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1. Juli 2026

PCoIP-Client-Bildcache

Beim clientseitigen PCoIP-Bildcaching werden Bildinhalte auf dem Client gespeichert, um eine erneute Übertragung von Daten zu vermeiden. Diese Funktion reduziert die Bandbreitennutzung.

Der PCoIP-Bildcache erfasst die räumliche und zeitliche Redundanz. Wenn Sie beispielsweise in einem PDF-Dokument einen Bildlauf durchführen, wird unten im Fenster neuer Inhalt angezeigt, während oben im Fenster der älteste Inhalt nicht mehr angezeigt wird. Der verbleibende Inhalt bleibt unverändert und wird nach oben verschoben. Der PCoIP-Bildcache kann diese räumliche und zeitliche Redundanz erkennen.

Da es sich während des Bildlaufs bei den an den Client gesendeten Anzeigeinformationen in erster Linie um eine Abfolge von Cache-Indizes handelt, lassen sich durch die Verwendung eines Bildcaches deutliche Bandbreiteneinsparungen erzielen. Dieser effiziente Bildlauf hat sowohl bei LAN- als auch WAN-Verbindungen Vorteile.

  • In einem LAN, in dem die Bandbreite relativ unbegrenzt ist, führt die Verwendung von clientseitigem Bildcaching zu erheblichen Bandbreiteneinsparungen.
  • Bei einer WAN-Verbindung wird die Bildlaufleistung ohne clientseitiges Caching beeinträchtigt, um die verfügbare Bandbreite nicht zu überschreiten. Bei einer WAN-Verbindung spart das clientseitige Caching Bandbreite und gewährleistet einen reibungslosen, reaktionsschnellen Bildlauf.

Beim clientseitigen Caching speichert der Client Teile der Anzeige, die zuvor übertragen wurden. Die Cachegröße beträgt die Hälfte des verfügbaren RAMs. Umfasst das RAM weniger als 50 MB, beträgt die Cachegröße 50 MB.

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