Die Ereignisdatenbank speichert Informationen zu Omnissa Horizon 8-Ereignissen nicht in einer Protokolldatei, sondern in Form von Einträgen in einer Datenbank.
Sie konfigurieren eine Ereignisdatenbank nach der Installation einer Omnissa Horizon Connection Server-Instanz. Sie müssen nur einen Host in einer Horizon Connection Server-Gruppe konfigurieren. Die verbleibenden Hosts in der Gruppe werden automatisch konfiguriert.
Sie können Microsoft SQL Server-, Oracle- oder PostgreSQL-Datenbank-Reporting-Tools verwenden, um Ereignisse in den Datenbanktabellen zu untersuchen. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Horizon 8-Verwaltung.
Sie können auch Horizon 8-Ereignisse im Format Syslog generieren, damit Analysesoftware von Drittanbietern auf die Ereignisdaten zugreifen kann. Sie verwenden den Befehl vdmadmin in Verbindung mit der Option -I, um Horizon 8-Ereignismeldungen in den Ereignisprotokolldateien im Format Syslog aufzuzeichnen. Siehe „Generieren von Horizon 8-Ereignisprotokollmeldungen im Syslog-Format mit der Option -I“ im Dokument Horizon 8-Verwaltung.
Informationen zu Ereignisdatenbankverbindungen
Hinweis: Für die Sicherheit der Datenbankverbindung zwischen der Horizon Connection Server-Instanz und einer externen Datenbank ist der Administrator verantwortlich, auch wenn der Ereignisdatenverkehr auf Informationen über den Zustand der Horizon 8-Umgebung beschränkt ist.
- Wenn Sie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen möchten, können Sie diesen Kanal durch IPSec oder ein anderes Hilfsmittel schützen. Sie können die Datenbank auch lokal auf dem Horizon Connection Server-Computer bereitstellen.
- Standardmäßig stellt der Horizon Connection Server eine Verbindung zur Ereignisdatenbank im Nicht-SSL-Modus her. Informationen zum Aktivieren der SSL-Verbindung finden Sie unter SSL-Verbindung zur Ereignisdatenbank.
- Ab Horizon 8 2406 können Sie bei Verwendung einer Oracle- oder PostgreSQL-Datenbank für Ihre Ereignisdatenbank TLS 1.3 für Ereignisdatenbankverbindungen aktivieren, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
- Importieren Sie für alle Horizon Connection Server das Stammzertifizierungsstellenzertifikat des Datenbankzertifikats in den Speicher vertrauenswürdiger Stammzertifizierungsstellen unter Windows
- Starten Sie nach dem Import des Stammzertifizierungsstellenzertifikats den Horizon Connection Server-Dienst neu.
Voraussetzungen
Sie benötigen die folgenden Informationen, um eine Ereignisdatenbank zu konfigurieren:
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Den DNS-Namen oder die IP-Adresse des Datenbankservers.
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Den Typ des Datenbankservers: Microsoft SQL Server, Oracle oder PostgreSQL.
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Die Portnummer, die für den Zugriff auf den Datenbankserver verwendet wird. Standardmäßig wird Port 1521 für Oracle und Port 1433 für SQL Server verwendet. Wenn es sich beim SQL Server-Datenbankserver um eine benannte Instanz handelt oder Sie SQL Server Express verwenden, müssen Sie möglicherweise die Portnummer ermitteln. Informationen zum Herstellen einer Verbindung mit einer benannten Instanz von SQL Server finden Sie im Microsoft KB-Artikel unter http://support.microsoft.com/kb/265808.
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Der Name der Ereignisdatenbank, die Sie auf dem Datenbankserver erstellt haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hinzufügen einer Datenbank und eines Datenbankbenutzers für Horizon 8-Ereignisse in Horizon Console.
Wenn Sie die Ereignisdatenbank in Horizon Console konfigurieren, müssen Sie für eine Oracle 12c- oder 11g-Datenbank die Oracle-Systemkennung (SID) als Datenbanknamen verwenden.
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Den Benutzernamen und das Kennwort des Benutzers, den Sie für diese Datenbank erstellt haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hinzufügen einer Datenbank und eines Datenbankbenutzers für Horizon 8-Ereignisse in Horizon Console.
Für SQL Server verwenden Sie die SQL Server-Authentifizierung für diesen Benutzer. Verwenden Sie nicht das Sicherheitsmodell der integrierten Windows-Authentifizierung als Authentifizierungsmethode.
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Ein Präfix für die Tabellen in der Ereignisdatenbank, beispielsweise VE_. Das Präfix ermöglicht eine gemeinsame Verwendung der Datenbank durch die Horizon 8-Installationen.
Hinweis: Die eingegebenen Zeichen müssen für die verwendete Datenbanksoftware zulässig sein. Die Syntax des Präfixes wird nicht überprüft, wenn Sie Daten in das Dialogfeld eingeben. Wenn Sie Zeichen eingeben, die für die verwendete Datenbanksoftware unzulässig sind, tritt ein Fehler auf, wenn der Horizon Connection Server versucht, eine Verbindung mit dem Datenbankserver herzustellen. Dieser Fehler und mögliche andere Fehlermeldungen, die bei einem ungültigen Datenbanknamen auftreten, werden in der Protokolldatei aufgezeichnet.
Vorgehensweise
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Wählen Sie in Horizon Console die Optionen Einstellungen > Ereigniskonfiguration aus.
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Klicken Sie im Abschnitt Ereignisdatenbank auf Bearbeiten, geben Sie die erforderlichen Informationen in die dafür vorgesehenen Felder ein und klicken Sie auf OK.
Um die Ereignisdatenbank-Informationen zu löschen, klicken Sie auf Löschen.
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Klicken Sie im Fenster „Ereigniseinstellungen“ auf Bearbeiten, ändern Sie den Wert für die Anzeigedauer von Ereignissen sowie die Anzahl der Tage zur Klassifizierung von neuen Ereignissen und klicken Sie auf OK.
Diese Einstellungen beziehen sich auf den Zeitraum, in dem die Ereignisse auf der Horizon Console-Oberfläche angezeigt werden. Nach Ablauf dieses Zeitraums stehen die Ereignisse nur in den Verlaufsdatenbanktabellen zur Verfügung.
Hinweis: Zeitprofiler-Daten werden aus allen Datenbanktabellen entfernt, sodass sie in historischen Tabellen nicht verfügbar sind.
Die Befehle zum Aktivieren und Deaktivieren des Zeitprofilers lauten wie folgt.
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So aktivieren Sie den Zeitprofiler auf einer Horizon Connection Server-Instanz, die keinen Management-Port verwendet:
vdmadmin -I -timingProfiler -enable -
So aktivieren Sie den Zeitprofiler auf einer Horizon Connection Server-Instanz, die einen Management-Port verwendet:
vdmadmin -I -timingProfiler -enable -server {ip/server} -
So deaktivieren Sie den Zeitprofiler auf einer Horizon Connection Server-Instanz:
vdmadmin -I -timingProfiler -disable
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Wählen Sie Überwachung > Ereignisse aus, um zu prüfen, ob die Verbindung mit der Ereignisdatenbank erfolgreich hergestellt wurde.
Tritt bei der Verbindungsherstellung ein Fehler auf, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Wenn Sie SQL Express oder eine benannte Instanz von SQL Server verwenden, müssen Sie möglicherweise die richtige Portnummer ermitteln, wie in den Voraussetzungen erwähnt.
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