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17. August 2026

Eigenschaften der Installation von Omnissa Access Connector im unbeaufsichtigten Modus

Das Installationsprogramm von Omnissa Access Connector akzeptiert die folgenden Eigenschaften im unbeaufsichtigten Modus. Sie können die Eigenschaften in einer XML-Datei angeben oder sie direkt in die Befehlszeile eingeben.

Eigenschaften

EigenschaftWertBeschreibung
ADDLOCALUserAuthService DirectorySyncService KerberosAuthService VirtualAppServiceDie zu installierenden Unternehmensdienste. Um mehrere Dienste anzugeben, verwenden Sie eine kommagetrennte Liste. Beispiel: "UserAuthService,DirectorySyncService"
INSTALLDIRdirectoryPathDas zu verwendende Installationsverzeichnis
TARGETDIRdirectoryPathDas zu verwendende Installationsverzeichnis. Geben Sie den gleichen Wert wie für INSTALLDIR ein.
WS1_ENABLE_FIPS1 (Installation im FIPS-Modus)

0 (Installation im Nicht-FIPS-Modus)
Informationen, Anforderungen und Voraussetzungen für den FIPS-Modus finden Sie unter Omnissa Access Connector und FIPS-Modus (nur Omnissa Access FedRAMP).

Wichtig: Sie können den Modus nach der Installation weder vom FIPS-Modus in den Nicht-FIPS-Modus noch vom Nicht-FIPS-Modus in den FIPS-Modus ändern. Überprüfen Sie die Anforderungen und Voraussetzungen deshalb sorgfältig und denken Sie vor der Installation darüber nach, ob FIPS aktiviert werden soll.
WS1_CONFIG_FILE_PATHconfigFilepathDer Pfad der Konfigurationsdatei, die Sie aus der Omnissa Access-Konsole heruntergeladen haben. Der Standardname der Datei lautet es-config.json.

Standardwert: C:\Installer\es-config.json (das Verzeichnis mit dem Installationsprogramm)

Geben Sie ebenfalls das Kennwort der Datei mit WS1_CONFIG_FILE_PASSWORD in der Befehlszeile ein.
WS1_CONFIG_FILE_PASSWORDconfigFilePasswordDas Kennwort für WS1_CONFIG_FILE_PATH.

Fügen Sie WS1_CONFIG_FILE_PASSWORD nicht zur XML-Datei hinzu, sondern geben Sie es in der Befehlszeile als WS1_CONFIG_FILE_PASSWORD=password an.
WS1_IS_PROXY_ENABLED1 (Proxy verwenden)

0 (kein Proxy)
Um einen Proxy-Server zu verwenden, setzen Sie den Wert auf 1. Geben Sie außerdem WS1_PROXY_HOSTNAME und WS1_PROXY_PORT an.

Standardwert: 0
WS1_PROXY_HOSTNAMEproxyserverFQDNorIPHostname (FQDN) oder IP-Adresse des Proxy-Servers
WS1_PROXY_PORTproxyserverPortPort des Proxy-Servers
WS1_IS_PROXY_AUTHENTICATED2 (Standard, also authentifiziert)

1 (Anonym, also keine Authentifizierung)
Legen Sie den Wert auf 2 fest, wenn der Proxy-Server eine Authentifizierung erfordert. Geben Sie WS1_PROXY_USERNAME an.

Standardwert: 1

Hinweis: Informationen zu unterstützten Proxys finden Sie unter Anforderungen an Omnissa Access Connector-Systeme.
WS1_PROXY_USERNAMEproxyusernameBenutzername des Proxy-Servers. Geben Sie ebenfalls das Kennwort des Proxy-Servers in der Befehlszeile mit WS1_PROXY_PASSWORD ein.
WS1_PROXY_PASSWORDproxypasswordKennwort des Proxy-Servers. Fügen Sie WS1_PROXY_PASSWORD nicht in der XML-Datei hinzu. Geben Sie es in der Befehlszeile als WS1_PROXY_PASSWORD=password an.
WS1_NON_PROXY_HOSTShost1|host2FQDN oder IP-Adresse von Nicht-Proxy-Hosts, die direkt ohne Umweg über den Proxy-Server erreicht werden sollen. Um mehrere Nicht-Proxy-Hosts anzugeben, verwenden Sie das Trennzeichen |.
WS1_IS_SYSLOG_ENABLED1 (Syslog verwenden)

0 (kein Syslog)
Um einen Syslog-Server zu verwenden, setzen Sie den Wert auf 1. Geben Sie WS1_SYSLOG_HOSTNAME an.

Standardwert: 0
WS1_SYSLOG_HOSTNAMEsysloghostname:portnumber FQDN oder IP-Adresse des Syslog-Servers und Portnummer. Trennen Sie zum Angeben mehrerer Server die Einträge durch ein Komma. Beispiel:

server1.example.com:1111

oder

server1.example.com:1111,server2.example.com:2222
WS1_TRUSTSTORE_CERTS_PATHtruststoreCertificatesFolderDer Pfad zu dem Ordner, der Zertifikate enthält, die auf dem Konnektor-Server in den Trust Store hochgeladen werden sollen.

Achtung: Stellen Sie sicher, dass der Zertifikatpfad keine Doppel-Byte-Zeichen enthält, die in einigen Sprachen verwendet werden. Wenn der Pfad Doppel-Byte-Zeichen enthält, kann das Upgrade erfolgreich sein. Die Zertifikate werden jedoch nicht ordnungsgemäß hochgeladen.

Das Zertifikat kann auch später nach der Installation hochgeladen werden.

Szenarien für das Hochladen von Zertifikaten in den Trust Store:
  • (Nur lokale Installationen) Wenn Ihre lokale Omnissa Access-Dienstinstanz ein selbstsigniertes Zertifikat aufweist, müssen Sie das Rootzertifikat und ggf. ein Zwischenzertifikat hochladen, um eine Vertrauensstellung zwischen den Unternehmensdiensten und der Omnissa Access-Dienstinstanz einzurichten.
  • (Nur Kerberos-Authentifizierungsdienst) Wenn Sie mehrere Instanzen des Kerberos-Authentifizierungsdiensts hinter einem Lastausgleichsdienst bereitstellen, müssen Sie das Root-CA-Zertifikat des Lastausgleichsdiensts auf den Konnektorinstanzen installieren, um eine Vertrauensstellung zwischen den Konnektoren und dem Lastausgleichsdienst einzurichten.
  • (Nur Dienst „Virtuelle App“) Wenn Sie Sammlungen virtueller Apps erstellen, die in Horizon, Horizon Cloud Service on Microsoft Azure mit Einzel-Pod-Broker oder Horizon Cloud Service on IBM Cloud integriert werden sollen, und die Horizon-Server über selbstsignierte Zertifikate verfügen, müssen Sie die Zertifikatskette auf die Konnektorinstanzen hochladen, auf denen der Dienst „Virtuelle App“ installiert ist, um eine Vertrauensstellung zwischen den Konnektoren und den Horizon Connection Server-Instanzen herzustellen.
WS1_USER_AUTH_PORTportnumberPort für den Benutzerauthentifizierungsdienst

Standardwert: 8090
WS1_DIRECTORY_SYNC_PORTportnumberPort für den Verzeichnissynchronisierungsdienst

Standardwert: 8080
WS1_KERBEROS_AUTH_PORTportnumberPort für den Kerberos-Authentifizierungsdienst

Standardwert: 443
WS1_APP_SYNC_PORTportnumberPort für den Dienst „Virtuelle App“

Standardwert: 8008
WS1_ADD_SSL_CERT0 (selbstsigniertes Zertifikat)

1 (SSL-Zertifikat)
Geben Sie 1 an, um bei Bedarf ein signiertes SSL-Zertifikat hochzuladen. Für den Kerberos-Authentifizierungsdienst ist ein signiertes SSL-Zertifikat erforderlich.

Wenn Sie 1 angeben, verwenden Sie die Eigenschaft WS1_CERT_TYPE, um den Typ des Zertifikats anzugeben, und die Eigenschaft WS1_SSL_CERT, um das Zertifikat hinzuzufügen.

Wenn Sie 0 angeben, wird automatisch ein selbstsigniertes Zertifikat generiert.

Standardwert: 0
WS1_CERT_TYPEpem (PEM-Format)

pfx (PFX-Format)
Der Typ des SSL-Zertifikats, das Sie für den Kerberos-Authentifizierungsdienst hochladen.
WS1_SSL_CERT“”

certFilepath
Der Pfad zum SSL-Zertifikat. Die Zertifikatsdatei kann im PEM- oder PFX-Format vorliegen. Wenn es sich bei dem Wert um eine PEM-Datei handelt, geben Sie auch WS1_PRIVATE_KEY an. Wenn es sich bei der Datei um eine PFX-Datei handelt, geben Sie das Kennwort in der Befehlszeile mit WS1_SSL_CERT_PASSWORD ein.
WS1_SSL_CERT_PASSWORDcertificatePasswordErforderlich, wenn der Wert von WS1_SSL_CERT eine PFX-Datei ist. Fügen Sie WS1_SSL_CERT_PASSWORD nicht zur XML-Datei hinzu, sondern geben Sie es in der Befehlszeile als WS1_SSL_CERT_PASSWORD=password an.
WS1_PRIVATE_KEY“”

pemKeyFile
Der Pfad zur PEM-Schlüsseldatei. Erforderlich, wenn der Wert von WS1_SSL_CERT eine PEM-Datei ist.
IS_NET_API_LOGON_USERNAMEDOMAIN\usernameDas Domänenbenutzerkonto, das zum Ausführen der Dienste „Kerberos-Authentifizierung“ und „Virtuelle App“ verwendet werden soll. Stellen Sie sicher, dass das Konto Teil der Gruppe Domänenadministratoren in Active Directory ist. Nach Abschluss der Installation kann das Konto aus der Gruppe „Domänenadministratoren“ entfernt werden.

Verwenden Sie das Format DOMAIN\username. Geben Sie das Kennwort auch in der Befehlszeile mit IS_NET_API_LOGON_PASSWORD=password an.
IS_NET_API_LOGON_PASSWORDdomainUserPasswordDas Kennwort für das Domänenbenutzerkonto. Fügen Sie IS_NET_API_LOGON_PASSWORD nicht in der XML-Datei hinzu, sondern geben Sie es in der Befehlszeile als IS_NET_API_LOGON_PASSWORD =password an.

Wichtig: Der Kerberos-Authentifizierungsdienst unterstützt nur die folgenden Sonderzeichen im Kennwort des Domänenbenutzerkontos:

! ( & % @ / = ? * , . #

Wenn das Kennwort andere Sonderzeichen enthält, schlägt die Installation des Diensts „Kerberos-Authentifizierung“ fehl.
WS1_ENABLE_STORE_FRONT_RPSS0

1
(Gilt nur für den Dienst „Virtuelle App“ und für Sammlungen virtueller Apps, die Citrix Multi-Site-Aggregation und Schlüsselwortfilterung unterstützen)

Geben Sie 1 an, wenn Ihre Citrix-Umgebung die PowerShell-Befehle einschränkt, die remote auf StoreFront ausgeführt werden können.

Wenn Sie diese Eigenschaft auf 1 festlegen, müssen Sie auch Folgendes beachten:
  • Erstellen Sie eine PowerShell-Sitzungskonfigurationsdatei auf StoreFront, damit der Dienst „Virtuelle App“ die begrenzten Befehle ausführen kann, die für die Aggregation mehrerer Sites und das Filtern von Schlüsselwörtern erforderlich sind.
  • Geben Sie die Eigenschaft WS1_RPSS_CONFIG_NAME an und den Konfigurationsnamen an.
Standardwert: 0

Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Citrix Multi-Site-Aggregation und Schlüsselwortfilterung in Omnissa Access in Einrichten von Ressourcen in Omnissa Access.
WS1_RPSS_CONFIG_NAMEConfigurationName (Gilt nur für den Dienst „Virtuelle App“ und für Sammlungen virtueller Apps, die Citrix Multi-Site-Aggregation und Schlüsselwortfilterung unterstützen)

Diese Eigenschaft ist erforderlich, wenn Sie WS1_ENABLE_STORE_FRONT_RPSS auf 1 festlegen. Geben Sie den Konfigurationsnamen ein, den Sie beim Erstellen der PowerShell-Sitzungskonfigurationsdatei angegeben haben, ohne die Erweiterung. Im Namen sind nur alphanumerische Zeichen zulässig.
WS1_BYPASS_STORE_FRONT0

1
(Gilt nur für den Dienst „Virtuelle App“ und für Sammlungen virtueller Apps, die Citrix Multi-Site-Aggregation und Schlüsselwortfilterung unterstützen)

Der Dienst „Virtuelle App“ lädt bestimmte Module in StoreFront, um Schlüsselwortfilterung zu unterstützen. Wenn Sie nicht möchten, dass der Dienst „Virtuelle App“ die Module lädt, legen Sie diese Eigenschaft auf 1 fest.

Standardwert: 0

Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Citrix Multi-Site-Aggregation und Schlüsselwortfilterung in Omnissa Access in Einrichten von Ressourcen in Omnissa Access.

Format

Verwenden Sie das folgende Format, um die Installationseigenschaften in der Befehlszeile anzugeben:

propertyname=value

Beispiel:

WS1_IS_PROXY_ENABLED=1

oder

ADDLOCAL=UserAuthService,DirectorySyncService

Verwenden Sie das folgende Format, um Installationseigenschaften in einer XML-Datei anzugeben:

<property name="propertyname" value="propertyvalue" />

Beispiel:

<property name="WS1_IS_PROXY_ENABLED" value="1" />

oder

<property name="ADDLOCAL" value="UserAuthService,DirectorySyncService" />

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