Mit Poolgruppen können Sie jederzeit Benutzern oder Gruppen Berechtigungen für Desktops und Anwendungen erteilen. Mithilfe von Horizon Cloud können Sie eine Einzelsitzungspoolgruppe erstellen, die Pools von beliebigen Anbietern umfasst, und diesen Richtlinien hinzufügen.
Informationen zur Verteilung von Sitzungen in Poolgruppen finden Sie unter Grundlegendes zur Verteilung von Sitzungen innerhalb einer Poolgruppe und/oder Verwalten der Energieoptionen für Pools und Poolgruppen.
Vorgehensweise
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Wählen Sie in der Horizon Universal Console im linken Menü die Option Poolgruppen aus.
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Klicken Sie auf Hinzufügen > Einzelsitzung.
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Geben Sie auf der Seite „Einzelsitzungspoolgruppe hinzufügen“ einen eindeutigen Namen für den Pool ein.
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Fügen Sie einen Anzeigenamen und eine Beschreibung hinzu. Ein Anzeigename darf 64 Zeichen nicht überschreiten und wird Endbenutzern auf Horizon Clients angezeigt. Wenn Sie nichts angeben, wird standardmäßig der Name der Poolgruppe als Anzeigename verwendet.
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Wählen Sie ein Betriebssystem für die Poolgruppe aus.
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Wählen Sie einen Poolgruppentyp aus:
- Dedizierter Desktop für eine dauerhafte VDI-Desktop-Nutzung, der einem einzelnen Endbenutzer zugeordnet ist.
- Flexibler Desktop für eine begrenzte VDI-Desktop-Nutzung, auf den mehrere Benutzer zu unterschiedlichen Zeiten zugreifen können, wobei der Desktop nach jeder Sitzung zurückgesetzt wird.
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Wählen Sie im Abschnitt Pools einen oder mehrere Pools aus, die der Poolgruppe hinzugefügt werden sollen, und klicken Sie auf Weiter.
Es werden nur Pools angezeigt, die mit dem ausgewählten Betriebssystem übereinstimmen. Wenn beispielsweise Linux ausgewählt ist, stehen nur Linux-Pools zur Auswahl bereit. Wenn Windows ausgewählt ist, werden ausschließlich Windows-Pools aufgelistet.
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Im Abschnitt Richtlinien gibt es drei Unterabschnitte (Client, Brokering und SSO).
Unterabschnitt Client:
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Legen Sie die Optionen für Standardprotokoll fest. Wenn die Umschaltoption Benutzern die Auswahl eines Protokolls erlauben angezeigt wird, können Sie sie aktivieren.
Hinweis: Für Linux-Poolgruppen ist Blast Extreme das einzige unterstützte Anzeigeprotokoll. Andere Protokolloptionen sind nicht verfügbar.
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Wählen Sie den bevorzugten Client-Typ aus, um Berechtigungen in Horizon Client oder einem Browser zu starten.
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Web Client-Zugriff einschränken – Wenn diese Umschaltoption aktiviert ist, verhindert sie, dass Benutzer über einen Webbrowser auf virtuelle Desktops und Anwendungen in der Poolgruppe zugreifen können. Benutzer müssen stattdessen eine Verbindung über den Horizon Client herstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren der Remote-Erfahrung für Benutzer.
- Achtung: Wenn oben der bevorzugte Client-Typ auf Browser festgelegt wurde, erhält der Endbenutzer eine Fehlermeldung, dass der Zugriff blockiert ist. Um diese Funktion nutzen zu können, stellen Sie sicher, dass der bevorzugte Client-Typ auf Horizon Client festgelegt ist, wenn Sie die Option Web Client-Zugriff einschränken aktivieren.
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Wählen Sie für eine Poolgruppen vom Typ Dedizierter Desktop die Umschaltfläche Hostnamen des zugewiesenen Computers anzeigen aus. Diese Umschaltfläche zeigt den Hostnamen der zugewiesenen Maschine anstelle des Anzeigenamens der Poolgruppe an, wenn Sie sich bei Horizon Client anmelden. Wenn einem Benutzer mehrere Maschinen in einer Poolgruppe zugewiesen sind, wird der zugewiesene Maschinenname immer angezeigt. Diese Funktion ist für Poolgruppen vom Typ Flexibler Desktop nicht verfügbar.
Unterabschnitt Brokering:
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Wählen Sie Geltungsbereich aus, um anhand der Option Jede Site oder Auf eine Site beschränken nach verfügbaren Desktops zu suchen.
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Wählen Sie für das Feld Site-Verbindungsaffinität die Standardsite aus, mit der sich die Endbenutzer verbinden sollen, und zwar unter Nächstgelegene Site und Start-Site.
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Sie können die Umschaltfläche Beschränkung der Start-Site aktivieren, um den Zugriff von Endbenutzern (oder Benutzergruppen) auf die Berechtigung nur über die Außerkraftsetzung der Start-Site der Berechtigung oder über die Start-Site des Benutzers einzuschränken, wenn keine Außerkraftsetzung festgelegt ist. Wenn diese Option nicht ausgewählt ist, wird die nächstgelegene Site verwendet.
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Geben Sie, falls verfügbar, Nur Direct connect oder Nur Interner Zugriff nach Bedarf an.
Unterabschnitt SSO:
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Sie können SSO für den Pool aktivieren. Sie müssen die Voraussetzungen erfüllt haben, um einen der SSO-Typen zu konfigurieren, die Horizon Cloud auf dem Horizon Edge Gateway unterstützt, und alle Anforderungen für diesen SSO-Typ erfüllt haben. Wenn die für den konfigurierten SSO-Typ erforderlichen Voraussetzungen nicht erfüllt sind, wird der Endbenutzer aufgefordert, seine Anmeldedaten einzugeben.
Hinweis: Für Linux-Poolgruppen wird SSO unter Verwendung von Microsoft Certificate Authority (CA) nicht unterstützt. Nicht unterstützte SSO-Optionen sind auf der Benutzeroberfläche deaktiviert.
Klicken Sie nach Abschluss des Abschnitts Richtlinien auf Weiter.
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Im Abschnitt Automatische Skalierung gibt es drei Unterabschnitte (Kapazitätsverwaltung, Zeitüberschreitungen und Zeitplan für die automatische Skalierung).
Unterabschnitt Kapazitätsverwaltung:
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Treffen Sie eine Auswahl zwischen Autonomer Modus oder Modus für automatische Skalierung. Wichtig: Dieser Schritt wird nur für dynamische Poolgruppen angezeigt.
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Horizon Cloud verwaltet die freie VM-Kapazität nun als Prozentsatz auf Poolgruppenebene und ersetzt damit die bisherigen Mindest- und Höchstwerte pro Pool. Dieses vereinfachte Modell ist standardmäßig für alle neuen Pools aktiviert, bei denen der Bereitstellungsmodus auf Bedarfsgesteuert festgelegt ist. Wenn Ihre vorhandenen Pools auf Bedarfsgesteuert festgelegt sind und die Umschaltoption Bereitstellung vereinfachen nicht aktiviert ist, wird in der Konsole eine Warnung angezeigt. Weitere Informationen finden Sie unter: Schritt 10 des Verfahrens „Bearbeiten eines Pools“.
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Mindestanzahl an Reserve-VMs pro Pool – Dieser Prozentsatz spiegelt die Anzahl der Reserve-VMs (ehemals „Nicht verwendete VMs“), die eingeschaltet bleiben sollen, bezogen auf die Gesamtzahl der bereitgestellten VMs wider. Eine Reserve-VM ist eine VM, die bereitgestellt und eingeschaltet ist, bei der aber kein Benutzer angemeldet ist. Diese Einstellung gilt für jeden Pool in der Poolgruppe, es sei denn, Sie haben einen anderen Zeitplan im folgenden Unterabschnitt Zeitplan für die automatische Skalierung angegeben.
- Details anzeigen: Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, wird ein Fenster geöffnet, in dem die Anzahl der verfügbaren Reserve-VMs pro Pool angezeigt wird. Wichtig: Dies setzt voraus, dass Sie die Option Bereitstellung vereinfachen für alle Pools in dieser Poolgruppe aktiviert haben. Informationen zum Aktivieren der Option „Bereitstellung vereinfachen“ in den einzelnen Pools finden Sie unter Schritt 10 des Verfahrens „Bearbeiten eines Pools“.
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Ausschalt-Schutzzeit – Dieser Wert ist standardmäßig auf 30 Minuten festgelegt, um eine VM nach dem Einschalten aufgrund eines Toleranzbereichsfehlers vor dem Ausschalten zu schützen. Sie können für die Anzahl an Minuten einen Wert zwischen 1 und 60 eingeben, 30 ist der Standardwert.
Unterabschnitt Zeitüberschreitung:
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Die Optionen für die Behandlung von Zeitüberschreitungen variieren je nachdem, ob Ihre VM für den Ruhezustand aktiviert ist. Weitere Informationen finden Sie unter Behandlung der Zeitüberschreitung von Poolgruppen.
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Maximale Sitzungslebensdauer – Geben Sie die maximale Anzahl an Minuten für die Sitzung ein.
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Leerlauf-Zeitüberschreitung der Sitzung – Geben Sie die Zeitdauer für eine Leerlaufsitzung eines Benutzers ein, nach deren Ablauf vom System eine Trennung erzwungen wird. Die getrennte Sitzung wird gemäß den Zeitüberschreitungseinstellungen für getrennte Sitzungen abgemeldet.
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Getrennte Sitzung – Wählen Sie Abmelden, Ruhezustand oder Keine Aktion aus.
Unterabschnitt Zeitplan für automatische Skalierung:
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Klicken Sie auf Hinzufügen zum Hinzufügen eines Zeitplans für die automatische Skalierung.
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Um Änderungen vorzunehmen, wählen Sie Name in der Tabelle aus und klicken Sie dann auf Aktivieren, Deaktivieren, Bearbeiten oder Löschen.
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Detailliertere Anweisungen finden Sie unter Zeitplan für die automatische Skalierung.
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Klicken Sie nach Abschluss des Abschnitts Automatische Skalierung auf Weiter oder auf Speichern und schließen.
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Wählen Sie im Abschnitt App Volumes-Anwendungen eine beliebige App Volumes-Anwendung aus, die auf flexiblen Desktops zur Verfügung gestellt werden soll. Klicken Sie auf Weiter.
App Volumes-Anwendungen, die auf Poolgruppenebene ausgewählt wurden, werden dynamischen VMs bereitgestellt. Diese Zuteilung erfolgt zusätzlich zur Zuteilung von App Volumes-Anwendungen auf Berechtigungsebene (Benutzer/Benutzergruppe).
Hinweis:
- Zum Bereitstellen einer App Volumes-Anwendung muss der App Volumes Agent auf dem Pool-Image installiert werden, und das Anwendungspaket muss im Horizon Edge verfügbar sein. Ein Anwendungspaket muss in einer bestimmten Region verfügbar sein, damit es VMs in derselben Region bereitgestellt werden kann. Anwendungen ohne erfasste Pakete können nicht ausgewählt werden. Das Kontrollkästchen ist deaktiviert und kann nicht aktiviert werden.
- App Volumes-Anwendungen werden von Linux-Poolgruppen nicht unterstützt. Wenn Sie Linux als Betriebssystem für eine Einzelsitzungspoolgruppe auswählen, werden die Abschnitte „App Volumes-Anwendungen“ und „Anwendungsdetails“ nicht angezeigt.
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Wählen Sie im Abschnitt Anwendungsdetails ein Paket für jede Anwendung aus.
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Wenn ein Benutzer über die Poolgruppe und die Benutzer-/Benutzergruppenberechtigungen Anspruch auf verschiedene Pakete derselben Anwendung hat, treffen Sie eine Auswahl zwischen Poolgruppe und Benutzer-/Benutzergruppenberechtigung für Konfliktvorrang, um das bereitzustellende Paket auszuwählen.
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Klicken Sie auf Speichern.
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Klicken Sie auf Berechtigung für Poolgruppe erteilen, um Benutzern oder Benutzergruppen jetzt die Berechtigung für diese Poolgruppe zu erteilen, oder klicken Sie auf Fertigstellen, um die Berechtigung später zu erteilen.
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