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2. Juli 2026

Firewallregeln für Horizon Agent

Um die standardmäßigen Netzwerkports zu öffnen, konfiguriert das Horizon Agent-Installationsprogramm optional Windows-Firewallregeln für virtuelle Desktops und RDS-Hosts.

Das Horizon Agent-Installationsprogramm konfiguriert die lokale Firewall-Regel für eingehende RDP-Verbindungen entsprechend dem aktuellen RDP-Port des Hostbetriebssystems (üblicherweise 3389).

Wenn Sie im Installationsprogramm für Horizon Agent angeben, dass die Remote-Desktop-Unterstützung nicht aktiviert werden soll, werden die Ports 3389 und 32111 nicht geöffnet. Sie müssen diese Ports dann manuell öffnen.

Wenn Sie die RDP-Portnummer nach der Installation ändern, müssen Sie die dazugehörigen Firewall-Regeln ändern. Wenn Sie den Standard-Port nach der Installation ändern, müssen Sie die Firewall-Regeln manuell neu konfigurieren, um den Zugriff auf den aktualisierten Port zu erlauben. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Omnissa Horizon 8-Installation und -Upgrade.

Auf RDS-Hosts zeigen die Windows-Firewallregeln für Horizon Agent einen Block von 256 zusammenhängenden UDP-Ports an, die für eingehenden Datenverkehr geöffnet sind. Dieser Portblock ist für die interne Verwendung von Omnissa Horizon Blast in Horizon Agent vorgesehen. Ein spezieller Microsoft-signierter Treiber auf RDS-Hosts blockiert den eingehenden Datenverkehr zu diesen Ports von externen Quellen. Aufgrund dieses Treibers behandelt die Windows-Firewall die Ports als geschlossen.

Bei Verwendung einer Vorlage einer virtuellen Maschine als Desktop-Quelle werden Firewall-Ausnahmen auf bereitgestellten Desktops nur dann übernommen, wenn die Vorlage eine virtuelle Maschine der Desktop-Domäne ist. Sie können Microsoft-Gruppenrichtlinieneinstellungen verwenden, um lokale Firewall-Ausnahmen zu verwalten. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft-Knowledgebase (KB)-Artikel 875357.

In der folgenden Tabelle sind die TCP- und UDP-Ports aufgeführt, die während der Installation von Horizon Agent geöffnet werden. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich hierbei um eingehende Ports.

Während der Horizon Agent-Installation geöffnete TCP- und UDP-Ports
ProtokollPorts
RDPTCP-Port 3389
USB-Umleitung und ZeitzonensynchronisierungTCP-Port 32111
Multimedia-Umleitung (Multimedia Redirection, MMR) und Clientlaufwerksumleitung (Client Drive Redirection, CDR)TCP-Port 9427

Die folgenden Funktionen verwenden diesen Port:

  • Windows-Multimedia-Umleitung
  • Clientlaufwerksumleitung
  • Microsoft Teams-Optimierung
  • HTML-Multimedia-Umleitung
  • Omnissa-Druckerumleitung
  • USB-Umleitung
PCoIP Für RDS-Hosts verwendet PCoIP TCP-Port 4172 und UDP-Port 4172 (bidirektional). Für virtuelle Desktops verwendet PCoIP aus einem konfigurierbaren Bereich ausgewählte Portnummern. Standardmäßig verwendet PCoIP die TCP-Ports 4172 bis 4173 und die UDP-Ports 4172 bis 4182. Die Firewallregeln geben keine Portnummern an. Stattdessen folgen sie auf dynamische Wiese den von den einzelnen PCoIP-Servern geöffneten Ports. Die ausgewählten Portnummern werden über die Verbindungs-Broker-Instanz an den Client weitergegeben.
Horizon Blast TCP-Port 22443

UDP-Port 22443 (bidirektional)

Omnissa Horizon Web ClientTCP-Port 22443

Hinweis: Horizon Web Client ist mit den Horizon 8-Versionen 2412 und höher verfügbar. Bei den Horizon 8-Versionen 2406 und früher trägt Horizon Web Client die Bezeichnung „HTML Access“. Auf dieser Dokumentationsseite wird der Name „Horizon Web Client“ verwendet, um sowohl auf Horizon Web Client als auch auf HTML Access zu verweisen.

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