Die ADMX-Vorlagendatei (vdm_agent.admx) für die Agent-Konfiguration enthält Richtlinieneinstellungen in Bezug auf die Authentifizierung und die Umgebungskomponenten von Horizon Agent.
Die ADMX-Dateien sind verfügbar und können von Omnissa Customer Connect heruntergeladen werden. Suchen Sie nach „Desktop- und Endbenutzer-Computing“ und wählen Sie „Produkt herunterladen“ in dieser Kategorie unter Horizon aus. Wählen Sie dann die entsprechende Horizon-Version aus und klicken Sie auf Zu den Downloads. Hier finden Sie das Horizon-GPO-Paket mit der Datei.
Das Horizon-GPO-Paket muss auf der Golden Image-Maschine installiert werden.
In der folgenden Tabelle sind die Richtlinieneinstellungen in der ADMX-Vorlagendatei für die Agent-Konfiguration beschrieben. Die Vorlage enthält sowohl Einstellungen für die Computerkonfiguration als auch Einstellungen für die Benutzerkonfiguration. Die Einstellung für die Benutzerkonfiguration setzt hierbei die äquivalente Einstellung für die Computerkonfiguration außer Kraft.
Die Einstellungen befinden sich im Ordner Computerkonfiguration > Richtlinien > Administrative Vorlagen > Agent-Konfiguration.
Agent-Konfiguration
Agent-Konfigurationseinstellungen befinden sich im Ordner Agent-Konfiguration des Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editors.
Einstellungen für die Agent-Konfigurationsrichtlinie
| Einstellung | Computer | Benutzer | Eigenschaften |
|---|---|---|---|
| AllowDirectRDP | X |
Legt fest, ob sich andere Clients außer Omnissa Horizon Client-Geräten über RDP direkt mit Remote-Desktops verbinden können. Ist diese Einstellung deaktiviert, lässt der Agent nur Horizon-verwaltete Verbindungen über Horizon Client zu.
Wenn Sie die Verbindung zu einem Remote-Desktop über Horizon Client für Mac herstellen möchten, dürfen Sie die Einstellung AllowDirectRDP nicht deaktivieren. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, schlägt die Verbindungsherstellung mit einem Fehler vom Typ Access is denied fehl.
Standardmäßig können Sie mit RDP eine Verbindung mit der virtuellen Maschine herstellen, während ein Benutzer bei einer Remote-Desktop-Sitzung angemeldet ist. Die RDP-Verbindung beendet die Remote-Desktop-Sitzung. Die nicht gespeicherten Daten sowie die Einstellungen des Benutzers gehen dann unter Umständen verloren. Der Benutzer kann sich erst dann am Desktop anmelden, wenn die externe RDP-Verbindung beendet wurde. Deaktivieren Sie die Einstellung „AllowDirectRDP“, um diese Situation zu vermeiden. Wichtig: Die Windows-Remotedesktopdienste müssen auf dem Gastbetriebssystem jedes Desktops ausgeführt werden. Sie können diese Einstellung verwenden, um Benutzer davon abzuhalten, direkte RDP-Verbindungen zu ihren Desktops herzustellen. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. | |
| WebAuthn-Authentifikatorzugriff zulassen | X | X | Legt fest, ob Anwendungen im Remote-Desktop auf die WebAuthn-Authentifikatoren des Endpoints zugreifen können. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, können Anwendungen auf dem Remote-Desktop nicht auf die FIDO2-Authentifikatoren des Endpoints zugreifen. Wenn diese Einstellung aktiviert wurde oder nicht konfiguriert ist, ist Konsolenzugriff zulässig. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert. |
| AllowSingleSignon | X | Legt fest, ob zur Verbindungsherstellung mit Desktops und Anwendungen die einmalige Anmeldung (Single Sign-On, SSO) zulässig ist. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, müssen Benutzer ihre Anmeldedaten nur einmal eingeben, wenn sie sich beim Server anmelden. Ist diese Einstellung deaktiviert, müssen sich die Benutzer beim Herstellen einer Remote-Verbindung erneut authentifizieren. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. | |
| Darstellung der Miniaturansicht bei Minimierung blockieren | X | X | Legt fest, ob der Inhalt des Remote-Desktops angezeigt wird, wenn der Mauszeiger über die Miniaturansicht des Remote-Desktops bewegt wird und das Fenster minimiert ist. Bei aktivierter Option wird das Symbol der Horizon Client-Anwendung anstelle des Inhalts des Remote-Desktops für die Fensterminiaturansicht und die Live-Vorschau bei minimiertem Fenster angezeigt. Wenn diese Option deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, wird der Snapshot des letzten Remote-Desktops vor dem Minimieren als Fensterminiaturansicht und Live-Vorschau angezeigt. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. |
| CommandsToRunOnConnect | X | Gibt eine Liste mit Befehlen oder Befehlsskripts an, die bei der ersten Verbindungsherstellung ausgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführen von Befehlen auf Horizon-Desktops. | |
| CommandsToRunOnDisconnect | X | Gibt eine Liste mit Befehlen oder Befehlsskripts an, die ausgeführt werden, wenn eine Sitzung getrennt wird. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführen von Befehlen auf Horizon-Desktops. | |
| CommandsToRunOnReconnect | X | Gibt eine Liste mit Befehlen oder Befehlsskripts an, die ausgeführt werden, wenn eine Sitzung nach einer Verbindungstrennung wiederhergestellt wird. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch zu Horizon Client für Windows. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. | |
| Warten auf Hybrid-Beitritt konfigurieren | X | Legt fest, ob der Horizon Agent auf den Abschluss des Microsoft Entra Hybrid-Beitrittsprozesses für betroffene Maschinen warten soll, bevor er Desktop- oder Anwendungsanforderungen für diese Maschinen bearbeiten kann.
Weitere Informationen finden Sie unter Hybride Microsoft Entra-Bereitstellung im verwalteten Modus. | |
| Schwellenwert für die Verbindungssitzung | X | Gibt die maximale Anzahl an Sitzungen an, die sich gleichzeitig bei der RDSH-Maschine anmelden können, wobei wiederaufgenommene Verbindungen ausgenommen werden. Bei aktivierter Option wird der Sitzungsschwellenwert zunächst auf 20 festgelegt, sollte jedoch je nach Anwendungsfall geändert werden. Bei Auswahl von 0 wird der Schwellenwert für die Verbindungssitzung deaktiviert. Diese Richtlinie ist standardmäßig deaktiviert. Wenn die Richtlinie nicht konfiguriert ist, wird der Schwellenwert für die Verbindungssitzung deaktiviert. | |
| ConnectionTicketTimeout | X | Gibt die Gültigkeitsdauer des Horizon-Verbindungstickets in Sekunden an. Horizon Client-Geräte verwenden bei der Verbindungsherstellung mit dem Agenten zur Überprüfung und für die einmalige Anmeldung ein Verbindungsticket. Ein Verbindungsticket ist aus Sicherheitsgründen nur für einen begrenzten Zeitraum gültig. Wenn ein Benutzer eine Verbindung zu einem Remote-Desktop herstellt, muss die Authentifizierung innerhalb des Gültigkeitszeitraums des Verbindungstickets erfolgen, ansonsten wird die Sitzung aufgrund einer Zeitüberschreitung beendet. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist, beträgt die standardmäßige Dauer bis zur Zeitüberschreitung 900 Sekunden. | |
| CredentialFilterExceptions | X | Gibt die ausführbaren Dateien an, die nicht zum Laden des CredentialFilter-Agenten berechtigt sind. Dateinamen dürfen weder einen Pfad noch ein Suffix enthalten. Verwenden Sie ein Semikolon zum Trennen mehrerer Dateinamen. | |
| Zeitzonensynchronisierung deaktivieren | X | X |
Legt fest, ob die Zeitzone des Remote-Desktops mit der des verbundenen Clients synchronisiert wird. Diese Einstellung wird bei Aktivierung nur angewendet, wenn die Einstellung Disable time zone forwarding der Richtlinie für die Horizon Client-Konfiguration nicht auf „Deaktiviert“ gesetzt wurde.
Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. |
| Zeitlimit für getrennte Sitzung (VDI) | X | Gibt an, wie lange es dauert, bis sich eine getrennte Desktopsitzung automatisch abmeldet.
| |
| DPI-Synchronisierung | X | X | Passt die systemweite DPI-Einstellung für die Remote-Sitzung an. Wenn diese Einstellung aktiviert oder nicht konfiguriert ist, wird die systemweite DPI-Einstellung für die Remotesitzung so festgelegt, dass sie mit der entsprechenden DPI-Einstellung auf dem Clientbetriebssystem übereinstimmt. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, wird die systemweite DPI-Einstellung für die Remotesitzung nie geändert. Eine Liste der unterstützten Gastbetriebssysteme finden Sie unter „Verwenden der DPI-Synchronisierung“ im Handbuch zu Horizon Client für Windows, das unter https://docs.omnissa.com/de-DE verfügbar ist. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. |
| DPI-Synchronisierung pro Monitor | X | X | Passt die DPI-Einstellung bei mehreren Monitoren während einer Remotesitzung an.
Wenn diese Einstellung aktiviert ist, ändert sich die DPI-Einstellung in allen Monitoren, sodass sie während einer Remotesitzung mit der DPI-Einstellung für die einzelnen Monitore des Clients übereinstimmt. Wenn die DPI-Einstellung angepasst ist, wird die angepasste DPI-Einstellung abgeglichen. Die Option Anzeigeskalierung zulassen ist in Horizon Client abgeblendet.
Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, müssen sich Benutzer abmelden und erneut eine Verbindung mit dem Remotedesktop herstellen, damit die Änderung der DPI-Einstellung auf allen Monitoren wirksam wird. Eine Liste der unterstützten Gastbetriebssysteme finden Sie unter „Verwenden der DPI-Synchronisierung“ im Handbuch zu Horizon Client für Windows. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. |
| Aktivieren der Akkustandsumleitung | X | Legt fest, ob die Akkustandsumleitung aktiviert ist. Diese Funktion wird von Windows- und Linux-Clientsystemen unterstützt. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, werden Informationen über den Akku des Windows- oder Linux-Clientsystems an einen Windows-Remote-Desktop umgeleitet. Das Akkusymbol in der Taskleiste auf dem Remote-Desktop zeigt die Akkuladung in Prozent an. Wenn die Akkuladung 10 Prozent oder weniger beträgt, wird eine Meldung angezeigt, dass der Akku schwach ist. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. | |
| Anzeige des Netzwerkzustands aktivieren | X | X | Gibt an, ob die Anzeige von Benachrichtigungen erfolgen soll, wenn das Netzwerk instabil ist. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Sie können auch das Zeitintervall zwischen Benachrichtigungen konfigurieren. Nach der Anzeige einer Benachrichtigung wird diese erst wieder angezeigt, wenn das konfigurierte Zeitintervall abgelaufen ist. Zulässige Werte liegen zwischen 1 und 60 Minuten. Der Standardwert ist 5 Minuten. Diese GPO-Einstellung wird wirksam, wenn die Clienteinstellung für die Netzwerkanzeige nie geändert wurde. Wenn der Benutzer die Clienteinstellung ändert, hat die Clienteinstellung Vorrang vor der GPO-Einstellung. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite „Erkennen instabiler Netzwerkverbindungen“ in der Client-Dokumentation. |
| Multimedia-Beschleunigung aktivieren | X | Legt fest, ob die Multimedia-Umleitung (MMR) auf dem Remote-Desktop aktiviert ist. MMR ist ein Windows Media Foundation-Filter, der Multimediadaten von bestimmten Codecs auf dem Remote-System direkt über einen TCP-Socket an den Client weiterleitet. Die Daten werden direkt auf dem Client decodiert, auf dem sie wiedergegeben werden. Sie können MMR deaktivieren, wenn der Client nicht genügend Ressourcen hat, um eine lokale Multimedia-Decodierung durchzuführen. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. | |
| Aktivieren des nicht authentifizierten Zugriffs | X | Aktiviert oder deaktiviert die Funktion „Nicht authentifizierter Zugriff“. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, haben Benutzer mit nicht authentifiziertem Zugriff die Möglichkeit, von Horizon Client aus auf veröffentlichte Anwendungen ohne Active Directory-Anmeldedaten zuzugreifen. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, haben Benutzer mit nicht authentifiziertem Zugriff nicht die Möglichkeit, von Horizon Client aus auf veröffentlichte Anwendungen ohne Active Directory-Anmeldedaten zuzugreifen. Damit diese Einstellung wirksam wird, muss der RDS-Host neu gestartet werden. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. | |
| FIDO2-Positivliste | X | Steuern Sie bestimmte Anwendungen, die auf die FIDO2-Authentifikatoren des Endpoints zugreifen können, indem Sie sie in der Positivliste auflisten.
Die Syntax lautet appname1.exe;appname2.exe
Wenn diese Einstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, wird chrome.exe als Standardwert verwendet. | |
| Verwendung des Software-Overlay für MMR erzwingen | X | MMR versucht für die Videowiedergabe das Hardware-Overlay zu verwenden, um die Leistung zu verbessern. Bei Verwendung mehrerer Anzeigegeräte ist das Hardware-Overlay nur auf einem Anzeigegerät vorhanden, und zwar entweder auf dem primären Anzeigegerät oder auf dem Anzeigegerät, auf dem WMP gestartet wurde. Zieht ein Benutzer WMP auf ein anderes Display, erscheint das Video als schwarzes Rechteck. Mit dieser Option können Sie für MMR die Verwendung eines Software-Overlay festlegen, das auf allen Anzeigegräten funktioniert. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. | |
| Leerlaufzeit bis zum Trennen (VDI) | X | Gibt an, wie lange es dauert, bis eine Remotedesktopsitzung aufgrund der Inaktivität des Benutzers getrennt wird. Wenn diese Einstellung deaktiviert, nicht konfiguriert oder mit der Einstellung Nie aktiviert ist, werden die Remote-Desktop-Sitzungen nie getrennt. Wenn der Desktop-Pool oder der Computer so konfiguriert ist, dass die Abmeldung nach der Trennung automatisch erfolgt, wird diese Einstellung berücksichtigt. | |
| Keylogger-Blockierung | X | Legt fest, ob der Endpunkt die Kommunikation zwischen der Tastatur und dem Horizon Client verschlüsselt, um Keylogger-Malware auf dem Endpunkt zu verhindern.
Wenn diese Einstellung aktiviert ist, werden alle Tastatureingaben verschlüsselt. Wenn sie deaktiviert ist, werden Tastatureingaben unverschlüsselt übertragen. Dies ist standardmäßig deaktiviert.
Beachten Sie Folgendes:
| |
| Schwellenwert für Lastindex | X | Gibt den Mindestlastindex an, ab dem die RDSH-Maschine mit der Ablehnung von Sitzungsanmeldungen beginnt, wobei wiederaufgenommene Verbindungen ausgenommen werden. Bei aktivierter Option wird der Auslastungsschwellenwert zunächst auf 90 festgelegt, sollte jedoch je nach Anwendungsfall geändert werden. Bei Auswahl von 0 wird der Schwellenwert für den Lastindex deaktiviert. Diese Richtlinie ist standardmäßig deaktiviert. Wenn die Richtlinie nicht konfiguriert ist, wird der Schwellenwert für den Lastindex deaktiviert. | |
| Zeitlimit für Vorwärmsitzung | X | Gibt an, wie lange es dauert, bis sich eine Vorwärmsitzung automatisch abmeldet. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert. | |
| RDS-Verbindungszeit bis zum Trennen der Verbindung | X | Gibt die maximale Zeit an, die eine Remotedesktopdienste-Sitzung aktiv sein kann, bevor sie automatisch getrennt wird. Zeitüberschreitungswerte reichen von „Nie“ bis zu einer Woche. Bei Auswahl von Nie werden Remotedesktopdienste-Sitzungen auf diesem Computer nie getrennt. | |
| RDS-Verbindungsunterbrechungszeit bis zur Abmeldung | X | Gibt die Zeit an, nach der eine getrennte Remotedesktopdienste-Sitzung automatisch abgemeldet wird. Zeitüberschreitungswerte reichen von „Nie“ bis zu einer Woche. Bei Auswahl von Nie werden getrennte Remotedesktopdienste-Sitzungen auf diesem Computer nie abgemeldet. | |
| RDS-Sitzung beenden, wenn Zeitlimit erreicht ist | X | Gibt an, ob eine Remotedesktopdienste-Sitzung, deren Zeit abgelaufen ist, beendet oder getrennt werden soll. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird die Remotedesktopdienste-Sitzung beendet (Benutzer wird abgemeldet und die Sitzung wird auf dem Server gelöscht), nachdem das Zeitlimit für aktive oder inaktive Sitzungen erreicht wurde. Standardmäßig werden Remotedesktopdienste-Sitzungen getrennt, nachdem deren Zeitlimit erreicht wurde. | |
| RDS-Leerlaufzeit bis zum Trennen der Verbindung | X | Gibt den Zeitraum an, nach dem eine inaktive Remotedesktopdienste-Sitzung automatisch getrennt wird. Zeitüberschreitungswerte reichen von „Nie“ bis zu einer Woche. Bei Auswahl von Nie werden Remotedesktopdienste-Sitzungen auf diesem Computer nie getrennt. | |
| Beschränken der Anmeldung auf berechtigte Horizon-Benutzern | X | Wenn SSO fehlschlägt oder deaktiviert ist, stellt diese Funktion sicher, dass Benutzer bei der Windows-Anmeldeaufforderung keine alternativen Anmeldedaten eingeben können. Der erzwungene Benutzername bleibt über alle Anmeldeworkflows hinweg gesperrt/vorab ausgefüllt – einschließlich Benutzername/Kennwort, TrueSSO und Smartcard. Dies gilt für alle Sitzungsszenarien: verbinden, erneut verbinden und entsperren. Dies gilt sowohl für Desktops als auch für die Anwendungssitzungen. Falls aktiviert:
Standardeinstellung: deaktiviert. | |
| Bildschirmaufnahmen blockieren | X | X* | Verhindert, dass Benutzer Screenshots oder Aufzeichnungen von virtuellen Desktops oder veröffentlichten Anwendungen auf Windows-/macOS-Geräten erstellen. Die Freigabe von Horizon-VDI-/App-Sitzungen kann auch während der Bildschirmfreigabe von Clientcomputern aufgehoben werden, indem Horizon-GPO > Bildschirmaufnahmen blockiert aktiviert wird. Detaillierte Informationen zum plattformspezifischen Verhalten, zu Ausnahmen und Clientanforderungen finden Sie im Abschnitt Verhalten der Bildschirmaufnahmenblockierung weiter unten. Standardeinstellung: deaktiviert. |
| Bildschirmaufnahme für Medienauslagerungslösung | X | Ermöglicht es Benutzern, von ihrem Endpunkt aus Screenshots ihres virtuellen Desktops zu erstellen. Wenn diese Funktion aktiviert ist, wird auf dem Desktop das Symbol zum Drucken des Bildschirms angezeigt. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert. | |
| ShowDiskActivityIcon | X | Diese Einstellung wird in der vorliegenden Version nicht unterstützt. | |
| Zeitraum für die Wiederholung der Single-Sign-On-Anmeldung | X | Legt den Zeitraum in Millisekunden fest, nach dem erneut versucht wird, eine Single-Sign-On-Anmeldung durchzuführen. Wenn Sie die Wiederholung der Single Sign-On-Anmeldung deaktivieren möchten, legen Sie den Wert 0 fest. Der Standardwert lautet 5000 Millisekunden. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. | |
| Blockieren von synthetischen Tastatureingaben | X |
Legt fest, ob Skripts blockiert werden, die synthetische Tastatureingaben vom Client-Gerät an eine Remotesitzung senden.
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| Steuerelement für Anzeigeeinstellungen umschalten | X | Legt fest, ob in der Systemsteuerung unter Anzeige die Registerkarte Einstellungen deaktiviert ist, wenn eine Clientsitzung das PCoIP- oder Omnissa Horizon Blast Extreme-Anzeigeprotokoll verwendet. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. |
Hinweis: Die Einstellung Connect using DNS Name wurde in Horizon 6, Version 6.1 entfernt. Sie können das Horizon 8-LDAP-Attribut, pae-PreferDNS, festlegen, um Horizon Connection Server anzuweisen, DNS-Namen beim Senden der Adressen von Desktop-Maschinen und RDS-Hosts an Clients und Gateways den Vorrang zu geben. Weitere Informationen finden Sie unter „Vorrangige Behandlung von DNS-Namen beim Zurückgeben von Adressinformationen durch Horizon Connection Server“ im Dokument Horizon 8-Installation und -Upgrade.
Blockieren von Bildschirmaufnahmen und plattformspezifisches Verhalten
Diese Einstellung hindert Benutzer daran, Screenshots von ihren virtuellen Desktops oder ihren veröffentlichten Anwendungen über ihre Endpoint-Geräten zu erstellen. Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Sicherheit erhöht, indem verhindert wird, dass vertrauliche Informationen über Screenshots oder Bildschirmaufzeichnungen auf unterstützten Plattformen erfasst werden.
Hinweis: Für die Browser-Umleitung und die HTML5-Multimedia-Umleitung kann der umgeleitete Inhalt auch dann weiterhin erfasst werden, wenn die Einstellung „Screenshot blockieren“ aktiviert ist. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.
Anforderungen:
- Horizon Agent 2106 oder höher.
- Horizon Client für Windows und Horizon Client für Mac 2106 oder höher.
- Die Einstellung kann entweder auf Maschinen- oder Benutzerebene konfiguriert werden. Wenn Single Sign-On (SSO) deaktiviert ist, konfigurieren Sie die Einstellung auf Maschinenebene. Wenn beide konfiguriert sind, hat die Einstellung auf Benutzerebene Vorrang.
Wichtige Verhaltenshinweise
Microsoft Teams (WebRTC-/Medienoptimierung)
- Windows VDI- oder Teams-Remote-App-Sitzungen: Die Bildschirmfreigabe funktioniert wie erwartet.
- Mac VDI-Sitzungen: Die Bildschirmfreigabe funktioniert wie erwartet.
- Mac-Remote-App-Sitzungen: Teams-Fenster sind blockiert, aber die Bildschirmfreigabe über den macOS-Client selbst funktioniert.
- Bei der Bildschirmfreigabe wird die Sichtbarkeit der Horizon-VDI-/App-Fenster blockiert.
Wenn das Kontrollkästchen Bildschirmaufzeichnung zulassen unter der Gruppenrichtlinieneinstellung Bildschirmaufnahmen blockieren für den Mac-Client aktiviert ist, kann die macOS-Bildschirmfreigabe Inhalte von Horizon VDI-/App-Fenstern anzeigen. - Die Blockierung von Bildschirmaufnahmen blockiert auch die Erstellung eines lokalen Screenshots Ihres freigegebenen Desktops.
WebEx VDI
- Windows- und Mac-Clients: Audio- und visuelle Inhalte und Bildschirmfreigabe funktionieren normal.
- Bei der Bildschirmfreigabe wird die Sichtbarkeit der Horizon-VDI-/App-Fenster blockiert.
- Die Blockierung von Bildschirmaufnahmen blockiert auch die Erstellung eines lokalen Screenshots Ihres freigegebenen Desktops.
Zoom VDI
- Windows Client (Zoom VDI 5.9.0 und höher): Die Bildschirmfreigabe und Audio-/visuelle Inhalte funktionieren normal.
- Mac-Client: Funktion für Bildschirmfreigabe und Audio-/visuelle Inhalte. Das Verhalten von Zoom bei der Fensterfreigabe ist jedoch anbieterspezifisch und entspricht möglicherweise nicht vollständig der Gruppenrichtlinieneinstellung.
- Bei der Bildschirmfreigabe wird die Sichtbarkeit der Horizon-VDI-/App-Fenster blockiert.
- Die Blockierung von Bildschirmaufnahmen blockiert auch die Erstellung eines lokalen Screenshots Ihres freigegebenen Desktops.
Hosten nativer Anwendungen (z. B. Zoom, Microsoft Teams)
- Bei der Freigabe eines Bildschirms aus einer lokal ausgeführten Zoom-, Microsoft Teams- oder WebEx-Sitzung werden alle Horizon VDI-/App-Fenster blockiert.
- Die Blockierung von Bildschirmaufnahmen blockiert auch die Erstellung eines lokalen Screenshots Ihres freigegebenen Desktops.
- Hostanwendungen können auch Omnissa Remote-Desktop- oder App-Inhalte blockieren, wenn die Gruppenrichtlinieneinstellung aktiviert ist.
Multimedia-Umleitung und HTML5-Multimedia-Umleitung
- Windows-Client: Die Umleitung verhält sich normal.
- Mac-Client: Die Umleitung wird nicht unterstützt.
Zusätzliche Option für Mac-Clients (Version 2309 und höher) Ab Horizon Client für Mac 2309 gibt es eine zusätzliche Auswahl namens Bildschirmaufzeichnung für Horizon Mac Client zulassen. Wenn diese Option aktiviert ist, können Benutzer Bildschirme von ihren macOS-Geräten aus aufzeichnen, auch wenn die Blockierung von Bildschirmaufnahmen aktiviert ist. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert und funktioniert nur, wenn die Blockierung von Bildschirmaufnahmen ebenfalls aktiviert ist.
Wichtige Überlegungen
- Maschine und Benutzereinstellung: Stellen Sie eine ordnungsgemäße Konfiguration sicher, insbesondere wenn SSO deaktiviert ist.
- Browserumleitung: Browserinhalte können auch dann noch erfasst werden, wenn diese Einstellung aktiviert ist.
- Anbieterspezifisches Verhalten: Anwendungen von Drittanbietern erfüllen die Richtlinie zum Blockieren von Bildschirmaufnahmen möglicherweise nicht vollständig.
## Agent-Sicherheit
Die Agent-Sicherheitseinstellung befindet sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Agent-Sicherheit des Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editors.
Einstellung für die Agent-Sicherheitsrichtlinie
| Einstellung | Computer | Benutzer | Eigenschaften |
|---|---|---|---|
| SSL-verschlüsselten Framework-Kanal akzeptieren | X | Aktiviert den TLS-verschlüsselten Framework-Kanal. Sie können eine der folgenden Optionen angeben:
|
Authentifizierung
Die Richtlinieneinstellungen für die Windows Hello for Business-Zertifikatsumleitung befinden sich in der ADMX-Vorlagendatei vdm_agent.admx. Die Einstellung für die Zertifikatsumleitung befindet sich im Ordner View Agent-Konfiguration > WHFB-Zertifikatsumleitung im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
Windows Hello for Business-Zertifikatsumleitung
| Einstellung | Computer | Benutzer | Eigenschaften |
|---|---|---|---|
| Liste der zulässigen ausführbaren Dateien | X | Liste der ausführbaren Dateien, die ein umgeleitetes Windows Hello for Business-Zertifikat verwenden dürfen. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht aktiviert. |
Zwischenablagenumleitung
Die Richtlinieneinstellungen für die Zwischenablagenumleitung befinden sich in der ADMX-Vorlagendatei vdm_agent_clipboard.admx. Die Einstellungen für die Zwischenablagenumleitung befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Zwischenablagenumleitung im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
Richtlinieneinstellungen für Zwischenablagenumleitung
| Einstellung | Computer | Benutzer | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Zwischenspeichergröße auf dem Server | X | X | Legt den Wert der Größe des Zwischenablagespeichers des Servers in Bytes oder Kilobytes wie ausgewählt fest. Wenn dieser nicht konfiguriert ist, ist die Speichergröße in Kilobyte angegeben. Der Client verfügt ebenfalls über einen Wert für die Größe des Zwischenablagespeichers, der immer in Kilobyte angegeben wird. Nach dem Einrichten der Sitzung sendet der Server seinen Zwischenspeichergrößenwert an den Client. Der effektive Zwischenspeichergrößenwert entspricht dem kleineren Wert des Zwischenablagespeichers von Client und Server. Ein hoher Wert für die Größe des Zwischenablagespeichers kann sich je nach verwendetem Netzwerk negativ auf die Leistung auswirken. Omnissa empfiehlt für die maximale Größe des Zwischenablagespeichers einen Wert von 16 MB. Hinweis: Verwenden Sie die Funktion der Clientlaufwerksumleitung, um größere Datenmengen zu übertragen. |
| Größe des bedarfsgesteuerten Zwischenablagespeichers | X | X | Legt die Größe des Zwischenspeichers fest, die für die Umleitung der Zwischenablage zwischen dem Client und der Remotesitzung zulässig ist. Die Größe des bedarfsgesteuerten Zwischenablagespeichers verbessert die Verarbeitung des Zwischenablage (der Arbeitsspeicher wird beim Kopieren/Einfügen nur bei Bedarf zugewiesen), steigert die Leistung und minimiert den Ressourcenverbrauch.
Hinweise:
|
| Zwischenablagenüberwachung konfigurieren | X | X | Gibt an, ob die Überwachungsfunktion für die Zwischenablage auf dem Agent-Computer aktiviert ist. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, sind die Optionen wie folgt:
|
| Zwischenablagenumleitung konfigurieren | X | X | Bestimmt die Richtung, in der die Zwischenablagenumleitung zulässig ist. Sie können einen der folgenden Werte auswählen:
|
| Formate für Zwischenablagenumleitung konfigurieren | X | X | Legt fest, ob ein Filter auf dem Agent-Computer für jedes Datenformat aktiviert oder deaktiviert ist.
|
| Dateiübertragung konfigurieren | X | Konfiguriert die Funktionsweise der Dateiübertragungsfunktion zwischen dem Remote-Desktop und Horizon Web Client oder Horizon Client für Chrome. Folgende Werte sind gültig.
Diese Einstellung gilt nur für Remotedesktops.
| |
| Gibt an, ob die Zwischenablagenumleitung zur Clientseite blockiert wird, wenn der Client die Überwachung nicht unterstützt | X | X | Legt fest, ob die Zwischenablagenumleitung zu Clients blockiert wird, wenn diese die Überwachungsfunktion für die Zwischenablage nicht unterstützen.
Wenn diese Einstellung aktiviert ist, müssen Sie einen der folgenden Werte auswählen.
|
Zusammenarbeit
Die Einstellungen für die Zusammenarbeit befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Zusammenarbeit im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
Richtlinieneinstellungen für die Zusammenarbeit
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Übergabe der Kontrolle an Kollaboratoren zulassen | Wenn diese Option aktiviert ist, können Benutzer während der Zusammenarbeit die Eingabesteuerung an andere Mitarbeiter weitergeben. Wenn diese Option deaktiviert ist, wird der Umschalter nicht im Fenster der Zusammenarbeit angezeigt. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. |
| Einladung von Kollaboratoren per E-Mail zulassen | Ist diese Option aktiviert, können Sie Einladungen zur Zusammenarbeit mithilfe einer installierten E-Mail-Anwendung versenden. Ist diese Option deaktiviert, können Sie keine Einladungen zur Zusammenarbeit mit E-Mails versenden, auch wenn eine E-Mail-Anwendung installiert ist. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. |
| Einladung von Kollaboratoren per Sofortnachricht zulassen | Ist diese Option aktiviert, können Sie Einladungen zur Zusammenarbeit mithilfe einer installierten Anwendung für Sofortnachrichten (Instant Messages, Chats) versenden. Ist diese Option deaktiviert, können Sie keine Einladungen zur Zusammenarbeit mit Sofortnachrichten versenden, auch wenn eine Anwendung für Sofortnachrichten installiert ist. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. |
| Outlook-formatierte URL in den Zwischenablagetext einschließen | Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird eine für Microsoft Outlook formatierte Einladungs-URL in den Einladungstext in der Zwischenablage aufgenommen. Aktivieren Sie diese Einstellung, wenn Sie erwarten, dass Endbenutzer den Einladungstext aus der Zwischenablage in eine E-Mail-Nachricht einfügen. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. |
| Trennzeichen für mehrere E-Mail-Adressen in „Senden an“-Links | Konfiguriert das Trennzeichen für mehrere E-Mail-Adressen in „mailto:“-Links, um die Kompatibilität mit verschiedenen E-Mail-Clients zu verbessern. Ist diese Option nicht konfiguriert, ist das Standardzeichen zum Trennen von E-Mail-Adressen ein Semikolon ohne Leerzeichen. Wenn Ihr Standard-E-Mail-Client kein Semikolon als Trennzeichen erlaubt, versuchen Sie es mit anderen Kombinationen, wie z. B. ein Komma plus ein Leerzeichen oder ein Semikolon plus ein Leerzeichen. |
| In Einladungsnachrichten enthaltene Server-URLs | Legt die Server-URLs fest, die in Einladungen zur Zusammenarbeit enthalten sein sollen. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist, wird eine Standard-URL verwendet, die jedoch in allen (abgesehen von den einfachsten) Bereitstellungen falsch sein kann. |
| Zusammenarbeit deaktivieren | Wenn diese Option aktiviert ist, ist die Funktion „Session Collaboration“ deaktiviert. Wenn diese Option deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, können Sie die Funktion auf Farm- oder Desktop-Poolebene festlegen. Diese Einstellung wird nach dem Neustart der Horizon Agent-Computer wirksam. |
| Maximale Anzahl an eingeladenen Kollaboratoren | Legt die maximale Anzahl der Benutzer fest, die Sie zur Teilnahme an einer Sitzung einladen können. Standardmäßig ist ein Höchstwert von 5 festgelegt. Der maximale Höchstwert beträgt 20. |
SSL-Protokolle und kryptografische Algorithmen konfigurieren
Die Einstellungen „SSL-Protokolle“ und „Kryptografische Algorithmen“ befinden sich m Ordner View Agent-Konfiguration des Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editors.
Konfiguriert die Einstellungen „SSL-Protokolle“ und „Kryptografische Algorithmen“
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Konfiguriert SSL-Protokolle und Verschlüsselungs-Suites | Ermöglicht Ihnen, die kryptografischen Algorithmen und Protokolle anzugeben, bevor eine verschlüsselte SSL-Verbindung hergestellt wird. Die Verschlüsselungsliste besteht aus einer oder mehreren Verschlüsselungszeichenfolgen, die durch Doppelpunkte voneinander getrennt werden. Beachten Sie, dass für alle Verschlüsselungszeichenfolgen die Groß-/Kleinschreibung zu beachten ist. Wenn die Funktion aktiviert ist, gilt folgender Standardwert: 'TLSv1.1:TLSv1.2:!aNULL:kECDH+AESGCM:ECDH+AESGCM:RSA+AESGCM:kECDH+AES:ECDH+AES:RSA+AES‘. Damit wird festgelegt, dass TLS v1.1 und TLS v1.2 aktiviert sind. Die Verschlüsselungs-Suites verwenden ECDHE, ECDH und RSA mit 128- oder 256-Bit-AES, wobei der GCM-Modus bevorzugt wird. SSL v2.0, SSL v3.0 und TLS v1.0 werden nicht unterstützt. |
| Konfiguriert Signaturalgorithmen – Erweiterung | Gibt die Signaturalgorithmen für TLS v1.2 an. Geben Sie eine durch Doppelpunkte getrennte Liste von Signaturalgorithmen in absteigender Reihenfolge im Format algorithm+hash ein. Beachten Sie, dass bei Algorithmus- und Hash-Namen die Groß-/Kleinschreibung beachtet wird. Beispiel: RSA+SHA256:ECDSA+SHA256 Wenn diese Option nicht festgelegt ist, werden standardmäßig alle Signaturalgorithmen verwendet, die von der OpenSSL-Bibliothek unterstützt werden. |
| Konfiguriert unterstützte Gruppen – Erweiterung | Legt die unterstützten Gruppen für elliptische Kurven fest. Geben Sie eine durch Doppelpunkte getrennte Liste von Kurven ein. Beachten Sie, dass bei Kurvennamen die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss. Beispiel: P-256:P-384 Wenn diese Option nicht festgelegt ist und ECDHE-Verschlüsselungs-Suites bereitgestellt werden, handelt es sich bei dem Standardwert um alle Signaturalgorithmen, die von der OpenSSL-Bibliothek unterstützt werden. |
| Strenge Zertifikatsperrüberprüfung | Bei aktivierter Einstellung verweigert Horizon Client die Verbindung mit Servern, wenn der Zertifikatsperrstatus nicht überprüft werden kann. Wenn deaktivierter Einstellung überprüft der Client die Sperre, blockiert jedoch keine Verbindung basierend auf dem Sperrstatus. Das GPO „Zertifikatsperrprobleme ignorieren“ hat Vorrang vor diesem GPO. Verwenden Sie sie nicht zusammen. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. |
Drag & Drop
Die Richtlinieneinstellungen für Drag & Drop befinden sich in der ADMX-Vorlagendatei vdm_agent_dnd.admx. Die Einstellungen für Drag & Drop befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Drag & Drop im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
Drag & Drop-Richtlinieneinstellungen
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| „Drag & Drop“-Richtung konfigurieren |
Bestimmt die Richtung, in der „Drag & Drop“ zulässig ist. Bei Aktivierung sind die Optionen wie folgt:
|
| „Drag & Drop“-Formate konfigurieren | Legt fest, welche Drag & Drop-Richtung (In beiden Richtungen deaktiviert, Nur Agent zu Client aktiviert, Nur Client zu Agent aktiviert oder In beiden Richtungen aktiviert) für das jeweilige Datenformat zulässig ist. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, sind die Optionen wie folgt:
|
| Schwellenwert für „Drag & Drop“-Größe konfigurieren | Bestimmt die Größenbeschränkung für das Ziehen allgemeiner Datentypen, die nicht Dateien oder Ordner sind.
Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wählen Sie die Einheit für die Größe der Daten zum Ziehen aus dem Dropdown-Menü Einheit für „Drag & Drop“-Größe auswählen aus. Sie können Byte, Kilobyte oder Megabyte auswählen. Wählen Sie die Größe der Daten zum Ziehen im Textfeld Schwellenwert für „Drag & Drop“-Größe aus oder geben Sie diese ein. Der effektive Datenbereich für jede Einheit lautet wie folgt:
|
| Dateifilter für Drag & Drop konfigurieren | Legt fest, welcher Dateityp per Drag & Drop zulässig ist. Wenn diese Option aktiviert ist, kann nur der in Positivliste der Dateisignaturen aufgeführt Dateityp vom Agenten auf den Client gezogen und dort abgelegt werden. Geben Sie den Dateisignaturwert in hexadezimalen Ziffern durch Semikolons getrennt ein. Beispielsweise sind PDF- und PNG-Dateien zulässig und werden als 255044462;89504E470D0A1A0A aufgeführt.
Nur wenn die Signatur der Datei mit den Zeichenfolgen in der Positivliste übereinstimmt, kann ein Benutzer die Datei per Drag & Drop verschieben. Der Cursor ändert sich in ein unzulässiges Symbol, wenn der Benutzer versucht, Dateien, die nicht in der Positivliste enthalten sind, per Drag & Drop zu verschieben.
Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.
Diese Einstellung gilt nur für den Agenten. |
Performance Tracker
Die Richtlinieneinstellungen für den Performance Tracker befinden sich in der ADMX-Vorlagendatei vdm_agent_perfTracker.admx. Die Einstellungen für den Performance Tracker befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Performance Tracker im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
Richtlinieneinstellungen für Performance Tracker
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Automatischen Start von Horizon Performance Tracker in Remote-Desktop-Verbindung aktivieren | Wenn aktiviert, wird der Horizon Performance Tracker automatisch gestartet, sobald sich ein Benutzer bei einer Remote-Desktop-Verbindung anmeldet. Wählen Sie Deaktivieren aus, um diese GPO-Einstellung zu löschen. |
| Automatischen Start von Horizon Performance Tracker in Remoteanwendungsverbindung aktivieren | Wenn aktiviert, wird der Horizon Performance Tracker automatisch gestartet, sobald sich ein Benutzer bei einer Remoteanwendungsverbindung anmeldet. Wählen Sie Deaktivieren aus, um diese GPO-Einstellung zu löschen. |
| Grundeinstellung für Performance Tracker | Wenn aktiviert, können Sie die Häufigkeit in Sekunden festlegen, in der der Horizon Performance Tracker Daten erfasst. |
Scannerumleitung
Die Richtlinieneinstellungen für die Scannerumleitung befinden sich in der ADMX-Vorlagendatei vdm_agent_scanner.admx. Die Einstellungen für die Scannerumleitung befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Scannerumleitung im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
Gruppenrichtlinieneinstellungen für Scannerumleitung
| Einstellung | Computer | Benutzer | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| BandwidthLimit | X | Gibt die maximal zulässige Bandbreite in Kilobyte pro Sekunde für die Übertragung von gescannten Daten an eine Benutzersitzung an. Wenn Sie 0 oder keinen Wert angeben, ist die Bandbreite unbegrenzt. | |
| Komprimierung | X | Gibt die Bildkomprimierungsrate während der Bildübertragung an einen Remote-Desktop bzw. eine veröffentlichte Anwendung an.
Sie können einen der folgenden Komprimierungsmodi auswählen:
| |
| Standard-Farbmodus | Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Sie den Standard-Farbmodus konfigurieren: Schwarzweiß, Graustufen oder Farbe. Diese Einstellung wird unter Windows XP Professional oder Windows Server 2003 oder höher unterstützt. | ||
| Standard-Duplex | Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Sie den Standard-Scanmodus konfigurieren: Simplex oder Duplex. Im Duplex-Modus muss die Scan-Anwendung den Duplex-Scan unterstützen und beim Scanner zwei Seiten anfordern. Diese Einstellung wird unter Windows XP Professional oder Windows Server 2003 oder höher unterstützt. | ||
| Standardscanner | X | X | Ermöglicht eine zentrale Verwaltung der automatischen Scannerauswahl.
Sie können Optionen für die automatische Scannerauswahl separat für TWAIN- und WIA-Scanner auswählen. Sie können eine der folgenden Optionen für die automatische Auswahl auswählen:
Wenn Sie diese Einstellung als Benutzerkonfigurationsrichtlinie aktivieren, bestimmt die Einstellung den Modus der automatischen Scannerauswahl für alle betroffenen Benutzer. Benutzer können jedoch die Option Standardscanner im Dialogfeld „Einstellungen für die Horizon-Scannerumleitung“ ändern. Wenn Sie diese Einstellung sowohl in der Computerkonfiguration als auch in der Benutzerkonfiguration aktivieren, hat der Modus für die automatische Scannerauswahl in der Computerkonfiguration Vorrang vor der entsprechenden Richtlinieneinstellung in der Benutzerkonfiguration für alle Benutzer der betroffenen Computer. Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren oder nicht in beiden Richtlinienkonfigurationen konfigurieren, wird der Modus für die automatische Scannerauswahl durch die entsprechende Richtlinieneinstellung (entweder der Benutzerkonfiguration oder der Computerkonfiguration) oder durch Benutzerauswahl im Dialogfeld „Einstellungen für die Horizon-Scannerumleitung“ bestimmt. |
| Disable functionality | X | Deaktiviert die Scannerumleitungsfunktion. Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können Scanner nicht umgeleitet werden. Sie werden auch nicht im Scanner-Menü auf den Desktops bzw. in den Anwendungen der Benutzer angezeigt. Wenn Sie die Einstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, funktioniert die Scannerumleitung, und die Scanner werden im Scanner-Menü angezeigt. | |
| Dialogfeld „TWAIN-Scanner-Eigenschaften“ erzwingen | X | Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird das Dialogfeld „TWAIN-Scanner-Eigenschaften“ immer angezeigt, auch falls eine Scananwendung nicht im Dialogfeld „Scannen“ angezeigt wird. | |
| Webcam ausblenden | X | X |
Verhindert, dass Webcams im Scannerauswahlmenü im Dialogfeld „Einstellungen für die Horizon-Scannerumleitung“ angezeigt werden.
Webcams können standardmäßig zu Desktops und Anwendungen umgeleitet werden. Benutzer können Webcams auswählen und sie als virtuelle Scanner zum Aufnehmen von Bildern verwenden.
Wenn Sie diese Einstellung als Computerkonfigurationsrichtlinie aktivieren, werden Webcams für alle Benutzer der betroffenen Computer ausgeblendet. Benutzer können die Option Webcam ausblenden im Dialogfeld „Einstellungen für die Horizon-Scannerumleitung“ nicht ändern. Wenn Sie diese Einstellung als Benutzerkonfigurationsrichtlinie aktivieren, werden Webcams für alle betroffenen Benutzer ausgeblendet. Benutzer können jedoch die Option Webcam ausblenden im Dialogfeld „Einstellungen für die Horizon-Scannerumleitung“ ändern. Wenn Sie diese Einstellung sowohl in der Computerkonfiguration als auch in der Benutzerkonfiguration aktivieren, hat die Einstellung von Webcam ausblenden in der Computerkonfiguration Vorrang vor der entsprechenden Richtlinieneinstellung in der Benutzerkonfiguration für alle Benutzer der betroffenen Computer. Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren oder nicht in beiden Richtlinienkonfigurationen konfigurieren, wird die Einstellung von Webcam ausblenden durch die entsprechende Richtlinieneinstellung (entweder der Benutzerkonfiguration oder der Computerkonfiguration) oder durch Benutzerauswahl im Dialogfeld „Einstellungen für die Horizon-Scannerumleitung“ bestimmt. |
| Konfiguration sperren | X | Sperrt die Benutzeroberfläche für die Scannerumleitung und verhindert, dass Benutzer Konfigurationsoptionen auf ihren Desktops und in ihren Anwendungen ändern. Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können Benutzer die Optionen, die über das Taskleisten-Menü auf ihren Desktops und in ihren Anwendungen verfügbar sind, nicht konfigurieren. Benutzer können zwar das Dialogfeld „Einstellungen für die Horizon-Scannerumleitung“ öffnen, doch die Optionen sind inaktiv und ihre Einstellungen können nicht geändert werden. Wenn Sie die Einstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, können Benutzer die Optionen im Dialogfeld „Einstellungen für die Horizon-Scannerumleitung“ konfigurieren. | |
| Dialogfeld „TWAIN-Scannerauswahl“ anzeigen | X | Steuert die Sichtbarkeit des Dialogfelds für die TWAIN-Scannerauswahl in TWAIN-kompatiblen Scanneranwendungen (z. B. XnView, Twacker usw.), wenn mehrere Scanner sowohl für Windows x64- als auch für Linux-Clients verbunden sind.
| |
| Speicherort des Dialogfelds „TWAIN-Scanner-Eigenschaften“ | X | Gibt an, wo das Dialogfeld „TWAIN-Scanner-Eigenschaften“ angezeigt wird. Sie können eine der folgenden Optionen auswählen:
|
Serieller COM-Port
Die Richtlinieneinstellungen für den seriellen COM-Port befinden sich in der ADMX-Vorlagendatei vdm_agent_serialport.admx. Die seriellen COM-Einstellungen befindet sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Serieller COM-Port im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
Richtlinieneinstellungen für seriellen COM-Port
| Einstellung | Computer | Benutzer | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| PortSettings1 PortSettings2 PortSettings3 PortSettings4 PortSettings5 | X | X |
Die Porteinstellungen legen die Zuordnung zwischen dem COM-Port auf dem Clientsystem und dem umgeleiteten COM-Port auf dem Desktop fest sowie weitere Einstellungen für den umgeleiteten COM-Port. Sie müssen jeden umgeleiteten COM-Port separat konfigurieren.
Es sind fünf Richtlinieneinstellungen für Porteinstellungen verfügbar, mit denen Sie dem Remote-Desktop bis zu fünf COM-Ports des Clients zuordnen können. Wählen Sie je eine Richtlinieneinstellung für Porteinstellungen für jeden COM-Port aus, der konfiguriert werden soll. Wenn Sie die Richtlinieneinstellung für Porteinstellungen aktivieren, können Sie die folgenden Elemente für den umgeleiteten COM-Port konfigurieren:
Hinweis: Ein umgeleiteter COM-Port wird nur verbunden und ist aktiv, wenn der physische COM-Port lokal mit dem Clientsystem verbunden ist. Wenn Sie einen COM-Port zuordnen, der auf dem Client nicht vorhanden ist, wird der umgeleitete Port als inaktiv angezeigt und ist im Taskleisten-Menü des Remote-Desktops nicht verfügbar. Wenn die Richtlinieneinstellung für Porteinstellungen deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, verwendet der umgeleitete COM-Port die von den Benutzern auf dem Remote-Desktop konfigurierten Einstellungen. Die Menüoptionen unter Serielle COM-Umleitung für Horizon sind aktiv und für Benutzer verfügbar. Diese Einstellungen befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Serieller COM-Port > PortSettings im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor. |
| Bandwidth limit | X | Damit wird eine Obergrenze für die Geschwindigkeit der Datenübertragung zwischen dem umgeleiteten seriellen Port und Clientsystemen in Kilobytes pro Sekunde festgelegt. Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, haben Sie die Möglichkeit, in das Feld Bandbreitenlimit (in Kilobyte pro Sekunde) einen Wert für die maximale Übertragungsgeschwindigkeit von Daten zwischen dem umgeleiteten seriellen Port und dem Client einzugeben. Bei einem Wert von 0 wird der Bandbreitengrenzwert deaktiviert. Wird diese Einstellung deaktiviert, ist kein Bandbreitengrenzwert definiert. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist, legen die lokalen Programmeinstellungen auf dem Remote-Desktop fest, ob eine Bandbreitenobergrenze gültig ist. Die Einstellung befindet sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Serieller COM-Port des Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editors. | |
| COM-Port-Isolationsmodus | X | Gibt den Isolationsmodus für COM-Ports an. Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können Sie einen der folgenden Isolationsmodi auswählen:
| |
| Alle Ports automatisch verbinden | X | Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, werden alle COM-Ports automatisch verbunden, auch wenn keine einzelnen Gruppenrichtlinieneinstellungen aktiviert sind. Wenn einzelne Gruppenrichtlinieneinstellungen für bestimmte Ports konfiguriert sind, werden die einzelnen Gruppenrichtlinieneinstellungen verwendet. Wenn diese Richtlinieneinstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, wird die Funktionalität für das automatische Verbinden durch die individuellen Gruppenrichtlinieneinstellungen des Ports oder durch die lokalen Programmeinstellungen bestimmt. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert. | |
| Disable functionality | X | Deaktiviert die Umleitungsfunktion für den seriellen Port. Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, werden die COM-Ports nicht zum Remote-Desktop umgeleitet. Das Taskleistensymbol des seriellen Ports auf dem Remote-Desktop wird nicht dargestellt. Ist diese Einstellung deaktiviert, ist die Umleitung serieller Ports aktiv, das Taskleistensymbol des seriellen Ports wird angezeigt, und der COM-Port erscheint im Menü Serielle COM-Umleitung für Horizon. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert wurde, legen die lokalen Einstellungen des Remote-Desktops fest, ob die Umleitung serieller Ports deaktiviert oder aktiviert ist. Die Einstellung befindet sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Serieller COM-Port des Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editors. | |
| Local settings priority | X | X | Räumt den auf dem Remote-Desktop konfigurierten Einstellungen Priorität ein. Wenn Sie diese Richtlinie aktivieren, haben die vom Benutzer auf dem Remote-Desktop konfigurierten Einstellungen für die Umleitung serieller Ports Vorrang vor den Gruppenrichtlinieneinstellungen. Eine Gruppenrichtlinieneinstellung wird nur wirksam, wenn keine Einstellung auf dem Remote-Desktop konfiguriert ist. Wenn diese Einstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, haben Gruppenrichtlinieneinstellungen Vorrang vor den Einstellungen, die auf dem Remote-Desktop konfiguriert sind. Die Einstellung befindet sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Serieller COM-Port des Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editors. |
| Lock configuration | X | X | Diese Einstellung sperrt die Benutzeroberfläche für die Umleitung serieller Ports und verhindert die Änderung von Konfigurationseinstellungen auf dem Remote-Desktop durch Benutzer.
Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können Benutzer die Optionen, die über das Taskleisten-Menü auf ihren Desktops verfügbar sind, nicht konfigurieren. Benutzer haben zwar die Möglichkeit, das Menü Umleitung serieller COM-Ports für Horizon darzustellen, dessen Optionen sind aber nicht aktiv und können nicht geändert werden.
Wird diese Einstellung deaktiviert, können Benutzer die Optionen des Menüs Serielle COM-Umleitung für Horizon konfigurieren. Wenn diese Einstellung nicht konfiguriert ist, legen die lokalen Programmeinstellungen auf dem Remote-Desktop fest, ob Benutzer die Einstellungen für die Umleitung von COM-Ports ändern können. Die Einstellung befindet sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Serieller COM-Port des Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editors. |
Einstellungen für die Smartcard-Umleitung
Die Einstellungen für die Smartcard-Umleitung befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Smartcard-Umleitung > Zugriff auf lokale Lesegeräte des Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editors.
Einstellungen für die Smartcard-Umleitungsrichtlinie
| Einstellung | Computer | Benutzer | Eigenschaften |
|---|---|---|---|
| Anwendungszugriff auf lokale Smartcard-Lesegeräte zulassen | X | Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können Anwendungen auf alle lokalen Smartcard-Lesegeräte zugreifen, auch wenn die Funktion der Smartcard-Umleitung installiert ist. Ist diese Einstellung aktiviert, wird der Desktop auf lokale Lesegeräte überwacht. Werden solche Geräte ermittelt, wird die Smartcard-Umleitung ausgeschaltet und damit der Zugriff auf lokale Lesegeräte ermöglicht. Die Umleitung bleibt solange ausgeschaltet, bis der Benutzer wieder eine Verbindung mit der Sitzung herstellt. Wenn der lokale Zugriff aktiviert ist, können Anwendungen nicht mehr auf Remotelesegeräte auf dem Client zugreifen. Diese Einstellung wird für nicht RDP- oder RDS-Hosts angewendet, wenn die Remotedesktopdienste-Rolle aktiviert ist. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. | |
| Name des lokalen Lesegeräts | X | Legt den Namen eines lokalen Lesegeräts fest, das überwacht werden soll, um den lokalen Zugriff zu aktivieren. Im Lesegerät muss standardmäßig eine Karte eingesteckt sein, um den lokalen Zugriff zu aktivieren. Sie können diese Anforderung mit der Einstellung „Eingesteckte Smartcard anfordern“ deaktivieren. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. | |
| Eingesteckte Smartcard anfordern | X | Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird der lokale Zugriff auf Lesegeräte aktiviert, wenn in den Lesegeräten eine Smartcard eingesteckt ist. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, wird der lokale Zugriff aktiviert, wenn ein lokales Lesegerät ermittelt wird. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. |
Einstellungen für die True SSO-Konfiguration
Die True SSO-Konfigurationseinstellungen befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > True SSO-Konfiguration im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Horizon 8-Verwaltung.
Einstellungen für Unity Touch und gehostete Anwendungen
Die Einstellungen für Unity Touch und gehostete Anwendungen befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Unity Touch und gehostete Anwendungen des Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editors.
Einstellungen für die Richtlinie zu Unity Touch und gehosteten Anwendungen
| Einstellung | Computer | Benutzer | Eigenschaften |
|---|---|---|---|
| Aktualisierungen für leere oder nicht sichtbare Fenster senden | X | Legt fest, ob der Client Aktualisierungen für leere oder nicht sichtbare Fenster erhält. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, werden Informationen zu Fenstern, die kleiner als 2x2 Pixel oder unsichtbar sind, nicht zum Client gesendet. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. | |
| Aktivieren der UWP-Unterstützung auf RDSH-Plattformen | X | Wenn diese Option aktiviert ist, können Universal Windows Platform-Anwendungen (UWP) auf Windows 10 Virtual Desktop-Hosts (WVD) auf Omnissa Horizon Cloud Service on Azure sowie auf RDSH-Serverbetriebssystemen wie Windows 2019 und Windows 2022 ausgeführt werden. Wenn diese Option deaktiviert ist, wird der Anwendungsstatus in Horizon Agent als nicht verfügbar angezeigt, und Benutzer können nicht auf die Anwendung zugreifen. Starten Sie die Agent-VM neu, damit diese Einstellung wirksam wird. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. | |
| Unity Touch aktivieren | X | Legt fest, ob die Unity Touch-Funktionalität auf dem Remote-Desktop aktiviert ist. Unity Touch unterstützt das Bereitstellen von veröffentlichen Anwendungen in Horizon Client und ermöglicht den Benutzern mobiler Geräte den Zugriff auf Anwendungen in der Unity Touch-Sidebar. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. | |
| Taskleistenumleitung für gehostete Anwendungen aktivieren | X | Legt fest, ob die Infobereich-Umleitung aktiviert ist, wenn ein Benutzer veröffentlichte Anwendungen ausführt. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. | |
| Anpassung von Benutzerprofilen für gehostete Anwendungen aktivieren | X | X | Legt fest, ob das Benutzerprofil angepasst wird, wenn veröffentlichte Anwendungen verwendet werden. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird ein Benutzerprofil generiert, das Windows-Design angepasst und es werden die Startanwendungen registriert. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. |
| Verwendung von Windows-Hooks beschränken | X | Deaktiviert die meisten Hooks, wenn veröffentlichte Anwendungen oder Unity Touch verwendet werden. Diese Einstellung ist für Anwendungen mit Kompatibilitätsproblemen gedacht, die auftreten, wenn Hooks auf Betriebssystemebene festgelegt sind. Diese Einstellung deaktiviert beispielsweise die Verwendung der meisten Active Accessibility- und In-Process-Hooks von Windows. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert, d. h., es werden alle bevorzugten Hooks verwendet. | |
| Nur bei unterschiedlichen Argumenten neue Instanzen gehosteter Anwendungen starten | X | Diese Richtlinie steuert das Verhalten, wenn eine veröffentlichte Anwendung gestartet wird, aber bereits eine vorhandene Instanz der Anwendung innerhalb einer Sitzung mit getrenntem Protokoll ausgeführt wird. Bei Deaktivierung wird die vorhandene Instanz der Anwendung aktiviert. Bei Aktivierung wird die innen vorhandene Instanz der Anwendung nur aktiviert, wenn die Befehlszeilenparameter übereinstimmen. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. | |
| Rechtliche Hinweise im Fenster umleiten | X | Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, leitet sie rechtliche Hinweise an ein Fenster in benutzerdefinierter Größe in Horizon Client um. Geben Sie die Breite und Höhe des Fensters in Pixel an. Bei Monitoren mit hohen DPI-Werten werden die Größen auf der Grundlage der DPI-Werte multipliziert. Diese Funktionalität wird nur für veröffentlichte Anwendungen unterstützt. Starten Sie den RDSH-Server und Horizon Client neu, damit die Einstellung wirksam wird. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. | |
| Liste mit Unity-Filterregeln | X | Gibt die Filterregeln für Unity-Fenster bei der Verwendung von veröffentlichen Anwendungen an. Horizon Agent verwendet diese Regeln, um benutzerdefinierte Anwendungen zu unterstützen. Weitere Informationen zum Erstellen von Filterregeln finden Sie unter Verwalten von speziellen Unity-Fenstern. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert. |
Konfiguration von View Agent Direct-Connection
Die Richtlinieneinstellungen für die View Agent Direct-Connection-Konfiguration befinden sich in der ADMX-Vorlagendatei vdm_agent_direct_connection.admx. Die Einstellungen für die View Agent Direct-Connection-Konfiguration befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Konfiguration von View Agent Direct-Connection im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Horizon Agent Direct-Connection-Plug-In.
Konfiguration von Echtzeit-Audio/Video
Die Richtlinieneinstellungen für die Echtzeit-Audio/Video-Konfiguration befinden sich in der ADMX-Vorlagendatei vdm_agent_rtav.admx. Die RTAV-Konfigurationseinstellungen befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > View-RTAV-Konfiguration im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor. Weitere Informationen finden Sie unter Gruppenrichtlinieneinstellungen für Echtzeit-Audio/Video.
USB-Konfiguration
Die USB-Konfigurationseinstellungen befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > View USB-Konfiguration im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von Richtlinien zum Steuern der USB-Umleitung.
AppTap-Konfiguration
Die AppTap-Konfigurationseinstellung befindet sich im Ordner View Agent-Konfiguration > AppTap-Konfiguration im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.
AppTap-Konfigurationseinstellung
| Einstellung | Computer | Benutzer | Eigenschaften |
|---|---|---|---|
| Zu ignorierende Prozesse beim Erkennen leerer Anwendungssitzungen | X | Gibt die Liste der Prozesse an, die ignoriert werden sollen, wenn leere Anwendungssitzungen erkannt werden. Sie können entweder einen Prozessdateinamen oder einen vollständigen Pfad angeben. Für die Werte muss die Groß- und Kleinschreibung nicht beachtet werden. Verwenden Sie keine Umgebungsvariablen in Pfaden. UNC-Pfade sind zulässig. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert. |
Clientlaufwerksumleitung
Die Richtlinieneinstellungen für die Clientlaufwerksumleitung befinden sich in der ADMX-Vorlagendatei vdm_agent_cdr.admx. Die Einstellungen für die Clientlaufwerksumleitung befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Horizon Client-Laufwerksumleitung im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor. Siehe Richtlinieneinstellungen für die Clientlaufwerksumleitung.
Omnissa HTML5-Funktionen
Die Omnissa HTML5-Funktionen umfassen die Browserumleitung, Geolocation-Umleitung, HTML5-Multimedia-Umleitung und WebRTC-Umleitung. Die Richtlinieneinstellungen für diese Funktionen befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Omnissa HTML5-Funktionen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor. Weitere Informationen finden Sie unter Richtlinieneinstellungen für die Omnissa HTML5-Funktion.
Integrated Printing
Die Richtlinieneinstellungen für Integrated Printing befinden sich in der ADMX-Vorlagendatei printerRedirection.admx. Die Einstellungen für Integrated Printing befinden sich im Ordner View Agent-Konfiguration > Integrated Printing im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor. Weitere Informationen finden Sie unter Richtlinieneinstellungen für Integrated Printing.
Konfiguration des Wasserzeichens
Die Einstellung für die Konfiguration des Wasserzeichens befindet sich im Ordner Benutzerkonfiguration. Dieser ist im Ordner Benutzerkonfiguration > Richtlinien > Administrative Vorlagen > View Agent-Konfiguration > Wasserzeichen im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor enthalten.
Konfigurationseinstellung für das Wasserzeichen
| Einstellung | Computer | Benutzer | Eigenschaften |
|---|---|---|---|
| Konfiguration des Wasserzeichens | X | Aktivieren Sie diese Einstellung, um ein Wasserzeichen zu konfigurieren, das auf Ihrem virtuellen Desktop angezeigt wird. Geben Sie unter Text die Informationen ein, die Sie als Wasserzeichen anzeigen möchten. Optionen sind:
Die Anzahl der Zeichen ist auf 256 Zeichen und 1024 Zeichen nach der Erweiterung begrenzt.
Bildlayout: Das Layout des Wasserzeichens auf dem Bildschirm, der in neun Quadrate unterteilt ist:
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