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23. März 2026

Voraussetzungen für die ThinApp-Integration mit Omnissa Access

Wenn Sie ThinApp-Anwendungen erfassen und speichern, die von Omnissa Access verteilt werden sollen, müssen Sie bestimmte Anforderungen für ThinApp-Pakete und das Netzwerkfreigabe-Repository erfüllen. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie unterstützte Versionen aller Komponenten verwenden, die für die Integration erforderlich sind.

Anforderungen an Komponenten

Sie benötigen die folgenden Komponenten für die Omnissa Access-Integration mit ThinApp.

  • Ein Omnissa Access Cloud-Mandant oder eine virtuelle Omnissa Access-Appliance der Version 22.09 oder höher

  • Eine oder mehrere Instanzen des Diensts „Virtuelle App“, eine Komponente des Omnissa Access Windows Connector der Version 22.09 oder höher

  • Eine ThinApp-Installation, Version 5.2.9 oder höher

  • (Für Endbenutzer) Omnissa Access Desktop-Anwendung, Version 22.09 oder höher, auf einer Windows 10 20H2-Maschine installiert

Anforderungen für ThinApp-Pakete

  • Zum Erstellen oder erneuten Verpacken von ThinApp-Paketen, die Omnissa Access verwalten kann, müssen Sie eine von Omnissa Access unterstützte Version von ThinApp verwenden. Omnissa Access unterstützt ThinApp 5.2.9 und höher. Informationen zu unterstützten Versionen finden Sie in der Produktinteroperabilitätsmatrix.

  • Die erstellten ThinApp-Pakete müssen von Omnissa Access verwaltet werden können. In der ThinApp-Dokumentation finden Sie Informationen zu den entsprechenden Parametern, die Sie zur Erstellung eines mit Omnissa Access kompatiblen Pakets verwenden müssen.

    Vorhandene ThinApp-Pakete können Sie mit dem Befehl relink - h für Omnissa Access aktivieren.

  • Sie müssen die ThinApp-Pakete auf einer Netzwerkfreigabe speichern, die die Anforderungen für Omnissa Access erfüllt.

Für das Netzwerkfreigabe-Repository geltende Anforderungen

Die ThinApp-Pakete müssen sich auf einer Netzwerkfreigabe befinden (auch als ThinApp-Paket-Repository bezeichnet). Omnissa Access hat die folgenden Anforderungen für die Netzwerkfreigabe.

  • Auf die Netzwerkfreigabe kann über einen UNC-Pfad (Uniform Naming Convention) von jedem System aus zugegriffen werden, auf dem die für den Zugriff auf ThinApp-Pakete verwendete Omnissa Access Desktop-Anwendung ausgeführt wird. Auf eine Netzwerkfreigabe mit dem Namen appshare auf einem Host mit dem Namen server z.˚B. kann über den UNC-Pfad \\server\appshare zugegriffen werden.

  • Der vollqualifizierte Hostname des Netzwerkfreigabeordners muss vom Omnissa Access Connector aufgelöst werden können.

  • Omnissa Access unterstützt nur SMB-Dateifreigaben (Server Message Block).

  • Omnissa Access unterstützt nur den kontobasierten Zugriff auf die Netzwerkfreigabe.

    Sie müssen den Konnektor so konfigurieren, dass ein Freigabebenutzerkonto und -kennwort für den Zugriff auf die Netzwerkfreigabe und die Pakete verwendet wird. Das Freigabebenutzerkonto mit dem zugehörigen Kennwort ist eine beliebige Kombination, die über Lesezugriff auf den UNC-Pfad für den Netzwerkfreigabeordner verfügt.

  • Sie können die folgenden Installationsmodi für ThinApp-Pakete verwenden.

    • Wenn das Windows-System des Benutzers nicht der Domäne angehört, muss der Client den Installationsmodus HTTP_DOWNLOAD verwenden, um die virtualisierte Anwendung zu erhalten. Dieser Installationsmodus entspricht der Verwendung des ThinApp-Downloadmodus für die virtualisierte Anwendung.

      Der Konnektor verwendet das Freigabebenutzerkonto, um die Pakete aus dem Repository abzurufen.

    • Wenn der Benutzer mit dem Windows-System der Domäne beitritt, kann der Client entweder den Installationsmodus COPY_TO_LOCAL oder den Installationsmodus RUN_FROM_SHARE verwenden, um die berechtigten ThinApp-Pakete des Benutzers auszuführen. Das Konto, das für die Anmeldung beim Windows-Clientsystem verwendet wird, ist das zum Abrufen der Pakete aus der Netzwerkfreigabe verwendete Benutzerkonto. Dieses Konto muss über die entsprechenden Berechtigungen für die Netzwerkfreigabe verfügen.

    • Wenn das Windows-System des Benutzers zu bestimmten Zeiten der Domäne angehört und zu anderen Zeiten nicht, können Sie den Client mit aktiviertem COPY_TO_LOCAL-Modus und aktivierter AUTO_TRY_HTTP-Option installieren.

      Bei dieser Konfiguration versucht der Client für den Download der Pakete zuerst, den COPY_TO_LOCAL-Modus zu verwenden. Wenn das Windows-System zu diesem Zeitpunkt nicht der Domäne angehört, schlägt dieser Versuch, die Pakete zu kopieren, fehl. Da jedoch die Option AUTO_TRY_HTTP aktiviert ist, versucht der Client unverzüglich, die Pakete über HTTP herunterzuladen. Wenn Sie die Omnissa Access Desktop-Anwendung auf einem Windows-System durch Ausführen der grafischen Version des Client-Installationsprogramms installieren, wird diese Kombination von COPY_TO_LOCAL und AUTO_TRY_HTTP als Standard festgelegt.

      Wichtig: Der HTTP_DOWNLOAD-Modus erfordert, dass die Basis-Download-URL, die Sie in der Sammlung virtueller ThinApp-Apps festlegen, von der Windows-Maschine des Benutzers aus erreichbar ist. Die Modi RUN_FROM_SHARE und COPY_TO_LOCAL erfordern, dass die ThinApp-Netzwerkfreigabe vom Windows-System des Benutzers erreichbar sein muss.

Darüber hinaus muss das ThinApp-Paket-Repository die folgenden Kriterien erfüllen.

  • Wenn Ihre Einstellungen das Beitreten von Systemen zur Active Directory-Domäne umfassen, stellen Sie sicher, dass kein nicht beigetretener Namespace die Computer von Domänenmitgliedern am Zugriff auf die Netzwerkfreigabe hindert, auf der die ThinApp-Pakete gehostet werden. Ein nicht beigetretener Namespace liegt vor, wenn der Active Directory-Domänenname sich vom DNS-Namespace unterscheidet, den die Maschinen in dieser Domäne verwenden.

  • Die Datei- und Freigabeberechtigungen der Netzwerkfreigabe müssen so konfiguriert sein, dass die Benutzer, die die ThinApp-Anwendungen über die Optionen COPY_TO_LOCAL oder RUN_FROM_SHARE ausführen sollen, über Lesezugriff verfügen und Anwendungen ausführen dürfen.

    Wenn Sie z.°B. für die Benutzerkonten der Active Directory-Benutzer, die die ThinApp-Anwendungen im Streamingmodus ausführen sollen, die Berechtigung für den freigegebenen Ordner auf Lesen und die NTFS-Berechtigung auf Lesen und Ausführen setzen, erhalten diese Benutzer Lesezugriff und das Recht, die Anwendungen auszuführen.

    Die NTFS-Berechtigung muss auf Lesen und Ausführen festgelegt sein, um eine ThinApp-Anwendung im ThinApp-Streamingmodus ausführen zu können. Dies entspricht dem Installationsmodus RUN_FROM_SHARE der Omnissa Access Desktop-Anwendung. Wenn die NTFS-Berechtigung in Ihrer Organisation auf Lesen festgelegt sein muss, können die Benutzer den ThinApp-Downloadmodus für die virtualisierte Anwendung verwenden. Der ThinApp-Downloadmodus entspricht der Installation des Windows-Clients entweder mit dem Installationsmodus COPY_TO_LOCAL oder mit dem Installationsmodus HTTP_DOWNLOAD. Bei diesen beiden Installationsmodi werden die Anwendungen auf die Windows-Systeme heruntergeladen und lokal gestartet.

    Auf der Netzwerkfreigabe müssen die ThinApp-Pakete in Unterverzeichnissen eines Verzeichnisses unter dem Namespace organisiert sein und nicht in Unterverzeichnissen des Namespace selbst. Beispiel: \\server\appshare\thinapp1, \\server\appshare\thinapp2 usw. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen einer Netzwerkfreigabe für ThinApp-Pakete, die von Omnissa Access verwaltet werden.

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