Jedes in Ihrer Organisation eingesetzte Android-Gerät muss registriert werden, bevor es mit Workspace ONE UEM Console kommunizieren und auf interne Inhalte und Funktionen zugreifen kann.
Der Workspace ONE Intelligent Hub bietet eine zentrale Ressource zur Registrierung von Geräten und stellt Geräte- und Verbindungsdetails zur Verfügung. Die Hub-basierte Registrierung ermöglicht Ihnen Folgendes:
- Authentifizieren Sie Benutzer über Standard- oder Verzeichnisdienste, wie AD/LDAP/Domino, SAML, Tokens oder Proxys.
- Tragen Sie Geräte en masse ein, oder ermöglichen Sie es Benutzern, ihre Geräte selbst einzutragen.
- Bestimmen Sie zulässige Betriebssystemversionen, Modelle und die maximale Anzahl an Geräten pro Benutzer.
- Authentifizieren Sie die Registrierung mithilfe von Workspace ONE Access während der automatischen Registrierung.
Geräte & Benutzer/Android/Android EMM-Registrierung
Bei der Android EMM-Registrierung können Sie die verschiedenen Optionen für die Registrierung in Android konfigurieren. Diese Seite bietet Ihnen einen Assistenten zur Einrichtung der Integration für Geräte. Wenn Sie die Android EMM-Registrierung zum ersten Mal verwenden, finden Sie auf der Seite „Registrieren von Android mit Workspace ONE UEM“ Informationen zum Konfigurieren der Einstellungen.
Zero-Touch
Die Zero-Touch-Registrierung ermöglicht die Konfiguration von Android-Geräten mit Workspace ONE UEM als sofort einsetzbaren Enterprise Mobility Management-Anbieter.
Wenn das Gerät bei der Einrichtung mit dem Internet verbunden ist, wird der Workspace ONE Intelligent Hub automatisch heruntergeladen, und die Registrierungsdetails werden automatisch übergeben. Damit wird das Gerät ohne Zutun des Benutzers registriert. Sie können diese Seite in der Android EMM-Registrierung verwenden, um die Standardeinstellungen für neue Geräte zu konfigurieren, die verknüpften Zero-Touch-Konten hinzugefügt wurden.
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Organisationsgruppe angeben | Aktivieren Sie diese Option, um eine bestimmte Organisationsgruppe auszuwählen. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, gelten die Einstellungen für alle Gruppen. |
| DPC Extras | Verwenden Sie die Felder Konfigurationsschlüssel und Konfigurationswert, um zusätzliche Registrierungs-Flags zu setzen. Die Flags finden Sie unter Zusätzliche unterstützte Registrierungs-Flags für die Android-Registrierung. |
Informationen zur Zero-Touch-Registrierung finden Sie unter Registrieren eines Android-Geräts über das Zero-Touch-Portal.
Registrierungseinstellungen
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Verwaltungsmodus für Unternehmensgeräte | Wählen Sie, ob Geräte als Von Unternehmen verwaltet oder Unternehmenseigen, mit privater Nutzung zugeordnet werden sollen. |
| Wenn Sie in einem geschlossenen Netzwerk arbeiten oder nicht mit Google Play kommunizieren können, wählen Sie AOSP/Geschlossenes Netzwerk aus. Auf diesen Geräten wird kein Google-Konto erstellt. Die Verwaltung von öffentlichen Apps über verwaltetes Google Play ist bei Auswahl der Option „AOSP/Geschlossenes Netzwerk“ nicht verfügbar. Diese Einstellung gilt nur für die Geräte, die mit dieser Organisationsgruppe registriert wurden. Die übergeordnete Organisation kann weiterhin vom Unternehmen verwaltete Geräte über ein Google-Konto nutzen. | |
| In bestimmten Fällen möchten Sie möglicherweise GMS und Nicht-GMS-Geräte in derselben Organisationsgruppe registrieren, ohne mehrere Organisationsgruppen für die Geräteverwaltung erstellen zu müssen. Wenn Sie die QR-Code-Registrierung für diese Geräte verwenden, können Sie den Assistenten für die Registrierungskonfiguration so konfigurieren, dass die AOSP-/geschlossene Netzwerkregistrierung unabhängig von dem in diesem Feld festgelegten Registrierungstyp erzwungen wird. | |
| Wenn gerätebasierte Konten ausgewählt sind, sollten nur gerätebasierte Konten verwendet werden, was für COPE auf Android 8.0 gilt. Android 10- und Android 11-Geräte. Dies ist nützlich für Staging- und Einzelnutzungsszenarien wie Kioskgeräte. | |
| Generierung von Google-Konten für Unternehmensgeräte | Wählen Sie aus, wie Ihre Google-Konten erstellt werden sollen. Dieses Feld gilt nur für verwaltete Google-Konten, nicht für Google Workspace- oder G Suite-Konten. |
| Arbeitsprofil-Management-Modus | Mit diesen Feldern können Sie angeben, ob registrierte Geräte über benutzerdefinierte DPC (Intelligent Hub für Android) oder Android-Verwaltungs-API (AMAPI) verwaltet werden. Auf der Konfigurationsseite zeigt das API den EMM-Registrierungsstatus an. Weitere Informationen zur Konfiguration für AMAPI finden Sie unter Grundlegendes zu Android-Gerätemodi. |
| Benutzermeldung zu „Unternehmensdaten löschen“ in Work-Profilen | Passen Sie eine Popup-Meldung an, die auf Benutzergeräten angezeigt wird, wenn Sie von der UEM-Konsole aus „Unternehmensdaten löschen“ ausgeführt haben. Wenn Sie „Unternehmensdaten löschen“ über die Seite „Gerätedetails“ ausführen, wird diese Meldung ebenfalls generiert. Der Benutzer muss keine Aktion auf seinem Gerät durchführen. Die Meldung wird angezeigt, wenn der Vorgang „Unternehmensdaten löschen“ abgeschlossen ist. |
Einschränkungen für die Registrierung
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Registrierungsmethode für diese Organisationsgruppe bestimmen | Wählen Sie Immer Android verwenden oder Immer Android (Legacy) verwenden, Zuweisungsgruppe bestimmen, die Android verwendet. |
| Wenn Sie Zuweisungsgruppe bestimmen, die Android verwendet auswählen, verwenden alle nicht zugewiesenen Geräte standardmäßig Android (Legacy). | |
| Zuweisungsgruppen | Wählen Sie eine Smartgroup aus dem Dropdown-Menü aus. |
| Wenn Sie Smartgroup(s) auswählen, wird für Geräte oder Benutzer, die diesen Gruppen nicht angehören, die Android-Legacy-Registrierung (Geräteadministrator) durchgeführt. Geräte, die zu einer Smartgroup gehören, werden im Modus „Work-Profil“ oder „Vom Unternehmen verwaltetes Gerät“ registriert, unter der Annahme, dass sie diese Registrierungsmodi unterstützen. | |
| Registrierung des Work-Profils zulassen | Verwenden Sie diese Einstellung, um den Registrierungsvorgang mitarbeitereigener Geräte im Work-Profil-Modus zu blockieren. |
Device Protection für Android-Geräte
Android OS 5.1 und höher besitzen die Sicherheitsfunktion Device Protection, die erfordert, dass vor und nach dem Zurücksetzen eines Geräts die Google-Anmeldedaten eingegeben müssen. Wenn ein Gerät zur Registrierung als vom Unternehmen verwaltetes Gerät für Android bereit ist, dann muss das Gerät zunächst auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden.
Alle vorhandenen Google-Konten müssen vom Gerät entfernt und der sichere Sperrbildschirm muss deaktiviert werden, um das Auslösen von Device Protection zu vermeiden, damit der Workspace ONE Intelligent Hub bei der Registrierung installiert werden kann. Das Verwenden des Geräts mit den Werkseinstellungen verhindert, dass der neue Benutzer für das Gerät gesperrt wird.
Sollte der vorherige Eigentümer das Kennwort für das Google-Konto geändert haben, müssen Sie drei Tage warten, bevor Sie Ihr Gerät mit Android 5.1 und höher für die Registrierung zurücksetzen, sofern Sie das die Android Device Protection auf diesem Gerät nicht explizit deaktiviert haben. Wenn Sie Ihr Android-Gerät auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, bevor diese drei Tage verstrichen sind, und dann versuchen, sich an diesem Gerät mit Ihrem Google-Konto anzumelden, dann erhalten Sie eine Fehlermeldung und eine Anmeldung an dem Gerät bleibt mit egal welchem Konto für 72 Stunden nach der Kennwortzurücksetzung unmöglich.
Nicht verwaltete Registrierung für Android-Geräte aktivieren
Zum Registrieren mancher Android-Geräte bei Workspace ONE UEM ohne Google-Dienste müssen Sie den registrierten Modus aktivieren.
Geräte, die über die Intelligent Hub-App registriert wurden, sind standardmäßig MDM-verwaltet. Zum Registrieren mancher Android-Geräte ohne MDM-Verwaltung müssen Sie den nicht verwalteten Modus für eine Smartgroup aktivieren.
Die verfügbaren Auswahlkriterien sind Betriebssystemversion, Zuständigkeitstyp und Benutzergruppe.
Bei der nicht verwalteten Registrierung können Benutzer auf Anwendungen zugreifen, für die eine grundlegende Sicherheitsstufe erforderlich ist. Wenn Benutzer versuchen, auf eine App zuzugreifen, die eine Verwaltung erfordert, werden die Benutzer durch den MDM-Registrierungsvorgang geführt. Zur Steuerung der Geräteverwaltungsstufen bei Android-Geräten, die ohne Verwaltung registriert wurden, verwenden Sie die Richtlinien der Adaptive Management-App.
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Wählen Sie in Workspace ONE UEM Console die Organisationsgruppe aus, für die Sie die nicht verwaltete Registrierung aktivieren möchten, und navigieren Sie zur Seite Geräte > Geräteeinstellungen > Geräte und Benutzer > Allgemein > Registrierung > Verwaltungsmodus.
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Klicken Sie in den aktuellen Einstellungen auf Überschreiben.
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Wählen Sie für Android Aktiviert aus.
Registrierung über AutoErmittlung
Workspace ONE UEM macht das Registrierungsverfahren ganz einfach. Mithilfe eines Systems zur automatischen Ermittlung auf der Grundlage von E-Mails werden Geräte für Umgebungen und Organisationsgruppen registriert. Autoermittlung kann auch verwendet werden, um Endbenutzern zu ermöglichen, die Authentifizierung am Self-Service-Portal (SSP) auszuführen.
Hinweis: Um in On-Premise-Umgebungen Auto-Ermittlung zu aktivieren, müssen Sie gewährleisten, dass Ihre Umgebung mit den Workspace ONE UEM Auto-Ermittlungs-Servern kommunizieren kann.
Anmeldung zur Registrierung über AutoErmittlung
Der Server überprüft die Eindeutigkeit der E-Mail-Domäne und lässt nur zu, dass eine Domäne bei einer Organisationsgruppe in einer Umgebung registriert wird. Registrieren Sie Ihre Domäne aufgrund dieser serverseitigen Prüfung in der Organisationsgruppe der höchsten Ebene.
AutoErmittlung wird für neue SaaS-Kunden (Software as a Service) automatisch konfiguriert.
Konfigurieren der AutoErmittlungs-Registrierung von einer übergeordneten Organisationsgruppe
Die AutoErmittlungs-Registrierung vereinfacht den Registrierungsprozess, indem es Geräte unter Verwendung der E-Mail-Adressen der Endbenutzer bei den beabsichtigten Umgebungen und Organisationsgruppen (OG) registriert.
Konfigurieren Sie eine AutoErmittlungs-Registrierung von einer übergeordneten OG, indem Sie folgende Schritte durchführen.
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Navigieren Sie zu Gruppen und Einstellungen > Alle Einstellungen > Administrator > Cloud-Dienste und aktivieren Sie die Einstellung Auto Ermittlung. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse für die Anmeldung in AirWatch ID für AutoErmittlung ein und wählen Sie Identität festlegen.
- Navigieren Sie bei Bedarf zu https://my.air-watch.com/set-discovery-password, um das Kennwort für den AutoErmittlungs-Dienst festzulegen. Sobald Sie sich eingetragen und Identität festlegen gewählt haben, wird das HMAC-Token automatisch ausgefüllt. Klicken Sie auf Verbindung testen, um sicherzustellen, dass die Verbindung funktioniert.
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Aktivieren Sie die Option AutoErmittlung – Zertifikat-Pinning, um Ihr eigenes Zertifikat hochzuladen und es an die Funktion „AutoErmittlung“ anzuheften. Sie können die Gültigkeitsdaten und andere Informationen für vorhandene Zertifikate überprüfen, und Sie können diese vorhandenen Zertifikate auch ersetzen und löschen.
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Wählen Sie Zertifikat hinzufügen, um die Einstellungen Name und Zertifikat anzuzeigen. Geben Sie den Namen des hochzuladenden Zertifikats ein. Wählen Sie die Schaltfläche Hochladen und anschließend das auf Ihrem Gerät befindliche Zertifikat.
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Klicken Sie auf Speichern, um die Einrichtung der Auto-Ermittlung abzuschließen.
Weisen Sie Endbenutzer, die ihre Geräte selbst registrieren, an, die Option auszuwählen, bei der sie zur Authentifizierung ihre E-Mail-Adresse verwenden, statt eine Umgebungs-URL und Gruppen-ID einzugeben. Wenn Benutzer ihre Geräte über eine E-Mail-Adresse registrieren, dann registrieren sie sich in der Gruppe, die auch in der Registrierungsorganisationsgruppe des zugehörigen Benutzerkontos eingetragen ist.
Konfigurieren der AutoErmittlungs-Registrierung von einer untergeordneten Organisationsgruppe
Sie können die AutoErmittlungs-Registrierung von einer untergeordneten Organisationsgruppe unterhalb der Registrierungsorganisationsgruppe konfigurieren. Um eine AutoErmittlungs-Registrierung auf diese Art und Weise zu aktivieren, müssen Sie Benutzer dazu auffordern, bei der Registrierung eine Gruppen-ID auswählen.
Erzwingen Sie, dass Benutzer während der Registrierung eine Gruppen-ID auswählen.
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Navigieren Sie zu Geräte > Geräteeinstellungen > Allgemein > Registrierung und wählen Sie die Registerkarte Gruppierung aus.
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Wählen Sie Benutzer auffordern, Gruppen-ID auszuwählen.
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Wählen Sie Speichern.
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Fügen Sie unter „Smartgroups“ die Smartgroup hinzu, die für nicht verwaltete Registrierungen aktiviert ist.
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Klicken Sie auf Speichern.
Benutzer mit Android-Geräten aus der konfigurierten Smartgroup sind zum nicht verwalteten Zugriff auf Apps berechtigt. Benutzer können die Workspace ONE Intelligent Hub-App verwenden, um auf Anwendungen zuzugreifen, die ein grundlegendes Maß an Sicherheit erfordern, ohne dass das Gerät bei der Workspace ONE UEM-Mobilgeräteverwaltung registriert ist.
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