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24. August 2026

Horizon Recording – Einstellungen

In diesem Thema werden die Einstellungen für die Horizon Recording-Funktion beschrieben.

Horizon Recording-Einstellungen in der Webschnittstelle

In Administrator > Agents verwalten werden die Details der Maschinen angezeigt, die bei dieser Instanz des Recording Server registriert sind.

In Administrator > Diensteinstellungen können Sie die Authentifizierungs-, Client- und Servereinstellungen für die Aufzeichnungsanwendung sowie die Aufzeichnungskriterien ändern.

Die folgenden Anmeldedaten werden in der Datenbank gespeichert. Standardmäßig hat der Administrator die vollständige Kontrolle über die Diensteinstellungen, während der Viewer nur Aufzeichnungen finden, ansehen und herunterladen kann.

Benutzername/Kennwort: administrator/Recording123

Benutzername/Kennwort: viewer/Recording456

Sie können einen Benutzer auswählen und diese Kennwörter in Authentifizierungseinstellungen ändern:

AuthentifizierungseinstellungenBeschreibung
LDAPS-IntegrationDeaktivieren oder aktivieren Sie die LDAPS-Integration. Wenn aktiviert, geben Sie die folgenden Informationen ein:
  • LDAPS-URL
  • Bind-Benutzer-DN
  • Bind-Benutzerkennwort
  • Suchdatenbank
  • Benutzersuchfilter
  • Gruppensuchfilter
Lokale BenutzerWählen Sie einen Benutzer aus und klicken Sie auf Kennwort ändern, um das Kennwort für diesen Benutzer zu ändern.

Unter Client-Einstellungen wirken sich die folgenden Einstellungen auf das Verhalten des Horizon Recording Agents aus:

Client-EinstellungenBeschreibung
BenachrichtigungsmeldungNachricht, die dem Benutzer bei der Aufzeichnung seiner Sitzung angezeigt wird.
Aufzeichnungen nach Dauer aufteilenAktivieren/Deaktivieren
Maximale Aufzeichnungsdauer Die maximale Dauer einer Aufzeichnung, bis diese beendet und eine neue Aufzeichnung gestartet wird (in Minuten). Der Mindestwert ist 30, der Höchstwert ist 600. Hinweis: Diese Einstellung wird nur angezeigt, wenn die Option Aufzeichnungen nach Dauer aufteilen aktiviert ist.
BlockgrößeDie Puffergröße im Horizon Recording Agent für jeden Aufzeichnungsbildschirm. Bei gefülltem Puffer werden die Daten an den Horizon Recording Server übermittelt.
HochladeintervallDie Zeitspanne, in der ein aktiver Aufzeichnungsblock auf den Server hochgeladen wird, wenn der Puffer noch nicht gefüllt ist. Wenn das Intervall beispielsweise auf 5 Minuten festgelegt ist und der Puffer noch nicht gefüllt ist, werden nach Ablauf dieses Zeitraums die Daten des aktuellen Aufnahmebildschirms auf den Server hochgeladen und ein neuer Block erstellt. Aufgrund dieser Einstellung geht eine geringere Anzahl an Aufzeichnungen verloren, wenn im Horizon Recording Agent ein Fehler auftritt.

Die folgenden Einstellungen unter Aufzeichnungskriterien bestimmen die Sitzungstypen, die aufgezeichnet werden:

AufnahmekriterienBeschreibung
Lokale Sitzungen aufzeichnenWeist den Horizon Recording Agent an, alle Sitzungen aufzuzeichnen, die von internen Verbindungsservern im LAN vermittelt werden.
Remote-Sitzungen aufzeichnenWeist den Horizon Recording Agent an, alle Sitzungen aufzuzeichnen, die über ein Unified Access Gateway vermittelt werden.
Gruppen, die aufgezeichnet werden sollenListet bestimmte Gruppen von Benutzern auf, die mithilfe der Sitzungsaufzeichnungskriterien aufgezeichnet werden sollen. Wenn Sie keine Gruppe hinzufügen, werden alle Benutzer für die Aufzeichnung ausgewertet.

Die folgenden Eigenschaften unter Lokale Servereinstellungen wirken sich auf den lokalen Server aus, der aktuell mit der Datenbank verbunden ist. Um lokale Servereinstellungen zu ändern, verwenden Sie den Assistenten Bereitstellung bearbeiten (siehe unten).

Lokale ServereinstellungenBeschreibung
DatenbankverbindungstypDiese lokale Servereinstellung wird aus der Datei servicesettings.json auf dem lokalen Server gelesen. Bei den unterstützten Datenbanktypen handelt es sich um folgende:
  • SQLite (lokale Datei)
  • MSSQL (Microsoft SQL) – Es muss sich um dieselbe Version der MSSQL-Datenbank handeln, die als Verbindungsserver-Ereignisdatenbank verwendet wird.
  • PostgreSQL – Es muss sich um dieselbe Version der PostgreSQL-Datenbank handeln, die als Verbindungsserver-Ereignisdatenbank verwendet wird.

Wenn KEINE Änderungen am Datenbankverbindungstyp vorgenommen werden müssen, wählen Sie Überspringen aus, um die Datenbankkonfiguration zu umgehen.
Wenn Änderungen erforderlich sind, führen Sie die folgenden Anweisungen basierend auf Ihrem Datenbanktyp durch:

Konfiguration der MSSQL-Datenbank

Wenn die Verbindung mithilfe der Kennwortauthentifizierung hergestellt werden muss, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Aktivieren Sie Datenbankverbindung erfordert Kennwort und geben Sie das Kennwort im bereitgestellten Feld ein.
  • Geben Sie im Feld „Verbindungszeichenfolge“ die Verbindungszeichenfolge ohne den Parameter „Kennwort“ an, da dieser bereits oben im Kennwortfeld angegeben wurde.

Beispiel:

User id=UserName;Server=servername.domain.local;Database=DatabaseName;Trusted_Connection=no;Encrypt=False

Wenn die Verbindung ohne Kennwort (wie z. B. integrierte Windows-Authentifizierung) hergestellt werden muss, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Deaktivieren Sie Datenbankverbindung erfordert Kennwort
  • Geben Sie im Feld „Verbindungszeichenfolge“ die Verbindungszeichenfolge ohne die Parameter „Benutzer-ID“ und „Kennwort“ an, da diese nicht benötigt werden.

Beispiel:

Server=servername.domain.local;Database=DatabaseName;Trusted_Connection=yes;Encrypt=False;TrustServerCertificate=True;

Konfiguration der PostgreSQL-Datenbank

Wenn die Verbindung mithilfe der Kennwortauthentifizierung hergestellt werden muss, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Aktivieren Sie Datenbankverbindung erfordert Kennwort und geben Sie das Kennwort im Kennwortfeld ein.
  • Geben Sie im Feld „Verbindungszeichenfolge“ die Verbindungszeichenfolge ohne den Parameter „Kennwort“ an, da dieser bereits oben im Kennwortfeld angegeben wurde.

Beispiel:

Host=servername.domain.local;Port=5432;Username=UserName;Database=DatabaseName;

Wenn die Verbindung ohne Kennwort (wie z. B. lokale Vertrauensstellung) hergestellt werden muss, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Deaktivieren Sie Datenbankverbindung erfordert Kennwort
  • Geben Sie im Feld „Verbindungszeichenfolge“ die Verbindungszeichenfolge ohne die Parameter „Benutzername“ und „Kennwort“ an, da diese nicht benötigt werden.

Beispiel:

Host=servername.domain.local;Port=5432;Database=DatabaseName;

Hinweis: Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Authentifizierung ohne Kennwort für MSSQL- und PostgreSQL-Datenbanken einzurichten. Je nach Konfiguration können die Schlüssel-Wert-Parameter in der Verbindungszeichenfolge variieren. Informationen zu den geeigneten Schlüssel-Wert-Parametern für Ihr Setup finden Sie in der Dokumentation des jeweiligen Anbieters.

DatenbankverbindungszeichenfolgeIdentifiziert die Serverinstanz und die Datenbankverbindung. Beispiel: Data Source=Local.db

Die folgenden Einstellungen unter Cluster-Einstellungen wirken sich auf alle mit der Datenbank verbundenen Server aus. Um den Speicherort des Clusters zu ändern, verwenden Sie den Assistenten Bereitstellung bearbeiten (siehe unten).

ClustereinstellungenBeschreibung
AufzeichnungsspeicherordnerDateipfad des Ordners, in dem der Horizon Recording Server aktive Aufzeichnungsdaten oder abgeschlossene Aufzeichnungen speichert. Der Speicherort dieses Ordners hängt vom Bereitstellungstyp ab: NTFS-Freigabe oder Lokal. Dieser Ordner muss manuell gesichert werden.
Aufzeichnungen verschlüsselnAktivieren/Deaktivieren
Hinweis: Wenn Sie diese Option aktivieren, werden die Aufzeichnungen verschlüsselt, bevor sie im Dateisystem gespeichert werden. Die Aufzeichnungen im Dateisystem können nicht wiedergegeben werden, da sie verschlüsselt und im .bin-Format vorliegen. Nur der Admin-Benutzer, der sich bei der Webkonsole anmelden kann, sollte sie anzeigen und wiedergeben können, da sie erst entschlüsselt werden, wenn die Wiedergabe von der Webkonsole angefordert wird.
KonvertierungsblockgrößePuffergröße, die zum Konvertieren von aktiven Aufzeichnungen in abgeschlossene Aufzeichnungen verwendet wird. Der Standardwert ist 10.
Anzahl der Konvertierungs-ThreadsDie Anzahl der Threads, die für die Konvertierung abgeschlossener Rohaufzeichnungen in das MP4-/Binärformat reserviert sind. Bitte ändern Sie diesen Wert nur, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
Wartezeit für KonvertierungDie Zeitspanne, die eine ausstehende Konvertierung einer Aufzeichnung warten muss, bevor versucht wird, die Dateien von aktiv in abgeschlossen zu konvertieren. Der Standardwert lautet 10 Minuten.
Raw-DateienDiese Einstellung betrifft sowohl den Horizon Recording Agent als auch den Horizon Recording Server.
  • Horizon Recording Agent: Weist den Agenten an, die Aufzeichnung zu löschen, wenn die Daten erfolgreich auf den Server hochgeladen wurden.
  • Horizon Recording Server: Weist den Server an, die Raw-Dateien nach der Konvertierung in MP4 beizubehalten.
Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Das Deaktivieren dieser Einstellung beeinträchtigt die Sicherheit der Dateien.
AufbewahrungseinstellungenAnzahl der Tage, die eine Aufzeichnung auf dem Server aufbewahrt wird und nach denen der Webdienst die Aufzeichnungen löscht. Gesperrte Aufzeichnungen werden von den Aufbewahrungsregeln ausgeschlossen und verbleiben auf dem Server.

Das vom Horizon Recording Server verwendete SSL-Zertifikat wird aus dem Zertifikatspeicher des lokalen Computers abgerufen. Es hat einen eindeutigen Namen und einen Privatschlüssel. Wenn das SSL-Zertifikat nicht vorhanden ist, wird es beim Dienststart erstellt. Zum Installieren eines benutzerdefinierten Zertifikats benennen Sie das vorhandene Zertifikat in HorizonRecordingServer um und installieren es im Maschinenspeicher. Starten Sie den Horizon Recording Server-Dienst neu, damit die Änderungen wirksam werden.

Hinweis: Das SSL-Zertifikat muss vom Horizon Recording Agent als vertrauenswürdig eingestuft werden, da sonst die vertrauenswürdigen Fingerabdrücke, die Sie während der Installation hinzugefügt haben, den Fingerabdruck des neuen Zertifikats nicht enthalten.

Sie können zusätzliche Einstellungen konfigurieren, wie z. B. die Zeitüberschreitung des JWT-Tokens und den SSL/TLS-Port in der Datei servicesettings.json im Installationsverzeichnis. Sie müssen den Dienst anhalten, bevor Sie diese Datei ändern. Diese Einstellungen betreffen nur den von Ihnen geänderten Server. Diese Einstellungen müssen auf allen am Cluster beteiligten Recording Servern übereinstimmen.

{
"HTTPSPort": 9443,
"DBConnectionString": "GlmrgliM0TpWt5nbC1RQyjoG]
"JWTTokenLifeSpan": 60,
"DBType": 1,
"ConnectionStringIsEncrypted": true
}

Assistent „Bereitstellung bearbeiten“

Sie können die Einstellungen des Horizon Recording Servers mit dem Assistenten Bereitstellung bearbeiten ändern.

Die Änderung der Einstellungen des Horizon Recording Servers wirkt sich sowohl auf die lokalen Servereinstellungen, wie die Datenbankverbindung, sowie auf den Speicherort des Clusters aus. Nach Abschluss des Assistenten wird der lokale Webdienst neu gestartet, um die Datenbank zu aktualisieren. Alle Änderungen am Speicherort wirken sich sofort auf alle Server im Cluster aus.

Hinweis: Daten werden beim Ändern der Bereitstellung nie migriert. Es werden nur die Dienstkonfiguration und die Details der Benutzerauthentifizierung migriert. Sichern Sie alle Aufzeichnungen in der Datenbank, indem Sie die Aufzeichnungen herunterladen und dann die Sitzungen im Voraus löschen, um unerwünschte Daten zu vermeiden.

Beachten Sie auch Folgendes:

  • In einem eigenständigen Modus können Sie die Datenbankverbindung des lokalen Servers nur ändern, wenn keine aktiven Sitzungen ausgeführt werden.
  • Sie können den Datenbanktyp und die Verbindungszeichenfolge auswählen. Diese Einstellungen werden verschlüsselt und in der Datei servicesettings.json im Serverinstallationsverzeichnis gespeichert. Wenn der in der Verbindungszeichenfolge angegebene Benutzer über Berechtigungen zum Erstellen der Datenbank verfügt, erstellt der Webdienst eine Datenbank. Andernfalls erstellen Sie im Voraus eine leere Datenbank mit dem gewünschten Namen und stellen Sie sicher, dass das angegebene Konto die erforderlichen Tabellen erstellen kann.
  • Das Konto muss in der Lage sein, Änderungen am Datenbanklayout für zukünftige Upgrades vorzunehmen, bei denen sich das Datenbankschema ändern kann, und der Webdienst führt die Migrationen automatisch durch.
  • Der Webdienst wird neu gestartet, nachdem die Datenbank instanziiert und die lokalen Benutzer und Einstellungen migriert wurden.
  • Das Ändern des Speicherorts der Cluster wirkt sich sofort auf alle Server im Cluster aus. Ändern Sie den Speicherort nicht, wenn aktive Aufzeichnungen vorhanden sind. Daten werden beim Ändern des Speicherorts nicht migriert.

Protokollierung

Standardmäßig befinden sich die Horizon Recording Server-Protokolle unter C:\programdata\Omnissa\Horizon Recording.

Für Windows-Desktops befinden sich die Horizon Recording Agent-Protokolle unter C:\programdata\Omnissa\Horizon Recording.

Für Linux-Desktops befinden sich die Horizon Recording Agent-Protokolle unter /var/log/omnissa/horizonrecording.

Zur Behebung von Problemen können Sie die Protokollierung erweitern, indem Sie die NLog.config file bearbeiten und die Protokollierungsebene von „Info“ in „Trace“ ändern.

<rules>
    <!-- Web service loggers -->
    <logger name="Horizon.*" minlevel="Trace" writeTo="WebServiceLogging" final="true" />

  	<!-- ASP.NET Core / API framework loggers -->
    <logger name="Microsoft.AspNetCore.Hosting.Diagnostics" minlevel="Trace" writeTo="WebServiceLogging" final="true" />
    <logger name="Microsoft.AspNetCore.Mvc.Infrastructure.ControllerActionInvoker" minlevel="Trace" writeTo="WebServiceLogging" final="true" />

    <!-- Service life cycle loggers -->
    <logger name="Microsoft.Hosting.Lifetime" minlevel="Trace" writeTo="WebServiceLogging" final="true" />

    <!-- Ignore noisy Microsoft/System below Warn by NOT setting writeTo target -->
    <logger name="Microsoft.*" maxlevel="Trace" final="true" />
    <logger name="System.*" maxlevel="Trace" final="true" />

    <!-- Warn and above from Microsoft/System -->
    <logger name="Microsoft.*" minlevel="Warn" writeTo="FrameworkLogging" final="true" />
    <logger name="System.*" minlevel="Warn" writeTo="FrameworkLogging" final="true" />

    <!-- Everything else -->
    <logger name="*" minlevel="Trace" writeTo="FrameworkLogging" />
    <!--<logger name="*" minlevel="Trace" writeTo="syslog" />-->
  </rules>

Hinweis: Bei der Protokollierung auf Trace-Ebene wird eine große Menge an Protokollen erzeugt, was zu einer schnelleren Protokollrotation führen kann. Nachdem Sie die erforderlichen Protokolle erfasst haben, setzen Sie die Protokollebene wieder auf „Info“ zurück.

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