Zur unbeaufsichtigten Installation von Omnissa Horizon 8-Komponenten müssen Sie die Befehlszeilenoptionen und Eigenschaften von Microsoft Windows Installer (MSI) verwenden. Die Installationsprogramme für Horizon 8-Komponenten sind MSI-Programme und verwenden standardmäßige MSI-Funktionen.
Weitere Informationen zum Microsoft Windows Installer (MSI) finden Sie auf der Microsoft-Website. Informationen zu MSI-Befehlszeilenoptionen erhalten Sie, wenn Sie auf der Microsoft Developer Network (MSDN) Library-Website nach MSI-Befehlszeilenoptionen suchen. Informationen zur Verwendung der MSI-Befehlszeile erhalten Sie, indem Sie auf dem Computer mit der Horizon 8-Komponente eine Eingabeaufforderung öffnen und msiexec /? eingeben.
Für die unbeaufsichtigte Installation einer Horizon 8-Komponente deaktivieren Sie zunächst das Bootstrap-Programm, mit dem das Installationsprogramm in ein temporäres Verzeichnis extrahiert und eine interaktive Installation gestartet wird.
Sie müssen in die Befehlszeile Befehlszeilenoptionen eingeben, mit denen das Bootstrap-Programm des Installationsprogramms gesteuert wird.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /s | Deaktiviert den Bootstrap-Begrüßungsbildschirm und das Dialogfeld für das Extrahieren, sodass keine interaktiven Dialogfeld angezeigt werden.
Beispiel:
Die Option /s ist erforderlich, um eine unbeaufsichtigte Installation durchzuführen. |
/v" MSI_command_line_options" | Weist das Installationsprogramm an, die in doppelte Anführungszeichen eingeschlossene Zeichenfolge, die an der Befehlszeile eingegeben wurde, als MSI-Optionssatz auszuwerten. Sie müssen die Befehlszeileneinträge in doppelte Anführungszeichen einschließen. Geben Sie ein doppeltes Anführungszeichen nach /v und am Ende der Befehlszeile ein. Beispiel:
Damit das MSI-Installationsprogramm eine Zeichenfolge mit Leerzeichen richtig auswertet, müssen Sie die Zeichenfolge in zwei Sätze doppelter Anführungszeichen einschließen. Angenommen, Sie möchten die Horizon 8-Komponente in einem Pfad installieren, dessen Name Leerzeichen enthält. Beispiel:
In diesem Beispiel übergibt das MSI-Installationsprogramm den Verzeichnispfad für die Installation und versucht nicht, die Zeichenfolge als Befehlszeilenoptionen auszuwerten. Beachten Sie die zweifach gesetzten doppelten Anführungszeichen, die die gesamte Befehlszeile umschließen. Die Option /v"command_line_options" ist erforderlich, um eine unbeaufsichtigte Installation durchzuführen. |
Sie steuern die verbleibenden Schritte einer unbeaufsichtigten Installation, indem Sie Befehlszeilenoptionen und MSI-Eigenschaftenwerte an den MSI Installer, msiexec.exe, übergeben. Das MSI-Installationsprogramm umfasst den Installationscode der Horizon 8-Komponente. Das Installationsprogramm ermittelt mit den in die Befehlszeile eingegebenen Werten und Optionen die Installationsauswahl und die für die Horizon 8-Komponente spezifischen Setup-Optionen.
| MSI-Option oder -Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| /qn | Weist das MSI-Installationsprogramm an, keine Seiten des Installations-Assistenten anzuzeigen.
Angenommen, Sie möchten Horizon Agent unbeaufsichtigt installieren und nur standardmäßige Setup-Optionen und Funktionen verwenden:
Alternativ können Sie mit der Option /qb ein Basis-Fortschrittsdialogfeld bei einer nicht interaktiven, automatisierten Installation anzeigen. Die Option /qn oder /qb ist erforderlich, um eine unbeaufsichtigte Installation durchzuführen. Weitere Informationen über zusätzliche /q-Parameter finden Sie auf der Microsoft Dev Center-Website. |
| INSTALLDIR | Gibt einen alternativen Installationspfad für die Horizon 8-Komponente an. Verwenden Sie das Format |
| ADDLOCAL | Legt die komponentenspezifischen Optionen fest, die installiert werden sollen. Bei einer interaktiven Installation zeigt das Horizon 8-Installationsprogramm benutzerdefinierte Setup-Optionen an, die Sie aus- oder abwählen können. Bei einer unbeaufsichtigten Installation können Sie mithilfe der Eigenschaft ADDLOCAL bestimmte Setup-Optionen selektiv installieren, indem Sie die Optionen in der Befehlszeile angeben. Optionen, die Sie nicht explizit angeben, werden nicht installiert. Sowohl bei der interaktiven wie bei der unbeaufsichtigten Installation werden bestimmte Funktionen automatisch vom Horizon 8-Installationsprogramm installiert. Mit der Eigenschaft ADDLOCAL können Sie nicht festlegen, ob diese nicht optionalen Funktionen installiert werden sollen. Geben Sie Das folgende Beispiel installiert Core, Omnissa Horizon BlastProtocol, PCoIP, UnityTouch, VmVideo, PSG sowie alle Funktionen, die vom Gastbetriebssystem unterstützt werden:
Wenn Sie die Eigenschaft ADDLOCAL nicht verwenden, werden die standardmäßig installierten benutzerdefinierten Setup-Optionen und die automatisch installierten Funktionen installiert. Standardmäßig nicht ausgewählte benutzerdefinierte Setup-Optionen werden nicht installiert. Das folgende Beispiel installiert Core, Horizon BlastProtocol, PCoIP, UnityTouch, VmVideo, PSG sowie die standardmäßig installierten benutzerdefinierten Setup-Optionen, die vom Gastbetriebssystem unterstützt werden:
Zum Festlegen einzelner Setup-Optionen geben Sie eine Liste der Setup-Optionen ein. Trennen Sie hierbei die Namen der Optionen durch Kommata. Verwenden Sie zwischen den Namen keine Leerzeichen. Verwenden Sie das Format Sie müssen Core einschließen, wenn Sie die Eigenschaft Im folgenden Beispiel wird Horizon Agent mit den Funktionen Core, Horizon BlastProtocol, PCoIP, UnityTouch, VmVideo, PSG und Instant Clone Agent für das virtuelle Drucken installiert:
Das obige Beispiel installiert keine anderen Komponenten, auch nicht jene, die standardmäßig interaktiv installiert werden. Die MSI-Eigenschaft ADDLOCAL ist optional. |
| REBOOT | Sie können die Option Diese MSI-Eigenschaft ist optional. |
| REINSTALL | Sie können die Option Mit dem folgenden Beispiel wird der Patch installiert:
Diese MSI-Eigenschaft ist optional. |
| REMOVE | Sie können die Option Im folgenden Beispiel wird die USB-Funktion deinstalliert:
Diese MSI-Eigenschaft ist optional. |
/l*v log_file | Schreibt Protokollierungsinformationen in die angegebene Protokolldatei. Hierbei ist eine ausführliche Ausgabe festgelegt. Beispiel:
In diesem Beispiel wird eine ausführliche Protokolldatei ähnlich dem Protokoll generiert, das bei einer interaktiven Installation erstellt wird. Die Option /l*v ist optional. |
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