Sie können mehrere Monitore, Touchscreens und alle Tastaturtypen mit einer Remotesitzung verwenden. Durch bestimmte Einstellungen wird das bestmögliche Benutzererlebnis sichergestellt.
Bewährte Methoden zum Verwenden mehrerer Monitore
Es gibt folgende Empfehlungen zur erfolgreichen Verwendung mehrerer Monitore bei einem Remote-Desktop:
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Definieren Sie den primären Monitor als den Monitor ganz links unten.
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Aktivieren Sie Xinerama. Wenn Sie Xinerama nicht aktivieren, wird die primäre Anzeige möglicherweise falsch identifiziert.
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Die Menüleiste wird auf dem Monitor ganz links oben angezeigt. Wenn beispielsweise zwei Monitore nebeneinander stehen und die Oberkante des linken Monitors niedriger als die Oberkante des rechten Monitors ist, wird die Menüleiste auf dem rechten Monitor angezeigt. Das liegt daran, dass der rechte Monitor immer noch der Monitor ist, der in der oberen linken Ecke am höchsten ist.
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Sie können bis zu vier Monitore verwenden, sofern Sie über ausreichend Video-RAM verfügen.
Um mehr als zwei Monitore zum Anzeigen Ihres Remote-Desktops auf einem Ubuntu-Clientsystem zu verwenden, müssen Sie die Einstellung
kernel.shmmaxordnungsgemäß konfigurieren. Verwenden Sie die folgende Formel:maximale horizontale Auflösung X maximale vertikale Auflösung X maximale Anzahl an Monitoren X 4
Wenn Sie beispielsweise
kernel.shmmaxmanuell auf 65536000 festlegen, können Sie vier Monitore mit einer Bildschirmauflösung von 2560 x 1600 verwenden. -
Omnissa Horizon Client verwendet die Monitorkonfiguration, die beim Start von Horizon Client verwendet wird. Wenn Sie bei der Monitoranzeige vom Querformat zum Hochformat wechseln oder einen zusätzlichen Monitor an das Clientsystem anschließen, während Horizon Client ausgeführt wird, müssen Sie Horizon Client neu starten, um die neue Monitorkonfiguration verwenden zu können.
Horizon Client unterstützt die folgenden Monitorkonfigurationen:
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Wenn Sie zwei Monitore verwenden, müssen sich die Monitore nicht im gleichen Modus befinden. Wenn Sie zum Beispiel einen Laptop verwenden, der mit einem externen Monitor verbunden ist, kann sich der externe Monitor sowohl im Quer- als auch im Hochformat befinden.
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Monitore können nur dann nebeneinander, in Zweiergruppen oder vertikal gestapelt platziert werden, wenn Sie zwei Monitore verwenden.
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Wenn Sie angeben, dass Sie alle Monitore verwenden möchten, und das Omnissa Horizon Blast- oder PCoIP-Anzeigeprotokoll verwenden, können Sie eine zu verwendende Teilmenge von benachbarten Monitoren festlegen, indem Sie im Desktop-Auswahlfenster mit der rechten Maustaste auf den Desktop klicken, im Dropdown-Menü Anzeige die Option Vollbild – Alle Monitore auswählen und anschließend die zu verwendenden Monitore durch Klicken auswählen.
Hinweis: Bei einem Ubuntu-Clientsystem müssen Sie den Monitor ganz links oben als einen der Monitore auswählen. Wenn Sie beispielsweise vier Monitore in Zweiergruppen gestapelt haben, müssen Sie entweder die beiden oberen Monitore oder die beiden Monitore ganz links auswählen.
Bildschirmauflösung
Berücksichtigen Sie die folgenden Richtlinien beim Festlegen von Bildschirmauflösungen:
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Wenn Sie einen Remote-Desktop auf einem sekundären Monitor öffnen und dann die Bildschirmauflösung auf diesem Monitor ändern, wechselt der Remote-Desktop zum primären Monitor.
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Wenn Sie mehr als zwei Monitore verwenden, müssen die Monitore die gleiche Bildschirmauflösung verwenden.
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Mit dem Horizon Blast- oder dem PCoIP-Anzeigeprotokoll wird eine Bildschirmauflösung von 4K (3840 x 2160) für den Remote-Desktop unterstützt. Die Anzahl der unterstützten 4K-Bildschirme hängt von der Hardwareversion der virtuellen Maschine des Desktops und der Windows-Version ab.
Hardwareversion Windows-Version Anzahl der unterstützten 4K-Bildschirme 10 (ESXi 5.5.x-kompatibel) 7, 8, 8.x, 10 1 11 (ESXi 6.0-kompatibel) 7 (3D-Wiedergabe-Funktion deaktiviert und Windows Aero deaktiviert) 3 11 7 (3D-Wiedergabe-Funktion aktiviert) 1 11 8, 8.x, 10 1 13 oder 14 7, 8, 8.x, 10 (3D-Wiedergabe-Funktion aktiviert) 1 13 oder 14 7, 8, 8.x, 10 4 Für eine optimale Leistung muss die virtuelle Maschine mindestens über 2 GB RAM und 2 vCPUs verfügen. Diese Funktion kann gute Netzwerkbedingungen erfordern, wie eine Bandbreite von 1000 Mbit/s mit niedriger Netzwerklatenz und geringen Paketverlusten.
Hinweis: Wenn die Bildschirmauflösung des Remote-Desktop auf 3840 x 2160 (4K) eingestellt ist, können Elemente auf dem Bildschirm kleiner erscheinen. Möglicherweise können Sie auch das Dialogfeld „Bildschirmauflösung“ im Remote-Desktop nicht verwenden, um Text und andere Elemente zu vergrößern.
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Mit RDP können Sie bei der Verwendung mehrerer Monitore die Auflösung für jeden Monitor nicht separat festlegen.
Touchscreen-Gesten
Sie können Touchscreen-Gesten mit einem Remote-Desktop oder einer Remote-Anwendung im Vollbild- oder Fenstermodus verwenden. Touchscreens funktionieren auch mit der Horizon Client-Benutzeroberfläche.
Hinweis: Um einen Touchscreen mit der Horizon Client-Benutzeroberfläche verwenden zu können, muss auf Ihrem Clientgerät GTK 3.24.28 oder höher installiert sein.
Tastatureinschränkungen
Tastaturen funktionieren im Allgemeinen bei einem Remote-Desktop genauso gut wie bei einem physischen Computer. Im Folgenden finden Sie eine Aufstellung der Einschränkungen, die abhängig von der Art der Peripheriegeräte und der Software auf Ihrem Clientsystem auftreten können:
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Wenn Sie das PCoIP-Anzeigeprotokoll verwenden und der Remote-Desktop erkennen soll, welche Tastaturbelegung Ihr Clientsystem verwendet, z. B. eine japanische oder eine deutsche Tastatur, müssen Sie in Horizon Agent ein GPO festlegen. Verwenden Sie die Richtlinie Synchronisierung der Standardeingabesprache für PCoIP-Benutzer aktivieren, die in der ADM-Vorlagendatei für View-PCoIP-Sitzungsvariablen zur Verfügung steht. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Horizon-Remote-Desktopfunktionen und GPOs.
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Möglicherweise funktionieren nicht alle Multimedia-Tasten einer Multimedia-Tastatur. So funktionieren beispielsweise u. U. die Musik- und Computer-Taste nicht.
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Ein Administrator kann konfigurieren, welche Tastenkombinationen an den Remote-Desktop und welche Tastenkombinationen stattdessen an das Clientsystem gesendet werden, wenn eine Desktop-Sitzung geöffnet ist. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Tastenkombinationen zum Senden an das lokale System.
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Für den Fall, dass Sie über RDP eine Verbindung zu einem Desktop herstellen und über den Fluxbox-Fenster-Manager verfügen, funktioniert die Tastatur nach einem Zeitraum der Inaktivität möglicherweise nicht mehr, wenn ein Bildschirmschoner auf dem Remote-Desktop ausgeführt wird.
Unabhängig vom verwendeten Fenster-Manager ist es empfehlenswert, den Bildschirmschoner auf dem Remote-Desktop zu deaktivieren und keinen Sleeptimer einzustellen.
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