Das Installationsprogramm von Omnissa Access Connector akzeptiert die folgenden Eigenschaften im unbeaufsichtigten Modus. Sie können die Eigenschaften in einer XML-Datei angeben oder sie direkt in die Befehlszeile eingeben.
Eigenschaften
| Eigenschaft | Wert | Beschreibung |
|---|---|---|
ADDLOCAL | UserAuthService
DirectorySyncService
KerberosAuthService
VirtualAppService | Die zu installierenden Unternehmensdienste. Um mehrere Dienste anzugeben, verwenden Sie eine kommagetrennte Liste. Beispiel:"UserAuthService,DirectorySyncService" |
INSTALLDIR | directoryPath | Das zu verwendende Installationsverzeichnis
Standardwert: C:\ |
TARGETDIR | directoryPath | Das zu verwendende Installationsverzeichnis. Geben Sie den gleichen Wert wie für INSTALLDIR ein.Standardwert: C:\ |
WS1_ENABLE_FIPS | 1 (Installation im FIPS-Modus)0 (Installation im Nicht-FIPS-Modus) | Informationen, Anforderungen und Voraussetzungen für den FIPS-Modus finden Sie unter Omnissa Access Connector und FIPS-Modus (nur Omnissa Access FedRAMP). Wichtig: Sie können den Modus nach der Installation weder vom FIPS-Modus in den Nicht-FIPS-Modus noch vom Nicht-FIPS-Modus in den FIPS-Modus ändern. Überprüfen Sie die Anforderungen und Voraussetzungen deshalb sorgfältig und denken Sie vor der Installation darüber nach, ob FIPS aktiviert werden soll. |
WS1_CONFIG_FILE_PATH | configFilepath | Der Pfad der Konfigurationsdatei, die Sie aus der Omnissa Access-Konsole heruntergeladen haben. Der Standardname der Datei lautet es-config.json. Standardwert: C:\Installer\es-config.json (das Verzeichnis mit dem Installationsprogramm)Geben Sie ebenfalls das Kennwort der Datei mit WS1_CONFIG_FILE_PASSWORD in der Befehlszeile ein. |
WS1_CONFIG_FILE_PASSWORD | configFilePassword | Das Kennwort für WS1_CONFIG_FILE_PATH. Fügen Sie WS1_CONFIG_FILE_PASSWORD nicht zur XML-Datei hinzu, sondern geben Sie es in der Befehlszeile als WS1_CONFIG_FILE_PASSWORD=password an. |
WS1_IS_PROXY_ENABLED | 1 (Proxy verwenden) 0 (kein Proxy) | Um einen Proxy-Server zu verwenden, setzen Sie den Wert auf 1. Geben Sie außerdem WS1_PROXY_HOSTNAME und WS1_PROXY_PORT an. Standardwert: 0 |
WS1_PROXY_HOSTNAME | proxyserverFQDNorIP | Hostname (FQDN) oder IP-Adresse des Proxy-Servers |
WS1_PROXY_PORT | proxyserverPort | Port des Proxy-Servers |
WS1_IS_PROXY_AUTHENTICATED | 2 (Standard, also authentifiziert)1 (Anonym, also keine Authentifizierung) | Legen Sie den Wert auf 2 fest, wenn der Proxy-Server eine Authentifizierung erfordert. Geben Sie WS1_PROXY_USERNAME an. Standardwert: 1 Hinweis: Informationen zu unterstützten Proxys finden Sie unter Anforderungen an Omnissa Access Connector-Systeme. |
WS1_PROXY_USERNAME | proxyusername | Benutzername des Proxy-Servers. Geben Sie ebenfalls das Kennwort des Proxy-Servers in der Befehlszeile mit WS1_PROXY_PASSWORD ein. |
WS1_PROXY_PASSWORD | proxypassword | Kennwort des Proxy-Servers. Fügen Sie WS1_PROXY_PASSWORD nicht in der XML-Datei hinzu. Geben Sie es in der Befehlszeile als WS1_PROXY_PASSWORD=password an. |
WS1_NON_PROXY_HOSTS | host1|host2 | FQDN oder IP-Adresse von Nicht-Proxy-Hosts, die direkt ohne Umweg über den Proxy-Server erreicht werden sollen. Um mehrere Nicht-Proxy-Hosts anzugeben, verwenden Sie das Trennzeichen |. |
WS1_IS_SYSLOG_ENABLED | 1 (Syslog verwenden)0 (kein Syslog) | Um einen Syslog-Server zu verwenden, setzen Sie den Wert auf 1. Geben Sie WS1_SYSLOG_HOSTNAME an. Standardwert: 0 |
WS1_SYSLOG_HOSTNAME | sysloghostname:portnumber |
FQDN oder IP-Adresse des Syslog-Servers und Portnummer. Trennen Sie zum Angeben mehrerer Server die Einträge durch ein Komma. Beispiel: server1.example.com:1111 oder server1.example.com:1111,server2.example.com:2222 |
WS1_TRUSTSTORE_CERTS_PATH | truststoreCertificatesFolder | Der Pfad zu dem Ordner, der Zertifikate enthält, die auf dem Konnektor-Server in den Trust Store hochgeladen werden sollen. Achtung: Stellen Sie sicher, dass der Zertifikatpfad keine Doppel-Byte-Zeichen enthält, die in einigen Sprachen verwendet werden. Wenn der Pfad Doppel-Byte-Zeichen enthält, kann das Upgrade erfolgreich sein. Die Zertifikate werden jedoch nicht ordnungsgemäß hochgeladen. Das Zertifikat kann auch später nach der Installation hochgeladen werden. Szenarien für das Hochladen von Zertifikaten in den Trust Store:
|
WS1_USER_AUTH_PORT | portnumber | Port für den Benutzerauthentifizierungsdienst Standardwert: 8090 |
WS1_DIRECTORY_SYNC_PORT | portnumber | Port für den Verzeichnissynchronisierungsdienst Standardwert: 8080 |
WS1_KERBEROS_AUTH_PORT | portnumber | Port für den Kerberos-Authentifizierungsdienst Standardwert: 443 |
WS1_APP_SYNC_PORT | portnumber | Port für den Dienst „Virtuelle App“ Standardwert: 8008 |
WS1_ADD_SSL_CERT | 0 (selbstsigniertes Zertifikat)1 (SSL-Zertifikat) | Geben Sie 1 an, um bei Bedarf ein signiertes SSL-Zertifikat hochzuladen. Für den Kerberos-Authentifizierungsdienst ist ein signiertes SSL-Zertifikat erforderlich. Wenn Sie 1 angeben, verwenden Sie die Eigenschaft WS1_CERT_TYPE, um den Typ des Zertifikats anzugeben, und die Eigenschaft WS1_SSL_CERT, um das Zertifikat hinzuzufügen.Wenn Sie 0 angeben, wird automatisch ein selbstsigniertes Zertifikat generiert.Standardwert: 0 |
WS1_CERT_TYPE | pem (PEM-Format)pfx (PFX-Format) | Der Typ des SSL-Zertifikats, das Sie für den Kerberos-Authentifizierungsdienst hochladen. |
WS1_SSL_CERT | “” certFilepath | Der Pfad zum SSL-Zertifikat. Die Zertifikatsdatei kann im PEM- oder PFX-Format vorliegen. Wenn es sich bei dem Wert um eine PEM-Datei handelt, geben Sie auch WS1_PRIVATE_KEY an. Wenn es sich bei der Datei um eine PFX-Datei handelt, geben Sie das Kennwort in der Befehlszeile mit WS1_SSL_CERT_PASSWORD ein. |
WS1_SSL_CERT_PASSWORD | certificatePassword | Erforderlich, wenn der Wert von WS1_SSL_CERT eine PFX-Datei ist. Fügen Sie WS1_SSL_CERT_PASSWORD nicht zur XML-Datei hinzu, sondern geben Sie es in der Befehlszeile als WS1_SSL_CERT_PASSWORD=password an. |
WS1_PRIVATE_KEY | “” pemKeyFile | Der Pfad zur PEM-Schlüsseldatei. Erforderlich, wenn der Wert von WS1_SSL_CERT eine PEM-Datei ist. |
IS_NET_API_LOGON_USERNAME | DOMAIN\username | Das Domänenbenutzerkonto, das zum Ausführen der Dienste „Kerberos-Authentifizierung“ und „Virtuelle App“ verwendet werden soll. Stellen Sie sicher, dass das Konto Teil der Gruppe Domänenadministratoren in Active Directory ist. Nach Abschluss der Installation kann das Konto aus der Gruppe „Domänenadministratoren“ entfernt werden. Verwenden Sie das Format DOMAIN\username. Geben Sie das Kennwort auch in der Befehlszeile mit IS_NET_API_LOGON_PASSWORD=password an. |
IS_NET_API_LOGON_PASSWORD | domainUserPassword | Das Kennwort für das Domänenbenutzerkonto. Fügen Sie IS_NET_API_LOGON_PASSWORD nicht in der XML-Datei hinzu, sondern geben Sie es in der Befehlszeile als IS_NET_API_LOGON_PASSWORD =password an.Wichtig: Der Kerberos-Authentifizierungsdienst unterstützt nur die folgenden Sonderzeichen im Kennwort des Domänenbenutzerkontos: ! ( & % @ / = ? * , . #Wenn das Kennwort andere Sonderzeichen enthält, schlägt die Installation des Diensts „Kerberos-Authentifizierung“ fehl. |
WS1_ENABLE_STORE_FRONT_RPSS | 0 1 |
(Gilt nur für den Dienst „Virtuelle App“ und für Sammlungen virtueller Apps, die Citrix Multi-Site-Aggregation und Schlüsselwortfilterung unterstützen) Geben Sie 1 an, wenn Ihre Citrix-Umgebung die PowerShell-Befehle einschränkt, die remote auf StoreFront ausgeführt werden können. Wenn Sie diese Eigenschaft auf 1 festlegen, müssen Sie auch Folgendes beachten:
0 Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Citrix Multi-Site-Aggregation und Schlüsselwortfilterung in Omnissa Access in Einrichten von Ressourcen in Omnissa Access. |
WS1_RPSS_CONFIG_NAME | ConfigurationName |
(Gilt nur für den Dienst „Virtuelle App“ und für Sammlungen virtueller Apps, die Citrix Multi-Site-Aggregation und Schlüsselwortfilterung unterstützen) Diese Eigenschaft ist erforderlich, wenn Sie WS1_ENABLE_STORE_FRONT_RPSS auf 1 festlegen. Geben Sie den Konfigurationsnamen ein, den Sie beim Erstellen der PowerShell-Sitzungskonfigurationsdatei angegeben haben, ohne die Erweiterung. Im Namen sind nur alphanumerische Zeichen zulässig. |
WS1_BYPASS_STORE_FRONT | 01 |
(Gilt nur für den Dienst „Virtuelle App“ und für Sammlungen virtueller Apps, die Citrix Multi-Site-Aggregation und Schlüsselwortfilterung unterstützen) Der Dienst „Virtuelle App“ lädt bestimmte Module in StoreFront, um Schlüsselwortfilterung zu unterstützen. Wenn Sie nicht möchten, dass der Dienst „Virtuelle App“ die Module lädt, legen Sie diese Eigenschaft auf 1 fest. Standardwert: 0 Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Citrix Multi-Site-Aggregation und Schlüsselwortfilterung in Omnissa Access in Einrichten von Ressourcen in Omnissa Access. |
Format
Verwenden Sie das folgende Format, um die Installationseigenschaften in der Befehlszeile anzugeben:
propertyname=value
Beispiel:
WS1_IS_PROXY_ENABLED=1
oder
ADDLOCAL=UserAuthService,DirectorySyncService
Verwenden Sie das folgende Format, um Installationseigenschaften in einer XML-Datei anzugeben:
<property name="propertyname" value="propertyvalue" />
Beispiel:
<property name="WS1_IS_PROXY_ENABLED" value="1" />
oder
<property name="ADDLOCAL" value="UserAuthService,DirectorySyncService" />
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