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26. August 2026

Hinzufügen einer App Volumes-Anwendung mit Horizon Cloud

Mit dem Workflow „Anwendung hinzufügen“ in der Horizon Universal Console können Sie eine Anwendung zur Bestandsliste Ihrer Organisation hinzufügen. Sie können ein Paket entweder sofort bei der Erstellung einer Anwendung hinzufügen oder Sie können den Workflow „Paket hinzufügen“ verwenden und ein Paket zu einem späteren Zeitpunkt zur vorhandenen Anwendung hinzufügen.

Überlegungen

  • Wenn Sie ein Paket zu einer vorhandenen Anwendung hinzufügen möchten, ist es nicht erforderlich, die Anwendung erneut zu erstellen.

  • Nach der erstmaligen Verwendung des Workflows „Anwendung hinzufügen“ darf derselbe Benutzer nicht versuchen, diese Option ein zweites Mal für dasselbe Image zu verwenden, bis er die Schritte zur Erfassung eines Anwendungspakets in der VM zur Desktoperfassung abgeschlossen hat. Wenn er die Option erneut für dasselbe Image verwendet, bevor die Schritte zum Erfassen eines Anwendungspakets ausgeführt wurden, wird eine Meldung angezeigt, dass bereits eine Aufforderung zum Erstellen eines Pakets initiiert wurde. Ein anderer Benutzer in demselben Mandanten kann jedoch das Erstellen eines Paketes für das Image initiieren – unabhängig davon, ob der erste Benutzer bereits fertig ist.

    Hinweis: Bei Auswahl verschiedener Images, entweder auf demselben Horizon Edge oder einem anderen Horizon Edge, kann derselbe Benutzer mehrere Erfassungen gleichzeitig ausführen. Für dasselbe Image kann ein Benutzer nicht mehrere Erfassungen gleichzeitig durchführen.

  • Wenn Sie zum ersten Mal auf die Option „Anwendung hinzufügen“ klicken, um den Erfassungsvorgang einzuleiten, kann das System bis zu 10 Minuten benötigen, bis die VM zur Desktoperfassung bereit ist und der Status in Desktop ready for application capture geändert wird. In diesem Zeitraum von 20 Minuten erstellt das System beim ersten Mal eine Desktop-Zuweisung und zwei Desktop-VMs, die den Erfassungsvorgang unterstützen. Wenn Sie nach dem Erfassen des ersten Anwendungspakets einen neuen Erfassungsvorgang initiieren, dauert es vom Klicken auf die Option „Anwendung hinzufügen“ bis zur Statusänderung in Desktop ready for application capture nur noch rund 10 Minuten. Die Zeiten bei der nachfolgenden Erfassungsvorgängen sind kürzer, weil das System nicht wie beim ersten Mal eine Zuweisung für die Desktoperfassung erstellen muss. Beim zweiten Mal löscht das System die zuvor verwendete VM zur Desktoperfassung und verwendet eine neue.

Jedes Paket verfügt über eine Bereitstellungsoption. Mit dieser Option können Sie den Paketbereitstellungsmodus als „Klassisch“ oder „Bedarfsgesteuert“ konfigurieren. Bei der klassischen Bereitstellung wird jede zugewiesene Anwendung sofort beim Start des Computers oder bei der Benutzeranmeldung an den Endbenutzer geliefert. Bei der bedarfsgesteuerten Bereitstellung wird eine Verknüpfung angezeigt, aber die Anwendung wird erst bereitgestellt, wenn der Benutzer die Verknüpfung öffnet.

Voraussetzungen

Bestätigen Sie, dass Ihre Umgebung alle unter Übersicht und Voraussetzungen für die Verwendung von App Volumes-Anwendungen in Horizon Cloud aufgeführten Voraussetzungen erfüllt.

Bevor Sie mit den Schritten in diesem Thema beginnen, müssen Sie über ein verfügbares Image verfügen, bei dem der App Volumes Agent installiert ist. Stellen Sie beim Hinzufügen und Veröffentlichen des Images sicher, dass Sie die Umschaltfläche „App Volumes“ aktiviert haben. Diese Umschaltoption ist standardmäßig deaktiviert. Diese Umschaltfläche wird beim Veröffentlichen eines Images im Abschnitt Agent aufgeführt.

Hinweis:: Wenn Sie für Amazon WorkSpaces Core nicht vorhaben, den Desktop-Pool mit der Umschaltfläche „Always On“ für die Energieverwaltung zu erstellen, lassen Sie die Umschaltoption „App Volumes“ deaktiviert und installieren Sie den App Volumes Agent manuell. Wählen Sie bei der manuellen Installation des Agents die Option zur Konfiguration des eigenständigen Agents aus. Informationen zur Umschaltfläche „Always On“ für die Energieverwaltung finden Sie im Abschnitt „VM-Details“ unter Erstellen eines Pools.

Vorgehensweise

  1. Navigieren Sie in der Horizon Universal Console zu Desktop- und App-Katalog > App Volumes.

  2. Klicken Sie auf Hinzufügen> Anwendung.

  3. Nehmen Sie auf der Seite Anwendung hinzufügen unter Anwendungsname und Beschreibung die entsprechenden Eingaben vor.

  4. Fügen Sie die Besitzerdetails hinzu, indem Sie den Besitzer aus den verfügbaren Domänen im Active Directory auswählen.

  5. Wählen Sie die Umschaltoption Paket hinzufügen aus.

    Hinweis: Sie können das Paket jetzt oder später hinzufügen. Um das Paket später hinzuzufügen, verwenden Sie den Workflow „Paket hinzufügen“. Windows-Kernfunktionen wie WSL (Windows Subsystem for Linux) können nicht als App Volumes-Paket erfasst werden.

  6. Nehmen Sie unter Paketname und Beschreibung die entsprechenden Eingaben vor.

  7. Wählen Sie den Horizon Edge aus, auf dem die Anwendung gepackt wird.

    Wenn der Horizon Edge für einen vSphere-Anbietertyp bereitgestellt wird, werden zwei Image-Quellen unterstützt: Quell-vCenter und Quell-Image-Katalog.

  8. Wählen Sie den Anbieter aus, in dem die Paket-VM zum Erfassen des Pakets erstellt wird.

    1. Wenn der Horizon Edge für einen vSphere-Anbietertyp bereitgestellt wurde, führen Sie je nach Image-Quelle die folgenden Schritte aus:

      Image-QuelleAktion
      vCenter1. Wählen Sie das Golden Image in vCenter aus.
      2. Wählen Sie den Snapshot aus.
      Image-KatalogÄhnlich wie bei den anderen Bereitstellungen, beispielsweise Microsoft Azure und Amazon WorkSpaces Core, wählen Sie das Image und die Image-Version wie in den folgenden Schritten beschrieben aus.
  9. Wählen Sie das von der VM zum Erfassen des Pakets verwendete Image aus.

    Stellen Sie sicher, dass auf dem Image der App Volumes Agent installiert ist.

  10. Wählen Sie die von der VM zum Erfassen des Pakets verwendete Image-Version aus.

  11. Wenn Sie ausgehende Anforderungen über einen Proxyserver an das Internet weiterleiten möchten, aktivieren Sie die Umschaltoption Ausgehenden Proxy verwenden und geben Sie die Werte für Proxy-Host und Proxy-Port an.

  12. Optional: Wenn Sie bereits Einstellungen für den ausgehenden Proxy (Proxy-Host und Proxy-Port) für den in diesem Workflow ausgewählten Horizon Edge konfiguriert haben, aktivieren Sie die Umschaltoption Horizon Edge-Proxy kopieren, um hier dieselbe Konfiguration zu verwenden. Dadurch werden die Horizon Edge-Proxy-Einstellungen automatisch in diese Felder übernommen: Proxy-Host und Proxy-Port.

  13. Wählen Sie das zum Erstellen der Paket-VM verwendete Desktop-Modell aus.

  14. Wählen Sie die Maschinenidentität aus.

    Sie können entweder Azure Active Directory oder eine konfigurierte Active Directory-Domäne verwenden, die in Ihrer Umgebung registriert ist. Wenn Sie die konfigurierte Active Directory-Domäne auswählen, stellen Sie sicher, dass die Domäne vom ausgewählten Horizon Edge aus erreichbar ist.

    Hinweis: Für Azure Active Directory werden alle Windows 11- und Windows 10-Geräte unterstützt, mit Ausnahme der Home-Editionen von Windows Server 2019 und neueren virtuellen Maschinen, die in Microsoft Azure ausgeführt werden (Server Core wird nicht unterstützt).

  15. Wenn Sie in einem der vorherigen Schritte einen Anbietertyp „Amazon WorkSpaces Core“ ausgewählt haben, wählen Sie im Dropdown-Feld eine Verzeichnis-ID für dieses Paket aus.

    Die Verzeichnis-ID gibt ein Verzeichnis an, das in der Amazon Web Services (AWS)-Konsole erstellt wurde. Erstellen eines Pools.

  16. Wählen Sie den Objekt-Manager oder den Benutzer aus, dem die VM zum Erfassen der Anwendung zugewiesen ist.

    Die Domäne des Benutzers muss mit der ausgewählten Active Directory Domäne identisch sein.

  17. Wählen Sie für die Bereitstellung entweder Klassisch oder Bedarfsgesteuert aus.

    Standardmäßig ist die Paketbereitstellung bedarfsgesteuert. In diesem Modus wird das Paket erst angehängt, wenn der Endbenutzer die Anwendung startet.

    Hinweis: Bei Paketen, die mit Versionen von Horizon Agent Installer 23.1.0.21387799 und früher erstellt wurden und keine Unterstützung für bedarfsgesteuerte Bereitstellung bieten, kann ein Administrator weiterhin von bedarfsgesteuerter zu klassischer Bereitstellung und von klassischer zu bedarfsgesteuerter Bereitstellung wechseln. Der App Volumes Agent kann jedoch das vorhandene Paket nicht gemäß dem bedarfsgesteuerten Verhalten virtualisieren.

  18. Führen Sie im Abschnitt Netzwerke die folgenden Schritte aus, je nachdem, ob es sich bei dem in einem früheren Schritt ausgewählten Horizon Edge um Microsoft Azure oder Amazon WorkSpaces Core handelt:

    OptionenVorgehensweise
    Microsoft AzureUm das virtuelle Netzwerk und das Mandantensubnetz für dieses Paket auszuwählen, klicken Sie jeweils auf die Dropdown-Felder für Virtuelles Netzwerk und VM-Subnetz und wählen Sie die gewünschten Werte aus.

    Wenn während der Anwendungserfassung ein Systempool erstellt wird, wird das ausgewählte Mandantensubnetz anstelle aller Subnetze berücksichtigt, die mit dem zuvor in diesem Verfahren ausgewählten Anbieter verknüpft sind.
    Amazon WorkSpaces CoreWählen Sie für die angegebene VPC-ID (Virtual Private Cloud) die Optionen Verfügbarkeitsbereich 1 und Verfügbarkeitsbereich 2 sowie das entsprechende Subnetz in jedem dieser Verfügbarkeitsbereiche aus.

    Hinweis: Wenn die in einem früheren Schritt ausgewählte Verzeichnis-ID registriert wird, wird das Ändern der Verfügbarkeitsbereiche und Subnetze verhindert. Die Werte für diese Felder werden automatisch hinzugefügt. Dieses Verhalten entspricht demjenigen beim Erstellen eines Pools. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines Pools.
  19. Wenn der Horizon Edge für einen vSphere-Anbietertyp bereitgestellt wurde, konfigurieren Sie die vCenter-Einstellungen.

    Zum Erstellen der Desktop-VM für die Erfassung sind vCenter-Einstellungen erforderlich.

    1. Wählen Sie das Datacenter aus.

    2. Wählen Sie das vSphere-Cluster aus, in dem die VDI-Desktops bereitgestellt werden sollen, und klicken Sie auf Speichern.

    3. Wählen Sie den Ressourcenpool aus.

    4. Wählen Sie den VM-Ordner aus, in dem die VM gespeichert ist.

    5. Wählen Sie einen Datenspeicher für den Pool aus.

    6. Wählen Sie dasselbe Netzwerk wie das Image aus oder treffen Sie eine Auswahl aus der Liste der verfügbaren Optionen.

    7. Geben Sie die Anzahl der CPUs ein.

    8. Geben Sie die Menge des Arbeitsspeichers in GB ein.

  20. Klicken Sie auf Speichern.

Ergebnisse

  • Sobald das Paket hinzugefügt wird, lautet der Status des Pakets Desktop provisioning is in progress.

  • Nachdem die Desktop-Bereitstellung abgeschlossen ist und dem Objekt-Manager eine VM zugewiesen wurde, lautet der Status des Pakets Ready for capture.

Nächste Schritte

Nach dem Erstellen einer Anwendung können Sie eine der folgenden Aufgaben ausführen:

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