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2. September 2026

Horizon Cloud True SSO-Anforderungen für Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle und erforderliche Zertifikatvorlagen

Stellen Sie für Horizon Cloud sicher, dass Ihre Bereitstellung über die Elemente verfügt, die für die Verwendung der True SSO-Funktion mit einem Horizon Edge erforderlich sind.

Möglicherweise sind Sie bereits mit der Verwendung von True SSO in Ihren früheren Horizon-Bereitstellungen vertraut, beispielsweise in lokalen Horizon 8-Bereitstellungen.

In einer Horizon Cloud-Umgebung handelt es sich bei den erforderlichen Elementen für die Verwendung der True SSO-Funktion, die Ihren Endbenutzern Single Sign-On-Zugriff (SSO) auf ihre Desktops und Anwendungen ermöglicht, um eine Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle und speziell konfigurierte Zertifikatvorlagen in dieser Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle.

Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle

Für die Verwendung von True SSO ist eine Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle erforderlich.

Der Ausdruck „Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle“ bezieht sich auf eine Microsoft-Zertifizierungsstelle (Microsoft CA), die im Unternehmensmodus ausgeführt wird. Da True SSO eine Unternehmenskonfiguration erfordert, wird in der True SSO-Dokumentation der Begriff „Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle“ verwendet.

Hinweis: In Produktionsumgebungen empfiehlt es sich, mindestens zwei (2) solcher Zertifizierungsstellen einzurichten, um Redundanz und Lastausgleich zu gewährleisten.

Wenn Sie noch keine Zertifizierungsstelle eingerichtet haben, müssen Sie die Rolle der Active Directory-Zertifikatdienste (AD CS) einem Microsoft Windows Server hinzufügen und diesen als Unternehmenszertifizierungsstelle konfigurieren.

Im Rahmen der Microsoft-Prozedur zum Konfigurieren einer Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle installieren Sie die Rolle Active Directory-Zertifikatdienste (AD CS). Bei der Einrichtung von AD CS haben Sie die Wahl, die Zertifizierungsstelle als Unternehmenszertifizierungsstelle oder als eigenständige Zertifizierungsstelle auszuführen.

Voraussetzungen zum Einrichten der erforderlichen Zertifikatvorlagen für True SSO mit Horizon Cloud

Geben Sie die folgenden Einstellungen an, einschließlich der Mindestschlüsselgröße für das Windows Server-Signaturzertifikat für die True SSO-Vorlage. Für ein Windows Server-Signaturzertifikat beträgt die erforderliche Mindestschlüsselgröße 2048. Die Angabe einer Mindestschlüsselgröße von weniger als 2048 führt zu einem Authentifizierungsfehler.

Geben Sie für die True SSO-Vorlage die folgenden Einstellungen auf der Registerkarte Kryptografie an.

  1. Wählen Sie als Anbieterkategorie die Option Schlüsselspeicheranbieter aus.
  2. Wählen Sie als Algorithmusname die Option RSA aus.
  3. Geben Sie 2048 als Minimumschlüsselgröße an.
  4. Wählen Sie für Auswählen, welche kryptografischen Anbieter für Anfragen verwendet werden können die Option Verwendung aller auf dem Computer des Antragstellers verfügbaren Anbieter für Anforderungen möglich aus.
  5. Geben Sie SHA384 als Anforderungshash an.
  6. Klicken Sie auf Speichern.

Nachfolgend ist ein Teil des Bildschirms abgebildet, der den Wert für die Mindestschlüsselgröße von 2048 veranschaulicht.

Registerkarte „Kryptografie“ mit einer auf 2048 Bit festgelegten Mindestschlüsselgröße.

Verarbeitung nicht persistenter Zertifikate aktivieren

Für jede „Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle“, die von True SSO verwendet wird, empfiehlt es sich, die Verarbeitung nicht persistenter Zertifikate zu aktivieren.

Wenn die Verarbeitung nicht persistenter Zertifikate auf der „Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle“ nicht aktiviert ist, bleiben True SSO-Zertifikate in der Datenbank der Unternehmenszertifizierungsstelle gespeichert, was zu den folgenden Problemen führt:

  • Die Datenbank der Unternehmenszertifizierungsstelle wächst unnötig schnell. True SSO fordert für jede neue Verbindung ein neues Zertifikat an.
  • Die Leistung wird beeinträchtigt, da der Speicherplatz der Unternehmenszertifizierungsstelle mit zunehmender Größe der Datenbank knapp wird.

Aktivieren Sie zur Vermeidung der oben genannten Probleme (siehe hierzu Beschreibung im KB-Artikel Konfigurieren der Zertifizierungsstelle für die Verarbeitung nicht persistenter Zertifikate und Ignorieren der Sperrüberprüfung – 2149312) die Einstellung DBFLAGS_ENABLEVOLATILEREQUESTS. Weitere Informationen finden Sie im KB-Artikel.

Hinweis: Neben der Beschreibung der Empfehlung zum Aktivieren von DBFLAGS_ENABLEVOLATILEREQUESTS wird in diesem KB-Artikel auch die Verwendung der Einstellung CRLF_REVCHECK_IGNORE_OFFLINE erläutert. Die Aktivierung der Einstellung CRLF_REVCHECK_IGNORE_OFFLINE richtet sich nach der PKI-Architektur. Die Aktivierung der Einstellung CRLF_REVCHECK_IGNORE_OFFLINE ist keine strenge oder unabdingbare Anforderung für True SSO und Horizon Cloud.

Einrichten der erforderlichen Zertifikatvorlagen für True SSO mit Horizon Cloud

Die True SSO-Funktion erfordert die Konfiguration der Zertifikatvorlagen in der Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle, die Sie für die Verwendung mit True SSO und Ihrem Horizon Edge bereitstellen.

Die Zertifikatvorlagen sind die Basis für die Zertifikate, die die Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle für die Verwendung mit True SSO generiert.

Die Registrierungsdienstkonten benötigen die Berechtigungen Read und Enroll für die beiden Vorlagen TrueSsoEnrollmentAgent und TrueSso.

Voraussetzungen

Hinweis: Die folgenden Schritte wurden mit einer Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle unter dem Betriebssystem Microsoft Windows Server 2016 Standard durchgeführt. Die Screenshots in den Schritten wurden von diesem System aufgenommen. Daher beziehen sich die in den Schritten erwähnten Bezeichnungen und die Screenshots auf dieses Betriebssystem. Wenn Ihre Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle eine andere Betriebssystemversion von Windows Server ausführt, werden Sie möglicherweise geringfügige Unterschiede in Ihrem System im Vergleich zu den Bezeichnungen und Screenshots unten feststellen.

Vorgehensweise

  1. Erstellen Sie eine neue universelle Sicherheitsgruppe in Active Directory.

    Durch Erstellen dieser Gruppe können Sie eine einzelne Sicherheitsgruppe verwenden, der Sie die erforderlichen Berechtigungen für die Ausstellung von Zertifikaten im Namen von Benutzern zuweisen können. Dann können alle Registrierungsdienstkonten diese erforderlichen Berechtigungen durch eine Mitgliedschaft in dieser Gruppe erben.

    1. Öffnen Sie das Tool „Active Directory-Benutzer und -Computer“ über das Menü Extras des Server-Managers oder durch Ausführen des Befehls dsa.msc.

    2. Erstellen Sie im Tool Active Directory-Benutzer und ‑Computer eine neue Gruppe für die Domänenregistrierungskonten, die True SSO benötigt.

      Geben Sie der Gruppe einen Namen Ihrer Wahl, wie z. B. True SSO Enrollment Accounts. Legen Sie auch Folgendes fest:

      EinstellungWert
      GruppenbereichUniversal
      GruppentypSicherheit
    3. Klicken Sie auf OK, um die neue Gruppe zu speichern.

    4. Fügen Sie dann die Domänenregistrierungskonten als Mitglieder dieser neuen Gruppe hinzu.

      Fügen Sie alle Domänendienstkonten für die Registrierung hinzu, die Sie für die Verwendung von True SSO verwenden werden.

      Diese Konten sind dieselben, die Sie im UI-Flow für die Domänenregistrierung über die Horizon Universal Console hinzugefügt haben (siehe hierzu die Beschreibung unter Einrichten Ihrer Active Directory-Domäne).

  2. Konfigurieren Sie die Zertifikatvorlage des True SSO-Registrierungs-Agents mit dem Zertifizierungsstellen-Tool und der dazugehörigen Konsole für Zertifikatvorlagen.

    1. Öffnen Sie das Zertifizierungsstellen-Tool.

      Sie können dieses Tool über das Menü Extras des Server-Managers, die Windows-Verwaltungsprogramme im Startmenü oder durch Ausführen von certsrv.msc öffnen.

    2. Erweitern Sie in der linken Struktur des Zertifizierungsstellen-Tools den Namen der lokalen Zertifizierungsstelle, bis der Ordner „Zertifikatvorlagen“ angezeigt wird.

    3. Öffnen Sie die Konsole für Zertifikatvorlagen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner „Zertifikatvorlagen“ klicken und Verwalten auswählen.

      Der folgende Screenshot veranschaulicht diesen Schritt auf einem System unter Windows Server 2016.

      Kontextmenü des Ordners „Zertifikatvorlagen“ mit ausgewählter Option „Verwalten“.

      Die Zertifikatvorlagenkonsole wird angezeigt.

    4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorlage Registrierungs-Agent und wählen Sie Vorlage duplizieren aus.

      Der folgende Screenshot veranschaulicht diesen Schritt auf einem System unter Windows Server 2016.

      Kontextmenü der Registrierungs-Agent-Vorlage mit hervorgehobener Option „Vorlage duplizieren“.

      Das Fenster Eigenschaften der neuen Vorlage wird angezeigt.

    5. Geben Sie Informationen auf den Registerkarten des Fensters ein, wie in den folgenden Abschnitten beschrieben.

      Hinweis: Die folgenden Screenshots wurden mit einer Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle unter dem Betriebssystem Microsoft Windows Server 2016 Standard erstellt. Wenn Ihre Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle eine andere Betriebssystemversion von Windows Server ausführt, sehen Sie möglicherweise geringfügige Unterschiede in der Benutzeroberfläche in Ihrem Windows-System.

      • Registerkarte „Allgemein“

        Hinweis: Verwenden Sie in den Namen Ihrer True SSO-Vorlagen nur ASCII-Zeichen. Aufgrund eines bekannten Problems können Sie True SSO-Vorlagennamen, die Nicht-ASCII- oder erweiterte ASCII-Zeichen enthalten, nicht erfolgreich mit Ihrer Horizon Cloud-Umgebung konfigurieren.

        • Vorlagenanzeigename

          Geben Sie einen Namen ein, der angibt, dass diese neue Vorlage für den True SSO-Registrierungs-Agent bestimmt ist, z. B. True SSO Enrollment Agent.

        • Vorlagenname

          Wenn Sie den obigen Vorlagenanzeigenamen eingeben, trägt das Tool diesen Namen automatisch hier ein, damit er mit Ihrer Eingabe für Vorlagenanzeigename ohne Leerzeichen übereinstimmt.

          Wenn Sie beispielsweise True SSO Enrollment Agent als Vorlagenanzeigename eingegeben haben, legt das Tool diesen Vorlagennamen automatisch auf TrueSsoEnrollmentAgent fest.

        Der folgende Screenshot veranschaulicht diese Registerkarte nach der Eingabe von True SSO Enrollment Agent als Vorlagenanzeigename.

        Registerkarte „Allgemein“ mit „True SSO-Registrierungs-Agent“ eingegeben in das Textfeld „Vorlagenanzeigename“.

      • Registerkarte „Sicherheit“

        Erteilen Sie auf der Registerkarte Sicherheit der neuen universellen Sicherheitsgruppe, die Sie für die True SSO-Registrierungskonten erstellt haben, die Berechtigungen Read und Enroll.

        1. Fügen Sie im Abschnitt Gruppen- oder Benutzernamen die Gruppe hinzu, die Sie für die True SSO-Registrierungskonten erstellt haben.
        2. Wählen Sie diese Gruppe aus und wählen Sie im Abschnitt „Berechtigungen“ Zulassen für die Berechtigungen Read und Enroll aus.

          Registerkarte „Sicherheit“, auf der die ausgewählte Gruppe hervorgehoben wird und die Lese- und Registrierungsberechtigungen als „Zulassen“ aktiviert sind.
    6. Speichern Sie die neue True SSO-Registrierungs-Agent-Vorlage, indem Sie im Fenster Eigenschaften der neuen Vorlage auf OK klicken.

    Die neue True SSO-Registrierungs-Agent-Vorlage wird in der Zertifikatvorlagenkonsole aufgelistet, mit dem von Ihnen vergebenen Vorlagenanzeigenamen und dem angezeigten Zweck als Zertifikatanforderungs-Agent.

    Der folgende Screenshot veranschaulicht die neu aufgelistete Vorlage.

    Liste der Zertifikatvorlagen mit hervorgehobener neuer True SSO-Registrierungs-Agent-Vorlage.

  3. Konfigurieren Sie in derselben Zertifikatvorlagenkonsole die Vorlage „True SSO-Smartcard-Anmeldung“.

    1. Klicken Sie in der Zertifikatvorlagenkonsole mit der rechten Maustaste auf die aufgelistete Vorlage Smartcard-Anmeldung und wählen Sie Vorlage duplizieren aus.

      Der folgende Screenshot veranschaulicht diesen Schritt auf einem System unter Windows Server 2016.

      Kontextmenü der Smartcard-Anmeldungsvorlage mit hervorgehobener Option „Vorlage duplizieren“.

      Das Fenster Eigenschaften der neuen Vorlage wird angezeigt.

    2. Geben Sie Informationen auf den Registerkarten des Fensters ein, wie in den folgenden Abschnitten beschrieben.

      VORSICHT:

      Stellen Sie sicher, dass Sie diese Punkte befolgen, da das System Sie sonst daran hindert, die erforderlichen Werte einzustellen, und Sie zwingt, Ihre Schritte abzubrechen und erneut durchzuführen. Diese Anforderung ist ein Verhalten des Windows-Systems.

      • Klicken Sie im Fenster „Eigenschaften“ nicht auf Übernehmen und OK, bevor Sie die erforderlichen Einstellungen auf den drei Registerkarten, wie im folgenden Punkt beschrieben, in der vorgeschriebenen Reihenfolge vorgenommen haben.

        Wenn Sie diese Anleitung zur Konfiguration der Einstellungen auf den drei Registerkarten wie unten beschrieben nicht befolgen, bevor Sie „Übernehmen“ oder „Speichern“ im Fenster wählen, setzt Windows die Anbieterkategorie auf der Registerkarte „Kryptografie“ auf schreibgeschützt, und die Einstellung kann später nicht in die für True SSO erforderliche Schlüsselspeicheranbieter-Einstellung geändert werden.

        Daher müssen Sie sicherstellen, dass Sie die Konfiguration auf den folgenden drei Registerkarten in genau der unten angegebenen Reihenfolge abschließen, bevor Sie „Übernehmen“ oder „Speichern“ im Fenster wählen.

      • Konfigurieren Sie diese Registerkarten als erste, und konfigurieren Sie sie in dieser Reihenfolge:

        1. Registerkarte „Kompatibilität“
        2. Registerkarte „Allgemein“
        3. Registerkarte „Kryptografie“ Der Grund für diese vorgeschriebene Reihenfolge ist, dass das System beim Ändern der Einstellungen auf der Registerkarte „Kompatibilität“ die entsprechenden Optionen auf den anderen Registerkarten dynamisch verfügbar macht. Wenn Sie im Fenster auf „Übernehmen“ oder „Speichern“ klicken, bevor Sie die Registerkarte „Kryptografie“ aktualisiert haben, können Sie die für True SSO erforderliche Konfiguration nicht einstellen. Stellen Sie daher sicher, dass Sie die Einstellungen auf den Registerkarten in der oben und unten aufgeführten Reihenfolge konfigurieren, bevor Sie „Übernehmen“ oder „Speichern“ im Fenster wählen.
      • Registerkarte „Kompatibilität“

        Hinweis: Sie müssen diese Auswahl auf der Registerkarte Kompatibilität vornehmen, damit die entsprechenden Optionen auf der Registerkarte Kryptografie zur Verfügung stehen.

        • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Resultierende Änderungen anzeigen.
        • Zertifizierungsstelle – Das System zeigt die Auswahlmöglichkeiten an, die Microsoft Windows für diese Einstellung zur Verfügung stellt. Um die Anforderungen von True SSO zu erfüllen, wählen Sie entweder die Option Windows Server 2008 R2 oder eine der im Menü aufgeführten höheren Versionen.
        • Zertifikatsempfänger – Das System zeigt die Auswahlmöglichkeiten an, die Microsoft Windows für diese Einstellung zur Verfügung stellt. Um die Anforderungen von True SSO zu erfüllen, wählen Sie entweder die Option Windows 7 / Server 2008 R2 oder eine der im Menü aufgeführten höheren Versionen. Registerkarte „Kompatibilität“, auf der Windows Server 2008 R2 als Zertifizierungsstelle und Windows 7/Server 2008 R2 als Zertifikatsempfänger ausgewählt ist.
      • Registerkarte „Allgemein“

        Hinweis: Verwenden Sie in den Namen Ihrer True SSO-Vorlagen nur ASCII-Zeichen. Aufgrund eines bekannten Problems können Sie True SSO-Vorlagennamen, die Nicht-ASCII- oder erweiterte ASCII-Zeichen enthalten, nicht erfolgreich mit Ihrer Horizon Cloud-Umgebung konfigurieren.

        • Vorlagenanzeigename

          Geben Sie einen Namen ein, der angibt, dass diese neue Vorlage von True SSO verwendet werden soll, wie z. B. True SSO.

        • Vorlagenname

          Wenn Sie den obigen Vorlagenanzeigenamen eingeben, trägt das Tool diesen Namen automatisch hier ein, damit er mit Ihrer Eingabe für Vorlagenanzeigename ohne Leerzeichen übereinstimmt.

          Wenn Sie beispielsweise True SSO als Vorlagenanzeigename eingegeben haben, legt das Tool diesen Vorlagennamen automatisch auf TrueSSO fest.

        • Gültigkeitsdauer

          1 Stunde (eine Stunde)

        • Erneuerungszeitraum

          0 Wochen (Null Wochen)

        Der folgende Screenshot veranschaulicht diese Registerkarte nach der Eingabe von True SSO als Vorlagenanzeigename.

        Registerkarte „Allgemein“ mit „True SSO“ eingegeben in das Textfeld „Vorlagenanzeigename“.

      • Registerkarte „Kryptografie“

        • Anbieterkategorie – Schlüsselspeicheranbieter
        • Name des Algorithmus – RSA
        • Minimale Schlüsselgröße – 2048
        • Aktivieren Sie das Optionsfeld Verwendung aller auf dem Computer des Antragstellers verfügbaren Anbieter für Anforderungen möglich.
        • Anforderungshash – SHA384

          Registerkarte „Kryptografie“ mit dem Algorithmusnamen „RSA“, Anforderungs-Hash SHA384 und Mindestschlüsselgröße 2048
      • Registerkarte „Anforderungsverarbeitung“

        • Zweck – Signatur und Smartcard-Anmeldung
        • Aktivieren Sie das KontrollkästchenVorhandenen Schlüssel für automatische Erneuerung von Smartcard-Zertifikaten verwenden, falls Erstellung eines neuen Schlüssels nicht möglich ist.
        • Aktivieren Sie das Optionsfeld Benutzer zur Eingabe während der Registrierung auffordern. Registerkarte „Anforderungsverarbeitung“, auf der „Benutzer zur Eingabe während der Registrierung auffordern“ ausgewählt ist.
      • Registerkarte „Antragstellername“

        • Aktivieren Sie das Optionsfeld Aus diesen Informationen in Active Directory erstellen.
        • Format des Antragstellernamen – Vollständiger definierter Name
        • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Benutzerprinzipalname (UPN).

          Registerkarte „Antragstellername“ mit ausgewählter Option „Benutzerprinzipalname (User Principal Name, UPN)“
      • Registerkarte „Server“

        Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Keine Zertifikate und Anforderungen in der Datenbank der Zertifizierungsstelle speichern.

        Wichtig: Stellen Sie sicher, dass Sie das zweite Kontrollkästchen mit der Bezeichnung Sperrinformationen nicht in ausgestellte Zertifikate einschließen deaktivieren.

        Wenn Sie das erste Kontrollkästchen aktivieren, wählt das System automatisch das Kontrollkästchen Sperrinformationen nicht in ausgestellte Zertifikate einschließen.

        Stellen Sie sicher, dass Sie dieses zweite Kontrollkästchen Sperrinformationen nicht in ausgestellte Zertifikate einschließen deaktivieren.

        Registerkarte „Server“ mit Zertifikatskonfigurationsoptionen.

      • Registerkarte „Ausstellungsvoraussetzungen“

        • Für die Registrierung ist Folgendes erforderlich – Wählen Sie Diese Anzahl an autorisierten Signaturen aus und geben Sie 1 ein.
        • Erforderlicher Richtlinientyp für Signatur  – Anwendungsrichtlinie
        • Anwendungsrichtlinie – Zertifikatsanforderungs-Agent
        • Für die erneute Registrierung ist Folgendes erforderlich – Gültiges vorhandenes Zertifikat Registerkarte „Ausstellungsanforderungen“ mit den Optionen „Richtlinienbezogen“ und „Gültige vorhandene Zertifikate“.
      • Registerkarte „Sicherheit“

        Erteilen Sie auf der Registerkarte Sicherheit der neuen universellen Sicherheitsgruppe, die Sie für die True SSO-Registrierungskonten erstellt haben, die Berechtigungen Read und Enroll.

        1. Fügen Sie im Abschnitt Gruppen- oder Benutzernamen die Gruppe hinzu, die Sie für die True SSO-Registrierungskonten erstellt haben.
        2. Wählen Sie diese Gruppe aus und wählen Sie im Abschnitt „Berechtigungen“ Zulassen für die Berechtigungen Read und Enroll aus.

          Registerkarte „Sicherheit“, auf der die ausgewählte Gruppe hervorgehoben wird und die Lese- und Registrierungsberechtigungen als „Zulassen“ aktiviert sind.
    3. Schließen Sie das Speichern dieser neuen True SSO-Vorlage ab, indem Sie im Fenster Eigenschaften der neuen Vorlage auf OK klicken.

    Die neue True SSO-Vorlage wird in der Zertifikatvorlagenkonsole aufgelistet, mit dem von Ihnen vergebenen Vorlagenanzeigenamen und mit dem angezeigten Zweck der Client-Authentifizierung, der Smartcard-Anmeldung.

    Der folgende Screenshot veranschaulicht die neu aufgelistete Vorlage.

    Liste der Zertifikatvorlagen mit erfolgreich hinzugefügter True SSO-Vorlage.

  4. Nun können Sie die Zertifikatvorlagenkonsole schließen und zum Zertifizierungsstellen-Tool zurückkehren.

  5. Stellen Sie die Vorlage für True SSO aus.

    1. Klicken Sie im Zertifizierungsstellen-Tool mit der rechten Maustaste auf den Ordner „Zertifikatvorlagen“ und wählen Sie Neu > Auszustellende Zertifikatvorlage aus.

      Der folgende Screenshot veranschaulicht diesen Schritt auf einem System unter Windows Server 2016.

      Kontextmenü des Ordners „Zertifikatvorlagen“ mit ausgewählter Option „Neu > Auszustellende Zertifikatsvorlage“.

      Das Fenster „Zertifikatvorlagen aktivieren“ wird angezeigt.

    2. Wählen Sie die in den vorherigen Schritten erstellte True SSO-Vorlage aus und klicken Sie auf OK.

      Der folgende Screenshot veranschaulicht diesen Schritt auf einem System unter Windows Server 2016.

      Fenster „Zertifikatvorlagen aktivieren“ mit ausgewählter True SSO-Vorlage.

    Hinweis: Sie müssen diese Aktionen auf jeder Instanz der Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle ausführen, die Sie für die True SSO-Funktion verwenden möchten.

  6. Wiederholen Sie den gleichen Ausstellungsschritt für die Vorlage „True SSO-Registrierungs-Agent“.

    1. Klicken Sie im Zertifizierungsstellen-Tool mit der rechten Maustaste auf den Ordner „Zertifikatvorlagen“ und wählen Sie Neu > Auszustellende Zertifikatvorlage aus.

      Kontextmenü des Ordners „Zertifikatvorlagen“ mit ausgewählter Option „Neu > Auszustellende Zertifikatsvorlage“.

      Das Fenster „Zertifikatvorlagen aktivieren“ wird angezeigt.

    2. Wählen Sie die Vorlage „True SSO-Registrierungs-Agent“ aus, die Sie in den vorherigen Schritten erstellt haben, und klicken Sie auf OK.

      Der folgende Screenshot veranschaulicht diesen Schritt auf einem System unter Windows Server 2016.

      Fenster „Zertifikatvorlagen aktivieren“ mit ausgewählter True SSO-Registrierungs-Agent-Vorlage.

      Hinweis: Sie müssen diese Aktionen für jede Instanz der Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle ausführen, die Sie für True SSO verwenden möchten.

    Die Microsoft Enterprise-Zertifizierungsstelle ist jetzt eingerichtet und mit den Zertifikatvorlagen konfiguriert, die für die Verwendung mit der True SSO-Funktion erforderlich sind.

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