

Horizon Client wendet Richtlinien an, wenn Remote-Desktops und veröffentlichte Anwendungen gestartet werden und wenn Benutzer sich anmelden.

Die ADMX-Vorlagendatei für die Horizon Client-Konfiguration (hzn_client.admx) sowie alle ADMX-Vorlagendateien, die Gruppenrichtlinieneinstellungen bereitstellen, befinden sich in Omnissa-Horizon-Extras-Bundle-YYMM-x.x.x-yyyyyyy.zip, wobei YYMM die Marketingversionsnummer, x.x.x die interne Versionsnummer und yyyyyyy die Build-Nummer ist. Sie können diese ZIP-Datei von der Produkt-Download-Site unter https://customerconnect.omnissa.com/downloads/#all_products herunterladen. Sie müssen die Datei auf Ihren Active Directory-Server kopieren und die Verwaltungsvorlagen mithilfe des Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editors hinzufügen. Anweisungen dazu finden Sie im Dokument Horizon-Remote-Desktopfunktionen und GPOs.

Einstellungen für die Skriptdefinition für Client-GPOs

Sie können Gruppenrichtlinien für viele der Einstellungen festlegen, die Sie auch konfigurieren können, wenn Sie Horizon Client über die Befehlszeile ausführen, einschließlich der Fenstergröße des Remote-Desktops, des Anmeldebenutzernamens und des Anmeldedomänennamens.

In der folgenden Tabelle werden die in der ADMX-Vorlagendatei für die Horizon Client-Konfiguration enthaltenen Einstellungen für die Skriptdefinition beschrieben. Diese Vorlagendatei stellt für jede Skriptdefinition eine Version für die Computerkonfiguration und eine Version für die Benutzerkonfiguration bereit. Die Einstellung für die Benutzerkonfiguration setzt hierbei die äquivalente Einstellung für die Computerkonfiguration außer Kraft. Die Einstellungen sind im Ordner Horizon Client-Konfiguration > Skriptdefinitionen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.

Konfigurationsvorlage für Horizon Client: Skriptdefinitionen
EinstellungBeschreibung
Automatisch verbinden, wenn nur ein Startelement über eine Berechtigung verfügtWenn ein Benutzer nur für einen Remote-Desktop berechtigt ist, verbinden Sie den Benutzer mit diesem Remote-Desktop. Dadurch muss der Benutzer nicht einen Remote-Desktop aus einer Liste mit nur einem Remote-Desktop auswählen.
Beim Start alle USB-Geräte mit dem Desktop oder mit der Remoteanwendung verbinden Legt fest, ob alle verfügbaren USB-Geräte auf dem Clientsystem mit dem Remote-Desktop oder der veröffentlichten Anwendung verbunden werden, wenn der Remote-Desktop oder die veröffentlichte Anwendung gestartet wird.
Alle USB-Geräte mit dem Desktop oder mit der Remoteanwendung verbinden, wenn sie angeschlossen werden Legt fest, ob USB-Geräte mit dem Remote-Desktop oder der veröffentlichten Anwendung verbunden werden, wenn die Geräte an das Clientsystem angeschlossen werden.
Desktop-Layout Gibt das Layout des Horizon Client-Fensters an, das Benutzern angezeigt wird, wenn sie sich bei einem Remote-Desktop anmelden. Es stehen folgende Optionen zur Auswahl:
  • Vollbild
  • Mehrere Monitore
  • Fenster - groß
  • Fenster - klein
Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn die Einstellung „DesktopName to select setting“ ebenfalls festgelegt ist.
Desktop-Name zur AuswahlGibt den von Horizon Client während der Anmeldung verwendeten Standard-Remote-Desktop an.
Drittanbieter-Plug-Ins für Terminaldienste deaktivierenLegt fest, ob Terminaldienste-Plug-Ins von Drittanbietern, die als normale RDP-Plug-Ins installiert sind, von Horizon Client überprüft werden. Wenn Sie diese Einstellung nicht konfigurieren, überprüft Horizon Client standardmäßig Plug-Ins von Drittanbietern. Diese Einstellung hat keine Auswirkung auf Horizon-spezifische Plug-Ins, wie beispielsweise die USB-Umleitung.
Gesperrte GastgrößeWenn die Anzeige auf einem Bildschirm verwendet wird, gibt dies die Bildschirmauflösung des Remote-Desktops an. Diese Einstellung funktioniert nicht, wenn Sie die Remote-Desktop-Anzeige auf Alle Monitore setzen. Nachdem Sie diese Einstellung aktiviert haben, ist die Funktion für die automatische Anpassung von Remote-Desktops deaktiviert, und die Option Anzeigeskalierung zulassen wird in der Horizon Client-Benutzeroberfläche ausgeblendet.
Domänenname für die AnmeldungLegt die von Horizon Client während der Anmeldung verwendete NetBIOS-Domäne fest.
Kennwort für die AnmeldungLegt das von Horizon Client während der Anmeldung verwendete Kennwort fest. Das Kennwort wird von Active Directory im Textformat gespeichert. Zur Erhöhung der Sicherheit sollten Sie diese Einstellung nicht angeben. Benutzer können das Kennwort interaktiv eingeben.
Benutzername für die Anmeldung Legt das von Horizon Client während der Anmeldung verwendete Kennwort fest. Das Kennwort wird von Active Directory im Textformat gespeichert.
Server-URLLegt die von Horizon Client während der Anmeldung verwendete URL fest, z. B. https://view1.example.com.

Verwenden Sie die Option Server-URL sperren, um zu konfigurieren, wie sich die Server-URL-Richtlinie bei anderen Serververbindungseinstellungen verhält.
  • Aktivieren Sie Server-URL sperren, damit die Server-URL-Richtlinie Vorrang vor allen anderen Serververbindungseinstellungen hat. Während der Anmeldung stellt Horizon Client eine Verbindung zu dem Server her, der durch die Server-URL angegeben wird. Alle anderen Serververbindungseinstellungen werden ignoriert.
  • Deaktivieren Sie Server-URL sperren, damit die anderen Serververbindungseinstellungen Vorrang vor der Server-URL-Richtlinie haben. Dies basiert auf der zum Starten von Horizon Client verwendeten Methode:
    • Wenn der Benutzer Horizon Client aus der ausführbaren Anwendungsdatei startet, berücksichtigt Horizon Client die benutzerdefinierte Einstellung Verbindung mit diesem Server automatisch herstellen.
    • Wenn der Benutzer Horizon Client über die Befehlszeile startet, berücksichtigt Horizon Client die durch die ServerURL-Befehlszeilenoption definierte Servereinstellung.
    • Wenn der Benutzer Horizon Client über einen URI startet, berücksichtigt Horizon Client die durch den authority-Teil des URI definierte Servereinstellung.
Die Option Server-URL sperren ist standardmäßig aktiviert.
Fehlermeldungen unterdrücken (nur bei Skriptverwendung) Legt fest, ob Horizon Client-Fehlermeldungen während der Anmeldung unterdrückt werden. Diese Einstellung ist nur anwendbar, wenn der Anmeldevorgang vollständig per Skript ausgeführt wird, z. B. wenn alle erforderlichen Anmeldeinformationen über eine Gruppenrichtlinie vorausgefüllt werden. Wenn die Anmeldung aufgrund von falschen Anmeldeinformationen fehlschlägt, werden Benutzer hierüber nicht benachrichtigt, und der Horizon Client-Prozess wird beendet.
Verhalten für die Wiederaufnahme getrennter Anwendungssitzungen Legt fest, wie ausgeführte veröffentlichte Anwendungen sich verhalten, wenn Benutzer erneut eine Verbindung mit einem Server herstellen. Es stehen folgende Optionen zur Auswahl:
  • Vor Neuverbindung zum Öffnen von Anwendungen fragen
  • Neuverbindung zum Öffnen von Anwendungen automatisch herstellen
  • Nicht fragen und nicht automatisch erneut verbinden
Wenn diese Einstellung aktiviert ist, haben Endbenutzer keine Möglichkeit, das Wiederverbindungsverhalten von veröffentlichten Anwendungen in Horizon Client zu konfigurieren. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, können Endbenutzer das Wiederverbindungsverhalten von veröffentlichten Anwendungen in Horizon Client konfigurieren. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Nicht authentifizierten Zugriff auf den Server aktivierenLegt fest, ob Benutzer Anmeldedaten für den Zugriff auf ihre veröffentlichten Anwendungen eingeben müssen, wenn sie Horizon Client verwenden. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird die Einstellung Nicht authentifizierter Zugriff in Horizon Client angezeigt, deaktiviert und ausgewählt. Wenn der nicht authentifizierte Zugriff nicht verfügbar ist, kann der Client auf eine andere Authentifizierungsmethode zurückgreifen. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, müssen Benutzer immer ihre Anmeldedaten für die Anmeldung bei ihren veröffentlichten Anwendungen und für den Zugriff darauf eingeben. Die Einstellung Nicht authentifizierter Zugriff in Horizon Client ist ausgeblendet und deaktiviert. Benutzer können den nicht authentifizierten Zugriff in Horizon Client standardmäßig aktivieren. Die Einstellung Nicht authentifizierter Zugriff wird angezeigt, aktiviert und abgewählt.
Konto für die Verwendung des nicht authentifizierten ZugriffsLegt das Benutzerkonto für den nicht authentifizierten Zugriff fest, das Horizon Client für die anonyme Anmeldung beim Server verwendet, wenn die Gruppenrichtlinieneinstellung „Nicht authentifizierten Zugriff auf den Server aktivieren“ aktiviert ist oder wenn ein Benutzer den nicht authentifizierten Zugriff durch Auswahl von Nicht authentifizierter Zugriff in Horizon Client aktiviert. Wenn der nicht authentifizierte Zugriff nicht für eine bestimmte Verbindung mit einem Server verwendet wird, wird diese Einstellung ignoriert. Benutzer können standardmäßig ein Konto auswählen.
Beim Herstellen einer Verbindung mit demselben Server die vorhandene Clientinstanz verwenden Legt fest, ob eine Verbindung zur vorhandenen Horizon Client-instanz hinzugefügt wird, mit der der Benutzer bereits mit demselben Server verbunden ist. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert, sofern sie nicht konfiguriert wird.

Sicherheitseinstellungen für Client-GPOs

Sicherheitseinstellungen umfassen Gruppenrichtlinien für Zertifikate, Anmeldedaten, die Single Sign-On-Funktion und den privaten Modus.

In der folgenden Tabelle werden die in der ADMX-Vorlagendatei für die Horizon Client-Konfiguration enthaltenen Sicherheitseinstellungen beschrieben. Diese Tabelle zeigt, ob die Konfiguration sowohl die Einstellung „Computer Configuration (Computerkonfiguration)“ und wie die Einstellung „User Configuration (Benutzerkonfiguration)“ enthält oder nur die Einstellung „Computer Configuration (Computerkonfiguration)“. Bei den Sicherheitseinstellungen, die beide Einstellungstypen einschließen, setzt die Einstellung für die Benutzerkonfiguration hierbei die äquivalente Einstellung für die Computerkonfiguration außer Kraft. Diese Einstellungen sind im Ordner Horizon Client-Konfiguration > Sicherheitseinstellungen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.

Horizon Client-Konfigurationsvorlage: Sicherheitseinstellungen
EinstellungComputerBenutzerBeschreibung
Datenschutzmodus für Horizon Cloud on Azure next-gen aktivierenX  Legt fest, ob Horizon Client den Datenschutzmodus bei der Authentifizierung von Omnissa Horizon Cloud Service - next-gen-Benutzern beim An- und Abmelden erzwingt. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird der Datenschutzmodus erzwungen. Benutzer müssen sich authentifizieren, um sich beim Client anzumelden, und werden auf die browserbasierte IDP-Abmeldeseite umgeleitet, wenn sie die Verbindung zum aktuellen Server trennen oder den Client beenden. Wenn diese Einstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, wird der Datenschutzmodus deaktiviert und nicht erzwungen.
Anmeldedaten über die Befehlszeile zulassenXLegt fest, ob Benutzeranmeldedaten mit Horizon Client-Befehlszeilenoptionen bereitgestellt werden können. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, stehen die Optionen smartCardPIN und password nicht zur Verfügung, wenn Benutzer Horizon Client von der Befehlszeile ausführen. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Der entsprechende Wert in der Windows-Registrierung lautet AllowCmdLineCredentials.
Konfiguriert das Verhalten der SSL-Proxy-Zertifikatsprüfung des Horizon ClientX Legt fest, ob die Zertifikatsprüfung für sekundäre Verbindungen über einen SSL-Proxy-Server für Blast Secure Gateway und sichere Tunnelverbindungen zugelassen werden soll. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist (Standardeinstellung), können Benutzer die SSL-Proxy-Einstellung manuell in Horizon Client ändern. Siehe Festlegen des Zertifikatsprüfungsmodus auf Horizon Windows Client. Standardmäßig sperrt Horizon Client SSL-Proxy-Verbindungen für Blast Secure Gateway und sichere Tunnelverbindungen.
Vertrauenswürdige Server für die DelegierungX Gibt die Omnissa Horizon Connection Server-instanzen an, die die übergebenen Identitäts- und Anmeldeinformationen des Benutzers akzeptieren, wenn ein Benutzer die Option Als aktueller Benutzer anmelden im Menü Optionen der Horizon Client-Menüleiste auswählt. Wenn Sie keine Horizon Connection Server-instanzen angeben, akzeptieren alle Horizon Connection Server-instanzen diese Informationen, es sei denn, die Authentifizierungseinstellung Anmeldung als aktueller Benutzer zulassen ist für die Horizon Connection Server-instanz in Omnissa Horizon Console deaktiviert. Verwenden Sie zum Hinzufügen einer Horizon Connection Server-instanz eines der folgenden Formate:
  • domain\system$
  • system$@domain.com
  • Service Principal Name (SPN) des Horizon Connection Server-Dienstes.
Der entsprechende Wert in der Windows-Registrierung lautet BrokersTrustedForDelegation.
ZertifikatüberprüfungsmodusXKonfiguriert die Ebene der Zertifikatsprüfung, die Horizon Client durchführt. Es stehen folgende Modi zur Auswahl:
  • Keine Sicherheit. Zertifikate werden nicht überprüft.

  • Warnen, aber zulassen. Wenn eine Zertifikatsprüfung fehlschlägt, weil der Server ein selbstsigniertes Zertifikat verwendet, sehen Benutzer eine Warnung, die sie ignorieren können. Bei selbstsignierten Zertifikaten muss der Zertifikatsname nicht mit dem Servernamen übereinstimmen, den Benutzer in Horizon Client eingeben. Wenn andere Zertifikatsfehlerbedingungen auftreten, zeigt Horizon Client eine Fehlermeldung an und verhindert, dass Benutzer eine Verbindung mit dem Server herstellen.


    „Waren, aber zulassen“ ist der Standardwert.


  • Komplette Sicherheit. Wenn ein beliebiger Zertifikatsfehler auftritt, können Benutzer keine Verbindung mit dem Server herstellen. Horizon Client zeigt dem Benutzer die Zertifikatfehler an.
Hinweis: Sie können den Zertifikatüberprüfungsmodus nicht ändern, wenn Sie den FIPS-Modus verwenden. Im FIPS-Modus ist die Option „Vollständige Sicherheitsprüfung“ dauerhaft ausgewählt. Dies bedeutet, dass nur vollständig überprüfbare, von einer Zertifizierungsstelle signierte Serverzertifikate akzeptiert werden. Wenn diese Einstellung konfiguriert ist, können Benutzer den ausgewählten Modus für die Zertifikatsprüfung in Horizon Client sehen, die Einstellung aber nicht konfigurieren. Das Dialogfeld „Zertifikatsprüfungsmodus“ informiert Benutzer darüber, dass ein Administrator die Einstellung gesperrt hat. Wenn diese Einstellung deaktiviert wurde, können Horizon Client-Benutzer einen Zertifikatsprüfungsmodus auswählen. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Damit ein Server die von Horizon Client bereitgestellten Zertifikate prüfen kann, muss der Client HTTPS-Verbindungen zum Horizon Connection Server oder Sicherheitsserver-Host herstellen. Die Zertifikatsprüfung wird nicht unterstützt, wenn Sie TLS auf ein Zwischengerät verlagern, das HTTP-Verbindungen zum Horizon Connection Server oder Sicherheitsserver-Host herstellt. Wenn Sie diese Einstellung nicht als Gruppenrichtlinie konfigurieren möchten, können Sie die Zertifikatsprüfung auch durch Hinzufügen des Wertnamens CertCheckMode zu einem der folgenden Registrierungsschlüssel auf dem Clientcomputer aktivieren:
  • HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Omnissa\Horizon\Client\Security
  • HKLM\SOFTWARE\WOW6432Node\Omnissa\Horizon\Client\Security
Verwenden Sie die folgenden Werte im Registrierungsschlüssel:
  • 0 implementiert „Keine Sicherheit“.
  • 1 implementiert „Warnen, aber zulassen“.
  • 2 implementiert „Komplette Sicherheit“.
Wenn Sie sowohl die Gruppenrichtlinieneinstellung als auch die Einstellung CertCheckMode im Windows-Registrierungsschlüssel konfigurieren, hat die Gruppenrichtlinieneinstellung Vorrang vor dem Registrierungsschlüsselwert. Hinweis: In einer zukünftigen Horizon Client-Version wird die Verwendung der Windows-Registrierung zum Konfigurieren dieser Einstellung möglicherweise nicht mehr unterstützt. Stattdessen muss dann die Gruppenrichtlinieneinstellung verwendet werden.
Standardwert des Kontrollkästchens „Als aktueller Benutzer anmelden“XX Gibt den Standardwert der Option Als aktueller Benutzer anmelden im Menü Optionen der Horizon Client-Menüleiste an. Diese Einstellung setzt den Standardwert außer Kraft, der während der Horizon Client-installation angegeben wurde. Wenn ein Benutzer Horizon Client von der Befehlszeile ausführt und die Option logInAsCurrentUser angibt, überschreibt dieser Wert diese Einstellung. Wenn die Option Als aktueller Benutzer anmelden im Menü Optionen aktiviert ist, werden die Identitäts- und Anmeldeinformationen des Benutzers, die dieser zur Anmeldung beim Clientsystem angegeben hat, an die Horizon Connection Server-instanz und schließlich an den Remote-Desktop oder die veröffentlichte Anwendung übergeben. Wenn die Option Als aktueller Benutzer anmelden deaktiviert ist, müssen Benutzer die Identitäts- und Anmeldeinformationen mehrfach eingeben, bevor sie auf einen Remote-Desktop oder eine veröffentlichte Anwendung zugreifen können. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Der entsprechende Wert in der Windows-Registrierung lautet LogInAsCurrentUser.
Verwendung von Windows Hello for Business-Anmeldedaten deaktivierenXX Gibt an, ob Benutzer Windows Hello for Business-Anmeldedaten für die Authentifizierung bei Horizon Connection Server verwenden können. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Benutzer keine Windows Hello for Business-Anmeldedaten zur Authentifizierung verwenden. Die Verwendung der Funktion „Als aktueller Benutzer anmelden“ ist jedoch weiterhin möglich. Wenn diese Einstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, können Benutzer Windows Hello for Business-Anmeldedaten verwenden, sofern die Anmeldedaten verfügbar sind. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Das entsprechende Element in der Windows-Registrierung lautet DisableWindowsHelloForBusinessCredentials.
Kontrollkästchen „Als aktueller Benutzer anmelden“ anzeigenXX Legt fest, ob die Option Als aktueller Benutzer anmelden im Menü Optionen der Horizon Client-Menüleiste angezeigt wird. Wenn die Option Als aktueller Benutzer anmelden angezeigt wird, können Benutzer diese aktivieren oder deaktivieren und den Standardwert überschreiben. Wenn die Option Als aktueller Benutzer anmelden ausgeblendet ist, können Benutzer deren Standardwert im Horizon Client-Menü Optionen nicht überschreiben. Sie können den Standardwert für Als aktueller Benutzer anmelden über den Standardwert für die Richtlinieneinstellung des Kontrollkästchens „Als aktueller Benutzer anmelden“ festlegen. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Der entsprechende Wert in der Windows-Registrierung lautet LogInAsCurrentUser_Display.
Integration der Sprungliste aktivieren XLegt fest, ob eine Sprungliste im Horizon Client-Symbol in der Taskleiste von Windows 7 oder höheren Systemen angezeigt werden soll. Über die Sprungliste können Benutzer die Verbindung mit zuletzt verwendeten Servern, Remote-Desktops und veröffentlichten Anwendungen herstellen. Wenn Horizon Client gemeinsam verwendet wird, sollen die Namen der zuletzt verwendeten Desktops und veröffentlichten Anwendungen Benutzern möglicherweise nicht angezeigt werden. Die Sprungliste können Sie deaktivieren, indem Sie diese Einstellung deaktivieren. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Der entsprechende Wert in der Windows-Registrierung lautet EnableJumplist.
Schaltfläche „Kennwort anzeigen“ aktivieren XLegt fest, ob das Symbol „Kennwort anzeigen“ neben dem Kennwortfeld angezeigt werden soll. Wenn Sie auf das Symbol „Kennwort anzeigen“ klicken, wird das Kennwort angezeigt. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
SSL-verschlüsselten Framework-Kanal aktivierenXXLegt fest, ob TLS für Remote-Desktops mit View 5.0 und früher aktiviert ist. Vor View 5.0 wurden die über den Port TCP 32111 an den Remote-Desktop gesendeten Daten nicht verschlüsselt.
  • Aktivieren: Aktiviert TLS, aber ermöglicht das Zurückgreifen auf die vorherige unverschlüsselte Verbindung, falls der Remote-Desktop TLS nicht unterstützt. Beispielsweise bieten Remote-Desktops mit View 5.0 und früher keine TLS-Unterstützung. Die Standardeinstellung lautet Aktivieren.
  • Deaktivieren: Deaktiviert TLS. Diese Einstellung kann hilfreich sein für das Debugging oder wenn der Kanal nicht getunnelt wird und deshalb möglicherweise durch ein Produkt zur WAN-Beschleunigung optimiert werden könnte.
  • Erzwingen: Ermöglicht TLS und verweigert die Verbindung mit Remote-Desktops, die keine Unterstützung für TLS bieten.
Der entsprechende Wert in der Windows-Registrierung lautet EnableTicketSSLAuth.
Konfiguriert Signaturalgorithmen – Erweiterung  Gibt die Signaturalgorithmen für TLS v1.2 an. Geben Sie eine durch Doppelpunkte getrennte Liste von Signaturalgorithmen in absteigender Reihenfolge im Format algorithm+hash ein. Beachten Sie, dass bei Algorithmus- und Hash-Namen die Groß-/Kleinschreibung beachtet wird. Beispiel: RSA+SHA256:ECDSA+SHA256 Wenn diese Option nicht festgelegt ist, werden standardmäßig alle Signaturalgorithmen verwendet, die von der OpenSSL-Bibliothek unterstützt werden.
TLSv1.1 oder TLSv1.2 aktivierenXX Gibt an, ob TLS v1.1, TLS v1.2 oder sowohl TLS v1.1 als auch TLS v1.2 aktiviert sind. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren erweiterter TLS-Optionen für Horizon Windows Client.
SSL-Protokolle und kryptografische Algorithmen konfigurierenXX Konfiguriert die Verschlüsselungsliste für TLS v1.1 und TLS v1.2, um die Verwendung bestimmter kryptografischer Algorithmen und Protokolle zu beschränken, bevor eine verschlüsselte TLS-Verbindung hergestellt wird. Die Verschlüsselungsliste besteht aus einer oder mehreren Verschlüsselungszeichenfolgen in der bevorzugten Reihenfolge, die durch Doppelpunkte getrennt sind. Bei der Schlüsselzeichenfolge wird die Groß-/Kleinschreibung beachtet. Eine Anleitung für das richtige Format der Verschlüsselungsliste finden Sie in einem Webbrowser über die Suche nach openssl cipher string. Die Standardeinstellungen sind wie folgt:
  • (Nicht-FIPS-Modus) !aNULL:kECDH+AESGCM:ECDH+AESGCM:RSA+AESGCM:kECDH+AES:ECDH+AES:RSA+AES
  • (FIPS-Modus) !aNULL:ECDHE+AES
TLSv1.3 aktivierenXX Gibt an, ob TLS v1.3 aktiviert werden soll. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren erweiterter TLS-Optionen für Horizon Windows Client.
SSLCipherSuitesXX Konfiguriert die Verschlüsselungsliste für TLS v1.3, um die Verwendung bestimmter kryptografischer Algorithmen und Protokolle zu beschränken, bevor eine verschlüsselte TLS-Verbindung hergestellt wird. Die Verschlüsselungsliste besteht aus einer oder mehreren Verschlüsselungszeichenfolgen in der bevorzugten Reihenfolge, die durch Doppelpunkte getrennt sind. Bei der Schlüsselzeichenfolge wird die Groß-/Kleinschreibung beachtet. Eine Anleitung für das richtige Format der Verschlüsselungsliste finden Sie in einem Webbrowser über die Suche nach openssl cipher string. Die Standardeinstellungen sind wie folgt:
  • (Nicht-FIPS-Modus) TLS_AES_256_GCM_SHA384:TLS_CHACHA20_POLY1305_SHA256:TLS_AES_128_GCM_SHA256
  • (FIPS-Modus) TLS_AES_256_GCM_SHA384:TLS_AES_128_GCM_SHA256
Konfiguriert unterstützte Gruppen – Erweiterung  Legt die unterstützten Gruppen für elliptische Kurven fest. Geben Sie eine durch Doppelpunkte getrennte Liste von Kurven ein. Beachten Sie, dass bei Kurvennamen die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss. Beispiel: P-256:P-384 Wenn diese Option nicht festgelegt ist und ECDHE-Verschlüsselungs-Suites bereitgestellt werden, handelt es sich bei dem Standardwert um alle Signaturalgorithmen, die von der OpenSSL-Bibliothek unterstützt werden.
Single-Sign-On-Anmeldung für die Smartcard-Authentifizierung verwendenXLegt fest, ob für die Smartcard-Authentifizierung das Single Sign-On (SSO) aktiviert ist. Ist ein Single Sign-On aktiviert, speichert Horizon Client die verschlüsselte Smartcard-PIN im temporären Arbeitsspeicher, bevor sie an den Horizon Connection Server gesendet wird. Ist Single Sign-On deaktiviert, zeigt Horizon Client kein benutzerdefiniertes PIN-Dialogfeld an. Der entsprechende Wert in der Windows-Registrierung lautet EnableSmartCardSSO.
Zertifikatsperrstatus nicht überprüfenXXLegt fest, ob der Zertifikatsperrstatus überprüft werden soll. Wenn dieses GPO aktiviert ist, behandelt der Horizon Client das Serverzertifikat als gültig, auch wenn das vom Server gesendete Zertifikat widerrufen wurde oder bekannt ist, dass die Zertifikatsperrüberprüfung nicht möglich ist, z. B. bei eingeschränkter Internetverbindung. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Hinweis: Wenn diese Einstellung aktiviert ist, verwendet der Client bei der Serverzertifikatsprüfung möglicherweise nur eine zwischengespeicherte URL. Die Typen von zwischengespeicherten URL-Informationen können CRL Distribution Point (CDP) und Autorisierungsinformationszugriff (OCSP und Zertifizierungsstellenzugriffsmethoden) sein.
Strenge Zertifikatsperrüberprüfung  Bei aktivierter Einstellung verweigert Horizon Client die Verbindung mit Servern, wenn der Zertifikatsperrstatus nicht überprüft werden kann. Wenn deaktivierter Einstellung überprüft der Client die Sperre, blockiert jedoch keine Verbindung basierend auf dem Sperrstatus. Das GPO „Zertifikatsperrstatus nicht überprüfen“ hat Vorrang vor diesem GPO. Verwenden Sie sie nicht zusammen. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Remotesitzungen entsperren, wenn der Clientcomputer entsperrt wirdXXLegt fest, ob die Funktion „Rekursives Entsperren“ aktiviert ist. Die Funktion der rekursiven Entsperrung entsperrt alle Remotesitzungen, wenn der Clientcomputer entsperrt wird. Diese Funktion kann nur dann angewendet werden, wenn ein Benutzer sich beim Server mit der Funktion „Als aktueller Benutzer anmelden“ anmeldet. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert.

Die folgenden Einstellungen sind im Ordner Horizon Client-Konfiguration > Sicherheitseinstellungen > NTLM-Einstellungen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.

Horizon Client-Konfigurationsvorlage: Sicherheitseinstellungen, NTLM-Authentifizierungseinstellungen
EinstellungComputerBenutzerBeschreibung
NTLM-Authentifizierung erlaubenX Wenn diese Einstellung aktiviert ist, ist die NTLM-Authentifizierung für die Funktion Als aktueller Benutzer anmelden zulässig. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, wird die NTLM-Authentifizierung nicht für Server verwendet. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Sie im Dropdown-Menü Fallback von Kerberos zu NTLM erlauben die Option Ja oder Nein auswählen.
  • Wenn Sie Ja auswählen, kann die NTLM-Authentifizierung jederzeit verwendet werden, sobald der Client kein Kerberos-Ticket für den Server abrufen kann.
  • Wenn Sie Nein auswählen, ist die NTLM-Authentifizierung nur für Server zulässig, die in der Gruppenrichtlinieneinstellung NTLM immer für Server verwenden aufgeführt sind.
Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist, ist die NTLM-Authentifizierung für Server zulässig, die in der Gruppenrichtlinieneinstellung NTLM immer für Server verwenden aufgeführt sind. Um die NTLM-Authentifizierung verwenden zu können, muss das SSL-Zertifikat des Servers gültig sein und die Verwendung von NTLM darf nicht durch Windows-Richtlinien eingeschränkt sein. Informationen zum Konfigurieren des Fallbacks von Kerberos zu NTLM in einer Horizon Connection Server-Instanz finden Sie unter „Verwenden der Funktion ‚Als aktueller Benutzer anmelden‘, die mit Windows-basierten Horizon Client-instanzen verfügbar ist“ im Handbuch Horizon-Übersicht und Bereitstellungsplanung.
NTLM immer für Server verwendenX Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird bei der Funktion Als aktueller Benutzer anmelden immer die NTLM-Authentifizierung für die aufgeführten Server verwendet. Um die Serverliste zu erstellen, klicken Sie auf Anzeigen und geben in der Spalte Wert den Servernamen ein. Das Benennungsformat für Server ist der vollqualifizierte Domänenname (FQDN).

RDP-Einstellungen für Client-GPOs

Sie können Gruppenrichtlinieneinstellungen für Optionen wie die Umleitung von Audio, Druckern, Ports und anderen Geräten festlegen, wenn Sie das Microsoft RDP-Anzeigeprotokoll verwenden.

In der folgenden Tabelle werden die in der ADMX-Vorlagendatei für die Horizon Client-Konfiguration enthaltenen RDP-Einstellungen (Remote Desktop Protocol) beschrieben. Alle RDP-Einstellungen sind Einstellungen für die Benutzerkonfiguration. Diese Einstellungen sind im Ordner Horizon Client-Konfiguration > RDP-Einstellungen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.

Administrative Vorlage für die Horizon Client-Konfiguration: RDP-Einstellungen
EinstellungBeschreibung
Audioumleitung Legt fest, ob auf dem Remote-Desktop wiedergegebene Audioinformationen umgeleitet werden. Es stehen folgende Einstellungen zur Auswahl:
  • Audio deaktivieren: Audio ist deaktiviert.
  • In VM wiedergeben (erforderlich für VoIP USB-Unterstützung): Audiodaten werden im Remote-Desktop wiedergegeben. Diese Einstellung erfordert ein gemeinsam genutztes USB-Audiogerät zur Wiedergabe von Sound auf dem Client.
  • An Client umleiten: Audiodaten werden an den Client umgeleitet. Diese Einstellung ist der Standardmodus.
Diese Eigenschaft gilt nur für RDP-Audio. Über MMR umgeleitete Audiodaten werden im Client wiedergegeben.
Umleitung der Audioaufnahme aktivieren Legt fest, ob das standardmäßige Audioeingabegerät vom Client an die Remote-Sitzung umgeleitet wird. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird das Audioaufzeichnungsgerät des Clients im Remote-Desktop angezeigt und kann zur Aufzeichnung von Audioeingabedaten verwendet werden. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Dateigröße für den Bitmap-Cache in Einheit für Zahl-bpp-BitmapsGibt die Größe des Bitmapcaches (in KB oder MB) für die Zwischenspeicherung von Bitmaps mit einer bestimmten Farbeinstellung (Bits pro Pixel, bpp) an. Für die verschiedenen Kombinationen aus Einheit und Bits pro Pixel stehen unterschiedliche Versionen zur Verfügung:
  • MB/8bpp
  • MB/16bpp
  • MB/24bpp
  • MB/32bpp
Arbeitsspeicherinterne Größe für den Bitmap-Cache in KB für 8-bpp-BitmapsLegt die Größe des RAM-Bitmap-Cache für die 8-Bit-pro-Pixel-Farbeinstellung in Kilobyte fest. Wenn für ScaleBitmapCachesByBPP „true“ festgelegt ist (Standard), wird für die Bestimmung der tatsächlichen RAM-Cache-Größe die Cache-Größe mit der Anzahl der Byte pro Pixel multipliziert. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, geben Sie die Größe in Kilobyte ein.
Bitmap-Cache/Dauerhafte Zwischenspeicherung aktivLegt fest, ob für Bitmaps eine dauerhafte Zwischenspeicherung durchgeführt wird (aktiv ist). Eine dauerhafte Zwischenspeicherung für Bitmaps kann die Leistung verbessern, erfordert jedoch zusätzlichen Speicherplatz.
Farbtiefe Legt die Farbtiefe für den Remote-Desktop fest. Es stehen folgende Einstellungen zur Auswahl:
  • 8 Bit
  • 15 Bit
  • 16 Bit
  • 24 Bit
  • 32 Bit
CursorschattierungLegt fest, ob auf dem Remote-Desktop unter dem Mauszeiger ein Schatten angezeigt wird.
D3D11Konfiguriert den Horizon Windows Client so, dass Direct3D 11 hardwarebeschleunigte Videounterstützung zulässt.
  • Aktiviert: Der Horizon Client verwendet den D3D11-Hardwarebeschleunigungspfad.
  • Deaktiviert: Der veraltete Videowiedergabepfad wird verwendet (D3D9 oder GDI).
Die Option D3D11 ist standardmäßig aktiviert. Durch Aktivieren dieser Einstellung können Probleme mit externen GPU-Treibern oder Videospeicherbeschränkungen beim Ausführen eines verschachtelten Horizon Client behoben werden.

Hinweis: Einige Videocodecs sind unter Umständen auf bestimmten GPUs nicht verfügbar, wenn D3D11 deaktiviert ist.

Desktop-HintergrundLegt fest, ob der Desktop-Hintergrund angezeigt wird, wenn Clients eine Verbindung zu einem Remote-Desktop herstellen.
Desktopgestaltung Legt fest, ob die Desktopgestaltung auf dem Remote-Desktop aktiviert ist. Wenn Desktopgestaltung aktiviert ist, werden einzelne Fenster nicht mehr direkt auf dem Bildschirm oder dem primären Anzeigegerät dargestellt, wie dies in früheren Versionen von Microsoft Windows der Fall war. Stattdessen werden die Bilddaten zunächst in den nicht sichtbaren Offscreen-Bereich des Videospeichers umgeleitet und anschließend zur Darstellung auf dem Anzeigegerät in ein Desktop-Bild gerendert.
Komprimierung aktivierenLegt fest, ob RDP-Daten komprimiert werden. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert.
Automatisch erneute RDP-Verbindung aktivierenLegt fest, ob die RDP-Clientkomponente versucht, erneut eine Verbindung mit einem Remote-Desktop herzustellen, nachdem ein RDP-Verbindungsfehler aufgetreten ist. Diese Einstellung hat keine Auswirkung, wenn die Option Sichere Tunnelverbindung zum Desktop verwenden in Horizon Console aktiviert wurde. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
SchriftartglättungLegt fest, ob Anti-Aliasing auf die Schriftarten auf dem Remote-Desktop angewendet wird.
Menü- und FensteranimationLegt fest, ob die Animation für Menüs und Fenster aktiviert ist, wenn Clients eine Verbindung zu einem Remote-Desktop herstellen.
Zwischenablage umleitenLegt fest, ob die Informationen in der lokalen Zwischenablage umgeleitet werden, wenn Clients eine Verbindung zum Remote-Desktop herstellen.
Laufwerke umleitenLegt fest, ob lokale Festplattenlaufwerke umgeleitet werden, wenn Clients eine Verbindung zum Remote-Desktop herstellen. Lokale Laufwerke werden standardmäßig umgeleitet. Durch Aktivieren oder Nichtkonfigurieren dieser Einstellung können Daten auf dem umgeleiteten Laufwerk des Remote-Desktops auf das Laufwerk des Clientcomputers kopiert werden. Deaktivieren Sie diese Einstellung, wenn das Übertragen von Daten vom Remote-Desktop zu den Clientcomputern des Benutzers ein mögliches Sicherheitsrisiko für Ihre Bereitstellung darstellt. Alternativ können Sie auch die Ordnerumleitung in der virtuellen Maschine des Remote-Desktops deaktivieren, indem Sie die Microsoft Windows-Gruppenrichtlinieneinstellung aktivieren. Lassen Sie die Laufwerkumleitung nicht zu. Die Einstellung für die Laufwerkumleitung wirkt sich nur auf RDP aus.
Drucker umleitenLegt fest, ob lokale Drucker umgeleitet werden, wenn Clients eine Verbindung zum Remote-Desktop herstellen.
Serielle Ports umleitenLegt fest, ob lokale COM-Ports umgeleitet werden, wenn Clients eine Verbindung zum Remote-Desktop herstellen.
Smartcards umleitenLegt fest, ob lokale Smartcards umgeleitet werden, wenn Clients eine Verbindung zum Remote-Desktop herstellen. Hinweis: Diese Einstellung gilt sowohl für RDP- als auch für PCoIP-Verbindungen.
Unterstützte Plug & Play-Geräte umleitenLegt fest, ob lokale Plug & Play- sowie POS-Geräte (Point of Sale) umgeleitet werden, wenn Clients eine Verbindung zum Remote-Desktop herstellen. Dieses Verhalten unterscheidet sich von der Umleitung, die durch die Agent-Komponente für die USB-Umleitung verwaltet wird.
Bitmaps schattierenLegt fest, ob Schattenbitmaps verwendet werden. Diese Einstellung hat im Vollbildmodus keine Auswirkung.
Fensterinhalt beim Ziehen anzeigenLegt fest, ob Ordnerinhalte angezeigt werden, wenn der Benutzer einen Ordner an einen neuen Speicherort zieht.
ThemesLegt fest, ob Designs angezeigt werden, wenn Clients eine Verbindung zu einem Remote-Desktop herstellen.
Windows-TastenkombinationsumleitungLegt fest, wo Windows-Tastenkombinationen angewendet werden. Mit dieser Einstellung können Sie Tastenkombinationen an die virtuelle Remote-Maschine senden oder lokal Tastenkombinationen anwenden. Tastenkombinationen werden standardmäßig lokal angewendet.
Dienstanbieter für Sicherheit der Anmeldedaten aktivierenGibt an, ob die Remote-Desktop-Verbindung die Authentifizierung auf Netzwerkebene (Network Level Authentication, NLA) verwendet. Wenn das Gastbetriebssystem für Remote-Desktop-Verbindungen NLA erfordert, müssen Sie diese Einstellung aktivieren. Andernfalls kann Horizon Client eventuell keine Verbindung zum Remote-Desktop herstellen. Zusätzlich zur Aktivierung dieser Einstellung müssen Sie sicherstellen, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
  • Sowohl das Client- als auch das Gastbetriebssystem unterstützen NLA.
  • Für die Horizon Connection Server-instanz sind direkte Clientverbindungen aktiviert. Tunnelverbindungen werden mit NLA nicht unterstützt.

Allgemeine Einstellungen für Client-GPOs

Zu den allgemeinen Einstellungen zählen Proxy-Optionen, Zeitzonenweiterleitung, Multimediabeschleunigung und sonstige Anzeigeeinstellungen.

In der folgenden Tabelle werden die in der ADMX-Vorlagendatei für die Horizon Client-Konfiguration enthaltenen allgemeinen Einstellungen beschrieben. Zu den allgemeinen Einstellungen gehören sowohl Einstellungen für die Computerkonfiguration als auch Einstellungen für die Benutzerkonfiguration. Die Einstellung für die Benutzerkonfiguration setzt hierbei die äquivalente Einstellung für die Computerkonfiguration außer Kraft. Die Einstellungen sind im Ordner Horizon Client-Konfiguration im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.

Horizon Client-Konfigurationsvorlage: Allgemeine Einstellungen
EinstellungComputerBenutzerBeschreibung
Verwendung von Proxy-Einstellungen des Betriebssystems durch Horizon Blast-Verbindungen zulassenX Konfiguriert die Verwendung des Proxy-Servers für Horizon Blast-Verbindungen. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, kann Horizon Blast eine Verbindung über einen Proxy-Server herstellen. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, kann Horizon Blast keinen Proxy-Server verwenden. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist (Standardeinstellung), können Benutzer konfigurieren, ob Horizon Blast-Verbindungen einen Proxy-Server auf der Horizon Client-Benutzeroberfläche verwenden können. Siehe Konfigurieren von Horizon Blast-Optionen für Horizon Windows Client.
Datenfreigabe zulassenXWenn diese Einstellung aktiviert ist, ist die Einstellung für den Datenfreigabemodus in der Horizon Client-Benutzeroberfläche eingeschaltet und Endbenutzer können die Einstellung nicht ändern. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, ist die Einstellung für den Datenfreigabemodus in der Horizon Client-Benutzeroberfläche ausgeschaltet und Endbenutzer können die Einstellung nicht ändern. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist (Standardeinstellung), können Endbenutzer die Einstellung für den Datenfreigabemodus in der Horizon Client-Benutzeroberfläche ändern.
Anzeigeskalierung zulassenXX Wenn diese Einstellung aktiviert ist, ist die Funktion zur Anzeigeskalierung für alle Remote-Desktops und veröffentlichten Anwendungen aktiviert. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, ist die Funktion zur Anzeigeskalierung für alle Remote-Desktops und veröffentlichten Anwendungen deaktiviert. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist (Standardeinstellung), können Endbenutzer die Anzeigeskalierung in der Horizon Client-Benutzeroberfläche aktivieren und deaktivieren. Sie haben auch die Möglichkeit, die Einstellung für die Anzeigeskalierung in der Horizon Client-Benutzeroberfläche durch Aktivierung der Gruppenrichtlinieneinstellung Gesperrte Gastgröße auszublenden.
H.264-Decodierung zulassenX Konfiguriert die H.264-Dekodierung für das Horizon Blast-Protokoll. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird die H.264-Decodierung zur bevorzugten Option. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, wird die H.264-Decodierung nie verwendet. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist, können Benutzer selbst auswählen, ob die H.264-Decodierung aktiviert wird. Siehe Konfigurieren von Horizon Blast-Optionen für Horizon Windows Client.
Hohe H.264-Farbgenauigkeit zulassenX Konfiguriert den Modus für hohe Farbgenauigkeit für H.264. Diese Einstellung wird nur wirksam, wenn die H.264-Decodierung aktiviert ist. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist, können Benutzer selbst auswählen, ob die hohe Farbgenauigkeit aktiviert wird. Siehe Konfigurieren von Horizon Blast-Optionen für Horizon Windows Client.
HEVC-Dekodierung zulassenX Konfiguriert die HEVC-Dekodierung (auch als H.265 bekannt) für das Horizon Blast-Protokoll. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird die HEVC-Decodierung zur bevorzugten Option. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, wird die HEVC-Decodierung nie verwendet. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist, können Benutzer selbst auswählen, ob die HEVC-Decodierung aktiviert wird. Siehe Konfigurieren von Horizon Blast-Optionen für Horizon Windows Client.
Überspringen der Horizon Client-Aktualisierung durch Benutzer zulassenX Legt fest, ob Benutzer im Horizon Client-Fenster „Aktualisieren“ auf die Schaltfläche Überspringen klicken können. Wenn Benutzer auf Überspringen klicken, wird keine weitere Updatebenachrichtigung angezeigt, bis die nächste Horizon Client-Version verfügbar ist.
Flexibel platzierbare (IME-) Remotesprachleiste für gehostete Anwendungen immer ausblendenXXSchaltet die flexibel platzierbare Sprachleiste für Anwendungssitzungen aus. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird die flexibel platzierbare Sprachleiste in Sitzungen von veröffentlichten Anwendungen nicht angezeigt, unabhängig von der Aktivierung der lokalen IME-Funktion. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, wird die flexibel platzierbare Sprachleiste nur angezeigt, wenn die lokale IME-Funktion deaktiviert ist. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Immer im Vordergrund anzeigenXLegt fest, ob das Horizon Client-Fenster immer im Vordergrund angezeigt wird. Durch Aktivierung dieser Einstellung wird verhindert, dass die Windows-Taskleiste ein Horizon Client-Fenster im Vollbildmodus überlappt. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Automatischer Eingabefokus in einem virtuellen Desktop-FensterXXWenn diese Einstellung aktiviert ist, sendet Horizon Client automatisch Eingaben an den Remote-Desktop, wenn ein Benutzer den Remote-Desktop in den Vordergrund bringt. Mit anderen Worten: Der Fokus befindet sich nicht im Fensterrahmen und der Benutzer muss nicht innerhalb des Remote-Desktop-Fensters klicken, um den Fokus zu verschieben.
Automatisch auf Updates prüfenX Gibt an, ob die automatisch auf Horizon Client-Softwareaktualisierungen geprüft werden soll. Diese Einstellung steuert das Kontrollkästchen Nach Updates suchen und Badge-Benachrichtigung anzeigen im Horizon Client-Updatefenster. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert.
Verknüpfungen automatisch installieren, wenn diese auf Horizon Server konfiguriert wurdenXXWenn Verknüpfungen für veröffentlichte Anwendungen und Remote-Desktops auf einer Horizon Connection Server-instanz konfiguriert sind, legt diese Einstellung fest, ob und wie die Verknüpfungen auf Client Computern installiert werden, wenn Benutzer eine Verbindung mit dem Server herstellen. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, werden Verknüpfungen auf Clientcomputern installiert. Die Benutzer werden also nicht aufgefordert, die Verknüpfungen zu installieren. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, werden Verknüpfungen nicht auf Clientcomputern installiert. Die Benutzer werden also nicht aufgefordert, die Verknüpfungen zu installieren. Die Benutzer werden aufgefordert, die Verknüpfungen standardmäßig zu installieren.
Tastatur, Scroll- und Feststelltaste automatisch synchronisierenX Wenn diese Einstellung aktiviert ist, werden die Umschaltstatus der Tasten Num, Rollen und Feststellen vom Clientgerät mit einem Remote-Desktop synchronisiert. In Horizon Client wird das Kontrollkästchen Tastatur, Bildlauf und Feststelltaste automatisch synchronisieren aktiviert und die Einstellung ist abgeblendet. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, werden die Zustände der Sperrtasten vom Remote-Desktop mit dem Clientgerät synchronisiert. In Horizon Client wird das Kontrollkästchen Tastatur, Bildlauf und Feststelltaste automatisch synchronisieren deaktiviert und die Einstellung ist abgeblendet. Wenn diese Einstellung aktiviert oder deaktiviert ist, können Benutzer die Einstellung Tastatur, Bildlauf und Feststelltaste automatisch synchronisieren in Horizon Client nicht verändern. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist, können Benutzer die Feststelltastensynchronisierung für einen Remote-Desktop aktivieren oder deaktivieren, indem sie die Einstellung Tastatur, Bildlauf und Feststelltaste automatisch synchronisieren in Horizon Client konfigurieren. Siehe Konfigurieren der Sperrtasten-Synchronisierung auf Horizon Windows Client. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.
Mehrere Horizon Client-Instanzen über Windows-Sitzung blockierenXVerhindert, dass ein Benutzer während einer Windows-Sitzung mehrere Instanzen von Horizon Client startet. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, läuft Horizon Client im Einzelinstanzmodus, und ein Benutzer kann nicht mehrere Horizon Client-instanzen in einer Windows-Sitzung starten. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, kann ein Benutzer mehrere Horizon Client-instanzen in einer Windows-Sitzung starten. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Clientverhalten, wenn alle Sitzungen getrennt sindXXPasst das Clientverhalten an, wenn alle Sitzungen getrennt sind. Sie können den Client so konfigurieren, dass er beendet wird, sich vom Verbindungsserver abmeldet oder den Client im aktuellen Zustand beibehält, wenn alle Sitzungen getrennt sind. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist, verhält sich der Client so, wie er standardmäßig eingestellt ist.
Konfigurieren der maximalen Latenzen für die MauszusammenfügungX Mit dieser Einstellung wird die maximale Latenz in Millisekunden festgelegt, die bei der Zusammenfügung von Mausbewegungen zulässig ist. Gültige Werte liegen zwischen 0 und 50. Bei Verwendung des Werts 0 wird die Funktion deaktiviert. Die Zusammenfügung von Mausbewegungen kann zu einer Reduzierung der Bandbreitennutzung des Clients zum Agent führen, möglicherweise jedoch eine geringe Latenz zur Mausbewegung hinzufügen. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Benutzerdefinierte Fußzeile für FehlerbildschirmXErmöglicht Ihnen das Hinzufügen von benutzerdefiniertem Hilfetext am Ende aller Horizon Client-Fehlermeldungen. Sie müssen den Hilfetext in einer reinen Textdatei (.txt) auf dem lokalen Clientsystem bereitstellen. Die Textdatei kann bis zu 2.048 Zeichen, einschließlich Steuerzeichen enthalten. Sowohl ANSI- als auch Unicode-Kodierung werden unterstützt. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, geben Sie den vollständigen Pfad zu der Datei mit dem benutzerdefinierten Hilfetext im bereitgestellten Textfeld an, z. B. C:\myDocs\errorFooter.txt. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Standardwert für das Kontrollkästchen „Selektor nach Start eines Elements ausblenden“XXLegt fest, ob das Kontrollkästchen Selektor nach Start eines Elements ausblenden standardmäßig ausgewählt ist. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Meldungen zum Trennen von Desktops deaktivierenXXLegt fest, ob die Meldungen zur Unterbrechung der Remote-Desktop-Verbindung deaktiviert werden sollen. Diese Meldungen werden standardmäßig angezeigt.
Meldung zur Zeitüberschreitung der Serversitzung deaktivierenXXLegt fest, ob die Meldung zur Zeitüberschreitung der Serversitzung deaktiviert werden soll. Diese Meldung wird standardmäßig angezeigt.
Gemeinsame Nutzung von Dateien und Ordner deaktivierenXGibt an, ob die Funktionalität der Clientlaufwerksumleitung in Horizon Client verfügbar ist. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird die gesamte Funktionalität der Clientlaufwerksumleitung in Horizon Client deaktiviert, einschließlich der Möglichkeit, lokale Dateien mit veröffentlichten Anwendungen zu öffnen. Darüber hinaus werden die folgenden Elemente in der Benutzeroberfläche von Horizon Client ausgeblendet:
  • Freigabebereich im Dialogfeld „Einstellungen“.
  • Option Ordner freigeben im Menü Option eines Remote-Desktops.
  • Option Freigabe für Horizon Client in der Taskleiste.
  • Das Dialogfeld „Freigabe“, das angezeigt wird, wenn Sie das erste Mal eine Verbindung mit einem Remote-Desktop oder einer Anwendung herstellen, nachdem Sie sich mit einem Server verbunden haben.
Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, ist die Funktion der Clientlaufwerksumleitung komplett verwendbar. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Zeitzonenweiterleitung deaktivierenXLegt fest, ob die Zeitzonensynchronisierung des Remote-Desktops mit der des verbundenen Clients deaktiviert ist.
Toastnachrichten deaktivierenXXHierdurch wird festgelegt, ob Toastnachrichten von Horizon Client deaktiviert werden sollen. Aktivieren Sie diese Einstellung, wenn dem Benutzer keine Toastnachrichten in der Ecke des Bildschirms angezeigt werden. Hinweis: Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, wird für den Benutzer bei Aktivierung der Funktion „Zeitüberschreitung der Sitzung“ keine Fünf-Minuten-Warnung eingeblendet.
Weiterleitung von Clientinformatiomen in einer verschachtelten Sitzung ausschließenXGibt an, ob verhindert wird, dass Horizon Client Clientinformationen in einer verschachtelten Sitzung weitergibt. Wenn Sie diese Option aktivieren und Horizon Client in einer Remotesitzung ausgeführt wird, werden die tatsächlichen Informationen zum physischen Client anstelle der VM-Geräteinformationen gesendet. Diese Einstellung gilt für die folgenden Clientinformationen: Gerätename und Domäne, Clienttyp, IP-Adresse und MAC-Adresse. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Demnach ist das Weitergeben von Clientinformationen in einer verschachtelten Sitzung zulässig.
Modifiziererfunktionstaste anzeigenXXGibt die Schalteränderung und Funktionsschlüsselkombination an, mit der Benutzer die Anzeigekonfiguration des Clientcomputers ändern können, wenn sie belegt ist und eine Eingabe bei einer PCoIP- oder Horizon Blast-Remote-Desktop-Sitzung vorgenommen wird. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist (Standardeinstellung), muss der Endbenutzer den Remote-Desktop mit der Maus freigeben und zum Auswählen eines Präsentationsanzeigemodus anschließend die Windows-Taste + P drücken. Diese Einstellung gilt nicht für Sitzungen veröffentlichter Anwendungen.
Öffnen lokaler Dateien in gehosteten Anwendungen deaktivierenXLegt fest, ob Horizon Client lokale Handler für Dateierweiterungen registriert, die von gehosteten Anwendungen unterstützt werden. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, registriert Horizon Client keine Handler für Dateierweiterungen. Benutzer können diese Einstellung dann nicht überschreiben. Ist diese Einstellung deaktiviert, werden Handler für Dateierweiterungen immer von Horizon Client registriert. Handler für Dateierweiterungen werden standardmäßig registriert. Benutzer haben aber die Möglichkeit, die Funktion in der Benutzeroberfläche von Horizon Client mit der Einstellung Aktivieren der Möglichkeit, eine lokale Datei mit einer Remoteanwendung aus dem lokalen Dateisystem zu öffnen im Bereich „Freigabe“ des Dialogfeldes „Einstellungen“ zu deaktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Freigeben von lokalen Ordnern und Laufwerken auf Horizon Windows Client. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Monitorausrichtung für Erweiterung nicht prüfenXStandardmäßig wird der Client-Desktop nicht in den Mehrfachmonitor-Modus geschaltet, wenn die Bildschirme in Kombination kein exaktes Rechteck bilden (d.h. identische Höhe bei horizontaler Anordnung oder identische Breite bei vertikaler Anordnung). Aktivieren Sie diese Einstellung, um den Standardwert außer Kraft zu setzen. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Multimedia-Beschleunigung aktivierenX Legt fest, ob die Multimedia-Umleitung (Multimedia Redirection, MMR) auf dem Client aktiviert ist. MMR funktioniert nicht ordnungsgemäß, wenn die Horizon Client-Hardware zur Videoanzeige keine Overlay-Unterstützung bietet.
Relative Maus aktivierenXXAktiviert die relative Maus, wenn das PCoIP-Anzeigeprotokoll verwendet wird. Der Modus für relative Mausbewegungen optimiert das Mausverhalten für bestimmte Grafikanwendungen und Spiele. Falls die Funktion für die relative Mausbewegung nicht vom Remote-Desktop unterstützt wird, wird diese Einstellung nicht verwendet. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Schattierung aktivierenXLegt fest, ob die Schatten-Menüleiste im oberen Bereich des Horizon Client-Fensters sichtbar ist. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Hinweis: Die Schatten-Menüleiste im oberen Bereich ist für den Kiosk-Modus standardmäßig deaktiviert.
Onlineaktualisierung von Horizon Client aktivierenXAktiviert die Funktion für die Onlineaktualisierung. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Hinweis: Sie können die Funktion für die Onlineaktualisierung auch durch Festlegung der Eigenschaft AUTO_UPDATE_ENABLED auf 0 deaktivieren, wenn Sie Horizon Client über die Befehlszeile installieren. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von Horizon Client über die Befehlszeile.
Geteiltes MKS-Fenster aktivierenX  Diese Einstellung bietet eine temporäre Problemumgehung für Anzeigeprobleme mit mehreren Monitoren, die bei der Verwendung von Horizon Client 2106 für Windows oder höher mit Unified Communications (UC)-Anwendungen wie Cisco WebEx und Zoom auftreten. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Wenn Ihr UC-Anbieter noch keine Anwendungsaktualisierung zur Behebung des Anzeigeproblems bereitgestellt hat, können Sie eine temporäre Problemumgehung implementieren, indem Sie diese Einstellung deaktivieren. Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren, wird die standardmäßige Fensterhierarchie deaktiviert, wodurch Fenster in Bezug auf das Begrenzungsfeld aller Monitore in einer Konfiguration mit mehreren Monitoren angezeigt werden. Weitere Informationen finden Sie im Omnissa-Knowledgebase-Artikel (KB) 85400. Hinweis: Verwenden Sie diese Problemumgehung nur als temporären Fix, bis Sie die aktualisierte Version der UC-Anwendung installieren können, mit der das Anzeigeproblem dauerhaft behoben wird. Nach der Installation der aktualisierten UC-Anwendung aktivieren Sie die standardmäßige Fensterhierarchie erneut, indem Sie diese Einstellung aus dem GPO aktivieren.
Elemente in Anwendungskontextmenü ausblendenXXVerwenden Sie diese Einstellung, um Elemente im Kontextmenü auszublenden, das angezeigt wird, wenn Sie im Fenster für die Desktop- und Anwendungsauswahl mit der rechten Maustaste auf eine veröffentlichte Anwendung klicken. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Sie die folgenden Optionen konfigurieren:
  • Einstellungen ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Einstellungen im Kontextmenü auszublenden.
  • „Verknüpfung für Desktop erstellen“ ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Verknüpfung für Desktop erstellen im Kontextmenü auszublenden.
  • „Zum Startmenü hinzufügen“ ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Zum Startmenü hinzufügen im Kontextmenü auszublenden.
  • „Als Favorit markieren“ ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Als Favorit markieren im Kontextmenü auszublenden.
Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Elemente in Desktop-Kontextmenü ausblendenXXVerwenden Sie diese Einstellung, um Elemente im Kontextmenü auszublenden, das angezeigt wird, wenn Sie im Fenster für die Desktop- und Anwendungsauswahl mit der rechten Maustaste auf einen Remote-Desktop klicken. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Sie die folgenden Optionen konfigurieren:
  • „Desktop zurücksetzen“ ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Desktop zurücksetzen im Kontextmenü auszublenden.
  • „Desktop neu starten“ ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Desktop neu starten im Kontextmenü auszublenden.
  • Anzeige ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Anzeige im Kontextmenü auszublenden.
  • Einstellungen ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Einstellungen im Kontextmenü auszublenden.
  • „Verknüpfung für Desktop erstellen“ ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Verknüpfung für Desktop erstellen im Kontextmenü auszublenden.
  • „Zum Startmenü hinzufügen“ ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Zum Startmenü hinzufügen im Kontextmenü auszublenden.
  • „Als Favorit markieren“ ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Als Favorit markieren im Kontextmenü auszublenden.
Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Elemente in Desktop-Symbolleiste ausblendenXXVerwenden Sie diese Einstellung, um Elemente in der Menüleiste eines Remote-Desktop-Fensters auszublenden. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Sie die folgenden Optionen konfigurieren.
  • Hilfe ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Hilfe im Menü Optionen auszublenden.
  • „Desktop zurücksetzen“ ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Desktop zurücksetzen im Menü Optionen auszublenden.
  • „Desktop neu starten“ ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Element Desktop neu starten im Menü Optionen auszublenden.
  • „USB-Gerät verbinden“ ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Menü USB-Gerät verbinden in der Menüleiste auszublenden.
Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Elemente im Taskleistenmenü ausblendenXXVerwenden Sie diese Einstellung, um Elemente im Kontextmenü auszublenden, das angezeigt wird, wenn Sie in der Taskleiste auf dem lokalen Clientsystem mit der rechten Maustaste auf das Horizon Client-Symbol klicken. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Sie die folgenden Optionen konfigurieren.
  • Einstellungen ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Horizon Client-Element Einstellungen auszublenden.
Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Elemente im Symbolleistenmenü des Clients ausblendenXXVerwenden Sie diese Einstellung, um Elemente in der Symbolleiste oben im Fenster für die Desktop- und Anwendungsauswahl auszublenden. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Sie die folgenden Optionen konfigurieren.
  • Favoritenumschalter ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Sternsymbol Favoriten anzeigen auszublenden.
  • Einstellungszahnrad ausblenden – Wählen Sie Ja aus, um das Zahnradsymbol Einstellungen auszublenden.
Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Hotkey-Kombination zum Erfassen des EingabefokusXXKonfiguriert eine Tastenkombination, um den Eingabefokus für die zuletzt verwendete PCoIP- oder Horizon Blast-Remote-Desktopsitzung zu erfassen. Eine Tastenkombination besteht aus einer oder zwei Modifikatortasten und einer Buchstabentaste. Wenn diese Einstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, kann der Benutzer den Fokus durch Klicken in das Remote-Desktopfenster erfassen. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.
Hotkey-Kombination zur Freigabe des EingabefokusXX Konfiguriert eine Tastenkombination, um den Eingabefokus für eine PCoIP- oder Horizon Blast-Remote-Desktopsitzung freizugeben. Eine Tastenkombination besteht aus einer oder zwei Modifikatortasten und einer Funktionstaste. Wenn das Kontrollkästchen Virtuellen Vollbild-Desktop nach Freigabe des Eingabefokus minimieren aktiviert ist, können Benutzer jede Tastenkombination drücken, die für die Freigabe des Eingabefokus konfiguriert ist (z. B. Strg+Umschalt+F5), um das Remotedesktop-Fenster zu minimieren, wenn sich der Remotedesktop im Vollbildmodus befindet. Standardmäßig wird mit Strg+Umschalt+F5 das Remote-Desktop-Fenster minimiert, wenn sich der Desktop ohne Konfiguration im Vollbildmodus befindet. Wenn diese Einstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, kann der Benutzer den Fokus mithilfe von Strg + Alt oder durch Klicken außerhalb des Remote-Desktopfensters freigeben. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.
Schattierung fixierenXLegt fest, ob die Fixierung der Menüleiste im oberen Bereich des Horizon Client-Fensters aktiviert ist, sodass die Menüleiste nicht automatisch ausgeblendet wird. Diese Einstellung hat keine Auswirkung, wenn die Menüleiste deaktiviert wurde. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert.
Bevorzugte Lautsprecher XGeben Sie an, welcher Lautsprecher bevorzugt werden soll. Wenn Sie Alle auswählen, können Sie mehrere Lautsprecher verwenden. Wenn Sie Standard auswählen, können Sie nur den Standardlautsprecher des Clients verwenden.
Auflösung und DPI-Wert auf Server speichernX Legt fest, ob Horizon Client die Einstellungen für die benutzerdefinierte Anzeigeauflösung und die Anzeigeskalierung auf dem Server speichert. Informationen zum Anpassen der Einstellungen für die Anzeigeauflösung und Anzeigeskalierung für einen Remote-Desktop finden Sie unter Anpassen der Anzeigeauflösung und Anzeigeskalierung für einen Remote-Desktop auf Horizon Windows Client. Wenn diese Einstellung aktiviert ist und die Anzeigeauflösung oder Anzeigeskalierung für einen Remote-Desktop angepasst wurde, werden die benutzerdefinierten Einstellungen bei jedem Öffnen des Remote-Desktops automatisch angewendet, unabhängig vom Clientgerät, das der Benutzer zur Anmeldung auf dem Remote-Desktop verwendet. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Bluetooth-Symbol anzeigenX Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird das Bluetooth-Symbol in der Symbolleiste des Clients angezeigt. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Adressliste zur Umgehung des Tunnel-ProxyXGibt eine Liste von Tunneladressen an. Der Proxy-Server wird für diese Adressen nicht verwendet. Verwenden Sie ein Semikolon (;) zum Trennen mehrerer Einträge.
Popup-Fenster für Nachrichten aktualisierenX Gibt an, ob die Update-Popup-Nachricht für Endbenutzer automatisch angezeigt wird, wenn eine neue Version von Horizon Client verfügbar ist. Diese Einstellung steuert das Kontrollkästchen Bei vorhandener Aktualisierung Popup-Nachricht anzeigen im Update-Fenster von Horizon Client. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
URL für die Horizon Client-OnlinehilfeXGibt eine alternative URL an, über die Horizon Client Hilfeseiten abrufen kann. Diese Einstellung ist zur Verwendung in Umgebungen gedacht, die das remote gehostete Hilfesystem nicht abrufen können, da kein Internetzugriff verfügbar ist.
URL für die Horizon Client-OnlineaktualisierungXGibt eine alternative URL an, über die Horizon Client Updates abrufen kann. Diese Einstellung soll in einer Umgebung verwendet werden, die ihr eigenes privates/persönliches Aktualisierungszentrum aufweist. Wenn sie nicht aktiviert ist, wird der offizielle Omnissa-Aktualisierungsserver verwendet.

USB-Einstellungen für Client-GPOs

Sie können USB-Richtlinieneinstellungen für Horizon Agent und Horizon Client definieren. Bei der Verbindung lädt Horizon Client die USB-Richtlinieneinstellungen von Horizon Agent herunter und verwendet diese Einstellungen zusammen mit den Horizon Client-USB-Richtlinieneinstellungen, um zu bestimmen, welche Geräte für die Umleitung vom Hostcomputer zur Verfügung stehen.

In der folgenden Tabelle werden die einzelnen Richtlinieneinstellungen zum Splitten von USB-Verbundgeräten in der ADMX-Vorlagendatei für die Horizon Client-Konfiguration beschrieben. Die Einstellungen gelten auf Computerebene. Die Einstellungen aus dem GPO auf Computerebene haben Vorrang vor der Registrierung unter HKLM\Software\Policies\Omnissa\Horizon\Client\USB. Diese Einstellungen sind im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.

Weitere Informationen zur Verwendung von Richtlinien zur Steuerung der USB-Umleitung finden Sie im Dokument Horizon-Remote-Desktopfunktionen und GPOs.

Konfigurationsvorlage für Horizon Client: Einstellungen für die USB-Aufteilung
EinstellungBeschreibung
Autom. Gerätesplitten zulassen Lässt das automatische Splitten von Composite USB-Geräten zu. Der Standardwert ist nicht definiert und entspricht false.
Vid/Pid-Gerät vom Splitten ausschließen Schließt ein Composite USB-Gerät vom Splitten aus, das durch Anbieter- und Produkt-IDs angegeben ist. Das Format der Einstellung lautet vid-xxx1_pid-yyy2[;vid-xxx2_pid-yyy2]... Sie müssen hexadezimale ID-Nummern angeben. Sie können das Platzhalterzeichen (*) anstelle einzelner Ziffern in einer ID verwenden. Zum Beispiel: vid-0781_pid-55** Der Standardwert ist nicht definiert.
Vid/Pid-Gerät splitten Behandelt die Komponenten eines Composite USB-Gerätes, die durch Anbieter- und Produkt-IDs angegeben sind, als separate Geräte. Das Format der Einstellung ist vid-xxxx_pid-yyyy(exintf:zz[;exintf:ww ]) Sie können das Stichwort exintf verwenden, um Komponenten durch Angabe ihrer Schnittstellennummer von der Umleitung auszuschließen. Sie müssen hexadezimale ID-Nummern und dezimale Schnittstellennummern einschließlich der 0 am Anfang angeben. Sie können das Platzhalterzeichen (*) anstelle einzelner Ziffern in einer ID verwenden. Zum Beispiel: vid-0781_pid-554c(exintf:01;exintf:02) Hinweis: Horizon schließt nicht automatisch die Komponenten ein, die Sie nicht explizit ausgeschlossen haben. Sie müssen eine Filterrichtlinie wie z. B. Include Vid/Pid Device (VidPid-Gerät einbeziehen) angeben, um diese Komponenten einzubeziehen. Der Standardwert ist nicht definiert.

In der folgenden Tabelle werden die in der ADMX-Vorlagendatei für die Horizon Client-Konfiguration enthaltenen Richtlinieneinstellungen zum Filtern von USB-Geräten beschrieben. Die Einstellungen gelten auf Computerebene. Die Einstellungen aus dem GPO auf Computerebene haben Vorrang vor der Registrierung unter HKLM\Software\Policies\Omnissa\Horizon\Client\USB.

Weitere Informationen zur Konfiguration von Filterrichtlinieneinstellungen für die USB-Umleitung finden Sie im Dokument Horizon-Remote-Desktopfunktionen und GPOs.

Konfigurationsvorlage für Horizon Client: USB-Filtereinstellungen
EinstellungBeschreibung
Audioeingabegeräte zulassen Lässt zu, dass Audioeingabegeräte umgeleitet werden. Der Standardwert ist nicht definiert und entspricht true. Diese Einstellung ist im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.
Audioausgabegeräte zulassen Lässt zu, dass Audioausgabegeräte umgeleitet werden. Der Standardwert ist nicht definiert und entspricht false. Diese Einstellung ist im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.
Startfähige Eingabegeräte zulassen Ermöglicht die Umleitung anderer Eingabegeräte als Tastaturen und Mäusen, die zur Startzeit verfügbar sind (auch als „HID-startfähige Geräte“ bezeichnet). Der Standardwert ist nicht definiert und entspricht true. Diese Einstellung ist im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.
Verhalten auch dann zulassen, wenn Gerätebeschreibungen nicht abgerufen werden können Lässt das Umleiten von Geräten auch dann zu, wenn Horizon Client die Konfigurations-/Gerätebeschreibungen nicht abrufen kann. Um ein Gerät trotz Fehler in der Konfiguration/Beschreibung zuzulassen, muss dieses in den Filter „Include“ eingeschlossen werden, zum Beispiel in IncludeVidPid oder IncludePath. Der Standardwert ist nicht definiert und entspricht false. Diese Einstellung befindet sich im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen > Einstellungen können nicht vom Agenten konfiguriert werden im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
Andere Eingabegeräte zulassen Lässt zu, dass Eingabegeräte außer HID-startfähigen Geräten oder Tastaturen mit integrierten Zeigegeräten umgeleitet werden. Der Standardwert ist nicht definiert und entspricht true. Diese Einstellung ist im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.
Tastatur- und Mausgeräte zulassen Lässt zu, dass Tastaturen mit eingebauten Zeigegeräten (Maus, Trackball oder Touchpad) umgeleitet werden. Der Standardwert ist nicht definiert und entspricht false. Diese Einstellung ist im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.
Smartcards zulassen Lässt zu, dass Smartcard-Geräte umgeleitet werden. Der Standardwert ist nicht definiert und entspricht false. Diese Einstellung ist im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.
Videogeräte zulassen Lässt zu, dass Videogeräte umgeleitet werden. Der Standardwert ist nicht definiert und entspricht true. Diese Einstellung ist im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.
Remote-Konfiguration deaktivieren Deaktiviert die Verwendung der Agent-Einstellungen beim Durchführen der USB-Gerätefilterung. Der Standardwert ist nicht definiert und entspricht false. Diese Einstellung befindet sich im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen > Einstellungen können nicht vom Agenten konfiguriert werden im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
Alle Geräte ausschließen Schließt alle USB-Geräte von der Umleitung aus. Wenn die Einstellung auf true festgelegt ist, können Sie andere Richtlinieneinstellungen verwenden, um zuzulassen, dass bestimmte Geräte oder Gerätefamilien umgeleitet werden. Wenn die Einstellung auf false festgelegt ist, können Sie andere Richtlinieneinstellungen verwenden, um zu verhindern, dass bestimmte Geräte oder Gerätefamilien umgeleitet werden. Wenn Sie auf dem Agent den Wert von ExcludeAllDevices auf true festlegen und diese Einstellung an Horizon Client übergeben wird, hat die Agent-Einstellung Vorrang vor der Horizon Client-Einstellung. Der Standardwert ist nicht definiert und entspricht false. Diese Einstellung ist im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.
Verbindungsgeräte-Familie automatisch ausschließenSchließt Gerätefamilien von der automatischen Umleitung aus. Verwenden Sie die folgende Syntax:
family-name[;...]
Beispiel:
storage;hid
Verbindung für Vid/Pid-Gerät automatisch ausschließenSchließt Geräte mit bestimmten Anbieter- und Produkt-IDs von der automatischen Weiterleitung aus. Verwenden Sie die folgende Syntax:
vid-xxxx_pid-xxxx|*[;...]
Beispiel:
vid-0781_pid-554c;vid-0781_pid-9999
Gerätefamilie ausschließen Schließt Gerätefamilien von der Umleitung aus. Das Format der Einstellung lautet family_name_1[;family_name_2]... Zum Beispiel: bluetooth;smart-card Wenn Sie das automatische Gerätesplitten aktiviert haben, prüft Horizon die Gerätefamilie jeder Schnittstelle eines USB-Verbundgeräts, um zu entscheiden, welche Schnittstellen ausgeschlossen werden. Wenn Sie das automatische Gerätesplitten deaktiviert haben, prüft Horizon die Gerätefamilie des gesamten Composite USB-Gerätes. Der Standardwert ist nicht definiert. Diese Einstellung ist im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.
Vid/Pid-Gerät ausschließen Schließt Geräte mit spezifischen Anbieter- oder Produkt-IDs von der Umleitung aus. Das Format der Einstellung lautet vid-xxx1_pid-yyy2[;vid-xxx2_pid-yyy2]... Sie müssen hexadezimale ID-Nummern angeben. Sie können das Platzhalterzeichen (*) anstelle einzelner Ziffern in einer ID verwenden. Zum Beispiel: vid-0781_pid-****;vid-0561_pid-554c Der Standardwert ist nicht definiert. Diese Einstellung ist im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.
Pfad ausschließen Schließt Geräte an angegebenen Hub- oder Portpfaden von der Umleitung aus. Das Format der Einstellung lautet bus-x1[/y1].../port-z1[;bus-x2[/y2].../port-z2]... Bus- und Portnummern müssen im hexadezimalen Format angegeben werden. Sie können das Platzhalterzeichen nicht in Pfaden verwenden. Zum Beispiel: bus-1/2/3_port-02;bus-1/1/1/4_port-ff Der Standardwert ist nicht definiert. Diese Einstellung befindet sich im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen > Einstellungen können nicht vom Agenten konfiguriert werden im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
Gerätefamilie einschließen Bestimmt Gerätefamilien, die umgeleitet werden können. Das Format der Einstellung lautet family_name_1[;family_name_2]... Zum Beispiel: storage Der Standardwert ist nicht definiert. Diese Einstellung ist im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.
Pfad einschließen Schließt Geräte an angegebenen Hub- oder Portpfaden in die Umleitung ein. Das Format der Einstellung lautet bus-x1[/y1].../port-z1[;bus-x2[/y2].../port-z2]... Bus- und Portnummern müssen im hexadezimalen Format angegeben werden. Sie können das Platzhalterzeichen nicht in Pfaden verwenden. Zum Beispiel: bus-1/2_port-02;bus-1/7/1/4_port-0f Der Standardwert ist nicht definiert. Diese Einstellung befindet sich im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen > Einstellungen können nicht vom Agenten konfiguriert werden im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
Vid/Pid-Gerät einschließen Gibt USB-Geräte mit einer angegebenen Anbieter- und Produkt-ID an, die umgeleitet werden können. Das Format der Einstellung lautet vid-xxx1_pid-yyy2[;vid-xxx2_pid-yyy2]... Sie müssen hexadezimale ID-Nummern angeben. Sie können das Platzhalterzeichen (*) anstelle einzelner Ziffern in einer ID verwenden. Zum Beispiel: vid-0561_pid-554c Der Standardwert ist nicht definiert. Diese Einstellung ist im Ordner Horizon Client-Konfiguration > USB-Konfiguration anzeigen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.

Im geschachtelten Modus oder in einem Doppelhop-Szenario stellt ein Benutzer eine Verbindung von seinem physischen Clientsystem mit einem Remote-Desktop her, startet Horizon Client innerhalb des Remote-Desktops (die geschachtelte Sitzung) und stellt eine Verbindung mit einem anderen Remote-Desktop her. Damit das Gerät wie erwartet in der geschachtelten Sitzung funktioniert, müssen Sie die USB-Richtlinieneinstellungen auf dem physischen Client Computer so konfigurieren wie in der geschachtelten Sitzung.

Browser-Umleitungseinstellungen für Client-GPOs

Sie können Gruppenrichtlinieneinstellungen für die Browser-Umleitungsfunktion konfigurieren.

In der folgenden Tabelle werden die in der ADMX-Vorlagendatei für die Horizon Client-Konfiguration enthaltenen Einstellungen für die Browser-Umleitung beschrieben. Alle Einstellungen für die Browser-Umleitung sind Computer-Konfigurationseinstellungen. Diese Einstellungen sind im Ordner Horizon Client-Konfiguration > Browser-Umleitung im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.

Informationen zu den Einstellungen für die Agent-seitige Browser-Umleitung finden Sie im Dokument Horizon-Remote-Desktopfunktionen und GPOs.

Horizon Client-Konfigurationsvorlage: Browser-Umleitungseinstellungen
EinstellungBeschreibung
WebRTC-Kamera und Mikrofonzugriff für die Browserumleitung aktivierenWenn diese Einstellung aktiviert ist, haben umgeleitete Seiten, die WebRTC verwenden, Zugriff auf die Kamera und das Mikrofon des Clientsystems. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert.
Zertifikatfehler für die Browserumleitung ignorierenWenn diese Einstellung aktiviert ist, werden Zertifikatsfehler, die auf der umgeleiteten Seite auftreten, ignoriert und das Browsing wird fortgesetzt. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Cache für die Browserumleitung aktivierenWenn diese Einstellung aktiviert ist, wird der Browsing-Verlauf, einschließlich der Cookies, auf dem Clientsystem gespeichert. Hinweis: Durch das Deaktivieren dieser Einstellung wird der Cache nicht gelöscht. Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren und dann erneut aktivieren, wird der Cache wieder verwendet. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert.

Einstellungen für Integrated Printing für Client-GPOs

Sie können Gruppenrichtlinieneinstellungen für die Funktion „Integrated Printing“ konfigurieren.

In der folgenden Tabelle werden die in der ADMX-Vorlagendatei für die Horizon Client-Konfiguration enthaltenen Einstellungen für Integrated Printing beschrieben. Die Tabelle zeigt, ob die Konfiguration sowohl die Einstellung „Computer-Konfiguration“ als auch die Einstellung „Benutzerkonfiguration“ enthält oder nur die Einstellung „Computerkonfiguration“. Bei den Einstellungen, die beide Einstellungstypen einschließen, setzt die Einstellung für die Benutzerkonfiguration hierbei die äquivalente Einstellung für die Computerkonfiguration außer Kraft. Diese Einstellungen sind im Ordner Horizon Client-Konfiguration > Integrated Printing im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.

Informationen zu den Agent-seitigen Einstellungen für Integrated Printing finden Sie im Dokument Horizon-Remote-Desktopfunktionen und GPOs.

Horizon Client-Konfigurationsvorlage: Einstellungen für Integrated Printing
EinstellungComputerBenutzerBeschreibung
Clientdrucker nicht umleitenXXBestimmt, ob Clientdrucker umgeleitet werden. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, werden keine Clientdrucker umgeleitet. Wenn diese Einstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, werden alle Clientdrucker umgeleitet. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.
Umleiten von lokalen L1-Druckern an interne Sitzung zulassenXXLegt fest, ob die Option „bis Umleiten von lokalen L1-Druckern an interne Sitzung“ zugelassen wird. Omnissa unterstützt die Ausführung von Horizon Client in einem Remote-Desktop. Diese Konfiguration, allgemein als „geschachtelter Modus“ bezeichnet, umfasst drei Schichten und zwei Hops, und zwar wie folgt:
  • L0 (Endpoint): Physischer Computer, auf dem Horizon Client installiert ist.
  • L1 (Remotedesktop des ersten Hops): Der Remote-Desktop, auf dem Horizon Client und Horizon Agent installiert sind.
  • L2 (veröffentlichter Desktop oder veröffentlichte Anwendung für zweiten Hop): Der veröffentlichte Desktop oder die veröffentlichte Anwendung, mit der der Client für den zweiten Hop eine Verbindung herstellt.
Wenn diese Einstellung aktiviert ist, werden die lokalen L1-Drucker zur inneren Sitzung umgeleitet. Wenn diese Einstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, werden die lokalen L1-Drucker nicht an die interne Sitzung umgeleitet. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.

ADMX-Vorlageneinstellungen für PCoIP-Client-Sitzungsvariablen

Die ADMX-Vorlagendatei für PCoIP-Client-Sitzungsvariablen (pcoip.client.admx) enthält Richtlinieneinstellungen in Bezug auf das PCoIP-Anzeigeprotokoll. Sie können Computerstandardwerte konfigurieren, die ein Administrator außer Kraft setzen kann, oder Sie können Benutzereinstellungen konfigurieren, die ein Administrator nicht außer Kraft setzen kann. Die Einstellungen, die außer Kraft gesetzt werden können, befinden sich im Ordner PCoIP Client Session Variables > Overridable Administrator Defaults im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor. Die Einstellungen, die nicht außer Kraft gesetzt werden können, befinden sich im Ordner PCoIP Client Session Variables > Not Overridable Settings im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.

Die ADMX-Dateien stehen in Omnissa-Horizon-Extras-Bundle-YYMM-x.x.x-yyyyyyyy.zip zur Verfügung. Diese Datei können Sie von der Produkt-Download-Site herunterladen. Wechseln Sie zu https://customerconnect.omnissa.com/downloads/#all_products. Wechseln Sie zu Horizon, suchen Sie Ihre Produktversion, geben Sie sie ein und klicken Sie auf Zu den Downloads. Hier finden Sie das Horizon-GPO-Paket mit der Datei „Omnissa-Horizon-Extras-Bundle-YYMM-x.x.x-yyyyyyyy.zip“.

PCoIP-Client-Sitzungsvariablen
EinstellungBeschreibung
Richtlinie für PCoIP-Client-Bildcachegröße konfigurierenReguliert die Größe des PCoIP-Client-Bildcaches. Der Client verwendet die Bild-Zwischenspeicherung, um Teile der vorab übertragenen Anzeige zu speichern. Durch die Bild-Zwischenspeicherung wird die Menge der erneut übermittelten Daten minimiert. Ist diese Einstellung deaktiviert, verwendet PCoIP eine Standard-Clientbildcachegröße von 250 MB. Bei Aktivierung dieser Einstellung können Sie die Client-Bildcachegröße von mindestens 50 MB auf 300 MB konfigurieren. Der Standardwert ist 250 MB. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Konfigurieren der PCoIP-Ereignisprotokollbereinigung nach Größe in MBAktiviert die Konfiguration der PCoIP-Ereignisprotokollbereinigung nach Größe in MB. Wenn diese Einstellung konfiguriert ist, wird damit die Bereinigung der Protokolldateien nach Größe in MB gesteuert. So werden beispielsweise bei einer Einstellung von m ungleich null Protokolldateien größer als m MB unbeaufsichtigt gelöscht. Die Einstellung 0 legt fest, dass keine Dateibereinigung nach Größe durchgeführt wird. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, gilt für die Ereignisprotokollbereinigung nach Größe in MB standardmäßig der Wert 100. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Konfigurieren der PCoIP-Ereignisprotokollbereinigung nach Zeit in TagenAktiviert die Konfiguration der PCoIP-Ereignisprotokollbereinigung nach Zeit in Tagen. Wenn diese Einstellung konfiguriert ist, wird damit die Bereinigung der Protokolldateien nach Zeit in Tagen gesteuert. So werden beispielsweise bei einer Einstellung von n ungleich null Protokolldateien älter als n Tage unbeaufsichtigt gelöscht. Die Einstellung 0 legt fest, dass keine zeitlich festgelegte Dateibereinigung durchgeführt wird. Wenn diese Richtlinie deaktiviert ist, gilt für die Ereignisprotokollbereinigung nach Zeit in Tagen standardmäßig der Wert 7. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Die Bereinigung der Protokolldatei wird einmal beim Start der Sitzung ausgeführt. Jede Änderung der Einstellung wird erst bei der nächsten Sitzung angewendet.
Ausführlichkeit der PCoIP-Ereignisprotokolle konfigurieren Legt die Ausführlichkeit der PCoIP-Ereignisprotokolle fest. Sie können einen Wert zwischen 0 (geringste Ausführlichkeit) und 3 (höchste Ausführlichkeit) festlegen. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Sie die Ausführlichkeit von 0 auf 3 ändern. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, gilt für die Ausführlichkeit des Ereignisprotokolls standardmäßig der Wert 2. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Wird diese Einstellung während einer aktiven PCoIP-Sitzung geändert, ist die neue Einstellung umgehend wirksam.
Verschlüsselungsalgorithmen für PCoIP-Sitzung konfigurierenSteuert die Verschlüsselungsalgorithmen, die vom PCoIP-Endpunkt während der Sitzungsaushandlung angeboten werden. Durch Aktivierung eines Kontrollkästchens wird der entsprechende Verschlüsselungsalgorithmus deaktiviert. Sie müssen mindestens einen Algorithmus aktivieren. Diese Einstellung gilt sowohl für den Agenten als auch für den Client. Die Endpunkte handeln den tatsächlich verwendeten Algorithmus für die Sitzungsverschlüsselung aus. Wenn der FIPS140-2-validierte Modus aktiviert ist, wird der Wert für Disable AES-128-GCM encryption (AES-128-GCM-Verschlüsselung deaktivieren) außer Kraft gesetzt, wenn sowohl die AES-128-GCM- als auch die AES-256-GCM-Verschlüsselung deaktiviert ist. Wenn die Einstellung „SSL-Verbindungen konfigurieren“ deaktiviert wurde, stehen die Algorithmen Salsa20-256round12 und AES-128-GCM zur Aushandlung durch diesen Endpunkt zur Verfügung. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Unterstützte Verschlüsselungsalgorithmen (in der Reihenfolge ihrer Präferenz) sind SALSA20/12-256, AES-GCM-128 und AES-GCM-256. Standardmäßig stehen alle unterstützten Verschlüsselungsalgorithmen für die Aushandlung durch diesen Endpoint zur Verfügung.
Virtuelle PCoIP-Kanäle konfigurierenGibt die virtuellen Kanäle an, die bei PCoIP-Sitzungen verwendet bzw. nicht verwendet werden können. Diese Einstellung legt auch fest, ob die Zwischenablageverarbeitung auf dem PCoIP-Host deaktiviert wird. Virtuelle Kanäle, die in PCoIP-Sitzungen verwendet werden, müssen in der Tabelle der autorisierten virtuellen Kanäle aufgeführt sein. Virtuelle Kanäle, die in der Ausschlussliste für virtuelle Kanäle enthalten sind, können in PCoIP-Sitzungen nicht verwendet werden. Sie können maximal 15 virtuelle Kanäle für die Verwendung in PCoIP-Sitzungen angeben. Trennen Sie mehrere Kanäle durch einen senkrechten Strich (|) voneinander. Die Zeichenfolge zum Zulassen der virtuellen Kanäle „mksvchan“ und „vdp_rdpvcbridge“ lautet z. B. mksvchan|vdp_rdpvcbridge. Wenn ein Kanalname einen senkrechten Strich oder einen umgekehrten Schrägstrich (\) enthält, fügen Sie vor dem Kanalnamen einen umgekehrten Schrägstrich ein. Der Kanalname „awk|ward\channel“ wird beispielsweise folgendermaßen eingegeben: awk\|ward\\channel. Ist die Tabelle der autorisierten virtuellen Kanäle leer, ist die Verwendung von virtuellen Kanälen nicht zulässig. Ist die Ausschlusstabelle für virtuelle Kanäle leer, sind alle virtuellen Kanäle zugelassen. Die Einstellung der virtuellen Kanäle gilt sowohl für den Agenten als auch für den Client. Zum Verwenden virtueller Kanäle müssen diese sowohl auf dem Agenten als auch auf dem Client aktiviert werden. Bei Festlegung der virtuellen Kanäle wird ein separates Kontrollkästchen angezeigt, mit dem Sie die Remote-Zwischenablageverarbeitung auf dem PCoIP-Host deaktivieren können. Dieser Wert gilt nur für den Agent. Standardmäßig sind alle virtuellen Kanäle aktiviert, einschließlich der Zwischenablageverarbeitung.
SSL-Verschlüsselungsliste konfigurieren Konfiguriert eine TLS/SSL-Verschlüsselungsliste, um die Verwendung der Verschlüsselungs-Suites zu beschränken, bevor eine verschlüsselte TLS/SSL-Verbindung hergestellt wird. Die Verschlüsselungsliste besteht aus einer oder mehreren Zeichenfolgen der Verschlüsselungs-Suite, die durch Doppelpunkte voneinander getrennt werden. Bei allen Zeichenfolgen der Verschlüsselungs-Suite muss die Groß- und Kleinschreibung beachtet werden. Der Standardwert lautet: ECDHE-RSA-AES256-GCM-SHA384:AES256-SHA256:AES256-SHA:ECDHE-RSA-AES128-GCM-SHA256:AES128-SHA256:AES128-SHA:@STRENGTH. Wenn diese Einstellung konfiguriert ist, wird das Kontrollkästchen AES-256 oder stärkere Verschlüsselungen für die Aushandlung der SSL-Verbindung erzwingen in der Einstellung SSL-Verbindungen konfigurieren, um Security Tools korrekt zu verwenden zu können ignoriert. Diese Einstellung muss sowohl auf den PCoIP Server wie auf den PCoIP Client angewendet werden.
SSL-Verbindungen konfigurieren, um Security Tools korrekt zu verwenden zu könnenLegt fest, wie Verbindungen mit TLS-Sitzungsaushandlung aufgebaut werden. Aktivieren Sie diese Einstellung für Sicherheitstools wie Portscanner und führen Sie folgende Schritte durch:
  1. Speichern Sie das Zertifikat der Zertifizierungsstelle, die alle Serverzertifikate zur Verwendung mit PCoIP im Zertifikatspeicher für vertrauenswürdige Stammzertifikate signiert hat.
  2. Konfigurieren Sie den Agenten zum Laden von Zertifikaten aus dem Zertifikatspeicher. Wenn der persönliche Informationsspeicher für den lokalen Computer verwendet wird, belassen Sie den Namen des CA-Zertifikatspeichers bei ROOT, solange in Schritt 1 kein anderer Speicherort verwendet wurde.
Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, ist die AES-128-Verschlüsselungs-Suite nicht verfügbar, und der Endpoint verwendet Zertifizierungsstellenzertifikate aus dem MY Store des Computerkontos und aus dem ROOT Store. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
SSL-Protokolle konfigurierenKonfiguriert das OpenSSL-Protokoll, um die Verwendung bestimmter Protokolle zu unterbinden, bevor eine verschlüsselte TLS-Verbindung hergestellt wird. Die Protokollliste besteht aus mindestens einer durch Doppelpunkte getrennten OpenSSL-Protokollzeichenfolge. Bei allen Verschlüsselungszeichenfolgen muss die Groß-und Kleinschreibung beachtet werden. Der Standardwert TLS1.1:TLS1.2 bedeutet, dass TLS v1.1 und TLS v1.2 aktiviert sind und SSL v.2.0, SSL v3.0 und TLS v1.0 deaktiviert sind. Wenn diese Einstellung sowohl im Client als auch im Agent festgelegt ist, wird die Regel für die OpenSSL-Protokollaushandlung angewendet.
UDP-Port für PCoIP-Client konfigurierenGibt den UDP-Port an, der von Software-PCoIP-Clients verwendet wird. Der Wert des UDP-Ports gibt den zu verwendenden Basisport vor. Wenn der Basisport nicht verfügbar ist, bestimmt der Wert des UDP-Portbereichs, wie viele zusätzliche Ports ausprobiert werden. Der Bereich erstreckt sich vom Basisport bis zur Summe aus Basisport und Portbereich. Wenn der Basisport beispielsweise 50002 lautet und der Portbereich auf 64 festgelegt ist, umfasst der Bereich die Ports 50002 bis 50066. Diese Einstellung gilt nur für den Client. Standardmäßig lautet der Basisport 50002 und der Portbereich ist auf 64 festgelegt.
Maximale PCoIP-Sitzungsbandbreite konfigurierenLegt die maximale Bandbreite für eine PCoIP-Sitzung in Kilobits pro Sekunde fest. Die Bandbreite umfasst den gesamten Sitzungsdatenverkehr, Bilddarstellung, Audio, virtuelle Kanäle, USB und PCoIP-Steuerung eingeschlossen. Legen Sie diesen Wert auf die Gesamtkapazität der Verbindung fest, mit der Ihr Endpunkt verbunden ist, und berücksichtigen Sie dabei die Anzahl der erwarteten gleichzeitigen PCoIP-Sitzungen. Beispiel: Legen Sie diesen Wert bei einer Einzelbenutzer-VDI-Konfiguration (eine einzelne PCoIP-Sitzung), die über eine Internetverbindung mit 4 MBit/s verbunden ist, auf 4 MBit oder auf 90 % dieses Werts fest, um etwas Spielraum für anderen Netzwerkdatenverkehr zu lassen. Wenn Sie erwarten, dass sich mehrere gleichzeitige PCoIP-Sitzungen, die entweder mehrere VDI-Benutzer oder eine RDS-Konfiguration umfassen, einen Link teilen, können Sie die Einstellung entsprechend anpassen. Durch eine Senkung dieses Werts wird jedoch die maximale Bandbreite für jede aktive Sitzung beschränkt. Durch eine Festlegung dieses Werts verhindern Sie, dass der Agent eine die Verbindungskapazität übersteigende Übertragungsrate wählt – was zu einem übermäßigen Paketverlust und eine schlechtere Benutzererfahrung führen würde. Dieser Wert ist symmetrisch. Client und Agent werden gezwungen, den niedrigeren der beiden Werte zu verwenden, die auf Client- und Agentseite festgelegt sind. Beispielsweise wird der Agent bei Festlegung einer maximalen Bandbreite von 4 MBit/s gezwungen, eine niedrigere Übertragungsrate zu verwenden – auch wenn die Einstellung auf dem Client konfiguriert ist. Wenn diese Einstellung auf einem Endpunkt deaktiviert wurde, legt der Endpunkt keine Bandbreiteneinschränkungen fest. Wenn diese Einstellung konfiguriert ist, wird sie als maximale Bandbreiteneinschränkung des Endpunkts in KBit/s verwendet. Der Standardwert lautet 900.000 KBit (1 GBit) pro Sekunde. Diese Einstellung gilt sowohl für den Agenten als auch für den Client. Haben die beiden Endpunkte unterschiedliche Einstellungen, wird der niedrigere Wert verwendet.
PCoIP-Mindestsitzungsbandbreite konfigurierenLegt die Mindestbandbreite in Kilobits pro Sekunde fest, die von der PCoIP-Sitzung reserviert wird. Mit dieser Einstellung wird die minimale erwartete Bandbreitenübertragungsrate für den Endpunkt konfiguriert. Wenn Sie diese Einstellung zum Reservieren der Bandbreite für einen Endpunkt verwenden, muss der Benutzer nicht warten, bis Bandbreite verfügbar ist, was die Reaktionszeit während der Sitzung verbessert. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie allen Endpunkten gemeinsam nicht mehr Bandbreite zuweisen, als insgesamt zur Verfügung steht. Die Summe der Mindestbandbreitenwerte für alle Verbindungen in Ihrer Konfiguration darf die Netzwerkkapazität nicht überschreiten. Der Standardwert lautet 0, d.h. es wird keine Mindestbandbreite reserviert. Wenn diese Einstellung deaktiviert wurde, wird keine Mindestbandbreite reserviert. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Diese Einstellung gilt sowohl für den Agenten als auch für den Client, wirkt sich allerdings nur auf den Endpunkt aus, für den sie konfiguriert wurde. Wird diese Einstellung während einer aktiven PCoIP-Sitzung geändert, wird die Änderung umgehend wirksam.
Maximale Übertragungseinheit für PCoIP-Sitzung konfigurierenLegt die Größe der maximalen Übertragungseinheit (Maximum Transmission Unit, MTU) für UDP-Pakete bei einer PCoIP-Sitzung fest. Die MTU-Größe umfasst den IP- und UDP-Paketvorspann. TCP verwendet den standardmäßigen MTU-Ermittlungsmechanismus zum Festlegen der MTU. Diese Einstellung hat keine Auswirkung darauf. Die maximale MTU-Größe beträgt 1.500 Byte. Die minimale MTU-Größe beträgt 500 Byte. Der Standardwert lautet 1.300 Byte. Normalerweise muss die MTU-Größe nicht geändert werden. Ändern Sie diesen Wert, wenn Sie in einer nicht standardmäßig eingerichteten Netzwerkumgebung arbeiten, die zu einer PCoIP-Paketfragmentierung führt. Diese Einstellung gilt sowohl für den Agenten als auch für den Client. Unterscheiden sich die MTU-Größeneinstellungen der beiden Endpunkte, wird der niedrigere Wert verwendet. Wenn diese Einstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, verwendet der Client bei der Aushandlung mit dem Agenten den Standardwert.
PCoIP-Übertragungsheader konfigurierenKonfiguriert den PCoIP-Übertragungsheader und legt die Priorität der Transportsitzung fest. Der PCoIP-Übertragungsheader ist ein 32-Bit-Header, der zu allen PCoIP-UDP-Paketen hinzugefügt wird (sofern der Übertragungsheader aktiviert ist und von beiden Seiten unterstützt wird). Anhand des PCoIP-Übertragungsheaders können Netzwerkgeräte bei Netzwerkkonflikten eine bessere Priorisierung vornehmen bzw. bessere QoS-Entscheidungen treffen. Der Übertragungsheader ist standardmäßig aktiviert. Die Priorität einer Transportsitzung bestimmt die PCoIP-Sitzungspriorität, die im PCoIP-Übertragungsheader angegeben wird. Netzwerkgeräte können basierend auf der angegebenen Priorität einer Transportsitzung eine bessere Priorisierung vornehmen und bessere QoS-Entscheidungen treffen. Bei Aktivierung der Einstellung „PCoIP-Übertragungsheader konfigurieren“ sind die folgenden Prioritäten für eine Transportsitzung verfügbar:
  • Hoch
  • Mittel (Standardwert)
  • Niedrig
  • Nicht definiert
Der PCoIP-Agent und der Client handeln den Prioritätswert der Transportsitzung aus. Wenn der PCoIP-Agent einen Prioritätswert für die Transportsitzung angibt, wird die vom Agent angegebene Sitzungspriorität für die Sitzung verwendet. Wenn nur auf dem Client eine Priorität für die Transportsitzung angegeben ist, wird die vom Client angegebene Priorität für die Sitzung verwendet. Wenn weder der Agent noch der Client eine Priorität für die Transportsitzung angibt oder der Wert Nicht definiert festgelegt wurde, wird der Standardwert (Mittel) für die Sitzung verwendet.
Audio für PCoIP-Sitzung aktivieren/deaktivierenLegt fest, ob die Audiofunktion während PCoIP-Sitzungen aktiviert ist. Die Audiofunktion muss für beide Endpunkte aktiviert sein. Ist diese Einstellung aktiviert, ist die Verwendung von PCoIP-Audio zulässig. Wurde diese Einstellung deaktiviert, kann die PCoIP-Audiofunktion nicht verwendet werden. Audio ist standardmäßig aktiviert.

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