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21. August 2026

Gruppenrichtlinieneinstellungen für die URL-Inhaltsumleitung

Die Vorlagendatei für die URL-Inhaltsumleitung (urlRedirection.admx) enthält Gruppenrichtlinieneinstellungen zur Erstellung von Regeln für die Agent-zu-Client- und Client-zu-Agent-Umleitung. Die Vorlagendatei enthält sowohl Richtlinien für die Computerkonfiguration als auch Richtlinien für die Benutzerkonfiguration. Alle Einstellungen befinden sich im Ordner Horizon-URL-Umleitung im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.

In der folgenden Tabelle werden die Gruppenrichtlinieneinstellungen in der Vorlagendatei für die URL-Inhaltsumleitung beschrieben.

Gruppenrichtlinieneinstellungen für die URL-Inhaltsumleitung

EinstellungComputerBenutzerEigenschaften
IE-Richtlinie: Automatisch das URL-Umleitungs-Plug-In aktivierenXLegt fest, ob neu installierte Internet Explorer Plug-Ins automatisch aktiviert werden. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.
IE-Richtlinie: Verhindern, dass Benutzer das Ladeverhalten des URL-Umleitungs-Plug-In ändernXLegt fest, ob Benutzer die Funktion der URL-Inhaltsumleitung deaktivieren können. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.
Pfadregel für URL-Umleitungs-AppX Mit dieser Einstellung können Sie den Anwendungspfad innerhalb der Positivliste auf eine andere Peer-Seite umleiten. Beispiel: Wenn sich msedge.exe in der Positivliste befindet, kann nur der Anwendungspfad, der mit dem Namen msedge.exe übereinstimmt, zum Remote-Desktop umgeleitet werden. Um das URI-Schema von einem Windows-Client zum Agent umzuleiten, geben Sie den Verbindungsserver im Feld „Broker-Hostname“ an und geben Sie den Remote-Desktop im Feld „Remote-Element“ an. Hinweis: Der absolute Anwendungspfad wird ebenfalls unterstützt. Um mehrere Regeln festzulegen, trennen Sie jede Regel durch ein Semikolon und verwenden Sie keinen manuellen Textumbruch. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.
URL-Umleitung aktiviertXLegt fest, ob die Funktion für die URL-Inhaltsumleitung aktiviert wird. Sie können mit dieser Einstellung die Funktion der URL-Inhaltsumleitung deaktivieren, auch wenn diese Funktion auf dem Client oder Agent installiert wurde. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.
URL-Umleitungs-IP-Regeln aktiviertX Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Sie eine bestimmte IP-Adresse oder einen IP-Adressbereich in Clientregeln oder Agent-Regeln eingeben. Weitere Informationen finden Sie unter „Filtern von IP-Adressen und IP-Adressbereichen“ in Syntax der Regeln für die URL-Inhaltsumleitung. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Hinweis: Diese Funktion wird nur mit Microsoft Edge Chromium, Google Chrome, Internet Explorer und IPv4 unterstützt.
URL-Umleitungs-Protokoll „...“XSie können diese Einstellung für jedes Protokoll außer HTTP und HTTPS verwenden, wie zum Beispiel email oder callto. Die Optionen entsprechen jenen für das URL-Umleitungsprotokoll „http“ und „https“. Wenn Sie keine anderen Protokolle konfigurieren müssen, können Sie diesen Eintrag vor dem Hinzufügen der Vorlagendatei für die URL-Inhaltsumleitung zum Active Directory löschen oder auskommentieren. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.
Whitelist-Konfiguration für URL-UmleitungX Gibt die Anwendungen an, die die Funktion der URL-Inhaltsumleitung unter Windows für das in der URL angegebene Protokoll unterstützt. Die folgenden Anwendungen werden standardmäßig unterstützt:
  • Internet Explorer (iexplore.exe)
  • Chrome (chrome.exe)
  • Microsoft Outlook (outlook.exe)
  • Skype for Business (lync.exe)
  • Skype (skype.exe)
  • Windows Media Player (vmplayer.exe)
Sie können die Liste der unter Windows unterstützten Anwendungen ändern, indem Sie diese Gruppenrichtlinieneinstellung konfigurieren. Wenn Sie z. B. im Textfeld Whitelist die folgenden ausführbaren Dateien eingeben, unterstützt die URL-Inhaltsumleitung nur Chrome, Microsoft Outlook und Skype:
  • chrome.exe
  • outlook.exe
  • skype.exe
Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.
URL-Umleitungs-Protokoll „http“XLegt für alle URLs, die das HTTP-Protokoll verwenden, fest, welche URLs umgeleitet werden. Diese Einstellung verfügt über die folgenden Optionen:
  • Broker-Hostname – IP-Adresse oder vollqualifizierter Name des Verbindungs-Broker-Hosts für die Umleitung von URLs an einen Remote-Desktop oder eine Remote-Anwendung.
  • Remote-Element – Anzeigename des Remote-Desktop- oder Remote-Anwendungspools, der die in Agent-Regeln angegebenen URLs verarbeiten kann.
  • Clientregeln – die URLs, die zum Client umgeleitet werden sollen. Wenn Sie beispielsweise Clientregeln auf .*mycompany.com festlegen, werden alle URLs mit der Zeichenfolge mycompany.com zum Windows-basierten Client umgeleitet und im Standardbrowser des Clients geöffnet.
    <strong>Hinweis:</strong> Der Bereich der umgeleiteten URLs kann je nach verwendeter Regelsyntax variieren.<ul>
        <li>Die Regelsyntax <code>.*mycompany.com</code> unterstützt die Umleitung aller URLs mit der Zeichenfolge <code>mycompany.com</code>, einschließlich <code>http://mycompany.com</code>.
    </li>
    <li>Die Regelsyntax <code>.*.mycompany.com</code> unterstützt die Umleitung aller URLs mit der Zeichenfolge <code>.mycompany.com</code> Die Umleitung der Root-URL wird jedoch nicht unterstützt. <code>http://mycompany.com</code> wird beispielsweise nicht umgeleitet.
    </li>
    </ul></li>
    
  • Agent-Regeln – die URLs, die zum in Remote-Element angegebenen Remote-Desktop oder zur dort angegebenen Remote-Anwendung umgeleitet werden sollen. Wenn Sie beispielsweise Agent-Regeln auf .*mycompany.com festlegen, werden alle URLs mit der Zeichenfolge mycompany.com an den Remote-Desktop oder die Remoteanwendung umgeleitet.
    <strong>Hinweis:</strong> Der Bereich der umgeleiteten URLs kann je nach verwendeter Regelsyntax variieren.<ul>
        <li>Die Regelsyntax <code>.*mycompany.com</code> unterstützt die Umleitung aller URLs mit der Zeichenfolge <code>mycompany.com</code>, einschließlich <code>http://mycompany.com</code>.
    </li>
    <li>Die Regelsyntax <code>.*.mycompany.com</code> unterstützt die Umleitung aller URLs mit der Zeichenfolge <code>.mycompany.com</code> Die Umleitung der Root-URL wird jedoch nicht unterstützt. <code>http://mycompany.com</code> wird beispielsweise nicht umgeleitet.
    </li>
    </ul></li>
    
Sie können reguläre Ausdrücke in Clientregeln und Agent-Regeln eingeben. Wenn die Einstellung „URL-Umleitungs-IP-Regeln aktiviert“ aktiviert ist, können Sie auch eine bestimmte IP-Adresse oder einen IP-Adressbereich eingeben. Ausführliche Informationen zur Syntax finden Sie unter Syntax der Regeln für die URL-Inhaltsumleitung. Wenn Sie Agent-Regeln erstellen, müssen Sie mit der Option Broker-Hostname auch die IP-Adresse oder den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) des Verbindungs-Broker-Hosts und mit der Option Remote-Element den Anzeigenamen des Desktop- oder Anwendungspools festlegen. Als Best Practice wird empfohlen, die gleichen Umleitungseinstellungen für die HTTP- und HTTPS-Protokolle zu konfigurieren. Wenn ein Benutzer die URL dann teilweise in Internet Explorer eingibt, z. B. in der Form mycompany.com, und diese Site automatisch von HTTP nach HTTPS umgeleitet wird, wird die Funktion der URL-Inhaltsumleitung wie erwartet ausgeführt. Wenn Sie in diesem Beispiel eine Regel für HTTPS, aber nicht die gleiche Umleitungseinstellung für HTTP festlegen, wird die vom Benutzer eingegebene Teil-URL nicht umgeleitet. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert.
URL-Umleitungsprotokoll „https“XLegt für alle URLs, die das HTTPS-Protokoll verwenden, fest, welche URLs umgeleitet werden. Die Optionen entsprechen jenen für das URL-Umleitungsprotokoll „http“. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.
Installieren Sie die Chrome-Erweiterung, die für die URL-Inhaltsumleitungsfunktion erforderlich ist.XWenn diese Einstellung aktiviert ist, wird die Chrome-Erweiterung, die für die Funktion der URL-Inhaltsumleitung erforderlich ist, automatisch im Hintergrund installiert. Diese Installation umfasst auch das Gewähren der erforderlichen Berechtigungen. Um diese Installation rückgängig machen zu können, benötigen Sie Administratorrechte. Wenn diese Einstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, wird die Chrome-Erweiterung, die für die URL-Inhaltsumleitung notwendig ist, nicht installiert. Die URL-Inhaltsumleitung kann dann nicht im Chrome-Browser angewendet werden, auch wenn sie festgelegt ist. Sie müssen in diesem Fall die Erweiterung aus dem Chrome Web Store installieren. Diese Einstellung ist standardmäßig nicht konfiguriert.

Wenn Sie für eine Client-zu-Agent-Umleitung ein Protokoll ohne einen Standardhandler konfigurieren, müssen Sie nach der Konfiguration einer Gruppenrichtlinieneinstellung für dieses Protokoll Omnissa Horizon Client einmal starten, bevor URLs, die dieses Protokoll festlegen, umgeleitet werden.

Für die Konfiguration der Client-zu-Agent-Umleitung wird die Verwendung des vdmutil-Befehlszeilendienstprogramms statt der Gruppenrichtlinieneinstellungen empfohlen.

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