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17. April 2025

Installieren eines SSL-Zertifikats für den Omnissa Access-Dienst

Wenn der Omnissa Access-Dienst installiert ist, wird ein standardmäßiges SSL-Serverzertifikat generiert. Sie können für Testzwecke dieses selbstsignierte Zertifikat verwenden. Die Verwendung von SSL-Zertifikaten, die von einer öffentlichen Zertifizierungsstelle (CA) signiert sind, wird für Ihre Produktionsumgebung jedoch dringend empfohlen.

Hinweis: Wenn SSL von einem Lastausgleichsdienst vor Omnissa Access beendet wird, gilt das SSL-Zertifikat für den Lastausgleichsdienst.

Voraussetzungen

  • Generieren Sie eine Zertifikatssignieranforderung (Certificate Signing Request, CSR) und beziehen Sie ein gültiges, signiertes SSL-Zertifikat von einer Zertifizierungsstelle. Bei dem Zertifikat muss es sich um ein RSA-Zertifikat handeln. Eine Schlüssellänge von 2048 wird empfohlen. Eine RSA-Schlüsselgröße kleiner als 2048 wird als unsicher eingestuft.

    Das Zertifikat kann entweder eine PEM- oder eine PFX-Datei sein. PEM-Zertifikate werden mit dem privaten Schlüssel unter Verwendung des PKCS-#1-Standards verschlüsselt.

    Wenn eine PEM-Datei importiert wird, stellen Sie sicher, dass die Datei die gesamte Zertifikatskette in der richtigen Reihenfolge enthält. Stellen Sie sicher, dass jedes Zertifikat die Tags -----BEGIN CERTIFICATE----- und -----END CERTIFICATE---- enthält. Die richtige Reihenfolge lautet wie folgt: zuerst das primäre Zertifikat, dann das Zwischenzertifikat und schließlich das ROOT-Zertifikat.

  • Verwenden Sie für den Common Name-Teil des Antragsteller-DN den vollqualifizierten Domänennamen, mit dem die Benutzer auf den Omnissa Access-Dienst zugreifen. Wenn sich die Omnissa Access-Appliance hinter einem Lastausgleichsdienst befindet, handelt es sich bei diesem Namen um den Servernamen des Lastausgleichsdiensts.

  • Wenn SSL nicht am Lastausgleichsdienst endet, muss das vom Dienst verwendete SSL-Zertifikat die alternativen Antragstellernamen (Subject Alternative Names, SANs) für alle vollqualifizierten Domänennamen im Omnissa Access-Cluster enthalten. Durch die Einbeziehung des SAN können die Knoten innerhalb des Clusters Anforderungen untereinander stellen. Fügen Sie außerdem ein SAN für den FQDN-Hostnamen hinzu, den die Benutzer zum Zugriff auf den Omnissa Access-Dienst verwenden, und zwar zusätzlich zu dessen Verwendung als allgemeiner Name, da einige Browser dies erfordern.

  • Wenn Ihre Bereitstellung ein sekundäres Datencenter enthält, stellen Sie sicher, dass das Omnissa Access-Zertifikat den FQDN für den Lastausgleichsdienst des primären Datencenters sowie den FQDN für den Lastausgleichsdienst des sekundären Datencenters enthält. Ansonsten muss das Zertifikat ein Platzhalterzertifikat sein.

Vorgehensweise

  1. Melden Sie sich in der Omnissa Access-Konsole an.

  2. Wählen Sie Überwachen > Ausfallsicherheit aus.

  3. Klicken Sie bei dem zu konfigurierenden Dienstknoten auf VA-Konfiguration und melden Sie sich mit dem Administratorbenutzerkennwort an.

    Auswahl der Benutzeroberfläche „Zugriff auf VA-Konfiguration“

  4. Wählen Sie SSL-Zertifikate installieren > Serverzertifikat aus.

  5. Wählen Sie auf der Registerkarte „SSL-Zertifikat“ die Option Benutzerdefiniertes Zertifikat aus.

  6. Um die Zertifikatsdatei zu importieren, klicken Sie auf Datei auswählen und navigieren Sie zu der zu importierenden Zertifikatsdatei.

    Wenn eine PEM-Datei importiert wird, stellen Sie sicher, dass die Datei die gesamte Zertifikatskette in der richtigen Reihenfolge enthält. Stellen Sie sicher, dass jedes Zertifikat die Tags -----BEGIN CERTIFICATE----- und -----END CERTIFICATE---- enthält. Die Reihenfolge ist zuerst das primäre Zertifikat und dann das Zwischenzertifikat.

  7. Wenn eine PEM-Datei importiert wird, importieren Sie den privaten Schlüssel. Klicken Sie auf Datei auswählen und navigieren Sie zur Datei des privaten Schlüssels. Alles zwischen ----BEGIN RSA PRIVATE KEY und ---END RSA PRIVATE KEY muss enthalten sein.

    Wenn eine PFX-Datei importiert wird, geben Sie das PFX-Kennwort ein.

  8. Klicken Sie auf Speichern.

Beispiel: Beispiel für ein PEM-Zertifikat

Zertifikatkette – Beispiel
-----BEGIN CERTIFICATE-----
(Ihr primäres SSL-Zertifikat: your_domain_name.crt)
-----END CERTIFICATE-----
-----BEGIN CERTIFICATE-----
(Ihr Zwischenzertifikat: <CA>.crt)
-----END CERTIFICATE-----
-----BEGIN CERTIFICATE-----
Ihr Root-Zertifikat: TrustedRoot.crt)
-----END CERTIFICATE-----
Beispiel für einen privaten Schlüssel
-----BEGIN RSA PRIVATE KEY-----
(Ihr privater Schlüssel: your_domain_name.key)
-----END RSA PRIVATE KEY-----

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