Beim Konfigurieren von SAML wird das SAML-Signierungszertifikat verwendet, um eine Vertrauensbeziehung zwischen dem Identitätsanbieter und dem Dienstanbieter herzustellen, um sicherzustellen, dass die Nachrichten von den erwarteten Identitäts- und Dienstanbietern stammen. Ein SAML-Signierungszertifikat dient dem Signieren von SAML-Anforderungen, -Antworten und -Assertionen des Omnissa Access-Dienstes für vertrauenswürdige Anwendungen wie z. B. WebEx oder Google Apps bzw. Identitätsanbieter wie Microsoft Entra ID oder Active Directory Federation Services (ADFS).
Das SAML-Verschlüsselungszertifikat wird zum Verschlüsseln und Entschlüsseln von SAML-Assertionen verwendet.
Der Omnissa Access-Dienst erstellt automatisch selbstsignierte SAML-Signatur- und Verschlüsselungszertifikate, um die Signatur- und Verschlüsselungsschlüssel zu verwalten. Sie benötigen kein Zertifikat von einer Zertifizierungsstelle.
Wenn Ihre Organisation jedoch Signierungs- und Verschlüsselungszertifikate von einer Zertifizierungsstelle benötigt, können Sie in der Omnissa Access-Konsole eine Zertifikatsignieranforderung (CSR) generieren und diese an Ihre Zertifizierungsstelle senden. Wenn Sie das signierte Zertifikat erhalten, laden Sie es in den Omnissa Access-Dienst hoch, wodurch die selbstsignierten Zertifikate ersetzt werden. In diesem Fall werden die Omnissa Access-SAML-Metadatendateien mit den neuen Zertifikaten aktualisiert.
So greifen Sie auf die SAML-Zertifikate und auf die Metadatendateien von Identitätsanbieter (IdP) und Dienstanbieter (SP) zu:
- Wählen Sie in der Omnissa Access-Konsole die Optionen Ressourcen > Web-Apps > Einstellungen aus.
- Wählen Sie im Dialogfeld „Einstellungen“ die Option SAML-Metadaten aus.
Wenn Sie Web-Apps konfigurieren, benötigen Sie die Metadaten des Identitätsanbieters (IdP). Wenn Sie mit einem Identitätsanbieter integrieren, benötigen Sie die Metadaten des Dienstanbieters (SP).
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