Sie können Ihre Omnissa Access Connector-Installation aktualisieren, um jederzeit Unternehmensdienste hinzuzufügen oder zu ändern. Führen Sie das Installationsprogramm erneut aus, um Änderungen vorzunehmen.
Sie können die folgenden Änderungen vornehmen:
- Den Dienst „Verzeichnissynchronisierung“, „Benutzerauthentifizierung“, „Kerberos-Authentifizierung“ oder „Virtuelle App“ hinzufügen
- Benutzerdefinierte Ports für jeden Dienst angeben
- Einen Proxy-Server konfigurieren
- Syslog-Server konfigurieren
- Vertrauenswürdige Rootzertifikate installieren
- (Nur Kerberos-Authentifizierungsdienst) Ein vertrauenswürdiges SSL-Zertifikat für den Kerberos-Authentifizierungsdienst installieren
- (Nur die Dienste „Kerberos-Authentifizierung“ und „Virtuelle App“) Die Dienste „Kerberos-Authentifizierung“ und „Virtuelle App“ so konfigurieren, dass sie als Domänenbenutzerkonto ausgeführt werden
- (Nur Dienst „Virtuelle App“) Konfigurieren Sie Einstellungen für Sammlungen virtueller Citrix-Apps im Zusammenhang mit Multi-Site-Aggregation und Schlüsselwortfilterung.
Hinweis: Sie können einen Dienst auch aus dem Konnektor löschen. Führen Sie zum Löschen eines Diensts das Installationsprogramm erneut aus, da Sie einen Dienst nicht gleichzeitig mit dem Hinzufügen und Ändern von Diensten löschen können. Weitere Informationen finden Sie unter Löschen eines Unternehmensdiensts im Omnissa Access Connector.
Voraussetzungen
- Beachten Sie, dass alle Unternehmensdienste in einer Konnektor-Installation mit dem gleichen Omnissa Access-Mandanten verbunden sind. Wenn Sie eine vorhandene Installation ändern, um einen Dienst hinzuzufügen, wird die Konfigurationsdatei, die Sie vom Mandanten für die ursprüngliche Installation heruntergeladen haben, automatisch verwendet.
- Wenn Sie die vorhandene Konfiguration ändern, halten Sie zunächst die Unternehmensdienste über die Omnissa Access-Konsole an. Wechseln Sie zur Seite Integrationen > Konnektoren, wählen Sie den Konnektor aus, klicken Sie auf Verwalten und halten Sie den Dienst mithilfe der Umschaltoption neben jedem Dienstnamen an.
Vorgehensweise
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Melden Sie sich bei dem Windows-Server an, auf dem der Omnissa Access Connector installiert ist.
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Wechseln Sie zu dem Ordner, in dem das Konnektor-Installationsprogramm enthalten ist, und doppelklicken Sie auf die ausführbare Datei.
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Klicken Sie auf der Begrüßungsseite auf Weiter.
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Wählen Sie auf der Seite „Programmwartung“ die Option Dienste hinzufügen/entfernen aus und klicken Sie auf Weiter.
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Wählen Sie auf der Seite "Dienstauswahl" ggf. die Dienste aus, die Sie hinzufügen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter.
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Wenn die Seite „Konfigurationsdatei angeben“ angezeigt wird, wählen Sie die gleiche Konfigurationsdatei aus, die Sie vom Omnissa Access-Mandanten für die ursprüngliche Installation heruntergeladen haben.
Die Seite „Konfigurationsdatei angeben“ wird nur dann angezeigt, wenn Sie hinzuzufügende Dienste ausgewählt haben.
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Nehmen Sie die gewünschten Änderungen auf den entsprechenden Seiten des Assistenten vor.
Option Aktion So aktualisieren Sie die Ports, auf denen die Unternehmensdienste ausgeführt werden Geben Sie auf der Seite „Ports angeben“ den Port für jeden Dienst ein. Eingehende Konnektivität ist nur für den Port des Kerberos-Authentifizierungsdiensts erforderlich. Für die Ports für den Benutzerauthentifizierungsdienst und den Verzeichnissynchronisierungsdienst ist sie nicht erforderlich.
Standardports:- Dienst „Benutzerauthentifizierung“: 8090
- Dienst „Verzeichnissynchronisierung“: 8080
- Dienst „Kerberos-Authentifizierung“: 443
- Dienst „Virtuelle App“: 8008
So laden Sie ein vertrauenswürdiges SSL-Zertifikat für den Konnektor-Server hoch Aktivieren Sie auf der Seite „SSL-Zertifikate installieren“ das Kontrollkästchen Möchten Sie Ihr eigenes SSL-Zertifikat verwenden?, klicken Sie auf Durchsuchen und wählen Sie das Zertifikat aus.
Die Zertifikatsdatei muss im PEM- oder PFX-Format vorliegen. Wenn die Datei im PEM-Format vorliegt, laden Sie auch die Schlüsseldatei hoch. Wenn die Datei im PFX-Format vorliegt, geben Sie auch das Zertifikatkennwort ein.
Weitere Informationen zu Zertifikatanforderungen finden Sie unter Hochladen eines SSL-Zertifikats für den Kerberos-Authentifizierungsdienst.
Wichtig: Für den Kerberos-Authentifizierungsdienst ist ein vertrauenswürdiges SSL-Zertifikat erforderlich. Wenn Sie kein vertrauenswürdiges SSL-Zertifikat hochladen, wird automatisch ein selbstsigniertes Zertifikat generiert. Um das von Omnissa Access generierte selbstsignierte Zertifikat zu verwenden, müssen Sie das von Omnissa Access generierte Rootzertifikat zu den Trust Stores der Kunden hinzufügen. Sie können das Rootzertifikatroot_ca.cernach der Installation aus dem VerzeichnisINSTALLDIR\Workspace ONE Access\Kerberos Auth Service\confabrufen.
Das selbstsignierte Zertifikat kann für Testzwecke verwendet werden. Für Produktionszwecke empfehlen wir Ihnen jedoch, von einer öffentlichen oder internen Zertifizierungsstelle signierte SSL-Zertifikate zu verwenden.So laden Sie vertrauenswürdige Rootzertifikate aus dem Trust Store hoch oder entfernen sie daraus Gehen Sie auf der Seite „Vertrauenswürdige Rootzertifikate installieren“ wie folgt vor: - Um ein Zertifikat hochzuladen, klicken Sie auf Durchsuchen und wählen Sie das Zertifikat aus.
**Achtung**: Stellen Sie sicher, dass die Zertifikatpfade keine Doppel-Byte-Zeichen enthalten, die in einigen Sprachen verwendet werden. Wenn der Pfad Doppel-Byte-Zeichen enthält, kann das Upgrade erfolgreich sein. Die Zertifikate werden jedoch nicht ordnungsgemäß hochgeladen. - Um ein Zertifikat zu entfernen, wählen Sie das Zertifikat aus und klicken Sie auf Entfernen.
- Um ein installiertes Zertifikat anzuzeigen, klicken Sie auf Zertifikat anzeigen.
- (Nur lokale Installationen) Wenn Ihre lokale Omnissa Access-Dienstinstanz ein von Ihnen installiertes selbstsigniertes Zertifikat aufweist, müssen Sie das Rootzertifikat und ggf. ein Zwischenzertifikat hochladen, um eine Vertrauensstellung zwischen den Unternehmensdiensten und der Omnissa Access-Dienstinstanz einzurichten.
- (Nur Kerberos-Authentifizierungsdienst) Wenn Sie mehrere Instanzen des Kerberos-Authentifizierungsdiensts hinter einem Lastausgleichsdienst bereitstellen, müssen Sie das Root-CA-Zertifikat des Lastausgleichsdiensts auf den Konnektorinstanzen installieren, um eine Vertrauensstellung zwischen den Konnektoren und dem Lastausgleichsdienst einzurichten.
- (Nur Dienst „Virtuelle App“) Wenn Sie Sammlungen virtueller Apps erstellen, die in Horizon, Horizon Cloud Service on Microsoft Azure mit Einzel-Pod-Broker oder Horizon Cloud Service on IBM Cloud integriert werden sollen, und die Horizon-Server über selbstsignierte Zertifikate verfügen, müssen Sie die Zertifikatskette auf die Konnektorinstanzen hochladen, auf denen der Dienst „Virtuelle App“ installiert ist, um eine Vertrauensstellung zwischen den Konnektoren und den Horizon Connection Server-Instanzen herzustellen. Wenn die Horizon-Server über Zertifikate verfügen, die von einer öffentlichen Zertifizierungsstelle signiert wurden, müssen Sie die Zertifikate nicht in den Connector-Truststore hochladen. Es wird dringend empfohlen, von einer öffentlichen Zertifizierungsstelle signierte Zertifikate zu verwenden.
So geben Sie einen Proxy-Server an Geben Sie auf der Seite „Proxy-Serverinformationen angeben“ bei Bedarf einen Proxy-Server ein. Die Unternehmensdienste greifen auf Webservices im Internet zu. Wenn Ihre Netzwerkkonfiguration den Internetzugriff über einen HTTP-Proxy bereitstellt, müssen Sie einen Proxy-Server eingeben. Informationen zu unterstützten Proxys finden Sie unter Anforderungen an Omnissa Access Connector-Systeme. Sie können auch eine Liste von Nicht-Proxy-Hosts angeben, die direkt ohne den Proxyserver erreichbar sein sollten. - Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Proxy aktivieren.
- Geben Sie den Hostnamen ein, der als vollqualifizierter Domänenname (FQDN) oder IP-Adresse des Proxy-Servers angegeben ist.
- Geben Sie den Port des Proxy-Servers ein.
- Wenn Sie Nicht-Proxy-Hosts angeben möchten, d. h. Hosts, die direkt ohne Umweg über den Proxy-Server erreicht werden sollen, geben Sie den FQDN und die Ports in das Textfeld Nicht-Proxy-Hosts ein. Verwenden Sie das folgende Format, wobei jeder Eintrag durch
|getrennt ist:host1|host2 - Wenn der Proxy-Server eine Authentifizierung erfordert, wählen Sie Einfach aus und geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für den Proxy-Server ein.
So geben Sie einen externen Syslog-Server zum Speichern von Ereignismeldungen auf Anwendungsebene an Aktivieren Sie auf der Seite „Syslog-Serverinformationen angeben“ das Kontrollkästchen Syslog aktivieren und geben Sie die IP-Adresse oder den FQDN des Syslog-Servers sowie den Port ein.
Verwenden Sie das folgende Format, um einen einzelnen Syslog-Server anzugeben:
Verwenden Sie das folgende Format, um mehrere Syslog-Server anzugeben:host:port
wobei Host den vollqualifizierten Domänennamen oder die IP-Adresse des Syslog-Servers enthält und Port die Portnummer ist. Beispiel:host:port,host:port,host:port
odersyslog1.example.com:54
Hinweis: Nur Ereignisse auf Anwendungsebene werden auf den Syslog-Server exportiert. Betriebssystemereignisse werden nicht exportiert.syslog1.example.com:514,syslog2.example.com:601,syslog3.example.com:163So legen Sie das Domänenbenutzerkonto fest, das für die Ausführung der Dienste „Kerberos-Authentifizierung“ und „Virtuelle App“ verwendet wird, oder ändern es Ein Domänenbenutzerkonto zum Ausführen der Dienste „Kerberos-Authentifizierung“ und „Virtuelle App“ ist erforderlich.
Geben Sie auf der Seite „Dienstkonto“ den Benutzernamen und das Kennwort des Domänenbenutzerkontos im FormatDOMAIN\usernameein, wie z. B.EXAMPLE\administrator. Klicken Sie alternativ auf Durchsuchen und wählen Sie die Domäne und den Benutzer aus.
Wenn Sie beim Klicken auf Durchsuchen keine Domänen oder Benutzer finden können, geben Sie sie im oben angegebenen Format im Textfeld ein.
Wichtig: Der Kerberos-Authentifizierungsdienst unterstützt nur die folgenden Sonderzeichen im Kennwort des Domänenbenutzerkontos:
! ( & % @ / = ? * , . #
Wenn das Kennwort andere Sonderzeichen enthält, schlägt die Installation des Diensts „Kerberos-Authentifizierung“ fehl.So konfigurieren Sie Einstellungen für Sammlungen virtueller Citrix-Apps Wenn Sie Omnissa Access in eine Citrix-Umgebung integrieren, in der Multi-Site-Aggregation oder Schlüsselwortfilterung aktiviert ist, wählen Sie auf der Seite „Citrix-Konfiguration“ die Optionen aus, die für Ihr Szenario gelten. - Eingeschränkte PowerShell-Sitzung für Citrix StoreFront aktivieren
Wählen Sie diese Option nur dann aus, wenn Ihre Citrix-Umgebung die PowerShell-Befehle einschränkt, die remote auf StoreFront ausgeführt werden können. Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie auch eine PowerShell-Sitzungskonfigurationsdatei auf StoreFront erstellen, damit der Dienst „Virtuelle App“ die begrenzten Befehle ausführen kann, die für die Multi-Site-Aggregation und die Schlüsselwortfilterung erforderlich sind. Geben Sie im Textfeld Konfigurationsname den Konfigurationsnamen ein, den Sie beim Erstellen der Sitzungskonfigurationsdatei ohne die Erweiterung angegeben haben. Im Namen sind nur alphanumerische Zeichen zulässig. - Citrix-Schlüsselwortfilterung aktivieren
Wählen Sie diese Option aus, wenn die Schlüsselwortfilterung auf StoreFront aktiviert ist. Damit Omnissa Access die Schlüsselwortfilterung unterstützt, darf Ihre Citrix-Umgebung keine Einschränkungen für die PowerShell-Befehle aufweisen, die remote auf StoreFront ausgeführt werden können. Oder Sie müssen die Option Einschränkte PowerShell-Sitzung für Citrix StoreFront aktivieren auswählen und eine PowerShell-Sitzungskonfigurationsdatei einrichten, damit der Dienst „Virtuelle App“ eingeschränkte Befehle ausführen kann. - Automatisches Laden von Citrix StoreFront-Modulen deaktivieren
Der Dienst „Virtuelle App“ lädt bestimmte Module in StoreFront, um Schlüsselwortfilterung zu unterstützen. Wenn Sie nicht möchten, dass der Dienst „Virtuelle App“ die Module lädt, wählen Sie diese Option aus. Die erforderlichen Befehle werden dann über die eingeschränkte Einrichtung der PowerShell-Sitzungskonfiguration ausgeführt.
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Überprüfen Sie auf der Seite „Bereit zur Installation des Programms“ Ihre Auswahl und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Möchten Sie bereits installierte Dienste neu starten?. Klicken Sie anschließend auf Installieren.
Wichtig: Wenn Sie Zertifikate hochgeladen haben, müssen Sie die Option für den Neustart aller Dienste auswählen.
Nächste Schritte
Die Installation wird aktualisiert. Neue Dienste werden beim Omnissa Access-Mandanten registriert. Aktualisieren Sie die Seite Konnektoren in der Omnissa Access-Konsole, um die aktualisierte Liste der Dienste anzuzeigen.
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