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2. Juli 2026

Blast Secure Gateway

Omnissa Unified Access Gateway-Appliances enthalten eine Blast Secure Gateway-Komponente. Bei aktiviertem Blast Secure Gateway können Clients, die Horizon Blast Extreme oder Omnissa Horizon Web Client verwenden, nach der Authentifizierung eine weitere sichere Verbindung zu einer Unified Access Gateway-Appliance herstellen. Über diese Verbindung können Clients über das Internet auf Remote-Desktops und -anwendungen zugreifen.

Hinweis: Horizon Web Client ist mit den Horizon 8-Versionen 2412 und höher verfügbar. Bei den Horizon 8-Versionen 2406 und früher trägt Horizon Web Client die Bezeichnung „HTML Access“. Auf dieser Dokumentationsseite wird der Name „Horizon Web Client“ verwendet, um sowohl auf Horizon Web Client als auch auf HTML Access zu verweisen.

Wenn Sie die Blast Secure Gateway-Komponente aktivieren, wird der Horizon Blast Extreme-Datenverkehr von einer Unified Access Gateway-Appliance zu Remote-Desktops und -anwendungen weitergeleitet. Wenn Clients, die Horizon Blast Extreme nutzen, auch die USB-Umleitungsfunktion oder die MMR-Beschleunigung (Multimedia Redirection) verwenden, können Sie die View Secure Gateway-Komponenten zum Weiterleiten dieser Daten aktivieren.

Wenn Sie direkte Clientverbindungen konfigurieren, wird der Horizon Blast Extreme-Datenverkehr und anderer Datenverkehr direkt von einem Client an einen Remote-Desktop oder eine Remoteanwendung geleitet.

Wenn Benutzer wie Heim- oder mobile Benutzer über das Internet auf Desktops zugreifen, bieten Unified Access Gateway-Appliances die erforderliche Sicherheit und Konnektivität, sodass keine VPN-Verbindung benötigt wird. Das Blast Secure Gateway gewährleistet, dass im Unternehmensrechenzentrum nur Remote-Datenverkehr von authentifizierten Benutzern verarbeitet wird. Endbenutzer können nur auf Ressourcen zugreifen, für deren Zugriff sie berechtigt sind.

Ein nativer Horizon Blast-Client, der über ein Blast Secure Gateway arbeitet, erwartet, dass die TLS-Verbindung seiner Blast-Sitzung durch das TLS-Zertifikat authentifiziert wird, das auf dem Blast Secure Gateway konfiguriert ist. Wenn die Horizon Blast-Verbindung des Clients andere TLS-Zertifikate sieht, wird die Verbindung unterbrochen, und der Client meldet eine Nichtübereinstimmung des Zertifikatfingerabdrucks.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, dass der Client seine Verbindung zu einem TLS-terminierenden Proxy herstellt, der zwischen dem Client und dem Blast Secure Gateway platziert ist, können Sie die Zertifikatsanforderung des Clients erfüllen und einen Nichtübereinstimmungsfehler des Fingerabdrucks vermeiden, indem Sie dafür sorgen, dass der Proxy eine Kopie des Zertifikats (und des privaten Schlüssels) des Blast Secure Gateway vorlegt, sodass die Horizon Blast-Verbindung vom Client erfolgreich hergestellt werden kann.

Eine Alternative zum Kopieren des Zertifikats des Blast Secure Gateway in den Proxy besteht darin, dem Proxy ein eigenes TLS-Zertifikat zur Verfügung zu stellen und dann das Blast Secure Gateway so zu konfigurieren, dass der Client darauf hingewiesen wird, das Proxy-Zertifikat und nicht das Zertifikat des Blast Secure Gateway zu erwarten und zu akzeptieren.

Sie können das Blast Secure Gateway in ein Unified Access Gateway konfigurieren, indem Sie das Proxy-Zertifikat unter Blast-Proxy-Zertifikat in den Horizon-Einstellungen des Unified Access Gateway hochladen. Weitere Informationen finden Sie unter Bereitstellen und Konfigurieren von Unified Access Gateway.

Hinweis: Es wird nur das Proxy-Zertifikat hochgeladen. Der entsprechende private Schlüssel wird nicht an das Unified Access Gateway weitergegeben.

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