Mit der Scannerumleitungsfunktion können Sie Informationen über Remote-Desktops und veröffentlichte Anwendungen unter Verwendung von Scannern einscannen, die mit dem lokalen Clientsystem verbunden sind. Sie können auch Bildanpassungen nach Bedarf vornehmen. Diese Funktion leitet Scandaten mit deutlich weniger Bandbreite um, als mit der USB-Umleitung erreicht werden kann.
Wenn ein Horizon-Administrator die Scannerumleitungsfunktion konfiguriert hat und Sie das PCoIP-Anzeigeprotokoll oder das Omnissa Horizon Blast-Anzeigeprotokoll verwenden, kann ein mit Ihrem lokalen Clientsystem verbundener Scanner auf einem Remote-Desktop oder in einer veröffentlichten Anwendung genutzt werden. Der Administrator kann Gruppenrichtlinieneinstellungen konfigurieren, um die im Dialogfeld „Einstellungen für die Horizon-Scannerumleitung“ verfügbaren Optionen zu steuern. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Horizon-Remote-Desktopfunktionen und GPOs.
Hinweis: Wenn ein Horizon-Administrator die Scannerumleitung für die Verwendung eines bestimmten Scanners konfiguriert und dieser Scanner nicht verfügbar ist, funktioniert die Scannerumleitung nicht.
Wichtig: Verbinden Sie keinen Scanner über das Menü USB-Gerät verbinden in Omnissa Horizon Client. Die Leistung ist dann nicht mehr ausreichend.
Die Scannerumleitung unterstützt Standardscangeräte, die mit TWAIN auf Horizon Agent und ICA auf dem Mac-Client kompatibel sind. Installieren Sie die Scanner-Gerätetreiber auf dem lokalen Clientsystem. Sie müssen die Scanner-Gerätetreiber nicht auf einem Remote-Desktop installieren.
Wenn Scandaten an einen Remote-Desktop oder eine veröffentlichten Anwendung umgeleitet werden, können Sie auf dem lokalen Client-Computer nicht auf den Scanner zugreifen. Umgekehrt können Sie über den Remote-Desktop oder die veröffentlichte Anwendung nicht auf den Scanner zugreifen, wenn dieser gerade vom lokalen Clientcomputer genutzt wird.
Die Scannerumleitung funktioniert auch im geschachtelten Modus. Ein Benutzer kann sich bei einem Mac anmelden und den Horizon Client für Mac verwenden, um Informationen auf einen Windows-Remote-Desktop zu scannen, bei dem es sich um einen virtuellen oder veröffentlichten Desktop handeln kann. Der Benutzer kann dann den Horizon Client für Windows auf dem Remote-Desktop starten, um diese Informationen an einen anderen Remote-Desktop zu senden. Dieses Setup wird als geschachtelter Modus bezeichnet, da der Horizon Client eine Verbindung zu einem Remote-Desktop herstellt, auf dem ebenfalls der Horizon Client installiert ist.
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